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Kai Magnus Sting: Tod unter Gurken

„Ein mörderischer Krimi-Spaß“ heißt es im Untertitel des über zwei Stunden dauernden Hörbuchs, das eine Sammlung unterschiedlichster Kriminal-Kurzgeschichten beinhaltet und vom stimmlichen Können der hier sehr gut ausgewählten Sprecher „lebt“.  Direkt auf dem Cover erkenne ich  zwei von ihnen, nämlich Anette Frier und Bastian Pastewska, die ja bestimmt auch viele aus dem Fernsehen kennen….
Doch noch eins vorweg: Man muss so eine Art schwarzen/bösen Humor schon mögen, der hier vertont wurde, denn geht es recht „unverblümt“ zur Sache…
Gleich bei den ersten Tönen wurde ich an die früheren Radiosendungen erinnert, zu denen man sich zu einer ganz bestimmten Uhrzeit vor den Apparat versammelte, wo man dann eine Stunde lang dem gesendeten Kriminalhörspiel gebannt lauschte.  Wegen der großen Bebliebtheit sprach man von „Straßenfegern“, denn diese Hörspiele wollte niemand verpassen. Mir fallen da spontan z.B. Melissa oder auch Das Halstuch ein…
Zwei CD’s umfasst „Tod unter Gurken“ und beginnt auf CD 1 mit „Vorspiel in der Küche“, es folgt „Fein Geschnetzeltes“  was zu „Anderthalb alte Leichen“ führt und mit „Nachspiel in der Küche“ endet.
Man darf sich beim Zuhören nicht ablenken lassen, denn es passiert handlungs-, aber auch geräuschmäßig recht viel und da muss man schauen, dass man nicht „auf der Strecke bleibt“.
CD 2 beginnt  mit einem Vorspiel vorm Krankenhaus, führt zunächst hinein zu einem Zwischenspiel  und zu Leichen im Keller. Während noch über Entsorgung auf dem Kompost sinniert wird, gibt es auch eine Art Liebesgeschichte mit einem Finale vorm Krankenhaus. Allerdings sollte man nach dem Nachspiel nicht gleich die CD aus dem Player nehmen, denn trotz Abspann gibt es dann hier noch einen Nachschlag mit dem Titel „Die Vermissung des roten Drachen“.
Zum Inhalt der Krimi-Kurzgeschichten selbst möchte ich hier nichts berichten, denn wer so teils skurrile und makabere Geschichten mag, der sollte sich diese zwei CD`s, deren Hauptakteur ein älterer Herr namens Alfons Friedrichsberg ist, der seine Zeit gern als Hobbydetektiv verbringt,  nicht entgehen lassen, denn hier ist „schwarzer Humor“ Trumpf!
Fazit: Freunde des deftigen schwarzen Humors kommen bei diesen stimmlich gut besetzten Krimihörspielen bestimmt auf ihre Kosten!

 

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Humanoid:

Durch die auf der Rückseite des Covers aufgedruckten Hinweise: „Mad Max trifft Blade Runner“, war ich gespannt was mich hier erwartet, denn beide erwähnten Filme  haben mich gut unterhalten und mich auch vom mehrfachen Anschauen nicht abgehalten.
Der Film „Humanoid“ spielt im Jahr 2307 und schon die ersten Bilder führen in eine weiße Schneelandschaft soweit das Auge reicht, denn die Menschheit wurde bis auf ein paar wenige Überlebende durch eine Epidemie ausgelöscht. Die auf der Erde vorherrschende Kälte hat dazu geführt, dass „Leben“ nur noch 10 m unterhalb der Erdoberfläche möglich ist. Dort existiert eine synthetische Welt, die aus Wissenschaftlern und der „Arbeiterrasse“ , humanoide Kreaturen besteht, die so konstruiert worden sind, dass ihnen das Leben im Frost nichts anhaben kann…..
Doch etwas läuft schief, denn die geschaffenen Kreaturen rebellieren, es kommt zu einer Explosion und es fallen Schüsse. zwei Humonoide können anfangs fliehen, doch nur einer überlebt….

Dann kommt es zu einem Zeitsprung von fünf Jahren, wo nun eine Subkultur existiert und Drogen an der Tagesordnung sind. Die hier auftretende Sängerin hat eine tolle Stimme, was ein kleiner Pluspunkt ist. Allerdings ist für mich ab hier im Film dann alles etwas verworren und ich hatte Schwierigkeiten der Handlung zu folgen, denn es wird trashig und  ich muss gestehen unter guter Sci-Fi-Unterhaltung verstehe ich etwas anderes.
Mit einem „zusammengeflickten“ Commander Bishop, der den entflohenen Humanoiden AHS aufspüren und ausschalten soll geht es weiter, aber wie gesagt nur mit Mühe und Not habe ich den Film zu Ende angeschaut…..

Aber dies ist nur meine bescheidene Meinung und wer auf trashige Handlung im Sci-Fi-Stil steht, der kommt hier sicherlich auf seine Kosten. Wer schon mal einen Blick in die Handlung werfen möchte, kann das hier tun: „Trailer
Fazit: Nur für Fans von trashigen Sci-Fi-Filmen, mich konnte dieser Film nicht begeistern!

 

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Catherine Shepherd: Tränentod

Die „Zons-Reihe“ der Autorin war mir bisher nicht bekannt, aber ihre Bücher „Krähenmutter“ und „Mooresschwärze“ haben mich durchweg begeistert!
Gleich zu Beginn von „Tränentod“ im Prolog  stehen einem die Nackenhaare hoch und man darf gespannt sein, wer hier sein Unwesen treibt!
Das gesamte Buch ist in Vergangenheit (vor 500 Jahren)  und in die Jetztzeit unterteilt. So dass der Leser eigentlich auf den ersten Blick zwei spannende Geschichten erzählt bekommt, die dann im Verlauf auf mysteriöse Weise miteinander verwoben sind…
Um hier nicht zu viel zu verraten, gibt es nur einen kleinen Einblick in jede Zeitebene, denn sonst würde ich hier den Lesern die Spannung nehmen, was man auf keinen Fall tun sollte, denn es ist der Autorin gelungen anhaltende prickelnde Ungewissheit über den beiden Zeitebenen schweben zu lassen, so dass man erst ganz zum Schluss erkennt, wer hier auf sehr grausame Art und Weise tötet nur um jemanden seine Liebe zu offenbaren…
Zum Inhalt:
Vor 500 Jahren: Während man ausgelassen das Stadtfest feiert, wird ein Alchimist, der dort sein Zelt aufgeschlagen hatte, auf sehr brutale Weise getötet. Hier heißt der Ermittler Bastian Mühlenberg, der einige bange Minuten durchlebt, denn er selbst hatte den Mann wegen eines Problems kurze Zeit vorher aufgesucht……. Ein in Leder gebundenes Buch, das zumeist in einer Geheimschrift abgefasst und aus dem einige Seiten fehlen, nimmt einen wichtigen Part in der Handlung ein, denn eine der herausgerissenen Seiten wird bei einem Tuchmacher und seiner Liebsten gefunden, die man tot auffindet, sie sitzen sich gegenüber und schauen sich auch noch über den Tod hinaus an…..
Jetztzeit: Drei junge Frauen, die zusammen eine Ausbildung in Fachbereich Chemie absolvieren teilen sich eine Wohnung. Während einer Feier bricht eine von ihnen tot zusammen. Der Ermittler in diesem Fall heißt Oliver Bergmann und er hat alle Hände voll zu tun,  denn nachdem eine tödliche Beigabe in einem Getränk analysiert wird, das die junge Frau offenbar kurz vor ihrem Tod getrunken hat, ermittelt er in Sachen Mord und es bleibt nicht bei der einen Toten! Eine tödliche Mixtur, die nach einer Formel aus einem alten Alchemie-Buch zubereitet wurde, ist nur ein wichtiges Puzzleteilchen der spannenden Gesamthandlung…
Mittelalter, Türme, Liebestrank und Alchemisten, die auf der Suche nach der richtigen Formel sind um Gold herzustellen, bringe ich irgendwie mit Märchen in Verbindung. Doch was hier im mittelalterlichen Zons passiert, ist in keiner Weise märchenhaft, sondern das  treibt einen beim Lesen die Nackenhaare hoch, denn das Böse hat Gestalt angenommen und treibt sein Unwesen….
Besonders gut hat mir die „Kurve“ in die Gegenwart gefallen und wie die beiden unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander verwoben wurden, ist wirklich gut nachvollziehbar gelungen und wird durch historische Fakten noch untermauert! Toll!
Fazit:  Die Nackenhaare bekommen hier viel Arbeit, stellen sie sich doch schon gleich zu Beginn hoch, doch Ausruhen können sie sich erst, wenn das unsichtbare Böse sich ganz am Ende zeigt und dingfest gemacht ist, so daß ich hier von  Spannungsliteratur auf hohem Niveau sprechen möchte! Einfach klasse!

 

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Ripper Street – Staffel 4 –

Im Dezember 2015 hatte ich hier über die dritte Staffel dieser Ausnahme-Serie berichtet. Jetzt gibt es den langersehnten „Nachschlag“ und es gibt ein Wiedersehen mit Inspektor Bennet Drake, der jetzt, d.h. 1897 in der Polizeiwache in der Leman-Street der Chefermittler ist, denn DI Edmund Reid hatte ja diesen Posten aufgegeben um sich um seine wiedergefundene Tochter Matilda zu kümmern.
Mit den Feierlichkeiten bzw. der Einweihung der modernisierten Polizeiwache beginnt die vierte Staffel von „Ripper Street „. Einiges hat sich getan in Sachen technischer Ermittlungsmethoden und wie die genutzt werden, erfährt man im Verlauf der Serie…..
Auch Captain Jackson ist wieder mit von der Partie. Allerdings ist er nur noch ab und zu im Einsatz für die H-Division. Privat hat erfolgreich den Kampf gegen den Alkohol aufgenommen, aber ein Familienleben ist nicht möglich, denn Susan sitzt nach wie vor im Gefängnis, wo sie das gemeinsame Kind zur Welt gebracht hat. Jackson schmiedet Pläne wie er sie aus dem Gefängnis befreien kann,  denn ihr droht immer noch die Todesstrafe und tatsächlich hat auch der Henker dann seinen Auftritt….
Während die neue Polizeiwache feierlich einweiht wird, bekommen Inspector Drake und sein „neues“ Team Arbeit, denn im Hafenviertel wurde ein in Ketten gefesselter Toter angeschwemmt….
Doch die Fans der Serie müssen nicht auf Edmund Reid verzichten, denn eine alte Bekannte sucht ihn in seinem neuen „Leben“ auf und bittet ihn den Tod eines Rabbis zu untersuchen, was ihn dann zurück nach Whiteshapel führt und bald auch wieder als untergeordneter Mitarbeiter zu Inspector Drake und die H-Division…
Mehr Einblick in die vierte Staffel mit ihren sieben Folgen möchte ich hier nicht geben, denn an Qualität und Aufmachung der gesamten Serie hat sich nichts geändert bzw. das hohe Level ist den Zuschauern erhalten geblieben. Die Kriminalfälle sind spannend aufgearbeitet, geben Einblick in die Lebensumstände der damaligen Zeit und auch der Fortschritt der Medizin und die technischen Neuerungen bei der Polizeiarbeit  sind wieder passend in die Gesamthandlung eingearbeitet.
Die Uncut-Version auf der Blu-ray beinhaltet 60 Minuten mehr als die TV-Fassung! Da diese Staffel mit einem „Open end“ versehen ist, kann man sich sicher schon auf die Fortsetzung freuen!
Fazit: Staffel 4 dieser Ausnahme-Serie hält das hohe Niveau und punktet wiederum mit spannenden Fällen und einer fesselnden Gesamthandlung, die hoffentlich bald mit einer weiteren Staffel fortgesetzt wird! 

 

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Elisabeth George: Bedenke, was du tust

Ein Inspector-Lynley-Roman!
Ich muss gestehen, ich kenne bisher die Geschichten um Inspector Lynley und seiner öfters mal ins Fettnäpfen tretenden Mitarbeiterin Barbara Havers nur als Verfilmung aus dem Fernsehen.
Da mir diese spannenden Filme immer gut gefallen haben, war ich auf die Buchvorlage des neuen Romans um Inspector Lynley  mit dem Titel „Bedenke, was du tust“ gespannt. Ich habe  mir das Buch in der vollständigen Lesung – die übrigens über 20 Stunden dauert und von Stefan Wilkening toll vorgetragen wird – angehört.
Erst einmal ist für mich seit der letzten Verfilmung einiges in der Rahmenhandlung passiert und aktuell steht Barbara Havers auf der Abschussliste ihrer Chefin und sie arbeitet nicht mehr offiziell mit Inspector Thomas Lynley zusammen.
Auch im Privatleben der beiden hat sich einiges getan, Thomas Lynley ist frisch verliebt, aber von fester Beziehung kann man noch sprechen. Barbara wird von einer Kollegin auf Trapp gehalten, die versucht ihr einen neuen Kleidungsstil angedeihen zu lassen und lässt außerdem nichts unversucht, Barbara irgendwie zu verkuppeln.
Da es Barbaras Kollegin wirklich gut meint, da sie um die Probleme mit der Vorgesetzten weiss und Havers alles versucht um ihre Chefin bei Laune zu halten um nicht in irgendein Provinznest versetzt zu werden, lässt Barbara sich auf die eine oder andere Unternehmung ein und bei einer dieser Gelegenheiten lernt sie zufällig die Bestsellerautorin Clare Abbott kennen. Wenige Tage später erfährt sie vom Tod dieser Frau und kurze Zeit später kontaktiert Rory Stratham, die Freundin und Lektorin von Clare Abbot Barbara, denn sie glaubt nicht an eine natürliche Todesursache…
Im Verlauf setzt sich Lynley sehr für Babara Havers ein und sie erhält die Erlaubnis nebst einem neuen Kollegen den Tod von Clare Abbott etwas genauer zu betrachten…..
Tatsächlich gibt es kleine Ungereimtheiten und Barbaras Ermittler-Instinkt ist geweckt, besonders als sie kurze Zeit später Rory in deren Wohnung mehr tot als lebendig auffindet…..
So zusammengefasst, ist dies aber nur ein Puzzle-Teil der Gesamthandlung, die eigentlich eine tragische und krankhafte Familiengeschichte ist, denn es gibt hier einige auffällige Personen bzw. eigenwillige Beziehungen, die zum Verwirrspiel um die Auflösung der Kriminalgeschichte beitragen.
Wer sich hier knisternde Spannung und „blutige Szenen“ erhofft, der liegt hier ganz falsch.  Elisabeth George hat einen sehr angenehmen und besonders anschaulichen Erzählstil, der mir gut gefällt. Allerdings fehlt mir tatsächlich hier die fesselnde Spannung in der Handlung, obwohl man aber unbedingt hinter die Auflösung der Geschichte kommen möchte. Die  Fokussierung auf eine Verdächtige und der Versuch diese Person eines vermutlichen Verbrechens zu überführen, steht im Vordergrund der Ermittlungen. Wer die anderen Geschichten aus dieser Reihe kennt, der weiss, dass meist das Böse im Verborgenen liegt, was sich hier wieder einmal bestätigt…
Da es ein Roman ist und nicht in der Kategorie Krimi oder Thriller herausgegeben wurde, kann ich dies nur bestätigen, das Hörbuch ist unterhaltsam, aber man muss sich schon etwas Zeit nehmen um hinter alle Fassaden schauen zu können. Der Vorleser Stefan Wilkening macht seine Sache wirklich gut und ihm ist es auch zu verdanken, dass dieser Roman lebendig wird und man ins Geschehen abtaucht, was ein ganz besonders wichtiger Punkt für mich ist um bei so langen „Vorträgen“ überhaupt am Ball zu bleiben und das hat sich hier auf jeden Fall gelohnt.
Fazit: Kein spannender und fesselnder Krimi, aber eine hörenswerte tragisch/krankhafte, aber auch mörderische Familiengeschichte, die wunderbar von Stefan Wilkening vorgetragen wird!
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The Coroner – Staffel 1

Britische Krimi-Serien haben es mir angetan und hier möchte ich auf die zehn Folgen der ersten Staffel einer sehenswerten und vor allem unterhaltsamen neuen Serie mit dem Titel „The Coroner“ aufmerksam machen.
Jane Kennedy (Claire Goose) ist der Coroner. Ihre Aufgabe ist es bei ungeklärten oder plötzlichen Todesfällen als Verwaltungsbeamtin diese zu untersuchen. Meistens wird sie von der Polizei zu Rate gezogen, wenn es um die Einordnung Selbstmord, Unfall oder Mord geht. Ihre Einschätzung trägt sie vor Gericht vor, was allerdings nicht Bestandteil der Handlung ist, so dass man hier mit dem „Hin- und Hergeplänkel“ verschont bleibt.  Am Ende jeder Folge wird eingeblendet zu welchem „Urteil“ man hier gekommen ist.
In der Rahmenhandlung lernt man Jane Kennedy und ihre Teenagertochter kennen, die in ihre Heimatstadt Lighthaven zurückkehren. Sie ziehen in das Haus ihrer temperamentvollen und lebenslustigen Mutter, was im Zusammenleben für reichlich Turbulenzen sorgt…
Die unterschiedlichsten Kriminalfälle sind an landschaftlich eindrucksvollen Stellen an der Küste Südwestenglands gedreht und gleich der erste Einsatz des Coroners führt zu einem Toten, der augenscheinlich Selbstmord begangen hat, denn ein Spaziergänger findet seine Leiche am Fuß eines Aussichtsturms…..
Die polizeilichen Ermittlungen übernimmt zumeist Detective Davey Higgings (Matt Bardock), der Jane Kennedy von früher gut kennt, denn sie waren mal ein Liebespaar…

Mittlerweile ist der Detective verheiratet, Janes Liebesleben hat Höhen und Tiefen, was aber die Zusammenarbeit der beiden nicht beeinträchtigt. Die unterschiedlichen Kriminalfälle führen die beiden ab und zu an Stellen bzw. Orte, die für sie in ihrer Jugend wichtig waren….
Die jeweils 45 Minuten jeder Folge sind inhaltlich neben den Ermittlungen auch noch mit reichlich Nebenhandlung wie z.B. das turbulente Zusammenleben mit der lebenshungrigen Mutter von Jane Kennedy ausgefüllt, die schnell vergehen, ist doch auch immer eine gute Portion Humor mit dabei, so dass man hier gut unterhalten wird.
Fazit: Charmante und gute Darsteller, interessante Kriminalfälle nebst einer Prise Humor und eindrucksvolle Landschaftsbilder machen diese unterhaltsame britische Serie aus, von der man durchaus noch mehr vertragen kann!
 
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Susanne Kliem: Das Scherbenhaus – Hörbuch –

Auf die Autorin war ich 2015 durch die spannende Hörbuchausgabe von Trügerische Näheaufmerksam geworden und die damalige Vorleserin Elisabeth Günter hatte die Figuren zum Leben erweckt, so dass man die knisternde Spannung der Handlung direkt spüren konnte und ich deshalb  von einen spannenden Hörgenuss geschrieben hatte.
Nun gibt es von Susanne Kliem in Sachen Spannung  ja Nachschub!  Am 21.03.17 hatte ich hier ja schon über die spannende Buchausgabe vonDas Scherbenhausberichtet!
Für Diejenigen, die sich lieber etwas Spannendes vorlesen lassen möchten, ist die  gekürzte Hörbuchfassung vonDas Scherbenhaus bei audio media erschienen.
Die Handlung fasse ich hier noch einmal ganz kurz zusammen:
Die in Stade wohnende Köchin Carla Brendel wird gestalkt, weswegen sie bereits ein Nervenbündel ist. Da kommt ihr die Einladung ihrer Halbschwester Ellen nach Berlin gerade recht. Zwar kennen sich die beiden Schwestern nicht sehr gut, aber das kann sich ja nun ändern.
Doch dazu kommt es nicht mehr, denn nach einem gemeinsamen Essen verschwindet Ellen spurlos und bald spricht die Polizei von einem Unfalltod…
Carla erbt das von Ellen entworfene Haus und wohnt erst einmal um den Schock zu verdauen in deren Wohnung im geerbten Haus. Doch die Mitbewohner sind eigenartig und was im Weiteren passiert, ist erschreckend und lässt einen die Nackenhaare hochstehen…..
Leider fand ich den Vortrag von Sabine Lorenz, die die Lesung hier übernommen hat,  nicht so fesselnd und gelungen wie die des Vorgängerbuches. Aber das ändert ja nichts an der spannungsgeladenen Handlung dieses  Psychothriller, der wirklich hörenswert ist.
Fazit: Hörenswerter Psychothriller

 

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