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Nicki Borell: Komplizierte Situationen – Kommst Du nicht weiter, dann frag nach Jo

Der Autor ist in der IT-Branche tätig und hat in diesem Bereich schon einige Bücher veröffentlicht, „Komplizierte Situationen“ ist sein Debüt-Thriller.
Angelockt davon, dass Dietmar Wunder dieses Buch „vorliest“, war ich gespannt, was mich inhaltlich hier erwartet:
Handlungsort: New York, vor einigen Jahren und in der Jetztzeit
Nun, besagter Jo aus dem Titel heißt eigentlich Johannes Beck und er ist sehr talentiert im Umgang mit Worten, was ihn mittlerweile eine Vielzahl an gutzahlenden Klienten eingebracht hat, die ihn engagieren, wenn besonderes Verhandlungsgeschick gefragt ist und in besagten Kreisen gilt der Slogan „Kommst Du nicht weiter, dann frag nach Jo“!
Im Verlauf lernt man Jo kennen, bekommt Einblick in sein Privatleben, in seinen beruflichen Werdegang und in seine Gedankenwelt, die so manches Geheimnis birgt….
Einer seiner sehr gut zahlenden Auftraggeber ist die im Hintergrund agierende, sehr einflussreiche „Organisation“, die aktuell viel Geld benötigt, denn die Wahl des nächsten US-Präsidenten steht an. Doch auch für so eine mächtige Organisation ist es nicht unbedingt einfach an so große Summen, die hier benötigt werden, heranzukommen, weswegen sie sich auf zwielichtige Geschäfte einlassen, wo es um Börsenmanipulation, Korruption und Kontakt zur russischen Mafia geht….
Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Erzählstil des Autors, denn man musste schon gut aufpassen, damit man bei den vielen Informationen (Erklärungen zu Wortsinn, genauen Postanschriften von Institutionen etc.) nicht den „roten Faden“ verliert.
Hier war die Besetzung von Dietmar Wunder als „Vorleser“ (der in meinen Augen ein Meister seines Fachs ist!) eine hervorragende Wahl um diesen Thriller lebendig werden zu lassen.
Nachdem ich mich in die ungewohnte Art des Erzählens hingehört hatte, verlor sie sich gefühlt in der zweiten Hälfte des Buches, so dass dann „der rote Faden“ die Oberhand gewann.
Alles in allem, ist dies mal ein etwas anderer, aber durchaus hörenswerter Thriller, der in der zweiten Hälfte der Geschichte richtig an Fahrt aufnimmt, dann auch Spannung aufkommen lässt und durch die stimmliche Darbietung des Vorlesers lebendig wird und ich mir durchaus einen weiteren Einsatz von Jo vorstellen kann!
Fazit: Hörenswerter Debüt-Thriller in ungewohntem Erzählstil! Dietmar Wunder schafft stimmlich die passende Atmosphäre und lässt Jo lebendig werden! In dieser Kombination bitte mehr davon!

 

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Stefan Ahnhem: Der Würfelmörder

Ullstein Verlag

Diese Buch erschien bereits 2019 unter dem Titel „10 Stunden tot“, was mir aber leider entgangen war, weswegen ich nun den Inhalt unter dem aktuellen Titel “ Der Würfelmörder“ hier zusammenfasse:

Zuletzt hatte ich von Stefan Ahnhem im Januar 2017 die Hörbuchfassung von „Minus 18 Grad“ und somit den dritten Einsatz von Kommissar Fabian Risk hier vorgestellt.
Das aktuelle Buch beginnt mit einem Prolog, der im August 2007 spielt und gleich eine düstere Szenerie heraufbeschwört und schon mal ein Hinweis darauf ist, dass dies Buch nichts für schwache Nerven ist….
Dann passiert ein Zeitsprung und im Jahr 2012 treibt dann im schwedischen Helsingborg „Der Würfelmörder“ sein Unwesen. Doch den lernt erst einmal nur der Leser kennen und man taucht –  in einem Handlungsstrang des Buches  – in seine “verqueren“ Gedankengänge ein und wird dann „Zeuge“ seiner Morde…..
Fabian Risk nimmt sich gerade eine Auszeit, um nach den einschneidenden Erlebnissen aus dem vorherigen Fall Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Doch im Verlauf wird er zurückbeordert und ermittelt dann wieder mit seinem Team…
Die Gesamthandlung fügt sich aus unterschiedlichen Zeitebenen, Sichtweisen und grenzüberschreitenden Schauplätzen zusammen. Besonders der Erzählstil des Autors hat mir gut gefallen. Von Anfang an durchzieht eine unheilvolle Atmosphäre die Handlung  und Spannung ist bis zuletzt vorhanden.  Allerdings braucht man schon starke Nerven, denn die dargebotenen Szenerien gehen schon unter die Haut und lassen einem die Nackenhaare hochstehen. Auch wer die vorherigen drei Bücher nicht kennt (hat zwar spannende Lektüre verpasst), kommt hier aber auch ohne Vorkenntnisse gut zurecht, denn der Autor hat alle wichtigen Fakten in die ins Geschehen eingewoben.
Das Ermittler-Team hat im Verlauf einige Täter hinter Schloss und Riegel gebracht, aber Fabian’s „geheime“ Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen und auch der „Würfelmörder“ ist noch nicht dingfest gemacht, weswegen man schon auf die Fortsetzung (die ja bereits erschienen ist) gespannt sein darf!
Fazit: Rundum gelungener, spannender, aber auch nervenaufreibender Thriller, der die volle Punktzahl erhält! Bitte mehr davon!

 

 

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Kate Penrose: Kalt flüstern die Wellen

Fischer Verlage

Im April d. J. hatte ich hier den zweiten Einsatz von Inspektor Ben Kitto in „Dunkel leuchten die Klippen“ vorstellt.
Nun geht es erneut auf die zu Cornwall gehörenden Scilly-Inseln und in „Kalt flüstern die Wellen“ bekommt es der Inspektor mit einem Feuerteufel zu tun, der die gesamte Inselwelt in Atem hält.
Die Handlung beginnt gleich recht gruselig, denn es werden menschliche Überreste auf einer Art Scheiterhaufen gefunden, die mit einem Schaffellmantel bedeckt sind.
Ben Kitto übernimmt die Ermittlungen in dem Fall. Die Identität des Toten ist schnell ermittelt, handelt es sich doch um einen „Zugezogenen“. In der Nähe der Leiche hat der Mörder auch noch eine Botschaft hinterlassen, die es erst einmal zu entschlüsseln gilt…
Obwohl Ben auf den Scilly-Inseln aufgewachsen ist, begegnen ihn die Einheimischen immer noch mit etwas Mißtrauen, denn nach seiner Untercover-Tätigkeit in London ist er erst kurze Zeit wieder in sein einstiges Elternhaus eingezogen. Aber auch der Menschenschlag an sich, der hier lebt, hat so seine Eigenheiten und reden tun sie nur, wenn sie auch etwas mitzuteilen haben und in Bezug auf „Neuankömmlinge“ hat jeder so seine eigenen Ansichten…
Die Ermittlungen gehen eher schleppend und mühsam voran, doch dann brennt das Haus der Künstlerin Naomi lichterloh und von ihr fehlt jede Spur…
Es gilt viele Geheimnisse aufzudecken, mehrere Verdächtige und undurchsichtige Charaktere verkomplizieren die Suche nach dem Mörder. Bis alle Puzzlesteinchen an ihrem richtigen Fleck liegen, dauert es etwas, aber langweilig wird es hierbei nie!
Beharrlichkeit, Engagement und ein Gespür für die Menschen der Inseln sind hier gefragt, aber auch Mut und Zähigkeit, doch obwohl der Inspektor genau diese Fähigkeiten besitzt, gerät er unvermittelt in Lebensgefahr und erneut fängt es an zu brennen….
Nach den zwei vorherigen Büchern fiel es mir leicht, die Mitwirkenden einzuordnen, aber die Autorin selbst gibt wohldosiert Hilfestellung im Verlauf der Handlung, was ich persönlich sehr gut fand.
Zwar fand ich die Beweggründe, die zu dem mörderischen Treiben geführt haben, etwas „schwach“ und etwas „kontruiert“, aber enttarnt hatte ich das Böse während der gesamten Handlung nicht, was schon mal ein ganz besonderer Pluspunkt ist. Gern darf die Reihe fortgeführt werden und auch das Privatleben des Inspektors darf etwas an Fahrt aufnehmen, damit er sich nicht nur beruflich wieder auf seiner Heimatinsel wohl fühlt.
Fazit: Nicht nur Krimi, sondern Sozialdrama, besondere Charaktere und die passende Atmosphäre  machen dieses lesenswerte Buch aus! Bitte weiter so!
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Latte Igel und der magische Wasserstein

Koch Media VÖ 23.07.20

Dieser Animationsfilm basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch aus der Feder von Sebastian Lybeck, das vor geraumer Zeit erschien und nun Einzug  ins Heimkino hält.
Latte Igel, das ist ein kleines tapferes Igelmädchen, das sich ganz allein in der Welt behaupten muss. Auch wenn ihr nicht immer alle Tiere im Wald wohlgesonnen sind, ihr etwas schüchterner kleiner Eichhörnchen-Freund Tjum hält immer fest zu ihr.
Latte und Tjum leben mit vielen anderen Tieren tief im Wald und es herrscht Unruhe unter ihnen, denn der nahe Bach führt schon  seit einiger Zeit kein Wasser mehr und  ihre Wasserreservoire sind fast leer…

Die besorgten Tiere versammeln auf der Waldlichtung und suchen „pfotenringend“ nach einer Lösung,  doch niemand hat eine Idee. Dann flattert ein geschwätziger Rabe zu ihnen herab und erzählt, dass der Bärenkönig Bantur den magischen Wasserstein gestohlen und irgendwo in seiner Höhle versteckt hat. Wenn der wieder an seinem ursprünglichen Platz sei, dann würde der Bach auch wieder Wasser führen….
Niemand glaubt dem Raben, nur Latte Igel ist da anderer Meinung und sie macht sich sofort auf den Weg um den magischen Wasserstein zurückholen und niemand kann sie aufhalten… 
Tjum springt hinter ihr her um sie zur Vernunft zu bringen und tatsächlich erreicht er sie am Waldesrand. Er versucht sie zur Umkehr zu bewegen, doch das kommt für das mutige Igelmädchen gar nicht in Frage und auch wenn Tjum angst und bange wird, so bleibt er doch an Lattes Seite und ab hier beginnt ihre gemeinsame Reise ins aufregende Abenteuer….
Ich kenne das Kinderbuch nicht, aber die Charaktere waren mir sofort sympathisch. Bei diesen großen Kulleraugen geht einem das Herz auf und mir persönlich hatten es besonders die niedlichen Eichhörnchen angetan. Hier geht es um Mut und die Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Charaktere, die durch dick und dünn gehen, um anderen zu helfen und dabei ein großes Abenteuer bestehen, was sicherlich ein schönes Thema ist, um diesen Film als Familie gemeinsam anzuschauen.
Bei diesem farbenfrohen Animationsfilm „Latte Igel und der magische Wasserstein“ wird man ganz schnell wieder Kind und ich habe die beiden tierischen Helden gern bei ihrem aufregenden Abenteuer begleitet.
Fazit: Hier wird man selbst wieder Kind, denn dieser farbenfrohe Animationsfilm verzaubert nicht nur die jüngeren Zuschauer!
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Ragnar Jónasson: Dunkel

btb

Um ehrlich zu sein, bin ich erst einmal um dieses Buch „herumgekreist“ und war mir anfangs nicht so sicher, ob ich es lesen möchte. Krimis aus dem Hohen Norden sind eigentlich mein bevorzugter Lesestoff und explizit auch aus/über Island. Als ich mich dann noch entschlossen hatte die „einsamste Kommissarin Islands“  Hulda Hermannsdóttir  kennenzulernen, war ich ganz schnell von dem leicht zu lesenden Buch in Beschlag genommen, denn Spannung und überraschende Wendungen sind hier garantiert!
Oben erwähnte Hulda arbeitet in Reykjavik bei der Polizei. Sie ist 64 Jahre alt und will eigentlich noch gar nicht in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Diesen Schritt versucht sie so lange wie möglich hinauszuziehen, doch beim Betreten des Reviers wird sie zu ihrem Vorgesetzten zitiert, der ihr unmissverständlich nahelegt, dass sie ihren Schreibtisch so schnell wie möglich räumen soll, denn ein jüngerer Kollege wartet auf seinen Einsatz und ihren Schreibtisch….
Da zuhause niemand auf sie wartet, ringt sie ihrem Vorgesetzten noch eine klitzekleine Galgenfrist ab, um einen ganz bestimmten Cold-Case-Fall aufzuklären:
Die junge Russin Elena wird ertrunken in einer abgeschiedenen Bucht gefunden. Die damaligen Ermittlungen waren eher oberflächlich, weswegen Hulda noch einmal etwas genauer die alten, recht dürftigen Akten durchsieht…. 
Tatsächlich stößt sie bei ihren Recherchen auf Ungereimtheiten. Je weiter sie gräbt, um so näher scheint sie der richtigen Lösung zu kommen und ehe sie sich versieht,  gerät sie selbst in große Lebensgefahr….
Mir hat die Geschichte einfach nur gut gefallen, denn die Erzählweise ist gut gelungen, die unvorhersehbaren Wendungen überraschen den Leser und Hulda, hatte ich anfangs als „armes Schäfchen“ eingestuft, die einige Schicksalsschläge zu verkraften hatte, aber da war ich dann doch wohl auf einem Holzweg….
Ich bin schon gespannt wie es weitergeht, denn auch das ist anders als bei sonstigen Geschichten, denn der Autor erzählt die Trilogie offenbar rückwärts. Aber da ich schon in diesem Buch durch 180°-Wendungen überrascht wurde, kann ich mir das auch für die noch zwei ausstehenden Bücher ebenfalls vorstellen.
Fazit: „Dunkel“ ist eigentlich schon das Ende der Trilogie, was ungewöhnlich ist. Es wird wendungsreich, spannend, ist leicht lesbar und nach dem Motto „Nichts ist wie es scheint“,  bin ich auf die Vorgeschichte gespannt! Unbedingt lesenswert!

 

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The Gentlemen

Concorde VÖ 10.07.20

Auf dem Cover der Blu-ray steht „Kriminell, aber mit Stil“ und das trifft es genau, was man in dem neuen Film von Guy Ritchie mit dem Titel „The Gentlemen“ zu sehen bekommt:
Bühne frei für Matthew McConaughey, der echt „cool“ in die Rolle des Amerikaners Mickey Pearson schlüpft. Er betritt einen Pub, bestellt ein Pint und ruft seine Liebste an und dann fällt ein Schuss….

Nun, wie es dazu kam und warum Schüsse auf den millionenschweren Geschäftsmann Pearson fallen, der über viele Jahre sein Marihuana-Imperium in London aufgebaut hat, das erzählt der Film in puzzleartigen Filmsequenzen, die sich nach und nach zu einem schwarzhumorigen,  schauspielerisch wirklich toll besetzten, „kriminell“ unterhaltsamen Gesamtbild zusammenfügen:
Ein Gerücht lässt die Unterwelt aufhorchen: Mickey Pearson will sein Geschäft –  das sich mittlerweile durch Export auf ganz Europa erstreckt – verkaufen und den süßen Ruhestand mit seiner Frau genießen…

Als der Deal mit einem zahlungskräftigen Interessenten kurz vor dem Abschluss steht, kommt es auf einer der extrem gut versteckten Hanf-Plantagen zu einem folgenschweren Überfall….
Während Mickey noch überlegt, wer den genauen Standort der Plantage verraten haben könnte, geben sich Klein- und Großkriminelle wie z.B. der Triaden-Boss Lord George, der undurchsichtige Dry Eye oder der exzentrische Milliardär Matthew Berger sich bedeckt, denn sie verfolgen alle ihre eigenen Interessen….
Einen ganz besonderen Part übernimmt hier Hugh Grant, der diesmal nicht den charmanten Draufgänger gibt, sondern eine exzellente Darbietung abliefert und in die Rolle des Privatdetektivs Fletcher schlüpft, einen mit allen Wassern gewaschenen Typen und der teils wie ein Regisseur die Handlung dreht und wendet… Echt klasse!

Ach, was soll ich hier noch erzählen, ansehen ist hier angesagt! Man bekommt hier eine ganz coole, spannende und mit viel schwarzem Humor angereicherte Gangstergeschichte zu sehen, die mit einer wendungsreichen unvorhersehbaren Handlung und einem ganz toll besetzten Schauspiel-Ensemble punkten kann!
Fazit: Gangsterkomödie vom Feinsten, die nicht nur inhaltlich, sondern auch darstellerisch voll punkten kann! Unbedingt ansehen!

 

 

 

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Hidden Agenda

Edel Motion VÖ 10.07.20

Ich lese mit Vorliebe schwedische Krimis und schaue genauso gern Filme oder Serien aus dem Hohen Norden, denn bis auf einige wenige Ausnahmen, waren sie immer fesselnd und spannend und die Verfilmungen darstellerisch gut besetzt und hatten hohen Unterhaltungswert wie z.B. „Die Brücke“ oder „Hanna Svensson“.
Nun ist mit „Hidden Agenda“ eine neue sehr spannende schwedische Krimi-Serie an den Start gegangen, die auf dem Roman des Bestseller-Autors Jens Lapidus basiert. Ermittelte in den oben genannten beiden Titeln die schwedische Polizei, ist aktuell alles etwas anders:
1. Hauptfigur:
Die junge engagierte Wirtschaftsanwältin Emily Jansson arbeitet für die große Anwaltskanzlei Leijon in Stockholm. Sie hofft bald zur Partnerin ernannt zu werden, denn dann käme sie aus ihrer misslichen Situation heraus, da sie in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt, von denen aber nur ihr direkter Vorgesetzter Magnus weiß….
Dann verschwindet Philip Schale, der gerade frisch ernannte neue Geschäftsführer eines großen Familienunternehmens. Der Vater des Vermissten wendet sich an Magnus, der wiederum Emily beauftragt diskret nach Philip Schale zu suchen…
Tatsächlich stößt Emily auf eine Spur, die allerdings ins kriminelle Milieu zu führen scheint und je weiter sie gräbt um so gefährlicher wird dieser Auftrag für sie….
2. Hauptfigur:
Zehn Jahre saß Teddy (Alexej Manvelov) wegen Entführung mit Todesfolge im Gefängnis, wo er eine heimliche Affäre mit Zara, einer der Aufseherinnen, beginnt. Nun wird er aus der Haft entlassen und sein Vorsatz ist es, Zara zu besuchen und ein neues Leben ohne kriminellen Einfluss zu beginnen. Doch schon kurze Zeit später spüren ihn seine ehemaligen Kumpels auf und Isak, der neue Boss der Gang rekrutiert ihn schon nach kurzer Zeit um eine Anwältin auszuspionieren….
Und hier kreuzen sich zum ersten Mal die Wege, denn besagte Anwältin ist Emily und die ist bei der Suche nach Philip Schale genau ins Revier von Isak vorgedrungen, weswegen Teddy und sie sich dann begegnen….
Mehr möchte ich hier nicht verraten, denn diese Serie ist unbedingt sehenswert, spannend, unvorhersehbar und mit einem ungleichen „Ermittler-Duo“, nämlich Emily und Teddy,  mal eine neue interessante Konstellation in Sachen „Spürnasen“. Auch die Besetzung mit Josefin Aplund, einem (für mich bis dato unbekannten) frischen Gesicht als junge Anwältin Emily und Alexej Manvelov (der mir bereits aus einigen Serien gut bekannt ist) als (charmanter) Gangster Teddy ist passend und gelungen.
Ich habe mir die gesamte Serie an einem Wochenende gegönnt, da durch viele Wendungen die Spannung immer wieder auf den Punkt gebracht wurde und ich einfach wissen wollte, wie die Handlung weitergeht. Echt klasse!
Fazit: Diese Serie ist rundum gelungen und hat unbedingt Potential für eine Fortsetzung, die gern bald erscheinen dürfte!
 
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