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Stephan Ludwig: Zorn – Blut und Strafe

Fischer Verlage

Fall Nr. 8 für Zorn und Schröder!
Die Staatsanwältin Frida Borck und Kommissar Claudius Zorn sind ja mittlerweile ein Paar und gemeinsam mit Schröder, Malina, Rufus und natürlich dem vierjährigen Edgar bilden sie eine Art Patchwork-Familie.
Fridas Vater war einst Richter. Zwischenmenschlich harmonisieren Zorn und er nicht, aber Frida zu liebe schaut Claudius dann und wann bei dem alten Mann vorbei. Doch diesmal ist alles anders, denn auf sein Rufen bekommt Zorn keine Antwort und als er dann eine Zimmertür öffnet, findet er den ehemaligen Richter tot auf. Doch eines natürlichen Todes ist er nicht gestorben und eine Besonderheit fällt Zorn dann noch ins Auge, Fridas Vater wurde gebrandmarkt!
Mit dem Tod des Richters beginnt eine brutale Mordserie, die von Schröder und bald ganz besonders von Zorn viel abverlangt, denn in seinem näheren Umfeld passiert einfach zu viel und das zerrt extrem an seinen Nerven….
Während das Ermittler-Duo Schröder und Zorn innerbetrieblich mit Staatsanwalt Peck so seine Schwierigkeiten hat, werden an den folgenden Tatorten weitere gebrandmarkte Leichen gefunden.
Da es für die Ermittler schwierig ist, überhaupt weitere Zusammenhänge  zwischen den Mordfällen zu erkennen, bzw. was der Täter mit seinen bizarren Morden beabsichtigt, geschieht dann aber im Verlauf etwas, was ganz entgegen seiner sonstigen Art, Claudius Zorn in Sachen Ermittlungen zu Hochtouren auffahren lässt….
Mehr darf man einfach von diesem rundum gelungenen, sehr spannenden und von der ersten Seite an fesselnden neuen Fall nicht erzählen. Allerdings sollte man ganz gute Nerven haben, denn die hier stattfindenden Morde sind schon „harter Toback“, aber durch das gelungene Zusammenspiel zwischen Zorn und Schröder gibt es auch den einen oder anderen humorvollen Gegenpart, was gut passt.
Wie schon Buch Nr. 7 mit dem Titel „Lodernder Hass“ kann ich auch bei Band Nr. 8 „Blut und Strafe“ nur die volle Punktzahl geben und für meinen Teil darf Stephan Ludwig immer weiter so spannende Bücher mit seinem Dream-Team Zorn und Schröder schreiben, da kann man nicht genug von lesen!
Fazit: Von Anfang an fesselnder Page-Turner, der die volle Punktzahl erreicht und der das Ermittler-Dream-Team Zorn und Schröder in einen Fall verwickelt, den man nicht verpassen sollte!

 

 

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Candice Fox: Redemption Point

Der Audio Verlag

Vor einem Jahr erschien in bei uns in Deutschland der erste Teil „Crimson Lake“ um das ungleiche australische Ermittler-Duo Ted Conkaffey, einem ehemaligen Detective des Drogendezernats und die Besitzerin einer Privatdetektei Amanda Pharrell. Beide waren in die Fänge der Justiz geraten und haben einige Zeit im Gefängnis verbracht. Den steinigen Weg wieder in Freiheit meistern beide auf unterschiedliche Weise. Im Verlauf bilden sie eine Art „Zweckgemeinschaft“ und sie versuchen auf die eine oder andere Art ihre Undschuld zu beweisen…
Mir hatte die Erzählweise gefallen in der Candice Fox die spannende Kriminalgeschichte aufgeschrieben hat. Ganz besonders die schrille Prviatdetektivin Amanda mit ihren Eigenarten kam bei mir gut an. Nur Ted Conkaffey, dem ehemaligen Drogenermittler fehlte mir etwas der Kampfgeist um seine Unschuld zu beweisen und damit seinen guten Ruf wieder herzustellen…
Zu Beginn von „Redemption Point“ fasst die Autorin ganz ausführlich anhand von Teds Erinnerungen den Fall um Claire Bingley noch einmal zusammen, so dass man gut ins Geschehen eintauchen kann. Allerdings ist das nur im Fall von Ted so, der diesmal auch vordergründig „bearbeitet“ wird, „Amandas Fall“ wird nur am Rande erwähnt.
Während Amanda und Ted in einem Doppelmord recherchieren, taucht der Vater von Claire Bingley bei Ted auf und fordert Vergeltung dafür, was mit seiner Tochter passiert ist. Also bleibt Ted nichts anderes übrig als den wahren Täter für die Vergewaltigung und den versuchten Mord aufzuspüren um nicht nur gegenüber Claires Vater seine Unschuld zu beweisen…
Obwohl diesmal einige Puzzlesteinchen an die richtige Stelle wandern, ist die Spannung diesmal nur mäßig, was ich allerdings auf die zu detaillierte Einleitung in Form der sehr ausführlichen „Rückblende“ auf „Teds Fall“ zurückführen möchte.
Die Aufklärung des Doppelmordes übernimmt fast nur Amanda und der Ausgang  dieses Falls war für mich leider etwas vorhersehbar…
Uve Teschner hat wie im ersten Teil wieder die Lesung übernommen, was eine gute Wahl ist. Besonders wie er es schafft den stimmlichen „Spagat“ zwischen der schrillen Amanda und dem immer noch etwas träge bzw. resigniert daher kommenden Ted zu vollführen, ist hörenswert. Wie bereits erwähnt, weist die Gesamthandlung einige Längen auf, was aber ganz gut durch die gekonnte Lesung von Uve Teschner kompensiert wird. Auch könnte ich mir durchaus noch einen weiteren Einsatz des ungleichen Ermittler-Duos aus Down unter vorstellen.
Fazit: Etwas schwächere, da zu ausführlich erzählte, aber in der Hörbuchfassung durchaus hörenswerte spannende Fortsetzung!

 

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Deep – Kleine Helden der Tiefsee

Ascot Elite VÖ 26.10.18

In naher Zukunft spielt dieser bunte Animationsfilm, der von den Machern der quirligen „Madagascar-Filme“ ist. 
Es geht hinab auf den Meeresgrund, der allerdings für die Meerestiere kaum noch bewohnbar ist, denn durch die Verschmutzung und deren Folgen gibt es dort nur noch wenig Raum zum Leben. In einer Höhle hat sich eine bunt zusammengewürfelte Kolonie aus Meerestieren wie verschiedenen Fischarten, Krebsen, Krabben und Kraken, wovon einer der kleine Thommi ist, angesiedelt. Thommis Großvater, ist der weise alte Krake, der alles im Blick hat und ganz besonders den kleinen Bewohnern der sicheren Höhle verboten hat, sie zu verlassen, denn draußen ist es viel zu gefährlich…
Doch Thommi ist wissbegierig und er strotzt nur so vor Tatendrang und heimlich ist er schon des öfteren aus der Höhle geschwommen und hat dort auf dem Meeresgrund so einiges entdeckt, was ihn fasziniert. Da allein die Umgebung zu erkunden zu langweilig ist, macht er sich eines schönen Tages mit zwei Freunden auf den Weg nach draußen. Unter all dem Müll den die Freunde auf dem Meeresboden entdecken, befindet sich auch  alter Torpedo…
und dann passiert es…..
sie lösen eine Explosion aus,  was dazu führt, dass der Meeresboden in Bewegung gerät und in Folge dessen die sichere Höhle durch einen großen Felsbrocken blockiert wird. Nun ist guter Rat teuer, denn niemand kann den großen Felsen bewegen. Der alte Krake kennt nur einen, der diese Kraft aufbringen könnte und der heißt Nathan und ist ein großer Wal…
Nun beginnt das große Abenteuer von Thommi und seinen Freunden, die sich auf den Weg machen um den großen Wal ausfindig zu machen und ihn um Hilfe zu bitten……
Die farbenfrohen Meeresbewohner sind optisch gut gelungen. Doch die abenteuerliche Suche nach dem großen Wal, ist nach meinem Geschmack nicht ganz so gelungen. Manche Szenen finde ich für Kinder doch etwas zu „gruselig“ , besonders die Bewohnerin der Titanic könnte hier doch eher Angst als Begeisterung auslösen und auch die Gesangseinlagen sind für meine Ohren entbehrlich gewesen. Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass die Macher von „Deep – Kleine Helden der Tiefsee“ sich nicht entscheiden konnten für welche Altersklasse der Film gedacht sein sollte, was schade ist, denn mit den bekannten Pinguin-Abenteuern aus „Madagascar 1-3 “ kann dieser hier  leider nicht mithalten.
Fazit: Schade, eher durchschnittlicher Animationsfilm, der sich nicht entscheiden kann, ob er Jung oder Alt unterhalten möchte!
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Sabine Kornbichler: Das Richterspiel

Piper Verlag

Im Vorfeld habe ich zwei Bücher der Autorin gelesen. Mit „Wie aus dem Nichts“ war ich auf sie aufmerksam geworden und obwohl ich den Inhalt noch etwas „unrund“ fand, war ich begeistert als ich „Das böse Kind“ gelesen hatte. „Das Richterspiel“ lautet der Titel des neuen seitenstarken Kriminalromans von Sabine Kornbichler, dessen Inhalt ich hier kurz zusammenfasse:
Eigentlich ist Marlene Biologin, aber durch die Krankheit ihres Vaters, den sie bis zum Schluss gepflegt hatte, hat sie diesen Beruf aufgegeben und sie verdient nun ihren Lebensunterhalt mehr recht als schlecht mit der Alltagsbetreuung von Senioren. Eine ihrer Kundinnen ist Heidrun Momberg, die durch einen häuslichen Unfall kurzfristig ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Da Frau Momberg auch ein Haustier hat, das versorgt werden muss, schaut Marlene abends noch mal nach dem Tier und findet dabei in der Wohnung die Leiche einer Frau. Später stellt sich heraus, dass es sich um eine der Töchter von Frau Momberg handelt, die ermordet wurde…
Im Verlauf der Handlung wendet der ehemalige Kriminalbeamte Claussen, der bereits im Ruhestand ist, sich an Marlene und bittet sie um Hilfe. Doch die erbetene Hilfe gestaltet sich ganz anders als Marlene es vermutet. Besagter Kripo-Beamter ermittelt „verdeckt“ bzw. auf eigene Faust im Mordfall der Frau, die Marlene tot aufgefunden hat und sie soll ihn dabei unterstützen. Obwohl sich in Marlene alles dagegen sträubt und sie diesen Auftrag nicht annehmen will, gerät sie doch immer wieder und weiter in den Fall hinein, was dann bald für Claussen und auch sie bald lebensgefährlich wird…
So in der Zusammenfassung klingt der Inhalt noch interessant und spannend. Tatsächlich ist es bis zur Auflösung des Geschehens aber ein weiter und ehrlich gesagt etwas mühseliger Weg, zumal es viele Mitwirkende gibt, die befragt werden und deren Angaben immer wieder von allen Seiten beleuchtet werden.  Ansatzweise gibt es Spuren und Verdächtige, aber obwohl ich es anfangs noch für einen recht kniffligen Mordfall hielt, nahm dies dann im Verlauf immer mehr ab.  Besonders diese Kombination des „Privat-Ermittler-Duos“ aus Claussen und Marlene ist für mich unrealistisch und passt irgendwie nicht. Aber mal davon abgesehen, ist auch die „Ermittlung“ selbst etwas zu langatmig geraten und als dann der wegweisende Hinweis in Richtung Auflösung kommt, hätte ich ihn fast überlesen…, was schade ist, war ich doch von dem vorherigen Buch so begeistert.
Diesmal ist es für mich nur durchschnittliche Krimi-Kost, dessen Auflösung am Ende ein bißchen wie aus „dem Hut“ gezaubert, wirkt.
Fazit: Drei von fünf Punkten – entspricht durchschnittlicher Krimi-Kost

 

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Donato Carrisi: Diener der Dunkelheit

Der Audio Verlag

Nachdem ich „Der Nebelmann“ von Donato Carrisi –  in der Hörbuchversion von Uve Teschner wunderbar vorgetragen – gehört hatte und ich mir auch die gelungene Verfilmung des Thrillers angeschaut habe, war ich gespannt, was sich der Autor nun an Spannung  hat einfallen lassen.
Da Uve Teschner auch diesmal die ungekürzte Lesung des neuen Thrillers mit dem Titel „Diener der Dunkelheit“ übernommen hat, fiel mir die Wahl leicht und ich habe die Hörbuchversion genossen…
Durch seine wandelbare Stimme schafft es der Vorleser gleich von Anfang an die passende Atmosphäre aufkommen zu lassen, die den Zuhörer mitnimmt auf eine sehr vielschichtige, unheimliche und durchaus beängstigende Erzählung, die mit dem Auftauchen einer wenig bekleideten und völlig durcheinander wirkenden  jungen Frau beginnt, die man an einer Landstraße aufgelesen und ins Krankenhaus gebracht hat.
Die herbeigerufenen Ermittler staunen nicht schlecht, als sich herausstellt, dass es sich bei der jungen Frau um Samantha Andretti handelt, die als Dreizehnjährige spurlos verschwand, was nun 15 Jahre her ist……
Nicht nur die Polizei ermittelt in diesem Fall, sondern auch ein schwerkranker Privatermittler, der damals von den Eltern des Mädchens engagiert wurde und genau wie die Polizei keine Spur von der Vermissten fand. Er sieht sich in der Pflicht seinen damaligen Auftrag wieder aufzunehmen. Obwohl ihm selbst offenbar nicht mehr viel Lebenszeit übrig bleibt, will er unbedingt den Entführer ausfindig machen. Ob ihm das gelingt?
Mehr darf man von dem spannend aufgemachten und sehr anschaulich geschilderten Leidensweg des Mädchens und die Suche nach dem gut getarnten Bösen nicht erzählen, denn die fesselnde Lesung von Uve Teschner fängt einen einen ganz schnell ein und gebannt lauscht man dem Geschehen….
Ganz besonders zum Ende muss man aber ganz genau zuhören und darf sich nicht ablenken lassen, denn nach der vermeintlichen Auflösung, setzt der Autor noch einen unvorhersehbaren Schlussakkord….
Fazit: Carrisi und Teschner sind eine tolle Kombination, so dass aus der spannenden Buchvorlage dann durch die gekonnte Lesung die Handlung vor dem „inneren Auge“ lebendig wird!
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Greyzone – No way out

Edel:Motion VÖ 12.10.18

Die zehnteilige Serie „Greyzone: No Way Out“ führt handlungsmäßig nach Dänemark, Schweden und Deutschland und vor den Augen der Zuschauer entwickelt sich ein Alptraum-Szenario, das in einem Hafengebiet in Schweden ihren Anfang nimmt. Dort wird von Eva Forsberg, einer Mitarbeiterin der SÄPO (schwedische Sicherheitspolizei) in einem verdächtigen Lkw ein Teil gefunden, das ihren Verdacht auf einen möglichen Terroranschlag einer bislang noch unbekannten Terrorgruppe, verdichtet…

Bei den Ermittlungen in dieser Richtung führt eine Spur nach Dänemark, weshalb Eva mit ihrem dänischen Kollegen Jesper Lassen und Henrik Dalum zusammenarbeitet.
Einen wichtigen Part in der Handlung übernimmt die Software-Entwicklerin Victoria Rahbeck, die bei der Firma SparrowSat in Stockholm gerade einen bahnbrechenden Erfolg mit dem Steuerungssystem für Drohnen feiert. Während einer Produktvorführung in Frankfurt trifft sie ihren früheren Kommilitonen Iayd wieder, der jetzt als Reporter arbeitet und Vikoria interviewen möchte….

Victoria stimmt diesem Interview in ihrer Wohnung zu, wo Iayd dann sein wahres Gesicht zeigt und sie und ihren kleinen Sohn Oskar als Geisel nimmt. Fortan muss Victoria für die Terrororganisation, für die Iayd arbeitet Informationen beschaffen und bei SparrowSat Spionage betreiben, denn die Terroristen brauchen ihr Know-how und Insiderwissen, da sie planen mit Hilfe einer Drohne einen Terroranschlag zu verüben….

Ab hier fängt die ganz spannend aufgemachte Handlung erst richtig an….
Ob es tatsächlich technisch alles so machbar ist, wie man es hier präsentiert bekommt, vermag ich nicht zu beurteilen, lässt einen aber die Nackenhaare hochstehen…
Das durch Erpressung Menschen Dinge tun um ihr eigenes und das ihrer Angehörigen zu schützen, steht außer Frage, doch so manche Aktion hier in der Serie fand ich dann doch nicht ganz rund und nachvollziehbar.
Auch hätte es für mich nicht unbedingt zehn Teile gebraucht um dieses nachdenklich machende Szenario nebst Aufarbeitung der Beweggründe, weshalb Iayd zum Terrorist wurde, zu erzählen.
Einen gewissen Unterhaltungswert will ich der Serie nicht absprechen, allerdings hätten die privaten „Nebenschauplätze“ der Ermittler hier außen vor gelassen werden können, denn sie haben eigentlich nichts mit der Rahmenhandlung zu tun und lenken nur vom eigentlichen Geschehen ab.
Fazit: Ganz unterhaltsame Serie, die länderübergreifend erzählt wird und sich mit einem brisanten aktuellen Thema beschäftigt
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Jonas Langvad Nilsson: JUSSI – Die vielen Leben des Jussi Adler-Olsen

Da die Lesung des Buchs Wolfram Koch übernommen hat, dessen Stimme ich  mittlerweile sofort mit den Hörbuchfassungen über das Sonderdezernat Q aus der Feder von Jussi Adler-Olsen verbinde, ist das schon mal eine gute Voraussetzung um sich die Biographie des erfolgreichen Autors, der durch seine spannenden Kriminalromane weitreichend bekannt ist, anzuhören.
Der Titel „Jussi. Die vielen Leben des Jussi Adler-Olsen“ ist genau richtig gewählt, denn der dänische Krimi-Autor ist schon ein richtiger „Tausendsasser“, denn bis er erfolgreich und berühmt wurde, hat es einige Zeit gedauert, obwohl es schon immer sein großes Bestreben war, in dieser Hinsicht bekannt zu werden. Um Geld zu verdienen hat er in vielerlei Bereichen „seine Fühler ausgestreckt“ …
Der Autor der Biographie, Jonas Langvad Nilsson hat hier genau den richtigen Ton getroffen wie er über das Leben von „Jussi“ berichtet, denn er lässt ihn teils selbst zu Wort kommen, spricht aber auch mit Familienmitgliedern, Freunden und Weggefährten und es ist ihm ein sehr spannendes und unterhaltsames Buch gelungen.
Ohne richtig ins Detail zu gehen, möchte ich nur ein paar Stichpunkte aufzählen, die hier Thema sind:
Wo Jussi in seiner Kindheit und Jugend aufgewachsen ist. Welche Bewandtnis es mit dem Namen „Jussi“ hat. Welche Berufe/Beschäftigungen er ausgeübt hat, bevor er erfolgreicher Krimi-Autor wurde.
Der steinige Weg bis seine Geschichten, den Erfolg hatten, den er sich gewünscht hatte.
Gesundheitliche Einschnitte im Verlauf der Jahre.
Außerdem erfährt man noch etwas über Comics, Jussi als Musiker und warum ein ganz bestimmtes Foto ihn zu einem Krimi inspirierte. Und last but not least gibt es reichlich Infos zu den Figuren und die noch ausstehenden Bücher über das des Sonderdezernats Q.
Der 7 ½ Stunden umfasse Einblick in das bewegte Leben des Jussi Adler-Olsen ist so spannend und unterhaltsam, dass man fast vergisst, dass es sich hier um eine Biographie handelt, was noch durch den gekonnten Vortrag von Wolfram Koch unterstrichen wird.
Fazit: Man vergisst beim Zuhören fast, dass es sich um eine Biographie handelt, so spannend abgefasst ist dieses Buch, welches passenderweise von Wolfram Koch vorgetragen wird!

 

 

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