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26 New York Times Schriftsteller: Letzte Ruhe

Letzte Ruhe von

Dieses Buch sollte zu Anfang eine Sammlung aus literarischen Texten werden um Geld für die Krebsforschung zu sammeln, so sah die Idee von Andrew F. Gulli aus. Doch ein guter, mittlerweile verstorbener Freund brachte ihn auf eine andere Idee.  Aus dieser  wurde dann „Letzte Ruhe„, ein bemerkenswerter, ungewöhnlicher, aber sehr fesselnder Kriminalroman. An dem Buch haben 26 bekannte Schriftsteller mitgewirkt, die bereits viele Bücher in den Bestseller-Listen vorweisen können.
Das Vorwort des Krimis hat David Baldacci verfasst und er warnt den Leser gewissermaßen vor, dass es eine Auflösung des Falls im herkömmlichen Sinne nicht gibt, sondern man sich auf viele Wendungen einstellen sollte.
Als Leser bleibt man unweigerlich im Buch verfangen, denn durch die unterschiedlichen Perspektiven, die man hier geboten bekommt,  kann man – wenn man das möchte – seine eigenen Vermutungen zur Lösung des Falls anstellen. Und in der Tat, ich hatte so einen Anfangsverdacht, doch der wurde nicht erhärtet…
Zum Inhalt:
Zehn Jahre ist es her, dass Rosemary Thomas wegen Mordes an ihrem Ehemann Christopher mit der Giftspritze hingerichtet wurde. Deswegen ist auf Wunsch der Hingerichteten eine Zusammenkunft im Sinne einer Gedenkfeier im Mc Fall Art Museum in San Fransico anberaumt, wo sie und ihr Opfer gearbeitet haben.
In der Gerichtsverhandlung gegen Rosemary Thomas wurden stichhaltige Beweise vorgelegt an Hand derer sie dann zum Tode verurteilt wurde. Sie soll ihren Mann getötet und dann in die als Leihgabe im Museum vorhandene Eiserne Jungfrau (ein mittelalterliches Folterinstrument) gesteckt, verpackt und nach Berlin zurückgeschickt haben.  Die Geschworen sind sich einig, das Motiv der Tat war Eifersucht, denn ihr Mann war  bekanntermaßen nur an  Geld, Kunst und Frauen interessiert.
Zur Gedenkfeier sind alle Beteiligten erschienen, ob nun mit reinem oder schlechtem Gewissen, aber entziehen konnten sie sich alle nicht der Einladung von Tony Olsen, einem guten einflussreichen Freund von Rosemary. Die vergangenen zehn Jahre haben bei manchen ihre Spuren hinterlassen, ganz besonders bei dem ehemaligen zuständigen Ermittlungsbeamten Jon Nunn. Der zwar sicher war, dass er alle hieb- und stichfesten Beweise gesammelt hatte um vor Gericht die Täterschaft von Rosemary Thomas als Mörderin ihres Ehemannes zu belegen, doch es fühlt sich auch nach den zehn Jahren irgendwie nicht richtig an und dieser Fall hat ihn über die Jahre nicht losgelassen,  was ihn dann zwischenzeitlich zum Alkoholiker hat werden lassen.
Er beginnt wieder zu ermitteln,  denn Rosemary hatte immer ihre Unschuld beteuert. Zwar ist er kein Polizist mehr, aber er hat noch Kontakte. Auch ein befreundeter Reporter hatte immer an die Unschuld von Rosemary geglaubt und setzt alles daran den Fall neu aufzurollen und verspricht sich viel von der Gedenkfeier, die dann wirklich alle aufhorchen lässt, denn Rosemary Thomas kommt selbst zu Wort…..
Fazit: Ungewöhnlich, spannend, sehr lesenswert!

 

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