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Alex Kava: Sturzflug

Diana Verlag

Sturzflug“ ist bereits das dritte Buch über den Hundetrainer/Suchhundeführer Ryder Creed und die FBI-Profilerin Maggie O’Dell. Für mich ist es das erste Buch aus dieser Reihe, das ich jetzt gelesen habe. Die wichtigsten Dinge aus den beiden vorherigen Büchern werden von der Autorin gut verständlich in die jetzige Rahmenhandlung eingefügt, so dass man auch die „privaten“ Zusammenhänge gut nachvollziehen kann.
Um den Lesern nicht die Spannung zu nehmen, gibt es hier nur eine kleine Zusammenfassung der sehr komplexen Handlung, die ein Alptraum-Szenario heraufbeschwört:
Auf den ersten Blick ereignen sich im Raum Chicago einige Todesfälle, die nichts miteinander zu tun haben, wie z.B. der Selbstmord eines Mannes, der aus großer Höhe aus einem Hotelfenster gesprungen ist oder der Tod einer jungen Frau, die zuvor als vermisst galt und mit Hilfe eines von Ryders Hunden aufgespürt und dann tot aus dem Blackwater River gefischt wird. Weiter geschehen merkwürdige Dinge: Auf einem See im mittleren Süden Nebraskas wird eine Vielzahl toter Schneegänse entdeckt. Maggie trifft sich vor Ort mit der zuständigen Biologin um sich selbst ein Bild zu machen. Als sie auf dem Rückweg vom See sind, regnet es plötzlich tote schwarze Vogel vom Himmel……  
Fieberhaft wird ermittelt worum es sich bei diesen Todesfällen handelt und als das Ergebnis feststeht, wird die Sachlage hoch brisant, denn ein mutierter Vogelgrippe-Virus wurde offenbar mit Absicht in Umlauf gebracht…
Um diese brisante und todbringe Sachlage vor der Öffentlichkeit zu Verbergen und um eine Panik der Bewölkerung zu vermeiden, wird daraus ein Wettlauf gegen die Zeit…
Für die Ermittler heißt es jetzt den gemeinsamen Nenner zu finden, wo sich Mensch und Tier infiziert haben könnten bzw. die Quelle/Person zu finden, die den Virus in Umlauf gebracht hat….
Mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen, denn trotz vieler unterschiedlicher „Drehorte“ war man immer im Bilde, wo man sich befand und konnte die Zusammenhänge gut erkennen. Besonders charmant und auch interessant fand ich den Einblick in die Hundetrainer-Welt von Ryder nebst seinen vierbeinigen treuen Begleitern, für die er alles stehen und liegen lässt.
Sehr anschaulich und an den Nerven zerrend wird hier ein Alptraum-Szenario mit einem unsichtbaren Feind geschildert, dass ich mir durchaus in der heutigen Zeit vorstellen kann, aber niemals in Realität erleben möchte!
Da das Buch „offen“ endet, bin ich natürlich gespannt, wie es hier (hoffentlich!) weitergeht!
Fazit: Alptraum-Szenario spannend umgesetzt, das aber teils offen endet, so dass man auf die Fortsetzung gespannt sein darf! Lesenswert!

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