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Amelie Fried: Traumfrau mit Lackschäden

Traumfrau mit Lackschaeden von Amelie Fried

Das erste Buch „Traumfrau mit Nebenwirkungen“ über Cora Schiller endete mit ihrem 31. Geburtstag und da war sie schwanger und sie hatte kurze Zeit vorher ihre große Liebe Ivan kennengelernt, der genau wie sie schon einige Höhen und Tiefen im Leben durchgemacht hatte.
In „Traumfrau mit Lackschäden“ erzählt Amelie Fried die Geschichte über Cora Schiller weiter: Ihr 50. Geburtstag steht bevor und es ist in den letzten 20 Jahren viel geschehen:
Nachdem Cora und Ivan geheiratet haben und sie ihr gemeinsames Kind Paul haben heranwachsen sehen, ist die Zeit wie im Fluge vergangen und mittlerweile ist Paul 18 Jahre alt und gerade aus den Klauen seiner Mutter entkommen und wohnt nun in einer WG.
Cora ist wieder selbstständig, aber nicht mehr in der PR-Branche, sondern sie leitet eine Partnervermittlung. Ivan, der vielversprechende Künstler, hat sein Atelier behalten, wo er seine Bilder gestaltet.
Eigentlich scheint alles in ruhigen Bahnen zu laufen, doch dann hat Cora Geburtstag und ihre Gäste trudeln langsam ein. Als alle versammelt sind und alle mit Essen und Getränken versorgt sind, klingelt es zu vorgerückter Stunde an der Wohnungstür und Cora staunt nicht schlecht als plötzlich ihr ehemaliger Liebhaber Tim vor der Tür steht, den ihre Freundin Uli ganz spontan als Überraschungsgast eingeladen hat.
Dieses unverhoffte Wiedersehen hat im Verlauf der Handlung noch einige turbulente Folgen….
Als die Geburtstagsfeier beendet ist und alle Gäste gegangen sind und Cora glücklich über den gelungenen Abend ist, eröffnet ihr Ivan: „Ich bin sozusagen überdosiert… von Dir, vom Familienleben, von allem und ich brauche ein bisschen Abstand, ich brauche Zeit für meine Arbeit, ich ziehe ins Atelier“
Klatsch, die Ohrfeige hatte gesessen und Cora ist wie in Trance und hört nur noch die Wohnungstür hinter Ivan zuschlagen…..
Wie es weiter geht im Leben von Traumfrau Cora? Eins verrate ich hier noch: Es wird turbulent und nicht nur bei ihr, sondern irgendwie scheinen alle in ihrem Freundeskreis im Beziehungsstress zu liegen und es kommt an allen Fronten zu einer Krise.
Nachdem das erste Buch über die „Traumfrau“ bereits sehr unterhaltsam war, kann man die Fortsetzung als wirklich gelungen bezeichnen.  Durch die heitere Sprache und die nachvollziehbaren Ereignisse fühlt man als Leser mit der Traumfrau, sieht sie am Boden zerstört, sich Hals über Kopf in eine Affäre stürzen und am Ende völlig geknickt über ihr bisheriges Leben nachdenken.
Ich würde mir ein weiteres Buch wünschen, das Cora im Rentenalter beschreibt und sie dann über alle Turbulenzen in ihrem Leben herzlich lachen kann.
Fazit: Einmal angefangen zu lesen, kann man sich nur schwer von diesem heiteren Roman lösen

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