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Andreas Winkelmann mit Markus Knüfken: Wilder wird’s nicht

rororo VÖ 23.03.21

Seit vielen Jahren bin ich Fan der spannungsgeladenen Thriller von Andreas Winkelmann. Im letzten Jahr, direkt vor dem Lockdown, hatte ich noch die Gelegenheit bei einer Lesung anlässlich seines Thrillers „Der Fahrer“ ihn live zu erleben.  Im Verlauf des Abends erzählte er auch von seinen anderen Projekten wie z.B. über eine abenteuerliche Reise mit seinem Freund dem Schauspieler Markus Knüfken. Nun ist das passende Buch „Wilder wird’s nicht“ dazu erschienen, denn „wer eine Reise tut, der kann was erzählen“…
Der Frage „Gibt es in Europa noch echte Wildnis?“ sind die beiden Outdoor-Fans hier nachgegangen. Der oder die Orte, die die beiden entdecken wollten, sollte ohne Flugzeug erreichbar sein und die Natur noch ursprünglich sein. Wohin es sie auf der Suche nach ihrem Sehnsuchtsort – wo man relaxen, runterkommen, am besten keinen Handyempfang hat und sich frei fühlen kann – überall hingeführt hat sind z.B. die Alpen, der Brocken, aber auch Schwedisch-Lappland am Polarkreis, wo sie dann eine dreizehntägige Tour durch den Sarek-Nationalpark „gemeistert“ haben…
Das gesamte Buch ist reichlich bebildert, so dass man als Leser schon mal einen Einblick bekommt, in welche Landschaftskulissen es die beiden Abenteurer verschlagen hat. Jeder ausgerüstet mit Rucksack und Zelt und Abenteuerlust im Herzen machen sie sich gemeinsam auf den Weg. Welche Strapazen sie auf sich genommen haben um Gipfel zu besteigen oder unberührte Natur zu erleben, erfährt man in diesem Reisebericht. 
Ab und zu „bricht“ bei Andreas Winkelmann erzähltechnisch der Thriller-Autor durch, weil ihn die eine oder andere Situation oder Örtlichkeit dann als Inspiration für einen seiner nächsten Bücher dienen könnte oder um seinem Begleiter mit einem Augenzwinkern „einen Bären aufzubinden“…
Zwar wandere ich auch gern kilometerweit im Urlaub und auch Regen macht mir dabei nichts  aus, aber was die beiden Freunde hier für Touren unternommen haben und welchen Naturgewalten sie sich dort ausgesetzt haben, die ihnen einiges abverlangt haben, ist sicherlich zum Nachmachen nur für eingefleischte Outdoorfans geeignet. Ich für meinen Teil gehe es da lieber etwas ruhiger an.
Das Buch liest sich gut, ist unterhaltsam und durch die Vielzahl an Fotos bekommt man einen guten Einblick in welcher Landschaftskulisse die beiden Abenteuerlustigen unterwegs waren.
Fazit: Unterhaltsamer, reich bebilderter Reisebericht, der für Outdoor-Fans sicherlich spannend und inspirierend ist!

 

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