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Angela Marsons: Silent Scream

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Die Autorin ist in Black Country, einer von Bergbau und Industrie geprägten Region Englands geboren,  aufgewachsen und sie lebt heute noch dort. Sie schreibt seit ihrer Jugend und veröffentlichte bereits erfolgreich mehrere Kurzgeschichten. „Silent Scream“ ist ihr Krimi-Debüt, das ebenfalls in dieser Gegend spielt.
Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt:
Detective Kim Stone ist die leitende Ermittlerin in dieser Geschichte. Durch eine schwierige Kindheit ist sie geprägt und zwischenmenschliches Geplänkel ist nicht so ihr Ding und deshalb eckt sie schon mal mit ihrem Verhalten etwas an, worunter ihre Arbeit aber nie leidet, denn wenn sie einmal „Witterung“ aufgenommen hat, dann ist sie leidenschaftlich dabei und setzt sich auch schon mal über Dienstanweisungen hinweg um den Täter dingfest zu machen. Die Dämen ihrer Kindheit sind immer noch gegenwärtig, aber sie kämpft gegen sie an. Der aktuelle Fall geht ihr dann auch ganz speziell an die Nieren….
Der Prolog beginnt im Jahr 2004 als sich fünf Personen immer abwechseln beim Graben, niemand spricht ein Wort, denn sie haben einen Packt geschlossen, dass ihr Geheimnis für immer begraben bleibt.
In der Jetztzeit werden auf einem Brachgelände, das in der Nähe eines ehemaligen Kinderheims liegt, menschliche Überreste gefunden. Eigentlich sollte hier nach einem archäologischen Schatz gesucht werden, doch dieses Vorhaben wird erst einmal ganz nach hinten geschoben…
Im Vorfeld der Grabungen wird eine ehemalige Mitarbeiterin des Kinderheims ermordet aufgefunden. Sie hatte Interesse an der Schatzsuche gezeigt. Wusste sie was dort vergraben war? Als dann noch weitere Tote im Zusammenhang mit dem Kinderheim zu beklagen sind, ist Kim Stone nicht mehr zu halten und sie setzt alles daran die Zusammenhänge zu verstehen und den Mörder ausfindig zu machen, komme was da wolle ….
Doch so einfach ist der nicht zu fassen –  bis Kim einen Alleingang wagt…..
Den Anfang des Buches fand ich etwas schleppend, doch das ändert sich dann im Verlauf und die Autorin weiß den Leser zu fesseln und legt geschickt falsche Fährten aus. Der Täter bleibt lange Zeit im Dunkeln und tritt erst ganz am Schluss in Erscheinung. Die etwas raue Schale der Ermittlerin ist gut nachvollziehbar beschrieben und punktet am Ende mit einer ganz großen menschlichen Geste.
Ich kann mir durchaus weitere Fälle mit Kim Stone vorstellen und ich würde gern bald wieder über sie etwas lesen!
Fazit: Krimi-Debüt gelungen, so spannend kann es weitergehen!

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