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Asle Skredderberget: Pain Killer

978-3-86231-382-2
Das Hörbuch „Painkiller“ wird von Matthias Koeberlin vorgetragen. Er macht seine Sache ganz prima, denn er kennt sich ja im Bereich Spannung sehr gut aus, da er als bekannter Schauspieler  bereits in vielen Krimis eine Rolle verkörpert hat.
Die Geschichte, die hier erzählt wird, setzt sich aus vielen kleinen Puzzleteilen zusammen:
Ein Schiffsunglück 1977 im Mittelmeer durchzieht das ganze Hörbuch. Die näheren Umstände, die zu dieser Katastrophe geführt haben, sind nie richtig aufgeklärt worden, doch man vermutet,  dass es eine Explosion an Bord gegeben hat.
2012 wird in Rom eine Frau in einem Hotelzimmer überfallen und getötet. Kurz vor ihrem Tod schafft sie es noch eine verschlüsselte Botschaft zu hinterlassen…
Milo Cavalli ist ein norwegischer Polizist, der es eigentlich nicht nötig hätte zu arbeiten, doch er liebt seine Arbeit, da er sich als Fachmann für Wirtschaftskriminalität zumeist in höheren Kreisen bewegt.
Seine Familiengeschichte ist ebenfalls ein Teil der Handlung, denn er hat norwegische und italienische Vorfahren. Aus diesem Grunde wird er auch nach Rom geschickt, um in dem Fall, der in einem Hotelzimmer getöteten Norwegerin Ingrid Tollesen, zu ermitteln. 
Diese arbeitete für ein großes Pharmaunternehmen und auch ihr kleiner Bruder wurde vor Jahren Opfer einer Gewalttat.
Eine Spur führt in die USA, wo Milo dann auch gleich noch in Familienangelegenheiten zu einem Notar gerufen wird, der ihm ein Testament eröffnet. Doch die Frau, die ihm und seiner Familie etwas vererbt hat, ist ihm gänzlich unbekannt. Wie sich später rausstellt, kannte sein Großvater sie sehr gut und nicht nur dieser hat ein lang gehütetes Geheimnis, sondern Milos Vater muss  noch einiges erklären und auch das hängt mit dem Schiffunglück von  1977 zusammen.
Wer die Zusammenhänge zwischen der Mordermittlung und den ganzen Familiengeheimnissen sowie einem Schiffsunglück vor vielen Jahren verstehen möchte, der muss der Stimme von Matthias Koeberlin gut zuhören, was nicht schwierig ist, denn er findet für jede Figur eine andere Stimmlage.
Durch die vielen Handlungsstränge ist die Spannung für mich etwas verloren gegangen und ich fand den Mordfall an sich auch nicht sonderlich mysteriös.
Fazit: Matthias Koeberlin ist eine sehr gute Wahl um diesen handlungsreichen Krimi vorzutragen.

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