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Bernd Mannhardt: Spielverderber

200

– Sechs böse Stücke –
Vier Dialoge und zwei Monologe zu unterschiedlichen Themen sind hier niedergeschrieben. Die Stücke wurden in den 90ziger Jahren als Hörspiele im Radio gesendet bzw. auf Theaterbühnen aufgeführt und zum Nachlesen nochmals in Buchform herausgebracht.
Die Texte haben es in sich und überall lauert böse der Humor, der erst das i-Tüpfelchen auf jedes Stück setzt und sich auch die Frage stellt: Wer ist denn nun der „Spielverderber„?
So begegnet man einem Notdienst habenden Apotheker, der zu später Stunde ein sehr nervenaufreibendes Telefongespräch führen muss und am Schluss schon fast selbst eine Pille für seine Nerven braucht….
Werksspionage steht im Raum und ein Mitarbeiter einer großen Firma wird zu einem Gespräch bei seinem Chef eingeladen, doch das läuft trotz psychologischer Unterstützung völlig aus dem Ruder …
Auf einer Berghütte kommt es zu einem Gespräch zwischen einem vor einem aufziehenden Gewitter ankommenden Wanderer und einem, der wohl schon geraume Zeit dort sitzt und wartet, doch die, auf die er wartet, die kommen einfach nicht und so öffnet er am Ende des Gespräches die Hüttentür und hat nur noch ein Ziel: Die Polizeiwache!
In einem Stück spielt gewissermaßen eine schöne Krawatte eine „tragende“ Rolle und am Ende quillt sehr Schwarz der Humor hervor und er verteilt sich im ganzen Buch und wirkt nach dem Lesen noch nach! 
Da die Texte schon im Radio und auf der Theaterbühne Anklang fanden, könnte ich mir sie auch gut im Fernsehen als Sketch vorstellen.
Fazit: Einfach klasse! Keiner ahnt wie böse die kleinen Geschichten doch meist enden!!
Wer schwarzen Humor liebt, der sollte auch ein Auge auf diese Bücher werfen:

Servus, Krimi!

Mordskohl

 

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