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Chris Heath: Reveal Robbie Williams Enthüllungen

Was passt besser wenn man die biographischen Enthüllungen von Robbie Williams liest, natürlich musikalische Untermalung und „The Heavy Entertnainment Show“, sein neues Album eignet sich ausgezeichnet als „Hintergrundberieselung“.  Die Arbeit an diesem Album und die Suche nach dem ganz besonderen Song/Hit werden auch ausführlich in „Reveal“ geschildert.
Dass das Bühnenleben und das ganze Drumherum auch seine Schattenseiten haben, kann man sich vorstellen, seine Erfahrungen hat der beliebte Entertainer hier dem Musikjournalisten  Chris Heath erzählt und durch enge Zusammenarbeit  der beiden ist dieses Buch enstanden.  Robbie bzw. Rob – wie der Autor ihn nennt – war einige Zeit „abgetaucht“, denn seine inneren Dämonen hatten überhandgenommen und sein Selbstwertgefühl war kaum noch vorhanden bzw. wurde durch düstere Gedanken überschattet …
Am mentalen und wohl auch körperlichen Tiefpunkt durch Drogenkonsum etc. lernte Robbie Ayda Field kennen. Auch hier gibt es Höhen und Tiefen bis die beiden sich füreinander entscheiden. Mittlerweile sind sie verheiratet und haben zwei Kinder. Wie kleine „Post-its“-Zettel  bekommt der Leser Einblick ins Familienleben der Williams, die gerade ihr neues Haus nebst zehn Hunden in Los Angeles bezogen haben.
Ich hatte etwas Schwierigkeiten das  mehr als 650 Seiten starke Buch zu lesen, das wie eine Art unzusammenhängendes Tagebuch abgefasst ist. Zwar sind wage Jahresangaben eingefügt, aber erzähltechisch geht es immer hin und her..
Thematisiert werden neben dem sozialen Engagement für UNICEF auch die schwierige Zeit als Bandmitglied von Take That und wie es zum Wiederaufleben und erneuten Zusammenarbeiten der ehemaligen Boyband kommt.
Man bekommt ein Wechselbad der Gefühle präsentiert, das der Sänger/Songwriter/Mensch Robbie Williams offenbar immer wieder durchlebt.
Ob hier im Buch tatsächlich reale Einblicke in die Welt des Künstlers, Ehemanns und Familienvaters gewährt werden, ist von meiner Seite aus schwer zu beurteilen – bedenkt man aber, dass das Ehepaar Williams selbst gern Reality-TV-Sendungen anschaut, wäre es durchaus möglich, dass man hier „den Alltag“ miterleben darf.
Allerdings sollte man bedenken: Eins ist Robbie Williams ganz bestimmt, nämlich ein wunderbarer Entertainer, der mit seinen Liedern Millionen von Fans immer wieder begeistert (mich eingeschlossen) und dem willigen Publikum auf der Bühne eine tolle Performance bietet! Diese Fassade aufrechtzuerhalten, hinter der sicher nicht immer alles Eitel Sonnenschein ist, beherrscht er excellent! Auch vermittelt das Buch den Eindruck, dass er durch seine Frau Ayda und die beiden Kinder mittlerweile bei sich angekommen ist, was man ihm in dieser rauen Welt des Showbusiness durchaus wünschen möchte….
Fazit: Für Fans ein interessanter Einblick ins Showbusiness und ins Leben des beliebten Entertainers, das er hier mit allen Höhen und Tiefen schildert!

 

 

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Unlocked

Man nehme namhafte Darsteller wie hier in „Unlocked “ die Hauptakteurin  Noomi Rapace, die die CIA-Agentin und Verhörspezialistin Alice Racine spielt. Alice arbeitet aber nach einem beruflichen Tiefschlag, weil sie nicht rechtzeitig ein Attentat verhindern konnte, auf eigenen Wunsch „undercover“ als Sachbearbeiterin in einer Behörde und führt in London ein eher unaufgeregtes Leben.
Diese Beschaulichkeit ändert sich schlagartig als ein verdächtiger Kurier festgenommen wird, der mutmaßlich Informationen zu einem geplanten Chemiewaffen-Anschlag auf die Londoner Bevölkerung  hat. Da man keine Zeit verlieren will,  aktiviert man Alice um den Verdächtigen „zu knacken“. Das gelingt ihr auch recht schnell, aber bevor sie alle Informationen an ihre Vorgesetzten weitergeben kann, bekommt sie einen Anruf von einem ehemaligen Kollegen, der sie aufhorchen lässt, denn offenbar ist auch sie nur Mittel zum Zweck und ehe sie sich versieht, steht sie selbst „auf der Abschussliste“….
Ab hier wird es undurchsichtig und Alice befindet sich auf der Flucht. Alle Vertrauten, die sie kontaktiert und um Unterschlupf bittet, wie z.B. ihren Mentor Eric Lasch (Michael Douglas) oder ihre Kollegin beim MI5 (Toni Collette) sind machtlos gegen den unsichtbaren Feind, der sie immer wieder aufspürt, denn offenbar wurde die CIA unterwandert bzw. es gibt einen Maulwurf….

Nichtsdestotrotz hat Alice ein wichtiges Ziel vor Augen, den terroristischen Anschlag zu verhindern und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…..
Weitere  Rollen haben John Malkovich und Orlando Bloom übernommen und bei diesem Staraufgebot lohnt es sich schon einen Blick in diesen actiongeladenen Spielfilm zu werfen.

Die Handlung an sich ist nicht neu, immer neue Wendungen bringen eher Verwirrung als Klarheit und wenn so ein Staraufgebot wie hier mitspielt, dann kann ich immer schon Eins und Eins zusammenzählen und den Bösewicht recht schnell erkennen, so dass man hier zwar reichlich Action, aber wenig tiefergehende Handlung geboten bekommt.
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack in Form des Trailers
Fazit: Trotz hohem Staraufgebot, allen voran Noomi Rapace, nur durchschnittliche, aber sehenswerte actionreiche Handlung!

 

 

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Lutter – Die Gesamtedition –

Pandastorm Pictures bringt jetzt ein echtes Schmankerl für Krimi-Fans als Gesamtedition für das Heimkino heraus, nämlich alle sechs Fälle des Ruhrpott-Ermittlers „Lutter “, passend und treffend besetzt mit Joachim Król!
Die ersten beiden Folgen stammen aus dem Jahr 2007 und dort ermittelte neben dem fußballbegeisterten und auch mal zu unkonventionellen Methoden greifenden Hauptkommissar  Lutter,  der etwas schüchtern wirkende, aber Schlag bei den Frauen habende assistierende Kollege Bergmann, übrigens toll gespielt von Lucas Gregorowicz!
Beim ersten Fall der beiden wird ein städtischer Beamter ermordet, der für den Bau eines großen Einkaufzentrums federführend war. Allerdings ist dieses Großprojekt nicht jedermanns Sache, besonders die kleinen Händler sehen ihre Existenz bedroht. …
Privat knistert es zwischen Lutter und der zuständigen Staatsanwältin Deniz.  Die sieht beim Mord des Beamten einen Zusammenhang zwischen einem anstehenden Prozess, wo es um Bestechung und Steuerhinterziehung geht und wo der Angeklagte nur seinen Hals aus der Schlinge ziehen kann, wenn er aussagt…..

ZDF und Michael Boehme

Lutters beste Kumpel sind Sunny (Jochen Nickel) und Höcki (Timo Dierkes), dem die Kneipe „Höckenrath“ gehört, die unter Lutters Wohnung liegt, wo er sich dann abends zum gemütlichen Plausch mit ihnen auf ein Bier trifft.

ZDF und Michael Boehme

Ab der dritten Folge übernimmt die Assistentenrolle Mathias Koeberlein, ein toller Schauspieler, allerdings fand ich seine Rolle als junger werdender Vater etwas überzeichnet, an manchen Stellen zwar noch humorvoll, aber irgendwie dann auch etwas unpassend für einen Krimi.

ZDF und Michael Boehme

Auch im Verlauf sind dann die Staatsanwältin und der bisherige Pathologe aus der Reihe verschwunden, was ich immer schade finde, denn so ein „Kollegium“ macht doch gerade die ganze Serie aus.
Die Kriminalfälle sind nicht auf den ersten Blick durchschaubar, werden teils durch „Actionszenen“ verfeinert, mit prominenten Darstellern in den Nebenrollen abgerundet und Lutter gibt erst Ruhe, wenn er für sich den Fall abgeschlossen hat, oftmals zum Leidwesen einer Vorgesetzen…..
Joachim Król brilliert in seiner Rolle und ich fand es auch schade, dass die Reihe nach sechs Folgen eingestellt wurde! Neben Fussball, Bierchen, Ruhrpottkulisse und einer guten Portion Humor, kommen aber die vielschichtigen Kriminalfälle nie ins Hintertreffen und dass Lutter auch mal seine beiden besten Kumpels einspannt um „abseits“ der Polizei-Richtlinien hinter die Fassade der Menschen zu schauen, macht diese Serie aus!
Fazit: Joachim Król verkörpert diese Rolle, bzw. ist ihm auf dem Leib geschrieben und auch zehn Jahre nach der Erstausstrahlung ist das besondere Flair, das hier eingefangen wurde, nicht verblasst und bietet hier einen „Krimi-Klassiker“ vom Feinsten!

 

 

 

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Dirty Dancing ’17

Anlässlich des 30. Geburtstags des „Kultfilms“ ist als Hommage an das Original nun die Neuverfilmung mit dem Titel „Dirty Dancing ’17 “ auf DVD erschienen. Die beiden Hauptrollen haben Agibail Breslin (Baby) und Colt Prattes (Johnny) übernommen.

 

DIRTY DANCING (ABC/Guy D’Alema)
ABIGAIL BRESLIN, COLT PRATTES

Die Filmhandlung hält sich sehr an das Original, ist aber 45 min länger, da noch einige Gesangs- und Tanzeinlagen hinzugefügt und auch inhaltlich die Story etwas gedehnt wurde.
Im „Vorspann“ des aktuellen Films geht Frances (Baby) Houseman zu einer Musical-Veranstaltung, wo sich ihre Gedanken verselbständigen und sie befindet sich in ihrer Vergangenheit im Jahr 1963, wo sie mit ihren Eltern nebst großen Schwester Lisa auf dem Weg in die Sommerferien ist, wo man die freie Zeit im angesagten Urlaubsressort „Kellermans“ verbringen will. Einst hatte Vater Houseman hier gearbeitet um sich Geld für sein Medizinstudium zu verdienen und wo er seine Frau kennengelernt hat.

 

DIRTY DANCING – (ABC/Eli Joshua Ade)
COLT PRATTES, ABIGAIL BRESLIN

Die Handlung nimmt wie im „Original“ seinen Lauf . Katey Segal (vielen sicherlich bekannt als Peggy Bundy aus der Serie Eine schrecklich nette Familie) hat hier eine Rolle  übernommen und sie zeigt auch ihre Tanz- und Gesangskünste in Form eines „dirty“ Auftritts mit dem Titel „Fever“
Besonders gut hat mir allerdings nur das Duet von Sarah Hyland (Lisa Houseman) and J. Quinton Johnson mit dem Titel „Don’t Think Twice It’s Alright“ gefallen. Auch der Schluss des Film ist anders und soll wohl „das offene Ende“ des Originals nun abschließen.

 

DIRTY DANCING (ABC/Guy D’Alema)
COLT PRATTES, ABIGAIL BRESLIN

 

Nachdem ich nun beide Filme hintereinander angeschaut habe, komme ich zu der Frage: Sollte man Kult-Filme neu verfilmen???
Ich kann an dieser Stelle nur sagen, die Neuverfilmung reicht in keiner Weise an das Original heran. Stimmte im Kultfilm von einst  von Anfang an das „Zusammenspiel“ der beiden Hauptdarsteller,  sprang in der neuen Version irgendwie der Funke nicht über. Den wichtigen/markanten Tanzszenen fehlte das „gewisse Etwas“, was auch die zusätzlichen „Tanzeinlagen“ mit bekannten Darstellern nicht auffangen konnte. Den von Patrick Swayze im Original gesungene Titel She’s Like the Wind erkennt man in der Neuinterpretation fast nicht wieder, was wirklich schade ist.
Fazit: Die Neuverfilmung reicht in keinster Weise an den Original Kult-Film „Dirty Dancing“ heran und das machen auch die zusätzlichen Tanz- und Gesangseinlagen mit bekannten Darstellern nicht wieder wett. Das Tanz-Traumpaar Swayze/Grey kann man einfach nicht ersetzen, es ist und bleibt Kult!

 

 

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Dirty Dancing – 30 th Anniversary Edition –

Wie doch die Zeit vergeht! 30 Jahre ist es her, dass dieser Kultfilm in die Kinos kam und ich ihn das erste Mal gesehen habe. Wie oft insgesamt kann ich nicht mehr sagen, unzählige Male,  denn manche Filme begleiten einen ein Leben lang…..
Zum 30. Jahrestag des Films ist jetzt die „Dirty Dancing – 30th Anniversary Editon –“ erschienen. Neben dem Spielfilm selbst gibt es reichlich Bonus-Material auf der DVD,  wo u.a. die Drehbuchautorin Eleanor Bergstein und natürlich die beiden Hauptdarsteller Patrick Swayze  und Jennifer Grey zu Wort kommen.

Schon wenn die ersten Takte von (I’ve Had) The Time of My Life von Jennifer Warnes und Bill Medley oder Hungry Eyes von Eric Carmen erklingen, summt man unweigerlich mit und ich erinnere mich sofort an diesen Tanzfilm.  Und da ich gerade die bekannten Songs des Film erwähne, darf natürlich auch She’s like the Wind gesungen von Patrick Swayze nicht fehlen.
Zum Inhalt:
Man schreibt das Jahr 1963 und Mr. und Mrs. Houseman nebst ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Lisa und Frances (Jennifer Grey), genannt „Baby“  sind auf den Weg ins Feriendomizil. Dort herrscht reges Treiben u.a. wird getanzt. Um die Gäste zu animieren auch zu tanzen bzw. Tanzen zu lernen zeigen die beiden Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze) und Penny was sie so drauf haben.

Abends streift Baby durch Resort und landet auf einer Party der Angestellten, wo es heiß her geht,  denn dort wird richtig dirty getanzt. Johnny und Baby lernen sich kennen und kommen sich bei einem Tanz näher…

Durch widrige Umstände fällt Penny für einen wichtigen Tanzauftritt mit Johnny aus. Nun muss schnellstmöglich eine neue Partnerin für ihn her. Baby springt kurzer Hand ein, ohne ihre Eltern darüber zu informieren.  Ab jetzt heißt es für sie Üben, Üben, Üben, denn um so zu Tanzen wie Johnny und Penny, ist harte Arbeit!
Während Johnny und Baby viel Zeit miteinander verbringen, verlieben sie sich ineinander, was allerdings für Johnny dann weitreichende Konsequenzen hat und ganz besonders Babys Vater ist nicht sonderlich erbaut vom Umgang seiner Tochter und verbietet ihr den Kontakt mit ihm…..

Leider verstarb Patrick Swayze ja bereits 2009, aber sein Charme und seine Tanzbegeisterung ist mit diesem Film ein für alle Mal in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen. Auch brachte ihm dieser Film reichlich Ruhm ein, Jennifer Grey hatte kurze Zeit nach dem Film eine Gesichts-Op mit negativen Folgen und sie verschwandt aus dem Filmgeschäft……
Auch nach 30 Jahren verzaubert und begeistert einen dieser Film immer noch, Textpassagen wie „Ich habe eine Wassermelone getragen“ oder auch „Mein Baby gehört zu mir“ fallen mir sofort bei der Erwähnung des Filmtitels ein. Durch Tanzeinlagen, die tolle Musik und seine charmanten Darsteller ist er ist zum Kultfilm avanciert und ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal angeschaut!
Fazit: Dieses Film-Traumpaar hat sich in die Annalen der Filmgeschichte getanzt und Dirty Dancing zum Kultfilm werden lassen, der auch nach 30 Jahren seinen Charme nicht verloren hat. Kult bleibt eben Kult, komme was da wolle!

 

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Ostfriesenkiller

Moin! 
Gleich die ersten Filmsequenzen sieht man Watt so weit das Auge reicht, gepaart mit viel Wind, so wird der Krimi-Fan auf  die Landschaft Ostfrieslands eingestimmt, wo der „Ostfriesenkiller“ umgeht!
Dies ist die Verfilmung der Buchvorlage“OstfriesenKiller“ von Klaus-Peter Wolf (der übrigens auch im Film auftaucht…), die jetzt für das Heimkino herausgekommen ist.

ZDF/Sandra Hoever

Zum Inhalt:
Während eines lauschigen Stelldicheins wird ein Mann heimtückisch durch eine Fensterscheibe erschossen….
Nun ist Kommissarin Ann Kathrin Klaasens Einsatz nebst ihren Kollegen Frank Weller und Rupert gefragt.  Obwohl sie gerade in einer privaten Krise steckt, meistert sie ihre berufliche Tätigkeit sehr einfühlsam und mit dem nötigen Know-how.
Das Opfer, Ulf Speicher,  war Mitarbeiter des Heims Regenbogen e.V., wo man sich um behinderte Menschen kümmert. Ein Angehöriger eines Heimbewohners rückt bald in den Fokus der Ermittlungen, hatte er doch zuvor Beschwerdebriefe an den Toten geschrieben…
Während die Ermittlungen im vollem Gange sind, geschieht ein weiterer Mord und bald der nächste…
Nachdem Weller und Rupert den vermeintlichen Täter festgesetzt haben, meldet Ann Kathrin Klaasen dann doch ihre Bedenken an, denn ihre Intuition „zeigt“ in eine andere Richtung….
Mehr vom Inhalt dieses wirklich gut gelungen und spannend umgesetzten Kriminalfilms wird von meiner Seite nicht verraten, selber anschauen ist hier angesagt!
Wer allerdings die Bücher gelesen hat oder sich gar vom Autor selbst in der „Hörbuchfassung“ hat vorlesen lassen, der wird in der Verfilmung allerdings den feinen Humor vermissen, der eigentlich fester Bestandteil der Ostfriesenkrimis ist, aber die gekonnte Darstellung von Barnaby Metschurat als Rupert entschädigt dies Fehlen dann ein wenig.
Auch die übrigen Rollen, begonnen mit Christiane Paul als Ann Kathrin Klaassen, Christian Erdmann als Frank Weller, Peter Heinrich Brix als Ubbo Heide und auch alle übrigen Rollen sind darstellerisch ausgezeichnet besetzt, was ein großer Pluspunkt ist. Unterstrichen wird die teils düstere Stimmung mit passenden Landschaftsimpressionen, so dass man hier von einer rundum gelungenen Verfilmung sprechen kann, die hoffentlich bald fortgesetzt wird, denn weitere Buchvorlagen gibt es ja schon reichlich…
Fazit: Obwohl der feine Humor der Buchvorlage zu kurz kommt, ist die Verfilmung rundum spannend gelungen, was durch passende Landschaftsimpressionen unterstrichen wird, so daß man nicht zuletzt durch das tolle Darsteller-Ensemble hier Krimi-Unterhaltung vom Feinsten geboten bekommt! Bitte mehr davon!

 

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Jens Henrik Jensen: Oxen – Das erste Opfer

In Dänemark landete Jens Henrik Jensen mit „Oxen: Das erste Opfer“ auf Nr. 1 der Bestseller-Liste. Nun ist der erste Band der Thriller-Trilogie in Deutschland erschienen.
Ich habe mich für die ungekürzte Lesung mit Dietmar Wunder entschieden, was mal wieder spannende Unterhaltung der Spitzenklasse war, was natürlich zum Einen durch die fesselnd geschriebene Buchvorlage von Herrn Jensen kam, aber dann durch den meisterhaften Vortrag von Herrn Wunder zum Ohrenschmaus wurde.
Zum Inhalt:
Im Mittelpunkt des Geschehens steht der ehemalige Elitesoldat Niels Oxen, der sich zwar mit vielen Tapferkeitsauszeichnungen schmücken kann, aber psychisch durch Einsätze in vielen Krisen/Kriegsgebieten schwer gezeichnet ist, weshalb er sich mit seinem Hund Mr. White in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurückgezogen hat, wo er mit seinen inneren Dämonen reichlich zu kämpfen hat.
Während er mal wieder durch die Wälder streift, ist es bereits dunkel geworden und Oxen erreicht das Gelände um das gut gesicherte Schloss Nørlund. Um nicht vom Wachpersonal oder den Videokameras erfasst zu werden, zieht er sich ins Unterholz zurück, wo er dann plötzlich auf einen erhängten Hund stößt….
Leider ist das nicht die einzige Leiche in diesem Gebiet, denn auch der Schlossbesitzer, ein ehemaliger Botschafter wird ermordet…
Im Verlauf gerät Niels Oxen dann in den Fokus der polizeilichen Ermittlungen, die auch noch den PET, den dänischen Geheimdienst, auf den Plan rufen und er gilt bald als Mordverdächtiger Nr. 1….
Um aus diesem Schlamassel heil rauszukommen, lässt er sich auf einen Deal mit dem Geheimdienst ein und ermittelt dann nebst der sehr engagierten Geheimdienstmitarbeiterin Margarethe Frank auf eigene Faust um seine Unschuld zu beweisen…
Doch bald müssen die beiden feststellen, dass der Botschafter nicht der einzige Todesfall ist, den sie genauer untersuchen müssen, sondern je weiter bei ihren Recherchen kommen, je größer wird das Ausmaß und die Brisanz und sie bekommen es mit einem mächtigen Gegner zu tun, was dann in der Handlung zu reichlich Actionszenen führt, die Dietmar Wunder so bildhaft vorträgt, dass man mit den beiden „Ermittlern“ regelrecht mitfiebert und hofft, dass sie heil aus der ganzen Sache herauskommen….
Ob sie es schaffen, dem übermächtigen Gegner Paroli zu bieten, bleibt hier mal wieder unerzählt, sollte man sich aber auf gar keinem Fall entgehen lassen und ganz besonders die Hörbuchfassung kann ich da empfehlen, denn das Kopfkino springt hier ganz schnell an und auch nach 13 Stunden Hörgenuss, hätte es für mich noch weitergehen können….
Da es ja eine Trilogie ist, hoffe ich dass das nächste Buch bald veröffentlicht wird!
Hier gehts lang zur Hörprobe auf der DAVVerlags-Seite
Fazit: Der hochspannende erste Einsatz des sympathischen dänischen Ermittler-Duos aus der Feder von Jens Henrik Jensen wird durch die Lesung von Dietmar Wunder zum Kopfkino und somit zu einem besonderen Hörerlebnis! Unbedingt anhören!

 

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