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Alles Geld der Welt

Universum Film VÖ 13.07.18

Dieser Film von Ridley Scott ist inspiriert von einer wahren Begebenheit und basiert auf dem Buch von John Pearsons „Painfully Rich….“ Der Film „Alles Geld der Welt“ ist –  wie es ja oftmals bei Aufarbeitungen von realen Ereignissen geschieht – nur eine „Sichtweise“ eines der wohl spektakulärsten Fälle der Kriminalgeschichte:
Darum geht es im Film:
Man schreibt das Jahr 1973 und damals galt John Paul Getty (Christopher Plummer) als reichster Mann der Welt. Er hatte sein vieles Geld durch erfolgreiche Ölgeschäfte gemacht und schließlich die Getty Oil Company gegründet. Sein größtes Hobby war bis zu seinem Tode das Sammeln von Kunstschätzen.

© Tobis Film GmbH

Familienleben fand irgendwie nicht so richtig statt, was durch mehrfache Scheidung und Neuheirat noch verkompliziert wurde. Die Beziehung zu einem seiner Kinder, seinem Sohn John Paul Getty Junior nebst Frau Gail und deren Kindern, wovon eins John Paul Getty III. ist, kam im Erwachsenenalter erst wieder zustande. Im Film sieht man den reichsten Mann der Welt mit seinem Enkel John Paul Getty III Zeit verbringen und man hat den Eindruck, die beiden verstehen sich ganz gut..
Dann wird am 10.07.1973 in Rom, der damals 16-jährige John Paul Getty III (Charlie Plummer) , genannt Paul, auf offener Straße entführt. Seine Entführer fordern ein Lösegeld von 17 Millionen Dollar. Da Pauls Eltern zu der Zeit bereits geschieden sind und auch nicht über so eine große Summe an Geld verfügen, bleibt nur der Großvater als Geldgeber. Doch der vermutet eine selbstinszenierte Entführung seines Enkels und weigert sich vehement das Geld zu zahlen, denn er hat ja noch 13 weitere Enkel und er fürchtet Nachahmer….

© Tobis Film GmbH

Einzig Pauls verzweifelte Mutter kämpft mit allen Mitteln um die Freilassung ihres Sohnes. Immer wieder versucht sie ihren Ex-Schwiegervater umzustimmen, harrt viele Stunden in seinem Haus aus um zu ihm vorgelassen zu werden, doch ein Einlenken seinerseits ist nicht zu erkennen.

© Tobis Film GmbH

Getty Sicherheitsberater Fletcher Chace (Mark Wahlberg) spielt dann im Verlauf eine wichtige Rolle und zusammen mit Gail (Michelle Williams) versucht er den Entführern auf die Spur zu kommen, denn mit denen ist nicht zu spaßen….

© Tobis Film GmbH

Der Film erzählt den verzweifelten Kampf einer Mutter, die befürchten muss, dass sie ihr Kind nicht lebendig wiedersieht. Dieser Part wird übrigens sehr intensiv und darstellerisch sehr gut von Michelle Williams verkörpert.
Ich kann mich noch etwas an die Schlagzeilen von damals erinnern und durch Internet-Recherche habe ich den weiteren Fortgang der realen Geschichte etwas rekonstruiert. Das sollten auch alle Interessierten machen, denn wie erwähnt ist dieser durchaus sehenswerte Film nur eine Sichtweise auf die Geschehnisse von damals..
Bonusmaterial: Featurettes; Making Of; Trailer; Interviewa mit Cast und Crew; B-Rolls; Deleted Scenes; Bildergalerie
Fazit: Sehenswerter und darstellerisch sehr gut besetzter filmischer Blick auf einen der spektakulärsten Fälle der Kriminalgeschichte

 

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Hape Kerkeling: Frisch hapeziert – Gala – Die Kolumnen –

Piper Verlag

Da ich Zeitschriften wie „Gala“ nur beim Friseurbesuch lese, waren mir „Hapes Kolumnen zwar bekannt, aber natürlich habe ich nicht alle gelesen. Da kam mir die Zusammenfassung im Taschenbuchformat, die jetzt erschienen ist, gerade recht.
Ohne dass ich genau auf die Inhalte der einzelnen Texte eingehen möchte, nur so viel:
Im Vorwort erklärt „Hape“ u.a. was A- oder B-Promis sind und er erzählt von seinem ersten Einsatz als Klatschreporter im strömenden Regen….
Er schreibt über seine Faszination für „Royals“ also die Adligen Europas. Ein sehr interessantes Kapitel hat er über die Abstammung der gekrönten Häupter und wer mit wem  verwandt ist, hier aufgeschrieben, denn in diesem „Dschungel“ kenne ich mich nicht so gut aus. Sollte man mal gelesen haben!
Zwiesprache hält er bzw. Rat holt sich der Autor der Kolumnen immer auch bei seiner „zweitbesten Freundin Gudrun“, die zu einem festen Bestandteil des „Sinnierens“ über Glück und Leid  in der Promi-Welt geworden ist. Bei diesem Gedankenaustausch gibt es auch immer ein Gläschen zu Trinken, denn dabei plaudert es sich bekanntlich ja am besten….. Prösterchen!
Zuletzt hatte ich das Buch  „Der Junge muss mal an die frische Luft“  von Hape Kerkeling gelesen, wo er Stationen seines Lebens aufgezeigt hat.  Auch in „Frisch hapeziert: Die Kolumnen“ gibt es kleine private Einblicke und dies Buch ist in seinem unvergleichlichen „Plauderton“ geschrieben, so wie man es von ihm kennt und liebt.
Da sich „Hape“ ja leider mehr oder weniger aus der Fernsehlandschaft zurückgezogen hat, ist dies Buch für Fans des Entertainers – mich eingeschlossen –  eine willkommene Auffrischung seines Humors, den man hier immer wieder aufblitzen sieht und man merkt auch, dass er seine „Einblicke in die Welt der Promis und Co.“ mit Freude abgefasst hat.
Fazit: Im unverkennbaren „Plauderton“ gibt Hape Kerkeling Einblicke in die Welt der Adligen, Promis und seinem eigenen Nähkästchen, was eine willkommene Auffrischung seines wunderbaren Humors ist und man als Fan sowieso nicht daran vorbeikommt!

 

 

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Midnight Sun – Staffel 1 –

Studiocanal VÖ 12.06.18

Wie der Titel „Midnight Sun“ der acht Episoden umfassenden ersten Staffel schon erahnen lässt, geht es landschaftlich hinauf nach Schweden und die Handlung spielt zur Zeit der „Mitternachtssonne“, wo es im Hohen Norden bekanntlich ja nicht richtig dunkel wird….

Zum Inhalt:

Die ersten Bilder lassen den Zuschauer schon mal den Atem anhalten, denn es beginnt gleich „mordsmäßig“: In der Nähe der nördlichsten schwedischen Stadt Kiruna wird die Leiche eines Mannes gefunden, der auf die Rotorblätter eines Hubschraubers gebunden wurde….
Der schwedische Ermittler Burlin übernimmt tatkräftig den Fall und als die Identität des Toten endlich geklärt ist, wird klar, es handelt sich um einen französischen Staatsbürger, weswegen die Polizistin Kahina Zadi (Leïla Bekhti) von ihrem Vorgesetzten von Paris nach Kirurna geschickt wird um mit den schwedischen Ermittlern den Mord aufzuklären…

Der nächste mysteriöse Todesfall lässt nicht lange auf sich warten,  denn der Pilot des besagten Hubschraubers wird gefesselt und von Wölfen zerfleischt, aufgefunden…
Mitten in den Ermittlungen stirbt Chefermittler Burlin (Peter Stormare) plötzlich an einem Herzinfarkt!?

 

Der etwas unsicher wirkende Staatsanwalt Anders Harnesk  (Gustaf Hammarsten) übernimmt dann zusammen mit Zadi die Ermittlungen.

Es bleibt nicht bei diesen beiden Morden, sondern es folgen noch einige und an allen Tatorten gibt es Hinweise auf die Sitten und Gebräuche, der in der Gegend ansässigen ethnischen Minderheit der Sami. Der Staatsanwalt ist selbst zur Hälfte Sami und kennt sich deshalb sehr gut mit diesem Thema aus, weswegen er sich nicht beirren lässt und auch anderen Hinweisen nachgeht, wo es z.B. um ein lange zurückliegendes Geheimnis geht, dass offenbar von einer Gruppe von Menschen gehütet wurde, die jetzt einer nach dem anderen von dem umtriebigen Mörder aufgespürt und umgebracht werden…

Ganz besonders gut hat mir die landschaftliche Kulisse nebst Erzbergbau gefallen, vor der diese Serie gedreht wurde. Die mystisch anmutenden Riten und Gebräuche der Sami, die hier in die Krimi-Handlung eingewoben sind, halten die Spannung aufrecht.
Wenn die Macher der Serie sich nur auf die „Ermittlungen“, der doch recht brutalen Morde konzentriert hätten, wäre es für mich eine gelungene Krimi-Serie gewesen, doch jetzt kommt ein ganz großen ABER:
Eine Ermittlerin, die psychisch dermaßen angeschlagen ist, dass sie selbst ihr Leben kaum auf die Reihe bekommt und einem Ermittler, bei dem es privat auch nicht „rund“ läuft, hier als „kompetentes“ Duo  zu präsentieren, ist schon gewagt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die beiden bei so brutalen Morden und den doch komplizierten Zusammenhängen überhaupt „durchblicken“, denn man hat das Gefühl bei den vielen gefühlsmäßigen „Irrungen und Wirrungen“ haben sie ganz andere Dinge im Kopf.
Besonders die Rückblenden ins Privatleben lenken von der schönen Kulisse und dem eigentlichen Thema „Mordermittlung“ ab und sind für mich hier einfach fehl am Platz bzw. entbehrlich.
Fazit: Schade, man hätte daraus eine spannende Serie machen können, zumal die Naturkulisse richtig gut zur Handlung passt, aber dieses psychisch sehr angeschlagene Ermittler-Duo kann ich mir im realen Leben einfach nicht als kompetente Ermittler vorstellen, weswegen ich hier nur drei von fünf möglichen Punkten vergebe

 

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Kiefer Sutherland: Down in a hole

Vor ein paar Tagen lief im Fernsehen die Talkshow „Markus Lanz“, bei der ich abrupt „hängen blieb“, denn ich entdeckte dort einen meiner Lieblingsschauspieler, nämlich Kiefer Sutherland in der Runde. Dort plauderte er  etwas aus dem „Nähkästchen“ bezüglich Familie und Film-Karriere. Dachte ich anfangs noch, er will einen neuen Film vorstellen, staunte ich nicht schlecht als Markus Lanz ihn bat auf die Bühne zum Singen zu gehen. Was ich dort hörte, gefiel mir so gut, dass ich gleich nachforschte, ob es eine CD zu kaufen gibt.
Tatsächlich bin ich fündig geworden und habe mir gleich „Down in a Hole“ gekauft.
In der Talkshow erzählte Kiefer Sutherland, dass er die Songs selbst schreibt. Bei seinem Live-Auftritt dort spielte er selbst Gitarre und wurde nur noch von einem weiteren Gitarristen begleitet.  Das Potpourri, was er zum Besten gab war  eine Mischung aus Country, Folk, Blues und Rock und was für eine Stimme! Echt Klasse!
Genau diese Mischung findet sich auf dieser CD mit elf ganz unterschiedlichen Liedern, aber sie gehen alle gleich ins Ohr und es dauert nicht lange man summt, wippt wie z.B. bei „Truth in Your Eyes“ oder schnippt im Takt der Musik mit. Seit dem  ich die CD gekauft habe, höre ich die Songs dauernd und ganz besonders „Shirley Jean“ ist ein toller Country-Song, der es mir angetan hat.
Eine schöne langsame Ballade ist „Not Enough Whiskey, die Kiefer mit einer Stimme vorträgt, die unter die Haut geht….
Nicht nur filmisch war ja Kiefer Sutherland schon immer für eine Überraschung gut, aber was er so musikalisch und gesangsmäßig drauf hat, hat mich so was von positiv überrascht, dass ich gespannt bin ob es bald noch weitere Alben zu kaufen gibt.
Fazit: Ich kann nur jedem und besonders den Fans des Schauspielers Kiefer Sutherland raten, sich auch mal seine tolle Gesangsstimme anzuhören und diese CD kann ich dazu nur wärmstens empfehlen!
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In the Dark

polyband VÖ 25.05.18

Diese vierteilige britische Krimi-Serie basiert auf den Büchern „Die Scherben der Wahrheit“ und Zeit zum Sterben“ von Mark Billingham, der im Bonus-Teil auch selbst zu Wort kommt.
Beide Bücher habe ich nicht gelesen, daher kann ich auch keinen Vergleich zur Verfilmung ziehen.
Im Mittelpunkt der Serie steht die schwangere Polizistin Helen Weeks (MyAnna Buring), die in ihre Heimatstadt zurückkehrt um dort ihrer Freundin Linda aus Kindheitstagen beizustehen, da deren Tochter einer der vor Ort vermissten Mädchen ist. Allerdings haben die beiden Frauen sich seit Jahren nicht gesehen, sind aber durch ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Kindheit auch über die lange Zeit hinweg verbunden….
Helen reist nebst ihrem Kollegen und Lebenspartner Paul in ihre alte Heimat und versucht Kontakt mit den dortigen Ermittlern aufzunehmen. Man lässt ihr etwas freie Hand um „eigene Ermittlungen“ durchzuführen, aber sie kann im Verlauf nicht verhindern, dass Stephan Bates der Ehemann ihrer Freundin verhaftet wird, weil es Beweise gegen ihn gibt, die ihn mit dem Verschwinden der Mädchen in Verbindung bringen…
Die Reise in Helens Vergangenheit und die Aufklärung des Vermisstenfalls umfasst die ersten beiden Episoden auf der Serie.
War die traumatische Vergangenheitsbewältigung  Helens anfangs Thema, wird es in der dritten Folge dann noch schlimmer, denn eine ihr nahestehende Person wird durch einen tragischen Unfall getötet….
Doch bei näherem Betrachten des Unfallhergangs war es wohl doch kein Unfall, sondern ein gezielter Mordanschlag, der alles in Helens Leben auf den Kopf stellt und sie schmerzlich feststellen muss, dass sie den geliebten Menschen offenbar doch nicht so gut kannte, wie sie glaubte und muss nun sogar in den eigenen Polizeikreisen alles hinterfragen um Antworten zu finden….
Neben der Aufarbeitung ihres Privatlebens kristallisiert sich noch ein Kriminalfall heraus, wo es um Bandenkriminalität und Drogen geht, den es parallel zu lösen gilt..
Puh, ich weiss gar nicht so recht, was ich hier schreiben soll. Eigentlich mag ich britische Krimi-Serien, doch bei „In the Dark“ waren die Kriminalfälle eher Nebensache und das ganze komplizierte Privatleben der Polizistin Helen Weeks stand hier im Vordergrund, was nicht unbedingt spannend war, sondern eher tragisch, teils auch erahnbar/vorhersehbar und die Macher der Serie hätten sich schon entscheiden sollen, ob es ein Sozialdrama wird oder eine spannende Krimi-Serie sein soll…
Fazit: Schade, das Privatleben der Ermittlerin steht einfach zu sehr im Fokus, als dass man hier von einer spannenden Krimi-Handlung sprechen kann und es sich daher eher um ein Sozialdrama handelt, dass nicht unbedingt eine zweite Staffel braucht

 

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Stephan Bartels: Vatertage

Heyne Verlag

Eigentlich bekommt man mit dem Buch „Vatertage“ gleich zwei Geschichten in einem Buch erzählt, zwar verbinden die sich im Verlauf, aber dies nur so am Rande gleich mal vorweg.
Der Prolog beginnt am 31.08.1968, wo man die junge Jarmila Havlicekova kennenlernt, die sich auf dem Weg von Prag nach Hamburg befindet. Jarmila erzählt von ihrer großen Liebe, dem deutschen jungen Mann mit Namen Michael Petersen und weswegen sie sich auf den Weg nach Deutschland macht….
Dann kommt ein Zeitsprung und man landet im Jahr 2008 als Simon Havlicek ganz unvermittelt ein amtliches Schreiben zugestellt bekommt, worin ihm das Sozialamt mitteilt, dass er knapp 700 EUR Pflegebeteiligung für seinen Vater Michael Petersen zahlen müsse. Das prekäre an diesem Schreiben ist, dass Simon seinen Vater gar nicht richtig kennt bzw. er hat noch nie ein Wort mit ihm gewechselt und nun soll er für seine Pflege aufkommen. So ein großer Betrag liegt gar nicht im Budget von Simons Familie mit zwei kleinen Kindern…
Ein Gespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter des Sozialamtes erbringt auch keine Aussicht auf Besserung, nur den Aufenthaltsort seines Vaters erfährt er und dass er noch zwei Halbgeschwister hat, die sich allerdings an den Kosten nicht beteiligen könnten….
War das amtliche Schreiben schon ein Schock, ist er total sprachlos als er das Wort Geschwister hört, denn bis dato wusste er von ihnen nichts….
Wie die Geschichte weitergeht, erzähle ich hier nicht, nur noch ein kleiner Hinweis:
In der Ankündigung des Buches stand „Lachgarantie“ und ich muss sagen, zu Lachen hat Simon hier erst einmal nichts. Er macht zwar das Beste aus der ganzen Situation, er engagiert sich, setzt alle Hebel in Bewegung um eine Lösung zu finden, aber auch das alles hat bei mir nicht die Lachmuskeln aktiviert. Vielmehr bekommt man hier eine doch recht tragische Lebensgeschichte eines Mannes erzählt, die einst so romantisch im Jahr 1968 mit der Begegnung von Jarmila und Michael begann. Das Buch liest sich flüssig, ist ein realistischer Blick in die heutige Zeit und ist gut nachvollziehbar, aber für mich eben eher eine Lebensgeschichte, die zwar ganz unterhaltsam ist, aber keineswegs von Humor nur so strotzt, sondern eher zum Nachdenken anregt.
Fazit: Aus zwei Handlungssträngen wird im Verlauf eine doch recht tragische Lebensgeschichte, die unterhaltsam ist, aber mich eher nachdenklich gemacht hat, als zu Lachsalven animierte.

 

 

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Hard Sun – Staffel 1 –

Polyband VÖ 24.04.18

Angelockt von dem Cover-Hinweis „Eine Serie von Neil Cross („Luther“), der übrigens im Bonus-Material selbst zu Wort kommt,  war ich gespannt was ich in den sechs Folgen der ersten Staffel von „Hard Sun“ zu sehen bekomme.
Hier gibt es einen kleinen Einblick ins Geschehen:
DI Elaine Renko kommt neu zum Team von DCI Charlie Hicks und ihr erster  gemeinsamer Einsatz führt sie zu einem toten Hacker, der aus dem obersten Stock eines Hochhauses gefallen ist. Was auf den ersten Blick vielleicht noch Selbstmord sein könnte, entwickelt sich dann aber zu etwas ganz anderem und führt die beiden Ermittler dann zu einem hoch brisanten USB-Stick, dessen Inhalt der Geheimdienst MI5 mit allen Mitteln vor der Öffentlichkeit geheim halten will….
Im Verlauf erfährt man als Zuschauer, dass eine große Katastrophe bevorsteht und durch ein Ereignis mit dem Code-Namen „Hard Sun“ die Erde in höchster Gefahr schwebt….
Doch so einfach wollen Hicks und Renko den USB-Stick nicht hergeben, obwohl der MI5 schon eine Agentin auf die beiden angesetzt hat. Der sind alle Mittel recht um ihren Auftrag auszuführen und bald schweben nicht nur die beiden Ermittler, sondern auch deren Familien in höchster Lebensgefahr…..
Hätte sich die Serie nur um die Jagd nach dem brisanten USB-Strick bzw. das katastrophale Ereignis, das die Erde bedroht, gedreht, dann wäre der rote Faden vielleicht besser zu erkennen gewesen. Aber neben der Hetzjagd nach gesagtem Stick sind auch noch Kriminalfälle eingewoben, die die Handlung verkomplizieren und so vom „Weltuntergangs-Szenario“ ablenken.
Die beiden Hauptakteure konnten darstellerisch bei mir nicht punkten, auch mit den Charakteren der beiden hatte ich so meine Schwierigkeiten, was auch noch durch die recht flachen Dialoge und die nicht in die Rahmenhandlung passenden brutalen Auseinandersetzungen z.B. von Renko und ihrem Sohn untermalt wurde. Ich kann die Serie noch nicht einmal in ein Genre einordnen, denn für die Rubrik  „Sci-Fi“ erfährt man zu wenig von dem bevorstehenden Ereignis Hard Sun und für einen Krimi oder Thriller, war mir alles viel zu durcheinander um fesselnde Spannung zu erzeugen.
Fazit: Schade, ich konnte die Serie in kein Genre einordnen,  die Begeisterung/der Unterhaltungswert hielt sich in Grenzen und eine Fortsetzung ist nicht unbedingt erforderlich

 

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