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National Geographic: Wildes Deutschland – Bilder einzigartiger Naturschätze

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Deutschland in wunderschönen Bildern abgelichtet von Norbert Rosing. Seine Aufnahmen wurden in diesem eindrucksvollen Buch kombiniert mit Reiseberichten, die wie eine Art Wegweiser durch unsere wunderschöne Natur  zu verstehen sind.
In einem Vorwort erzählt Norbert Rosing, wie dieses Buch und seine Bilder entstanden sind und dass er immer auch auf die Geheimtipps der Einheimischen angewiesen ist, um ganz besondere Teile unserer Natur in schönen Bildern festzuhalten. Das ist ihm in diesem Buch wieder einmal sehr gut gelungen….
Nun, dass es an der norddeutschen Küste schon mal rau wird, ist jedem bekannt, der diesen Teil Deutschlands schon einmal besucht hat und bei Sturm und Regen einen Spaziergang am Strand gemacht hat. Und so beginnt auch die Bilderreise quer durch Deutschland, nämlich im Wattenmeer und endet im Berchdesgardener Land in schwindelnder Höhe…
Das seitenstarke Buch beginnt aber mit ein paar Bildern, die man ohne Worte auf sich wirken lassen kann,  denn die Bilder sprechen ihre eigene Sprache und verzaubern den Betrachter….
Von Nord nach Süd und West nach Ost kommen Naturschutzgebiete oder Biosphärenreservate zur Darstellung und man kann sich an der Schönheit der Natur kaum sattsehen. Das Buch lädt den Betrachter ein sich selbst einmal vor Ort ein Bild zu machen und da kann ich schon auf einige Ausflüge zurückgreifen und finde mich anhand der Bilder hier im Buch wieder an der Ostsee, auf Rügen, Usedom oder schippere mit einem Fischerboot an den Sandbänken vorbei, wo sich Seehunde in der Sonne aalen.
Nördlich von Berlin liegt eine eindrucksvolle Seenlandschaft, die man einmal erkunden sollte. Dort liegt der Müritz-Nationalpark. An vielen Stationen und Seen dieser Gegend habe ich selbst schon einmal Halt gemacht und die Natur auf mich wirken lassen. Hier kann man in abgelegenen Winkeln Tiere beobachten oder mit dem Boot die Wasserflächen erkunden. Alte Baumbestände und unberührte Natur lassen Raum für Sagen und Mythen.
Auch ist in den Bildern und Berichten der Jahreszeitenwechsel thematisiert und auf Seite 242/3 ist das anhand des Todtnauer Wasserfalls in „flüssigem“ und „gefrorenen“ Zustand besonders gut zu sehen.
Anhand von Ausschnittskarten wird aufgezeigt, wo die Aufnahmen entstanden sind und man bekommt noch viele Tipps und Hinweise zu der entsprechenden Gegend, was sehr hilfreich ist, wenn man auf den Spuren des Fotographen wandeln möchte.
Die wunderschöne Landschaftsvielfalt mit seinen Tieren und Pflanzen ist im Buch „Wildes Deutschland“ eindrucksvoll in Szene gesetzt und anhand der Reiseberichte bekommt man gleich Lust seine Sachen zu packen und selbst auf Entdeckertour zu gehen. Einige Stationen waren mir bereits bekannt und die Bilder haben einen Aha-Effekt bei mir ausgelöst. Dies Buch kann man als großen Reiseführer ansehen, der wirklich Lust darauf macht die Naturschätze, die unser Land bietet zu entdecken, oder einfach die wunderschönen Bilder auf sich wirken lassen und dabei die Seele baumeln lassen!
Fazit: Diesen eindrucksvollen Bildband mit Reiseberichten zu den schönsten Naturschauplätzen Deutschlands kann man als Einladung verstehen, selbst einmal auf Entdeckungstour zu gehen! Empfehlenswert!
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Art Wolfe: Eden

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Ich muss gestehen, der Name Art Wolfe sagte mir bis zu diesem beeindruckenden Bildband, der bei jetzt National Geographic erschienen ist, nichts.
Aber gleich auf den ersten Seiten dieses Buches, habe ich ein Foto wiedererkannt, dass ich einmal als Kalenderblatt schon beeindruckend fand und es deswegen ausgeschnitten, gerahmt und lange Zeit als Blickfang an der Wand hängen hatte: Es zeigt die offenbar größte Thermalquelle der USA den „Grand Prismatic Spring“ im Yellowstone Nationalpark von oben gesehen. Die Farbenpracht dieser Aufnahme – dunkelbau in allen Schattierungen in der Mitte, über türkis, gelb, orange bis rotbraun an den Rändern – ist beeindruckend und hat etwas, dass die Blicke magisch anzieht! Da hatte ich ein Foto von Art Wolfe an meiner Wand hängen und wusste es bis dato nicht!
Art Wolfe ist in Fachkreisen eine Legende und dieser großformatige und seitenstarke Bildband ist sozusagen ein Querschnitt seines Schaffens, den er über 50 Jahre als leidenschaftlicher Naturfotograf mit seiner Kamera festgehalten hat. Die Fotos – Landschaften, Tiere und über alle Kontinente hinweg abgelichtete „alte Kulturen“ und Volksstämme – erzählen ohne Worte Geschichten und lassen den Betrachter in die Aufnahmen regelrecht eintauchen…
Ich selbst fotografiere ganz bescheiden gerne Blumen und Tiere, besonders das Stelldichein an unserem Vogelhäuschen hat es mir angetan und tatsächlich ist mir schon das eine oder andere schöne Foto gelungen. Wenn ich mir dann aber die Tieraufnahmen z.B. auf Seite 46 anschaue, wo vor einem Baumstamm, farblich getarnt, ein Waldkauz abgelichtet ist, hat das etwas von einem Kunstwerk für mich und ist kein Vergleich mit meinen Schnappschüssen!
Auf Seite 102, wo sich alles um Eis und Schnee dreht, kommt Art Wolfe, der 1951 in Seattle geboren ist und nach seinem Kunststudium schon mit Ende zwanzig im Auftrag von National Geographic unterwegs war, selbst zu Wort. Er erzählt, wie seine Karriere in den späten 1970ziger Jahren begann sowie von seinen Reisen in die Antarktis und was er dort alles erlebte und vor die Kamera bekam, sieht man dann eindrucksvoll auf den folgenden Seiten…
Tiere in Zoos abzulichten, dass kann mittlerweile heute jeder, der ein Handy hat, aber Tiere in der freien Natur in ihrem natürlichen Lebensraum wie z.B. auf Seite 113 die puscheligen Polarfüchse, da muss man schon etwas mehr auf sich nehmen um solche Aufnahmen zu bekommen!
Es braucht schon etwas Zeit und Muße um den Bildband „Eden“ zu genießen! Denn es hat etwas Magisches an sich, wenn man nach und nach die Fotos betrachtet, die an vielen unterschiedlichen Orten überall auf der Erde entstanden sind. Die Textbeiträge ergänzen die Bilder, so dass man noch mehr Einblick in die vielen Reisen rund um den Globus bekommt, die zu diesen teils atemberaubenden Bildern geführt haben!
Menschen, Tiere und Landschaften in ausdrucksstarken Farben und Perspektiven sind es, die Art Wolfe über viele Jahre vor die Linse bekommen hat und sie auf ganz besondere Art und Weise dann in seinen Fotografien festgehalten hat, so dass die Bilder ohne Worte Geschichten erzählen, wenn man sie betrachtet. Für mich ist das hohe Kunst, die man hier in diesem Bildband betrachten darf, spricht es doch auch für sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen um solche Bilder entstehen zu lassen!
Fazit: Rund um den Erdball entstandene farbenprächtige Fotografien bekommt man hier geboten, die ohne Worte Geschichten erzählen und in diesem seitenstarken, großformatigen Bildband den Betrachter in den Bann ziehen und nachhaltig beeindrucken! Einfach wundervoll!

 

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Andrea Walter/Norbert Rosing: Deutschlands Küsten und Inseln

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Naturwunder an Nord- und Ostsee
Schon die ersten Momentaufnahmen, die Norbert Rosing hier in Bildern festgehalten hat, lassen einen in Wind, Wetter, Wasser und wundervolle Landschaften eintauchen und ich kann sagen, an einigen der abgelichteten Orte bin ich selbst schon gewesen und habe am Strand Muscheln und Steine gesammelt. 
Aus dem Bildband „Wildes Niedersachsen“ ist mir der Fotograph Norbert Rosing bereits ein Begriff und schon dort habe ich seine Fotographien bewundert.
Die Kreidefelsen auf Rügen begrüßen den Betrachter als erstes und eine Seite weiter geht glutrot die Sonne im Meer unter und man sieht noch etwas von der Küste Helgolands. Ein Bild von oben auf die Boddenlandschaft, die sich vor der Halbinsel Zingst erstreckt folgt danach. Diese Gegend ist ein Vogelparadies und bei einer Schifffahrt von Zingst nach Stralsund über den Bodden bin ich schon daran vorbeigekommen und habe die vielen Vogelschwärme erleben können.
Der Bildband fängt dann chronologisch mit der Nordsee mit niedersächsischen Wattenmeer an. Andrea Walter hat die informativen Texte verfasst und ihre Eindrücke zu den vielfältigen Landschaften aufgeschrieben.
Man begegnet Küstentieren wie z.B. Seehunden, die neben Möwen und Kormoranen auf den Sandbänken träumen oder wer schon einmal eine Wattwanderung gemacht hat, der weiß um die vielen Muscheln, (Einsiedler-)Krebse oder das andere Getier, was einem dort begegnet und erkennt es auf den Bildern hier wieder.
Nach über 100 Seiten Nordsee dreht sich dann alles um meinem persönlichen Favoriten, die Ostsee mit ihrer Küstenlandschaft sowie ihren Inseln wie z.B. Fischland/Darß/Zingst oder auch Usedom, denn hier ist immer das Meer zu sehen und nicht wie durch die Gezeiten bei der Nordsee immer mal wieder Ebbe.
Die  ausdrucksstarken Landschafts- und Tierbilder erzählen ihre eigenen Geschichten und als Betrachter kann man seine Phantasie beflügeln und sich in die Darstellungen hineinversetzen, als wäre man direkt vor Ort. Die Fotos sind zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten aufgenommen und haben mich persönlich in Erinnerungen schwelgen lassen, denn z.B. das Farbenspiel beim  Sonnenuntergang am Strand  ist beeindruckend und sehenswert.
All dies ist hier eindrucksvoll im Bildband „Deutschlands Küsten und Inseln“ zusammengestellt und wird durch die erklärenden und informativen Texte komplettiert. Die Bilder erzählen eigene Geschichten und ziehen den Betrachter einfach magisch an, was den einen oder anderen vielleicht sogar inspiriert diese Naturwunder zu besuchen!
Fazit: Nord- und Ostsee wurden hier in beeindruckenden Bildern festgehalten, die man immer wieder ansehen kann!
 
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National Geographic: Remote Hotels

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Der Untertitel lautet „Die schönsten Orte, um wirklich abzuschalten“
Die Autorin ist Debbie Pappyn, eine Belgierin, die Tourismus und Journalismus studiert hat. Mit dem Fotografen David De Vleeschauwer hat sie die 22 außergewöhnlichen Orte und Hotels bereist und die beiden haben in einem Vorwort ihre Erfahrungen und Erinnerungen daran niedergeschrieben.
Wenn man den englischen Ausdruck für „remote“ hier anwenden will, dann geht es um Abgeschiedenheit oder auch Abgelegenheit der Orte und Hotels, damit man dem lauten und stressigen Leben, was um einen herum stattfindet, entfliehen kann und sich in Ruhe auf die Schönheit der Natur und vielleicht auch auf sich selbst konzentrieren kann um aufzutanken und nach einer Auszeit wieder voll durchzustarten.
Dies Buch entführt an abgelegene Orte überall auf der Welt,  in Hotels für den kleinen und für den extrem gefüllten Geldbeutel. Das Buch beginnt in Island mit dem Hotel Budir, das nur wenige Meter vom Atlantik entfernt neben einem Lavafeld liegt. Durch meine Vorliebe für isländische Krimis habe ich zwar schon von der Halbinsel Snaefellsness im Westen Island gehört, aber nun durch die eindrucksvollen Bilder, die hier die Umgebung des Hotels einfangen, kann ich mir die Einsamkeit und Abgeschiedenheit der Gegend noch viel besser vorstellen.
Danach geht es weiter nach Norwegen, in die Schweizer Berge, Italien, Griechenland und Estland bis ich auf Seite 107 im Resort Amangiri anhalte. Es befindet sich im amerikanischen Utah und ist laut Beschreibung in der Wüstenlandschaft nicht leicht zu entdecken. Über die Architektur der Anlage möchte ich hier keine Aussage machen, das ist sicherlich Geschmacksache, aber was man hier landschaftlich geboten bekommt, ist echt beeindruckend. Das man hier nicht mal gleich zum Shoppen irgendwo hingehen kann, erkennt man auf den Fotos ein paar Seiten weiter, hier gibt es nur Felsen und Landschaft….
Die weiteren Hotels liegen in Alaska, Neufundland, Chile, der Mongolei, Buthan, China, Neuseeland, Australien, Marokko, Botswana, Namibia und Vanuatu. Bei dem Letztgenannten musste ich erst einmal im Atlas nachschauen, wohin mich die Reise führt. Es ist eine kleine Insel und ehemalige Kokosplantage mitten im Pazifik. Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein und laut der Autorin soll es an das Paradies auf Erden erinnern. Als mir der Name der entlegenen Insel dann aber in den Nachrichten begegnete, wo es um Zerstörung durch Naturgewalten ging, sind dies im Buch vielleicht die letzten Bilder, die erzählen wie es dort mal ausgesehen hat, was man natürlich nicht hoffen will…..
Egal ob man sich den Luxus von Ruhe und Abgeschiedenheit in einem der aufgelisteten Unterkünfte gönnen möchte oder das Buch über die „Remote Hotels“ nur als inspirierenden Bildband zum Träumen nimmt, es ist sehr gut gelungen und informativ und wie bereits erwähnt, bekommt man Fernweh und möchte gleich die Koffer packen….
Fazit: Inspirierender, gelungener Bildband, der zum Reisen oder auch nur zum Träumen anregt
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Monika Rößiger/Dietmar Nill: Wilde Tiere in Deutschland

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Der Titel dieses Bildbandes ist hier Programm. Auf dem Cover sieht man einen großen gelben Schnabel und zwei wunderschöne braune Augen, die von hellbrauen Federn ummantelt sind. Und an diesen Augen kommt man einfach nicht vorbei! Sie gehören zu einem Seeadler, was ich spontan nicht hätte sagen können, doch im Vorwort dieses Buches erwähnt Andreas Kieling es. Der bekannte Tierfilmer ist genau wie ich begeistert von den wunderbaren Bildern, die hier Dietmar Nill (bereits mehrfach ausgezeichnet für seine Naturfotografien) gelungen sind. Jeder der schon einmal versucht hat ein Tier in seiner Umgebung abzulichten, der weiß wieviel Geduld und Zeit man haben muss, um so beeindruckende Fotos zu bekommen.
Die Biologin und Wissenschaftsjournalistin Monika Rößiger hat zu den Bildern die Texte verfasst und so bekommt man noch mehr Einblick, wo die Bilder entstanden sind (obwohl sie auch schon allein sehr viel aussagen) und wer sich darauf tummelt, schwimmt, fliegt oder krabbelt.
Die ersten Seiten zieren Bilder u.a. von einem Waschbären, einem grünen Frosch oder auch Schmetterlingen. Der Inhalt ist in sechs Kapiteln unterteilt und beginnt mit Im Reich der Robben und befasst sich mit der Rückkehr der Wölfe und endet bei den Akrobaten im Hochgebirge um nur einige zu nennen.
Wer nun genau wie ich überlegt hat, wie der gesamte Kopf des Greifvogels aussieht, der das Cover ziert, der findet dann auf Seite 31 ein Portrait des Seeadlers, das so lebensecht ist, dass man versucht ist über die Federn zu streichen…
Hobbymäßig fotografiere ich alles was kreucht und fleucht in meinem Garten. So ist mir auch schon der eine oder andere Vogel vor die Linse gekommen, nur meinen Lieblingsvogel, den Eisvogel, habe ich noch nicht erwischt, denn er ist einfach zu scheu bzw. zu schnell, dass mir da ein Schnappschuss gelungen wäre. Dietmar Nill hat da bestimmt ganz andere Apparate und mehr Geduld als ich und ihm ist ein wunderschönes Foto von diesem farbenprächtigen Vogel gelungen und man kann es auf Seite 117 bestaunen.
Auf Seite 113 muss man aufpassen, dass der Sperber nicht gleich aus dem Buch fliegt oder auf Seite 132 das Eichhörnchen vom Baum herunterflitzt.
Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was man in „Wilde Tiere in Deutschland“ zu sehen bekommt. Durch die erklärenden und informativen Texte kann man genau nachvollziehen, wo die Fotos entstanden sind. Man nimmt teil an der Reise quer durch ganz Deutschland, die der Fotograf unternommen hat um die Tiere und Landschaften abzulichten und die man in diesen eindrucksvollen Bildern bewundern kann.
Fazit: Das Coverbild lockt den Betrachter an und man taucht ein in wunderschöne Tier- und Landschafsbilder, die für sich selbst sprechen und einfach nur faszinieren!

 

 

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Bernd Römmelt: Alaska – Die letzte Wildnis

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Ich liebe Bildbände über fremde Länder, denn da kann man so richtig Fernweh bekommen. Und genau das ist mir passiert, als ich „Alaska: Die letzte Wildnis“ durchgeblättert und angefangen habe darin zu lesen:
Alaska ist mit seiner Landfläche viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, was sehr beachtlich ist. Das Land wird von vier verschiedenen Meeren umgeben: Pazifik, Beringsee, Tschuktschensee und Beaufortsee. Die Hauptstadt Alaska heißt Juneau und ist nur mit dem Flugzeug oder dem Schiff erreichbar.
Der Bildband beginnt mit Landschafts- und Tieraufnahmen, die wirklich beeindruckend sind. Ich fotografiere zwar selbst gern, aber solche spektakulären Aufnahmen sind mir noch nie gelungen!
Aleyska – Großes Land so nennen die Aleuten ihre Heimat. Im Bildband sieht am Berge und ganz viel Wasser und aus dem Text dazu erfährt man, dass der Mount McKiney der höchste Berg Alaskas ist und der Yukon River der drittlängste Fluss Nordamerikas. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist auf vielen Bildern zu sehen.  Man sieht Walross, Elch, Eis- und Braunbär, Wolf und Wal um nur einige zu nennen.
Auf Seite 41 findet man ein Bild von einem verwunschenen Wald, der Raum für Märchenerzählungen geben könnte.
Einige Seiten trifft man auf die Aufnahme eines Rothörnchen, das auf Futtersuche ist und für die langen Wintermonate Vorräte anlegen muss.
Eindrucksvoll sind auch die Bilder von kalbenden Eisbergen, die eine wunderbare Blaufärbung aufweisen.
Ich kann verstehen, was der Autor dieses wunderschönen Bildbandes über die Anziehungskraft des Landes schreibt und man Sehnsucht dahin bekommt, wenn man wie er es von Nord nach Süd und West nach Ost durchquert hat und dann diese in schönen Bildern festgehaltene Natur erlebt hat.
Immer mal wieder greife ich zu diesem Buch und schlage es spontan auf und gerade ist mir auf Seite 102 der Baumstachler vor Augen gekommen und einige Seiten weiter von der Sonne angestrahlte Felsmassive, die wirklich beeindruckend sind.
Für Fotobegeisterte wie mich war es dann auch noch sehr interessant, dass man im Making of erfährt, welche Kamera dazu benutzt wurde, um diesen Bildband entstehen zu lassen.
Fazit: Dieses Buch kann man nicht wirklich in Worte fassen, man muss es gesehen haben!
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National Geographic: Wildes Niedersachen

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Wattenmeer, Harz und Heide
Gleich zu Anfang des eindrucksvollen Bildbandes „Wildes Niedersachsen“ wird man von sehr schönen Landschaftsfotographien begrüßt.  Da ich selbst in diesem Bundesland lebe, war ich gespannt, ob ich das eine oder andere wiedererkenne, was auch dem Fotographen Norbert Rosing  ins Auge gesprungen ist.  Da ich hobbymäßig selber gerne fotographiere, hätte ich das eine oder andere Bild aus diesem Buch gerne selbst geschossen, denn die Tier- und Pflanzenbilder haben mich sehr beeindruckt.
In der Einleitung lernt man die einzelnen Landschaften kennen und so erfährt man z.B. wie die Lüneburger Heide entstanden ist. Und wer schon einmal wie ich zwischen unzähligen Heidschnucken gestanden ist, die hier das Landschaftsbild mit prägen, der kann sich mit diesem Buch zurück erinnern.
Die ostfriesischen Inseln sind die nächste Station der Bilderreise. Vogelflug und Wattenmeer und seine Bewohner kommen hier zur Darstellung und laden zu einem Strandspaziergang ein, wo man das eine oder andere Strandgut findet.
Der Harz als Naherholungsgebiet war schon zu meiner Schulzeit ein oft  besuchtes Ausflugsziel. Die unterschiedlichen Momentaufnahmen wie der Romkerhaller Wasserfall  im Winter,  zum Teil zu Eis erstarrt oder die Ankunft der Brockenbahn im Nebeldunst auf dem Berggipfel sind mir bekannte Eindrücke aus den unzähligen Besuchen zu allen Jahreszeiten im Harz.
Wer Niedersachen nicht kennt, der bekommt hier einen Eindruck von den unterschiedlichsten Landschaftsformationen und der Schönheit dieses Bundeslandes.
Auf über 100 Seiten wird in diesem Bildband über drei besonders schöne Gegenden Niedersachsen erzählt. Am Ende des Buches schildert der preisgekrönte Fotograf Norbert Rosing die Entstehung dieses Buches. Er hat Niedersachsen zu unterschiedlichen Jahreszeiten bereist und davon viele Impressionen in Wort und Bild festgehalten.
Da ich wie erwähnt selbst in Niedersachsen lebe, kann ich sagen, dem Fotographen ist es sehr gut gelungen dieses Bundesland in Wort und Bild eindrucksvoll vorzustellen und das Buch lädt ein es einmal selbst zu bereisen.
Fazit:  Wunderschöne Bildimpressionen, die  einen Teil Niedersachsens wiederspiegeln und zu einem Besuch einladen
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