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Just one look

Polyband VÖ 25.01.19

Diese sechsteilige Serie basiert auf dem Roman „Kein böser Traum“ von Harlan Coben, der übrigens auch eine kleine Rolle in der Verfilmung übernommen hat.
Den Roman habe ich nicht gelesen, so dass ich hier keine Vergleiche ziehen kann.
Die Handlung ist in Frankreich angesiedelt. Anfangs gibt es einen kleinen Einblick in das Leben der Familie von Eva und Bastien Beaufils, die mit ihren zwei Kindern ein glückliches Leben führen. Doch diese Idylle trügt bzw. ändert sich als Eva zwischen neuen Familienfotos eine Aufnahme findet, worauf sich mehrere ihr unbekannte Personen befinden, nur einen erkennt sie, ihren Bastien in jungen Jahren. Doch als sie ihm das Foto zeigt, erkennt er sich nicht und hält es für eine Verwechslung. Eva gibt sich anfangs damit zufrieden, aber dann verschwindet Bastien spurlos. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, findet aber immer mehr Hinweise darauf, dass sie Bastien, mit dem sie seit vielen Jahren verheiratet ist, offensichtlich nicht richtig kennt, bzw. scheint es in seiner Vergangenheit so manches Geheimnis zu geben…
Während Bastien unauffindbar ist, passieren auch noch einige andere merkwürdige Dinge und es melden sich Personen bei Eva, die sie lange Zeit aus ihrem Leben verdrängt hatte und sie nun ebenfalls mit ihrer Vergangenheit konfrontieren, wo es ein einschneidendes Erlebnis gab…..
Die Figur der Eva fand ich etwas zu abgeklärt  während ihr Mann spurlos verschwindet. Da die Polizei ihr erst zeitversetzt Hilfe bei der Suche nach Bastien anbietet, sucht sie ja auf eigene Faust nach ihm. Es sind etwas undurchsichtige „Figuren“ die ihr dabei zur Seite stehen und auch in der Handlung selbst gibt einige Twists und Geschehnisse, die kaum „Licht ins Dunkel“ bringen und eher verwirren, als hilfreich bei der Auflösung sind.
So aufgeschrieben klingt der Inhalt vonJust One Look ganz interessant. In der Gesamtschau finde ich die Mini-Serie aber nicht besonders spannend gelungen. 
Gute Unterhaltung dagegen bietet die Mini-SerieThe Five“ von Harlan Coben, weswegen mich vielleicht auch die aktuelle Verfilmung etwas enttäuscht hat.
Fazit:  Schade, die Serie konnte mich nicht fesseln, besonders da durch die vielen Twists Spannung nicht wirklich aufkommt
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Der Nebelmann – Der Film

Koch Media Film VÖ 27.09.18

Bei Buchverfilmungen bin ich immer etwas skeptisch, denn meistens weichen die gelesenen Versionen von der filmischen Umsetzung ab. Doch die Verfilmung von „Der Nebelmann“ ist genauso wie ich sie mir vorgestellt habe. Selbst gelesen habe ich das Buch nicht, sondern ich hatte mir die ungekürzte Hörbuchversion von Uve Teschner vorlesen lassen, der mit seinem lebendigen Vortrag schon mal die passende Atmosphäre hatte aufkommen lassen:
Zum Inhalt:
Schauplatz der Handlung ist ein abgeschiedenes kleines Alpendorf.
Sonderermittler Kommissar Vogel wird blutverschmiert und verwirrt wirkend von der Polizei aufgegriffen und zur Befragung auf Polizeirevier gebracht, weswegen man den ortsansässigen Psychiater Flores hinzuzieht.
Bei dem Gespräch zwischen Psychiater und Kommissar wird in Rückblenden die Suche nach der Jugendlichen Anna-Lou rekonstruiert, sie ist in der Weihnachtszeit auf dem kurzen Weg zu ihrer Kirchengemeinde spurlos verschwunden…
Sonderermittler Vogel ist zwar elegant gekleidet, aber sonst kein besonders sympathischer Mensch. Auch seine Handhabung mit den Ermittlungen ist zwielichtig und selbst in den eigenen Reihen ist er nicht sonderlich beliebt. Trotz allem hat er genaue Vorstellungen wie die Ermittlungen zu laufen haben und bald werden die Medien auf das kleine Alpendorf und das Verschwinden von Anna-Lou aufmerksam. Es dauert nicht lange und bald ist der „Fall Anna-Lou“ und das kleine Alpendorf in aller Munde und es wimmelt dort nur so von Medienvertretern, denen es nach Informationen dürstet…
Es wird in alle Richtungen ermittelt und dann gibt es einen Verdächtigen, dem es kaum gelingt Stellung zu den Anschuldigungen zu nehmen bzw. seine Unschuld zu beteuern, denn die Presse hat ihn im Visier und macht Jagd auf ihn..
Lange Zeit bleibt das Verschwinden Anna-Lous spekulativ, wage und nebulös, was durch die düstere Szenerie noch „angeheizt“ wird. Schauspielerisch ist der Film mit Jean Reno  und Toni Servillo toll besetzt, was ebenfalls ein Pluspunkt ist.
Dass der Autor, Donato Carrisi (der kommt übrigens im „Bonus“ selbst zu Wort) eigentlich Drehbücher schreibt, merkte man dem düsteren Thriller bereits in der Hörbuchversion an, denn die Szenarien waren bildhaft beschrieben und die „Twists“ in der Handlung sind in der Verfilmung ebenfalls gut erkennbar „markiert“, so dass man dem Geschehen gut folgen kann und auch das überraschende und unvorhersehbare Ende ist gelungen. Nun hat er auch die Regie bei diesem Film übernommen und das Ergebnis ist meines Erachtens nach wirklich spannend und sehenswert gelungen.
Fazit: Die Verfilmung der spannenden Thriller ist schauspielerisch toll besetzt, wird fesselnd erzählt und ist sehenswert gelungen!

 

 

 

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