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Ostfriesenkiller

Moin! 
Gleich die ersten Filmsequenzen sieht man Watt so weit das Auge reicht, gepaart mit viel Wind, so wird der Krimi-Fan auf  die Landschaft Ostfrieslands eingestimmt, wo der „Ostfriesenkiller“ umgeht!
Dies ist die Verfilmung der Buchvorlage“OstfriesenKiller“ von Klaus-Peter Wolf (der übrigens auch im Film auftaucht…), die jetzt für das Heimkino herausgekommen ist.

ZDF/Sandra Hoever

Zum Inhalt:
Während eines lauschigen Stelldicheins wird ein Mann heimtückisch durch eine Fensterscheibe erschossen….
Nun ist Kommissarin Ann Kathrin Klaasens Einsatz nebst ihren Kollegen Frank Weller und Rupert gefragt.  Obwohl sie gerade in einer privaten Krise steckt, meistert sie ihre berufliche Tätigkeit sehr einfühlsam und mit dem nötigen Know-how.
Das Opfer, Ulf Speicher,  war Mitarbeiter des Heims Regenbogen e.V., wo man sich um behinderte Menschen kümmert. Ein Angehöriger eines Heimbewohners rückt bald in den Fokus der Ermittlungen, hatte er doch zuvor Beschwerdebriefe an den Toten geschrieben…
Während die Ermittlungen im vollem Gange sind, geschieht ein weiterer Mord und bald der nächste…
Nachdem Weller und Rupert den vermeintlichen Täter festgesetzt haben, meldet Ann Kathrin Klaasen dann doch ihre Bedenken an, denn ihre Intuition „zeigt“ in eine andere Richtung….
Mehr vom Inhalt dieses wirklich gut gelungen und spannend umgesetzten Kriminalfilms wird von meiner Seite nicht verraten, selber anschauen ist hier angesagt!
Wer allerdings die Bücher gelesen hat oder sich gar vom Autor selbst in der „Hörbuchfassung“ hat vorlesen lassen, der wird in der Verfilmung allerdings den feinen Humor vermissen, der eigentlich fester Bestandteil der Ostfriesenkrimis ist, aber die gekonnte Darstellung von Barnaby Metschurat als Rupert entschädigt dies Fehlen dann ein wenig.
Auch die übrigen Rollen, begonnen mit Christiane Paul als Ann Kathrin Klaassen, Christian Erdmann als Frank Weller, Peter Heinrich Brix als Ubbo Heide und auch alle übrigen Rollen sind darstellerisch ausgezeichnet besetzt, was ein großer Pluspunkt ist. Unterstrichen wird die teils düstere Stimmung mit passenden Landschaftsimpressionen, so dass man hier von einer rundum gelungenen Verfilmung sprechen kann, die hoffentlich bald fortgesetzt wird, denn weitere Buchvorlagen gibt es ja schon reichlich…
Fazit: Obwohl der feine Humor der Buchvorlage zu kurz kommt, ist die Verfilmung rundum spannend gelungen, was durch passende Landschaftsimpressionen unterstrichen wird, so daß man nicht zuletzt durch das tolle Darsteller-Ensemble hier Krimi-Unterhaltung vom Feinsten geboten bekommt! Bitte mehr davon!

 

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Boston

Wie der Titel „Boston“ schon suggeriert, geht es handlungsmäßig über den „großen Teich“ in die gleichnamige amerikanische Stadt. Der Spielfilm erzählt von den Geschehnissen rund um das Bombenattentat während des großen Boston-Marathons im Jahr 2013.

Dieser spannende Film ist mit vielen bekannten Schauspielern wie z.B. Mark Wahlberg, John Goodman, Kevin Bacon u.v.m.  angereichert  und beleuchtet das schreckliche Geschehen von allen Seiten und zeigt auf, wie die örtliche Polizei in Zusammenarbeit mit dem FBI durch den Einsatz moderner Ermittlungstechnik, aber auch mit „herkömmlichen“ Methoden den Attentätern auf die Spur kommt.
Wie ein Countdown wird immer wieder die Uhrzeit bis zum Attentat eingeblendet. Aus aller Welt hatten sich Läufer in Boston eingefunden um beim berühmten Marathon mitzulaufen. An der Rennstrecke haben sich viele Zuschauer versammelt und kaum sind die ersten Läufer durchs Ziel gelaufen, kommt es zu mehreren Explosionen genau am Zieleinlauf, wo es dann viele Verletzte und aucht Tote gab.
Wie aus kleinen Mosaiksteinchen setzt sich der Film zusammen, man bekommt Einblicke in das Leben der Menschen, die entweder als Zuschauer oder als Teilnehmer des Marathons das Attentat miterlebt haben.  
Auch die Attentäter selbst werden im Verlauf sichtbar und für die Ermittler gibt es keine ruhige Minute mehr, denn man will die so schnell wie möglich dingfest machen....
Da es sich hier um die Aufarbeitung als Spielfilm geht, steht Police Sergent Tommy Saunders (Mark Wahlberg) anfänglich im Mittelpunkt, hat eine wichtige Rolle während der Ermittlungen und ist dann auch beim Aufspüren und Festsetzen der Täter maßgeblich beteiligt.

Neben der wirklich gut gelungenen und spannend erzählten Geschichte gibt es auch zwei„Figuren“, die in der Realität eine wichtige Rolle gespielt haben. Zum einen ist das Police Commissioner Ed Davis und der chinesische Student Dun Meng,  dessen Mut hier nicht unerwähnt bleiben soll.
Besonders die „Extras“ auf der DVD sollte man sich nicht entgehen lassen, geben sie doch noch mehr Einblick in die Ermittlungen und die Medien-Berichterstattungen während der Suche nach den Attentätern, von denen man erst nicht wusste, ob sie nicht noch mehr Anschläge planen..
Fazit: Empfehlenswerter, spannend umgesetzter Spielfilm, der genau die richtige Balance findet um das schreckliche Bombenattentat in Boston 2013 aufzuarbeiten, was auch noch durch die passende und gelungene Besetzung der Rollen unterstützt wird.

 

 

 

 

 

 

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Playing God – Ruf aus der Hölle

Dieser Film wurde bereits 1997 produziert und ist jetzt auf Blu-ray erschienen.  Man sieht eine junge Angelina Jolie neben Timothy Hutton und dem Hauptakteur David Duchovny (vielen bestimmt bekannt als Agent Mulder aus Akte X), der in diesem Gangsterfilm den ehemaligen Chirurgen Eugene Sands spielt. Da er das verlangte extrem hohe Arbeitspensum im Krankenhaus nur mit Hilfe von Drogen bzw. Aufputschmitteln durchhalten konnte, hat er seine Approbation verloren, denn es kam zu einem tödlichen Zwischenfall während er operierte und er nachweislich unter Drogen stand…..

Gerade als er sich mal wieder in einer Bar „Nachschub“ an Drogen holen will, kommt es dort zu einer Schießerei, wo vor seinen Augen ein Mann von einer Kugel getroffen und schwer verletzt wird. Niemand ruft einen Krankenwagen und jemand ruft „Keine Polizei“. Der Arzt in ihm erwacht und es hat ihm offensichtlich gefehlt „Gott zu spielen“. Während er dem Angeschossenen für die Umherstehenden auf spektakuläre Weise bzw. mit einfachen Utensilien hilft, assistiert ihm eine schöne junge Frau, ohne dass der ehemalige Doktor ahnt, was seine  Hilfe für Auswirkungen dann im Verlauf für ihn hat…

 

Während er sich nach dieser „Not-Op“ wieder zuhause seiner Betäubung widmet, dauert es nicht lange und zwei Männer schnappen sich den umdämmerten Doc und verfrachten ihn in ein Auto. Einige Zeit später befindet er sich irgendwo am Strand und er lernt den Gangster-Boss Ray und dessen Freundin Claire kennen. Claire ist die Frau die ihm in der Bar assistiert hatte. Ray will sich unbedingt für Eugenes Hilfe erkenntlich zeigen und er bietet ihm einen Job an, denn in seinen Kreisen ist es immer gut, wenn man einen fähigen Arzt an der Seite hat…
Nach anfänglichem Zögern nimmt der Doc den Job an und ab jetzt fängt der Film erst richtig an….
Besonders gut fand ich, dass David Duchovny seine bekannte Synchronstimme aus „Akte X“ hatte. Die Handlung des Films „Playing God“ haut einen nicht unbedingt vom Stuhl, es ist eben ein Gangsterfilm, wo Kugeln fliegen, Drogen eine Rolle spielen und natürlich reichlich Arbeit für den Doktor „auf den Tisch“ kommt. Nichtsdestotrotz ist er unterhaltsam und durch das Star-Aufgebot durchaus sehenswert.
Fazit: Durchschnittlicher Gangsterfilm, der durch das Star-Aufgebot dann aufgewertet wird und so punkten kann!

 

 

 

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Public Enemy

Die zehnteilige Krimi-Serie „Public Enemy “ basiert laut Cover-Text „auf dem wahren Fall des belgischen Serienmörders Marc Dutroux…“
Da mir dieser spektakuläre Fall durch die vielen Medienberichte durchaus noch im Gedächtnis war,  war ich gespannt, was mich hier erwartet…
Zum Inhalt:
Guy Béranger ist ein verurteilter Kindermörder, der nach 20 Jahren Gefängnis nun die „Erlaubnis“ bekommen hat, die restliche Strafe in einem Kloster in einem kleinen Ort in den belgischen Ardennen verbringen zu dürfen. Die Bewohner des Dorfes wollen diesen Mann nicht in ihrer Nähe bzw. in der Nähe ihrer Kinder haben und demonstrieren lauthals vor dem Kloster während seines Einzugs. Aber nicht nur die Dorfbewohner beäugen diesen Mann argwöhnisch, auch die Mönche sind sich nicht einig, ob sie diesem Straftäter bei sich aufnehmen sollen, was aber doch geschieht…

Chloé Muller ist Polizistin und sie wird ins Kloster abkommandiert um „die Lage vor Ort im Auge zu haben“. Aber ob Chloé gerade die richtige Person ist um auf einen Kindermörder aufzupassen, ist fraglich, denn sie ist seit ihrer frühen Jugend  traumatisiert…
Während Guy sich langsam im Kloster einlebt, passiert es, dass ein kleines Mädchen aus dem Dorf spurlos verschwindet. Sofort herrscht eine angespannte Stimmung im Dorf und während die Polizei noch nach dem Mädchen sucht, rückt Béranger immer weiter in den Fokus der Dorfbewohner und der Ruf nach Selbstjustiz wird immer lauter als dann noch weitere Kinder verschwinden…

Hätte auf dem Cover nicht der Hinweis „Basierend auf wahren Begebenheiten und der Name Marc Dutroux“ gestanden, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, diese Serie mit dem „Fall Dutroux“ in Verbindung zu bringen.
Positiv ist mir der Titelsong „Black Pig“ von Lio Vancauwenberghe“ aufgefallen.
Eine düstere angespannte Atmosphäre liegt über der gesamten Handlung. Neben dem Straftäter Béranger – übrigens sehr gut dargestellt von Angelo Bison, der die Rolle des undurchsichtigen und gefühlskalten Mörders verkörpert –   gibt es aber auch noch einige andere zwielichtige und gewaltbereite Personen, die ebenfalls bei den polizeilichen Ermittlungen überprüft werden.
Etwas unrealistisch fand ich die Rolle der psychisch angeschlagenen Polizistin Chloé, die durch ein traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit mit „flash backs oder gar Halluzinationen“ zu kämpfen hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass so eine psychisch labile Ermittlerin diensttauglich ist bzw. die richtig Person ist um einen Kindermörder zu überwachen…

Auch die Vergangenheit eines der Mönche ist ein Handlungsstrang, so dass es reichlich „Nebenschauplätze“ gibt, was eine Zeitlang durchaus spannend rüberkommt. Allerdings fand ich die Auflösung des Falls etwas „wackelig“ bzw. blieben für mich einige Fragen offen, was vielleicht noch in einer Fortsetzung erklärt wird?
Fazit: Absehen davon, dass ich hier bei näherem Betrachten kaum Parallelen zum Fall Dutroux ziehen konnte, ist diese Serie düster und bis auf einige kleine „Wackler“ in der Handlung ganz spannend erzählt. Da noch einige Fragen am Ende offen sind, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es hier noch einen „Nachschlag“ gibt.
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New Blood – Tod in London

Eine neue quirlige, actionreiche, mit frischen und bekannten Darstellern versehene britische Krimi-Reihe erobert den Bildschirm.
New Blood “ würde ich frei mit „frisches Blut“ übersetzen und ich denke die Macher der Serie meinen damit die „Figuren/Rollen“ der beiden jungen, engagierten, aber auch noch etwas unerfahrenen „Aushängeschilder“ der Serie, nämlich Arash Sayyad kurz Rash , der als Streifenpolizist durch eine „kluge“ Bemerkung gegenüber eines Ermittlungsbeamten an einem Tatort nun die Chance bekommt als Trainee-Detectiv „richtige“ Polizei-Arbeit im Criminal Police Department zu schnuppern.

Das ist die Gelegenheit für ihn sich so richtig in die Arbeit reinzuhängen, was allerdings sein älterer Kollege und „Partner“, – wunderbar „brummelig“ gespielt von Mark Addy, den ich noch als „Tänzer“ in „Ganz oder gar nicht“ in Erinnerung habe – meistens ganz anders sieht, aber allerdings auch erkennen muss, dass Rash durchaus ermittlerische Fähigkeiten besitzt….
Der zweite junge Gesicht gehört zu Stefan Kowolski, der sich seine Lorbeeren beim SFO dem Staatlichen Betrugsdezernat verdienen will. Er ermittelt vielfach undercover, so dass es dann und wann schon mal ganz schön brenzlich für ihn wird…..
Die erste Folge dreht sich um unsaubere Machenschaften eines Pharmakonzerns, in der nächsten geht es um Korruption auf einer Großbaustelle und im dritten und hoffentlich nicht letzten Fall der Serie um dunkle Geschäfte, die zu einer Hilfsorganisation für Projekte in Afrika führen.
Neben den unterschiedlichen Ermittlungsansätzen die Rush und Stefan immer wieder beruflich aufeinanderprallen lassen, entwickeln die beiden dann eine Freundschaft, die allerdings von Rush noch etwas skeptisch betrachtet wird, da Stefan offensichtlich Gefallen an seiner Schwester Leila, die als Krankenschwester arbeitet, gefunden hat. Auch um aus ihrem bisherigen häuslichen Umfeld herauszukommen, sind Rush und Stefan anfangs allein, dann im Verlauf gemeinsam auf Wohnungssuche, was in London auch kein so einfaches Unterfangen ist…

Ermittlungstechnisch findet sich hier ein neuer Ansatz,  die beiden frischen Gesichter Rush und Stefan kommen sympathisch rüber und werden durch bekannte Darsteller in den Folgen unterstützt, so dass daraus eine sehenswerte, unterhaltsame und mit einer guten Prise Humor gewürzte britische Kriminalserie geworden ist, die gern fortgesetzt werden darf!
Im Bonusmaterial erfährt man einiges über die Entstehung der Serie (Making of) und geschnittene Szenen (Deleted Scenes) kann man auch noch zu Vervollständigung anschauen.
Fazit: Actionreiche, sehenswerte, mit frischen Gesichtern besetzte britische Krimi-Serie, die durchaus Potential für eine Fortsetzung hat!

 

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Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verwand

Einst hatte der schwedische Schriftsteller Jonas Jonasson mit seiner Romanvorlage „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ einen großen Erfolg gelandet, wo Allan Karlsson der Name der Titelfigur ist. Dieser Roman wurde dann mit Robert Gustafsson in der Hauptrolle ebenso erfolgreich verfilmt.
Und nun gibt es eine filmische Fortsetzung mit dem Titel „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“. Die schauspielerische Besetzung hat sich nicht geändert und wer den ersten Film nicht gesehen hat, (hat zwar etwas Sehenswertes verpasst) findet aber ganz schnell in die sehr gut gelungene, turbulente und humorvolle Handlung hinein.
Allan Karlsson ist nach seiner aufregenden Reise um die Welt mit einem Koffer voller Geld nebst einigen Freunden auf Bali gelandet. Nun ist bis auf einen ganz kleinen Teil das Geld aufgebraucht, was aber Allans Freunde nicht davon abhält auf seinen 101. Geburtstag anzustoßen. Benny und Miriam werden bald Eltern und deswegen möchte Miriam nicht mit Alkohol anstoßen. In Allans Besitz befindet sich noch eine Flasche Volksbrause, die Miriam dann kostet und sofort hellauf begeistert vom Geschmack ist und sogar eine Art Sucht danach entwickelt. Doch mehr als eine Flasche gibt es nicht mehr und auch die Produktion ist seit vielen Jahren eingestellt…
Allan wäre nicht Allan, wenn er nicht zu besagter Limonade eine spannende Geschichte auf Lager hätte, die zurück führt in die Zeit des Kalten Kriegs als er noch als Spion tätig war und die Mächtigen der Welt wie Breschnew und Nixon einen wichtigen Part in der Handlung übernommen haben…..
Die filmische Fortsetzung hat mir sogar noch etwas besser gefallen, als der erste Teil, denn diesmal gab es nicht ständige Schwenks und neue Geschichten aus dem turbulenten Lebens Allans, sondern man hat sich auf die Suche nach dem Rezept für die leckere Limonade beschränkt, was aber trotzdem mit viel Witz und Situationskomik in Szene gesetzt wurde und somit wiederum ein filmisches Vergnügen daraus geworden ist.
Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack: „Trailer
Fazit: Gelungene filmische Fortsetzung, die wieder mit turbulenter humorvoller Handlung und toller schauspielerischer Besetzung punkten kann!

 

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Ein Sommernachtstraum


William Shakespeare scheint dieses Jahr viele Filmemacher inspiriert zu haben. Kürzlich hatte ich hier erst den sehenswerten Spielfilm „Shakespeare für Anfänger“ vorgestellt, der aber nur im weitesten Sinne mit den Werken des vielseitigen englischen Dramatikers William Shakespeare zu tun hat…
Das ist bei „Ein Sommernachtstraum“ aber nun ganz anders, denn die weltberühmte Komödie hat es schon auf die großen Bühnen überall auf der Welt geschafft. Diese Neuverfilmung mit bekannten Schauspielern wie Maxime Peake (Silk), John Hannah (Die Mumie ) oder auch Matts Lucas (Little Britain) ist besonders auch für die Zuschauer geeignet, die zwar den Namen William Shakespeare schon mal gehört haben, aber den Inhalt seiner berühmten Werke gar nicht richtig kennen…
Nun nach diesem turbulenten Spielfilm sieht man klarer, obwohl man schon genau aufpassen und hinhören muss, denn wer da in wen verliebt ist und dann plötzlich nicht mehr, hat schon etwas von einem Verwirrspiel…..
Hier gibt es einen kurzen Einblick ins Geschehen:
Das Hauptthema ist die Liebe mit allen ihren Irrungen und Wirrungen, die anfangs nach Athen führt, wo der Machhaber Theseus seine Auserwählte Hippolita heiraten will…
Dann gibt es da noch Hermia, deren Vater die Hand seiner Tochter Demitrios versprochen hat. Doch Hermia liebt Lysander, mit dem sie dann fliehen will, droht ihr doch die Todesstrafe, wenn sie nicht dem Wunsch ihres Vaters entspricht…
Die schöne Helena liebt Demitrios, doch der hat nur Augen für Hermia…
Last but not least führt diese Komödie in den angrenzenden Wald bzw. in das Reich der Feen und Waldgeister, wo Elfenkönig Oberon erzürnt ist, da seine geliebte Gattin Titania sich mit ihm im Streit befindet und da sie sich seinen Worten nicht fügen will, heckt einen bösen Streich aus…
Das sind die vier Hauptstränge, wo es um Liebesglück und –leid geht.
Den fünften Strang der Handlung übernimmt eine Laienspielgruppe die zu Ehren der Herrscherhochzeit ein Stück aufführen will und sich nun in den Wald begibt um dort zu proben.
Im Verlauf kommt es dann bei den Liebespaaren zu „Bäumchen wechsel dich“ und wer dann zum Schluss tatsächlich ein Paar bildet, wird hier nicht erzählt.
Mir hat dieser Film gut gefallen, zumal er schauspielerisch gut besetzt ist und man durch diesen  auch humorvollen „Liebesreigen“ gut unterhalten wird.
Fazit: Schauspielerisch gut besetzter „Liebesreigen“, der die berühmte Komödie in der Neuverfilmung durchaus sehenswert macht

 

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