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McDonald & Dodds – Staffel 1

Edel Motion VÖ 22.10.21

Eins muss man den britischen Filmemachern lassen, abwechslungsreiche und besonders sehenswerte Kulissen für ihre Krimi-Reihen können sie vorweisen, wie auch in dieser neuen Serie, die in der Universitätsstadt Bath in der Grafschaft Somerset angesiedelt ist, wo imposante Bauwerke und gepflegte Parklandschaften im Hintergrund auftauchen.
Doch schiebt man diese schönen Dinge beiseite, tauchen zwei Ermittler auf, die an einem Tatort zum ersten Mal aufeinander treffen und die offenbar aus zwei ganz unterschiedlichen „Welten“ stammen und nun ein Team bilden. Ob Ihnen das gelingt?
Besonders angelockt hat mich hierbei die Besetzung des DS Dodds mit Jason Watkins, der mir aus vielen britischen Filmen und Serien bekannt ist und mir seine Schauspielkunst in den unterschiedlichsten Rollen immer sehr gut gefallen hat.
Die Namen der Ermittler „Mc Donald & Dodds“ bilden den gleichnamigen Titel der Serie. Das neue Team setzt sich aus der toughen DCI Lauren McDonald (Tala Gouveia), die mit ganz viel Ehrgeiz, Elan und wenig Sinn für Humor gerade aus London in die Grafschaft versetzt wurde und dem seit mehr als zehn Jahren nur am Schreibtisch agierenden DS Dodds (Jason Watkins) zusammen, den seine Vorgesetzten eigentlich schon gern als Rentner sehen würden. Für den auf den ersten Blick etwas scheu und unsicher wirkenden Dodds scheint die Welt irgendwie stehengeblieben zu sein, und ganz besonders was den technische Fortschritt betrifft. Da verwundert es auch nicht, dass man ihn am Tatort oder auch sonst bei seinen Ermittlungen immer ein kleines Notizheft und einen Bleistift zücken sieht, was die Nerven der DCI anfangs recht strapaziert. Doch der erste Eindruck täuscht, denn wirkt er nach außen hin verschroben und reif für den Ruhestand, erweist sich seine besondere Art die Dinge zu hinterfragen und sein scharfer Verstand bald als Bereicherung für das Team.
Da ich die erste Staffel mit knapp drei Stunden Filmmaterial und einem kleinen Bonus mit Blick hinter die Kulissen eher als Mini-Serie eingestufe, möchte ich auch nur einen kleinen Blick auf die Kriminalfälle werfen:
Ein ermordeter Einbrecher, der in der Villa eines erfolgreichen Geschäftsmannes vom diesem nach seiner Rückkehr entdeckt wird und ein auf den ersten Blick anmutender Selbstmord in einer Privatklinik für Suchtkranke werfen Fragen auf.
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Im Verlauf fügen sich die beiden so ganz unterschiedlichen „Schnüffler“ zu einem Team zusammen und nach einigen Unebenheiten akzeptieren sie ihre beiderseitigen Ecken und Kanten.
Die charmante unterhaltsame Serie erinnert mich ein wenig an die Verfilmungen „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“ oder auch Inspector Barnaby, die ich immer gern angeschaut habe, so dass ich auch hier auf eine Fortsetzung der neuen Serie hoffe!
Fazit: Neues ungleiches „Schnüffler-Team“, dessen erfolgreiche Arbeit man in dieser sehenswerten, charmanten, humorvollen und an schönen Schauplätzen gedrehten Serie verfolgen kann! Bitte mehr davon

 

 

 

 

 

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City of Lies

Koch Films

Ein „True-Crime-Film“ mit Johnny Depp und Forest Whitaker in den Hauptrollen!
Der Film “City of Lies” basiert auf dem Tatsachenroman Labyrinth von Randall Sullivan.
Pandemiebedingt sind ja viele Filmpremieren ins Wasser gefallen und auch dieser Film hat es offenbar nur in die US-Kinos geschafft. Aber als Video-on-Demand ist er jetzt bereits und ab 26.08.21 auf DVD/Blu-ray nun auch in Deutschland erhältlich.
Inhaltlich geht es zeitlich zurück in die 1990 Jahre, direkt nach Los Angeles, wo der angesagte und weltweit bekannte Rapper Biggie Smalls oder auch Christopher „Notorious B.I.G.“ Wallace genannt, aus einem vorbeifahrenden Pkw heraus erschossen wurde. Das gleiche Schicksal hatte Monate zuvor sein Rapper-Rivale Tupac Shakur erfahren…
Erzählt wird der Film in zwei unterschiedlichen Zeitebenen, in denen man sich aber gut zurechtfindet:
Johnny Depp schlüpft in die Rolle des LAPD-Detective Russell Poole. Dieser bekommt den Auftrag den Mord an Biggie Smalls zu untersuchen und den Täter dingfest zu machen. Allerdings hat er damit keinen Erfolg, da er aus den eigenen Reihen an der Aufklärung gehindert wird…
Fast 20 Jahre lang und nach dem Ausstieg aus dem Polizeidienst hat ihn dieser Mordfall noch immer nicht losgelassen. Der Enthüllungs-Journalist Jack Jackson „stöbert“ Poole nach der langen Zeit auf. Jackson kann an Wänden und gestapelten Kisten erkennen, was Poole alles zu dem ungelösten Fall zusammengetragen und welche Schlüsse er daraus gezogen hat.
Poole vertritt die These, dass in den Reihen der Ermittlungsbehörden Strukturen agieren, die mit krimineller Energie gleichzusetzen sind, weswegen auch bisher niemand für den Mord zur Rechenschaft gezogen wurde. Jackson bietet Poole seine Unterstützung an und tatsächlich rollen sie gemeinsam den Fall wieder auf….
Ob es den beiden gelingt, den Verantwortlichen zu stellen bzw. endlich Licht in das Dunkel des „Labyrinths“ zu bringen?
Zuletzt hatte ich Johnny Depp äußerlich verändert mit Halbglatze als Gangsterboss Whitey Bulger  in „Boss Mass“ gesehen.
Im aktuellen Film zeigt er seine Wandelbarkeit erneut und hat hier eine tolle Performance als unermüdlicher LAPD-Detective Russell Poole abgeliefert, genau wie Forest Whitaker, der den hartnäckigen Journalisten Jack Jackson verkörpert.
Schon allein um diese beiden preisgekrönten Darsteller gemeinsam in einem Film zu erleben, lohnt es sich diesen anzuschauen! Die sich an realen Ereignissen orientierende Geschichte lässt einen am Ende erst einmal irritiert und fassungslos innehalten und einen erschütternden Blick über den „großen Teich“ werfen.
Wer noch mehr erfahren möchte, hier gibt’s den Trailer
Fazit: Lohnt sich nicht nur wegen der Top-Besetzung der Hauptdarsteller, sondern auch wegen der spannend erzählten Aufarbeitung bzw. Spurensuche eines realen Mordfalls

 

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Schitt’s Creek – Staffel 2

Edel Motion VÖ 18.06.21

Die mehrfach preisgekrönte kanadische Comedy-Serie „Schitts Creek“ geht in die 2. Runde!
Hatte in der „ersten Staffel“ noch bei der einstmals steinreichen Familie Rose die Hoffnung vorgeherrscht, dass sie Schitt’s Creek so schnell wie möglich wieder verkaufen können, steht dies in der aktuellen Staffel nicht mehr zur Debatte und die Roses haben sich vorerst in ihr Schicksal ergeben und machen das Beste aus dieser Situation.
Während zu Beginn der ersten Episode David Rose wie vom Erdboden verschluckt ist und niemand so recht weiß wo er sich befindet, hat seine Mutter Moira, da eine gewisse Ahnung, denn sie kann auch ihre Krokodilledertasche – ein „Familienerbstück“ – ebenfalls nicht finden und sie vermutet, „da wo die Tasche ist, befindet sie auch David“?!
Tatsächlich findet sich der vermisste Sohn dann wieder an und Moira besteht darauf  – obwohl sie das eigentlich gar nicht kann – ein altes traditionelles Menü zu kochen um Davids Rückkehr zu feiern. Doch in ihrer beengten Wohnsituation gibt es ja keine Küche, weshalb dann kurzerhand die des Bürgermeister-Ehepaar von Moira beschlagnahmt wird…..
Da die Familie zurzeit von Arbeitslosengeld des Vaters „lebt“, müssen die beiden verwöhnten Kinder der Roses sich mit dem Gedanken anfreunden sich einen Job zu suchen. Alex versucht sich als Sprechstundenhilfe in einer Tierarztpraxis und David „macht“ in Mode oder er zeigt sein handwerkliches Geschick beim Bau einer Kleidertruhe aus Holz. Doch ob ihre Bemühungen sich auszahlen, bleibt abzuwarten….
Man möchte meinen, so langsam haben sich die Roses mit ihrem Dilemma arrangiert und können sich ins Stadtleben einbringen, denn eins ist sicher, unterkriegen lassen die Vier nicht und auch wenn es nicht mehr die High Society ist, in deren Umfeld sie sich bewegen, na dann ist eben Schitt’s Creek ihr neuer „Laufsteg – auch wenn der erst noch aufpoliert werden muss – !
Um den täglichen Stress einmal hinter sich zu lassen, wollen Moira und Johnny ganz privat ihren Hochzeitstag genießen! Ob ihnen das wohl gelingt?
Die zweite Staffel geht nahtlos dort weiter, wo die erste endete. Situationskomik beherrscht hier weiter das Geschehen und erneut zeichnen sich Vater und Sohn Rose – ach, nein – Vater und Sohn Levy als tolle Ideengeber für diese Comedy-Serie aus.
Auch wenn die Roses gern aus Schitt’s Creek wieder abreisen würden, könnte ich mir durchaus noch weiter ansehen, in welche Abenteuer sie sich noch stürzen um in der „normalen Welt“ zu bestehen. Das hohe Niveau der ersten Staffel wird gehalten und darf gern noch in dieser Form fortgesetzt werden.
Als Bonus gibt es dann noch einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen und Interviews mit Cast und Crew
Fazit: Hier bekommen die Lachmuskeln wieder Arbeit, denn die Fortsetzung der Comedy-Reihe ist gelungen und bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau und sollte gern noch fortgeführt werden!
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Crime Game

LEONINE VÖ 11.06.21

Kostbare oder gar unbezahlbare Schätze, die in „Hochsicherheitstresoren“ in extrem gut geschützten Banken verwahrt werden und somit für Diebe als „unbezwingbar“ gelten, sind aktuell offenbar filmisch ein beliebtes Thema, denn erst kürzlich hatte ich hier die spannende Serie „The Bank Hacker“ vorgestellt.
Anders als bei der eben erwähnten Serie, wo die Diebe an unermesslich viel Geld kommen wollen, dreht es sich bei „Crime Game“ um einen  ganz besonders wertvollen Schatz, der aus einem alten sagenumwobenen Schiffswrack geborgen wurde. Dieser Schatz lagert nun in einem als besonders sicher geltenden Tresor, der sich in einem über 100 Jahre alten Gebäude in Madrid befindet. Das eindrucksvolle Gebäude beherbergt zudem eine Bank, die weltweit als eines der sichersten gilt und in ihrem Tresor lagert nun der begehrte Schatz. Über das hier verwendete ausgeklügelte Sicherheitssystem weiß niemand Genaues, denn Baupläne für das alte Gebäude oder Aufzeichnungen der genialen Sicherheitskonstruktion existieren nicht.
Was aber eine Gruppe von „klugen“ Köpfen“ nicht davon abhält sich Gedanken zu machen, Pläne zu schmieden und letztendlich den Versuch zu wagen, diesen gut bewachten/gesicherten Schatz zu heben. Jedes Mitglied dieser Diebesbande verfügt über eine ganz besondere Fähigkeit  und alle zusammen bringen genügend kriminelle Energie auf, um sich diesem Abenteuer zu stellen, ohne die Konsequenzen zu fürchten….      Ob ihnen das gelingt und was Fussball damit zu tun hat, verrate ich hier bestimmt nicht!
Freddie Highmore („The Good Doctor“), Sam Riley („Maleficent – Die dunkle Fee“) und Liam Cunningham („Game Of Thrones“) haben hier führende Rollen übernommen. Auch wenn das Thema dieses Films nicht neu ist und es durchaus Anleihen aus anderen gibt, bekommt man Spannung und Action gepaart mit tollen Darstellern „serviert“ und gute sehenswerte Unterhaltung geboten!
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack:  Trailer
Fazit: Thematisch nicht neu, aber durchaus spannend und actionreich serviert, gepaart mit tollen Darstellern bekommt man hier gute und sehenswerte Unterhaltung geboten!

 

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Huss – Verbrechen am Fjord – Staffel 1

Edel Motion VÖ 04.06.21

Den Nachnamen Huss verbinde ich natürlich sofort mit den spannenden Büchern der schwedischen Schriftstellerin Helene Tursten, wo Irene Huss bei der Kripo in Göteborg als Ermittlerin sehr erfolgreich Kriminalfälle löst. Mittlerweile sind ja die zehn Bücher der Reihe auch unter dem Titel  „Irene Huss – Kripo Göteborg“ mit Angela Kovács in der Titelrolle verfilmt worden.
Jetzt gibt es einen „Ableger“ dieser Krimi-Reihe mit dem Titel „Huss – Verbrechen am Fjord – Staffel 1“ wo nun Katarina „Kati“ Huss (toll besetzt mit Karin Franz Körlof), die Tochter der berühmten Irene, berufsmäßig in die Fußstapfen ihrer Mutter tritt.
Die Staffel beginnt mit Katis erstem Tag als Polizeianwärterin. Mit einer weiteren Anwärterin gehört sie ab jetzt zum Team um Johan Jansson, wo sie lernt, wie sie sich als Streifenpolizistin auf den Straßen von Göteborg zu behaupten hat.
Für Katarina ist es kein leichter Start, denn jeder kennt natürlich ihre Mutter und die arbeitet mittlerweile in hoher Position auch auf dem gleichen Revier, in dem sie nun ihren Dienst antritt. Recht schnell geht das Gerücht rum, dass ihre Mutter ihr hilfreich unter die Arme gegriffen habe. Da aber niemand weiß, dass es sich eher andersrum verhält, muss Kati anfangs einige „Dämpfer“ von Seiten ihrer Kollegen einstecken und auf „Hilfestellung“ von Seiten ihrer Mutter will und kann sie nicht zurückgreifen, denn Irene Huss war/ist keinesfalls sehr angetan vom Berufswunsch ihrer Tochter, weswegen sie auch deren Start in den Polizeidienst eher mit Skepsis und Mißtrauen verfolgt….
Da Kati eine selbstbewusste und engagierte junge Frau ist, meistert sie die anfänglichen Stolpersteine und Hindernisse mit Bravour. Durch ihre besondere Art, ihr Einfühlungsvermögen und ihrem hellen Verstand kann sie sich langsam den Respekt ihrer zumeist männlichen Kollegen „erarbeiten“. Ihren Vorgesetzten und anderen Mitarbeitern des Reviers bleibt das nicht verborgen und so bekommt sie im Verlauf auch die Chance an Mordermittlungen aktiv teilzunehmen. Aber auch „zwischendrin“ muss Kati sehr viel Mut beweisen, denn sie gerät in eine Geiselnahme oder sie meldet sich freiwillig für einen sehr kniffligen Undercover-Einsatz.
Die Fälle sind vielseitig/vielschichtig und inspiriert durch reale Ereignisse wie z.B. die brutalen Krawalle während eines EU-Gipfels, wo es dann handlungsmäßig zu einem schwerwiegenden Zwischenfall in den eigenen Reihen der Polizei kommt, weswegen dann bei Katarina Zweifel kommen, ob hier alle Kollegen auch wirklich nach Vorschrift gehandelt haben….
Auch wenn ich es etwas schade fand, dass Angela Kovács nicht wieder in die Rolle der Irene Huss geschlüpft ist, kann sich diese neue Serie darstellerisch sehen lassen, ganz besonders die wunderbare „Verkörperung“ der Katarina Huss durch Karin Franz Körlof hat mir sehr gefallen.
Die Serie ist sehr spannend aufgemacht, durch einen kleinen „roten Faden“ der die ganze Staffel durchzieht, schwebt eine unheilvolle, nichts Gutes vermutende, knisternde Ungewissheit über der ganzen Szenerie, so dass hohes Spannungspotential vorhanden ist. Alles in allem gibt es hier Krimi-Kost vom Feinsten, die hoffentlich bald fortgesetzt wird!
Fazit: Dieser „Serien-Ableger“ ist gelungen! Toll darstellerisch besetzt und angereichert mit spannungsgeladener Krimi-Kost vom Feinsten, die gern noch fortgeführt werden darf!
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The Bank Hacker

Polyband VÖ 28.05.21

Diese in Belgien produzierte und handlungsmäßig auch dort angelegte Serie, führt in die Welt der Cyberkriminalität.
Zu Beginn flackern „Breaking News“-Berichte aus aller Welt über den Bildschirm, wo es um einen spektakulären Banküberfall geht, den eine mehrköpfige Gruppe verübt habt, deren Mitglieder alle bereits aus den unterschiedlichsten Gründen den Polizeibehörden bekannt sind, nur einer soll daraus hervorstechen, ein 21 Jahre alter Belgier, dieser sei ein „unbeschriebenes Blatt“ in Sachen Vorstrafen…
Und genau dieser junge Mann meldet sich einen Tag nach dem Überfall bei der Staatsanwältin Erica DeBoek um ihr seine Mittäterschaft anzuzeigen und ihr seine Gründe für seine Tat zu erörtern:
Mein Name ist Jeremy Peeters, ich bin 21 Jahre alt und die Sache hat ungefähr vor drei Jahren begonnen…
Er erzählt, wie er von der schönen Ada auf sein exzellentes Computerwissen angesprochen wird und sie ihn im Verlauf „manipuliert“. Sie bringt ihn in Kontakt mit einer Gruppe von Männern, dessen Kopf ihr Vater Alidor Van Praet ist. Dieser versucht Jeremy „anzuwerben“ um im großen Stil an Geld heranzukommen…
Nach dem Tod des Vaters steckt Familie Peeters in großen finanziellen Schwierigkeiten, die Jeremys Mutter Anouk versucht in den Griff zu bekommen, weswegen sie sich an den besten Freund ihres Mannes wendet, der bei einer Bank arbeitet und der im Vorfeld ihren Mann zu einer riskanten Geldanlage geraten hatte, die fehlschlug. Doch der will/kann ihr nicht helfen….
Tatsächlich wird Jeremy dann Mitglied dieser „Gang“, aber um das Geld geht es ihm eigentlich nicht, er sieht „seine Arbeit“ eher als ein Mittel zum Zweck, um sich an den Machenschaften der Bank zu rächen, die seiner Ansicht nach den Tod seines Vaters mitzuverantworten hat… 
Doch so ganz freiwillig ist seine „Arbeit“ für die Gang nicht, denn je weiter er sich in die Machenschaften Alidors verwickeln lässt, um so lieber möchte er aus diesem Dunstkreis entfliehen, was er dann auch versucht, allerdings bedroht Alidor dann das Leben von Jeremys Familie, so dass der dann tatsächlich seine „Hackerfähigkeiten“ einsetzt….
Wie genau alles von statten geht und warum aus Jeremy dann doch noch ein weltweit Gesuchter wird, sollte sich jeder selbst anschauen, denn diese Serie ist gelungen und sehenswert!
Die Serie ist mit tollen Darstellern besetzt. Tijmen Govaerts, der den Part von Jeremy übernommen hat, schafft es – nicht nur die Staatsanwältin – von seiner Naivität zu überzeugen, auch als Zuschauer glaubt man ihm und dass er durch die prekären finanziellen Schwierigkeiten der Familie, zu schlechten Entscheidungen getrieben und deswegen unüberlegte Dinge getan hat….
Einmal angefangen, konnte ich mich von „The Bank Hacker“ nicht „lösen“ und so habe ich die acht Folgen in einem Rutsch angeschaut! Die Gesamthandlung ist spannend, besonders durch den Part von Alidor auch angsteinflößend, denn der kann sein wahres Gesicht gut verbergen. Durch die unvorhersehbaren Wendungen, aber auch durch den „Cliffhanger“ hoffe ich, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist und es eine Fortsetzung gibt!
Fazit: „Erfrischender“, spannungsgeladener und wendungsreicher Blick in die (kriminelle) Cyberwelt, der gern in eine weitere Staffel münden darf!
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Traces – Gefährliche Spuren – Staffel 1

Polyband VÖ 30.04.21

Auf geht es nach Schottland in die Küstenstadt Dundee, wo die Handlung angesiedelt ist. Die Vorlage für diese Serie stammt von der bekannten Schriftstellerin Val McDermid und es ist das neue Machwerk der Produzenten von „Happy Valley“, einer spannenden Krimi-Reihe, an die ich mich noch gut erinnere.
Im Mittelpunkt des Geschehens von „Traces – Gefährliche Spuren – Staffel 1“steht die junge Laborantin Emma Hedges, die zurück in ihre Heimat Dundee kommt und ihren neuen Job am SIFA Institut (Schottisches Institut für Forensik und Anatomie) antritt. Zu ihrer Ausbildung gehören Online-Kurse, wo fiktive Fälle bearbeitet werden. Obwohl Emma noch zu klein war um sich an genaue Details zu erinnern, ist sie sich sicher, dass der aktuelle Fall, den Mord an ihrer Mutter Marie Monroe, die vor 20 Jahren verschwand und später ermordet aufgefunden wurde, behandelt.
Da ihre Ausbilderinnen ihr versichern, dass dies nicht möglich sein kann, da es sich definitiv nicht um reale Fälle handelt, gibt sich Emma anfangs damit zufrieden…
Im Verlauf trifft Emma ihre Freundin Skye wieder. Ihre Mütter waren einst beste Freundinnen. Mittlerweile liegt Skyes Mutter schwerkrank im Krankenhaus.  Bei einem Besuch dort, erfährt Emma schockierende Details über den Mord an ihrer Mutter…
Nachdem Emma sich mit diesen Infos an die Polizei gewandt hat und der Mordfall offiziell noch immer als ungelöst gilt, wird er neu aufgerollt…..
Interessant und gut „dosiert“ fand ich den Einblick in die „Welt der Forensik“.
Die Rollen sind passend und mit bekannten Gesichtern/Darstellern besetzt. Mir war Martin Compston noch gut aus der hervorragenden Krimi-Reihe „Line of Duty“ erinnerlich, der hier mal nicht als Ermittler eingesetzt ist, sondern eher auf der anderen Seite steht, was aber trotzdem gut passt.
Die Handlung an sich fand ich stellenweise „unrund“, den hier vorkommenden laxen Umgang mit Drogen eher fraglich und auch Emmas Verhalten konnte ich teilweise nicht ganz nachvollziehen.
Nichtsdestotrotz kann ich der Serie ein gewisses Spannungspotential nicht absprechen! Obwohl durch zahlreiche Wendungen im Plot, so manch Mitwirkend(e)r in den Fokus der Ermittler rückt, war mir recht schnell klar, wer hier „das Böse“ verkörpert.
Da es hier noch Verbesserungspotential gibt, würde ich mir eine Fortsetzung durchaus anschauen.
Fazit: Ich vergebe hier drei von fünf möglichen Punkten und bin mal gespannt, ob es noch eine Fortsetzung gibt.
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