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Der junge Inspektor Morse – Staffel 2

Lange haben die Fans der Serie nicht warten müssen, denn es gibt vier neue Folgen in der zweiten Staffel „Der junge Inspektor Morse 
In der ersten Folge ist Inspektor Morse noch etwas körperlich und seelisch angeschlagen durch die erlittene Schussverletzung (wie es dazu kam, kann man sich in Staffel 1 anschauen) und sein erster Tag im Revier nach einer etwas längeren Auszeit verlangt ihm einiges ab, aber sein scharfer Verstand ist wieder gefragt:
Erst kommt es bei einem Umzug zu Ehren einer Schönheitskönigin zu einem Zwischenfall. Dann fällt ein Mann aus großer Höhe auf ein Autodach und kommt dabei zu Tode. Seine Identität gibt den Ermittlern Rätsel auf. Wäre das nicht schon genug Arbeit, wird auch noch eine junge Frau von ihrem Vater als vermisst gemeldet…

In der nächsten Folge geht eine Gruppe Mädchen mit ihrer Lehrerin in ein Museum. Dort wird ein Forscher ermordet, ein alter Dolch scheint das Tatwerkzeug zu sein, doch die Obduktion ergibt dann etwas ganz anderes…..
Folge Nr. 3 hat es in sich, denn bei der Jagd auf einen Mörder, der seine weiblichen Opfer alle mit einem sehr teuren Seidenstrumpf tötet, trifft Morse Vorgesetzter und väterlicher Freund Fred Thursday zufällig auf eine Frau aus seiner Vergangenheit, was sein Gefühlsleben ganz schön durcheinanderwirbelt..
Aber nicht nur in Thursdays Privatleben wird es aufregend, auch Inspektor Morse bandelt ganz zaghaft mit seiner Nachbarin an….

War Folge Nr. 3 schon hoch emotional, wird das noch in Folge Nr. 4 übertroffen. Im Revier brodelt es und der Ruf nach personeller Umstrukturierung wabert durch die Gänge, Thursday denkt über einen Vorruhestand nach und Morse könnte sich eine Arbeit als Lehrkraft vorstellen….
Doch bis es soweit ist, wird es handlungsmäßig noch einmal hoch spannend und auf den ersten Blick ist der Tod eines Reporters, der Ausbruch eines Gefangenen, das Verschwinden eines kleinen Jungen und eine geheimnisvolle Zeitungsnotiz nicht in Zusammenhang zu bringen, doch Morse beschreitet gedanklich andere Wege und was er dann im Verlauf herausfindet, führt in die eigenen Reihen und bald gibt es nur noch wenige, denen er trauen kann….
Bei diesen Kriminalfällen ist erneut der scharfe Verstand von Inspektor Morse gefragt, denn sie sind nicht auf den ersten Blick zu lösen und ohne zu viel im Voraus zu verraten, hoffe ich,  dass es eine weitere Fortsetzung gibt!
Fazit: Nicht auf den ersten Blick lösbare/durchschaubare Kriminalfälle, spannend erzählt und schauspielerisch wunderbar besetzt, ergibt erneut Krimi-Unterhaltung vom Feinsten, die durchaus noch fortgesetzt werden darf!
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Rillington Place – Der Böse

Basierend auf einer wahren Begebenheit führt diese britische dreiteilige Mini-Serie ins Jahr 1938, wo sich das Ehepaar Christie „wiederfindet“.  „Rillington Place “ No 10 lautete die neue Adresse, wo das Ehepaar dann im Erdgeschoss eine Reihenhauswohnung bezieht.

Der Film erzählt aus drei Perspektiven den schockierenden Fall des Serienmörders John Reginald (Reg) Christie, der zwischen 1943 und 1953 mehrere Morde begangen hat. Entsorgt wurden die Leichen von ihm im Garten, im Fußboden der Wohnung und in den Wänden des Hauses…..

Besondere Aufmerksamkeit erregte der Fall außerdem, da Timothy Evans, ein ehemaliger Mitbewohner des Hauses, durch die Zeugenaussage Reginald Christies untermauert, für drei Morde – darunter der an seiner eigenen Frau und Tochter – verurteilt und gehängt wurde!
Die erste Folge wird aus Sicht der Ehefrau Ethel Christie erzählt, als sie 1938 nach neun Jahren „Ungewissheit“ mit ihrem Mann einen Neuanfang startet. Dieser steht unter keinem guten Stern und offenbar ahnt Ethel, dass mit ihrem Mann irgendetwas nicht stimmt, obwohl sie immer wieder zu ihm hält, ihn verlässt und wieder zu ihm zurückkehrt. Als das junge Ehepaar Evans in die obere Wohnung einzieht, beäugt Ethel misstrauisch das wachsende Interesse ihres Mannes an dem Ehepaar….

Timothy Evans schicksalshafte Begegnung mit Reginald Christie und die Gerichtsverhandlung,  wo er wegen Mordes an Frau und Tochter angeklagt wird, ist Thema der zweiten Folge.

Folge Nr. 3 widmet sich Reginald Christie und seinem kriminellen Treiben, das er jahrelang gekonnt hinter einer Fassade verbergen konnte!
Düster, unheimlich und auch gruselig ist diese Mini-Serie. Das Ehepaar Christie ist mit  Samantha Morton und Tim Roth darstellerisch sehr gut besetzt, wie auch der Rest der Mitwirkenden, so dass man hier schauspielerisch und handlungsmäßig gut unterhalten wird. 
Welche Beweggründe Ethel veranlasst haben immer wieder zu ihrem Mann zurückzukehren, kann ich nicht nachvollziehen.  Obwohl sie offenbar irgendetwas hinter seinem teils merkwürdigen Verhalten vermutete, schafft er es aber immer wieder alle ihre Bedenken „wegwischen“,  was allerdings letztendlich für sie mit fatalen Folgen endet….
Im Nachspann wird dann noch Bezug auf den offenbar zu Unrecht exekutierten Timothy Evans genommen…
Fazit: Düster, unheimlich und schauspielerisch sehr gut besetzt wird hier britische Kriminalgeschichte aufgezeigt, die einem immer noch die Nackenhaare hochstehen lässt.

 

 

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Dirty Dancing – 30 th Anniversary Edition –

Wie doch die Zeit vergeht! 30 Jahre ist es her, dass dieser Kultfilm in die Kinos kam und ich ihn das erste Mal gesehen habe. Wie oft insgesamt kann ich nicht mehr sagen, unzählige Male,  denn manche Filme begleiten einen ein Leben lang…..
Zum 30. Jahrestag des Films ist jetzt die „Dirty Dancing – 30th Anniversary Editon –“ erschienen. Neben dem Spielfilm selbst gibt es reichlich Bonus-Material auf der DVD,  wo u.a. die Drehbuchautorin Eleanor Bergstein und natürlich die beiden Hauptdarsteller Patrick Swayze  und Jennifer Grey zu Wort kommen.

Schon wenn die ersten Takte von (I’ve Had) The Time of My Life von Jennifer Warnes und Bill Medley oder Hungry Eyes von Eric Carmen erklingen, summt man unweigerlich mit und ich erinnere mich sofort an diesen Tanzfilm.  Und da ich gerade die bekannten Songs des Film erwähne, darf natürlich auch She’s like the Wind gesungen von Patrick Swayze nicht fehlen.
Zum Inhalt:
Man schreibt das Jahr 1963 und Mr. und Mrs. Houseman nebst ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Lisa und Frances (Jennifer Grey), genannt „Baby“  sind auf den Weg ins Feriendomizil. Dort herrscht reges Treiben u.a. wird getanzt. Um die Gäste zu animieren auch zu tanzen bzw. Tanzen zu lernen zeigen die beiden Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze) und Penny was sie so drauf haben.

Abends streift Baby durch Resort und landet auf einer Party der Angestellten, wo es heiß her geht,  denn dort wird richtig dirty getanzt. Johnny und Baby lernen sich kennen und kommen sich bei einem Tanz näher…

Durch widrige Umstände fällt Penny für einen wichtigen Tanzauftritt mit Johnny aus. Nun muss schnellstmöglich eine neue Partnerin für ihn her. Baby springt kurzer Hand ein, ohne ihre Eltern darüber zu informieren.  Ab jetzt heißt es für sie Üben, Üben, Üben, denn um so zu Tanzen wie Johnny und Penny, ist harte Arbeit!
Während Johnny und Baby viel Zeit miteinander verbringen, verlieben sie sich ineinander, was allerdings für Johnny dann weitreichende Konsequenzen hat und ganz besonders Babys Vater ist nicht sonderlich erbaut vom Umgang seiner Tochter und verbietet ihr den Kontakt mit ihm…..

Leider verstarb Patrick Swayze ja bereits 2009, aber sein Charme und seine Tanzbegeisterung ist mit diesem Film ein für alle Mal in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen. Auch brachte ihm dieser Film reichlich Ruhm ein, Jennifer Grey hatte kurze Zeit nach dem Film eine Gesichts-Op mit negativen Folgen und sie verschwandt aus dem Filmgeschäft……
Auch nach 30 Jahren verzaubert und begeistert einen dieser Film immer noch, Textpassagen wie „Ich habe eine Wassermelone getragen“ oder auch „Mein Baby gehört zu mir“ fallen mir sofort bei der Erwähnung des Filmtitels ein. Durch Tanzeinlagen, die tolle Musik und seine charmanten Darsteller ist er ist zum Kultfilm avanciert und ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal angeschaut!
Fazit: Dieses Film-Traumpaar hat sich in die Annalen der Filmgeschichte getanzt und Dirty Dancing zum Kultfilm werden lassen, der auch nach 30 Jahren seinen Charme nicht verloren hat. Kult bleibt eben Kult, komme was da wolle!

 

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The Missing – Staffel 2

Im April d.J. hatte ich hier „The Missing – Staffel 1″ vorgestellt und von einem Serien-Highlight der Extra-Klasse gesprochen. Nun ist „The Missing – Staffel 2“ erschienen und obwohl die erste Staffel mit einem gewissen „open end“ aufhörte, ist dies keine Fortsetzung der damaligen Handlung.
Es ist ein völlig anderer Vermisstenfall und hat nur ein einziges Verbindungsglied, nämlich Julien Baptiste (Tchéky Karyo), den mittlerweile im Ruhestand befindlichen damaligen Ermittler.

Kurzer Einblick in die aktuelle Staffel:

Eckhausen, Deutschland: Auf dem Militärgelände der britischen Armee sieht man einen kleinen Jungen mit seiner älteren Schwester sprechen, die gerade ihr Tattoo am Handgelenk anschaut, kurze Zeit später verschwindet sie im Wald, dann sieht man sie neben einer Landstraße gehen,  ein gelber Bully hält an und das Mädchen verschwindet aus dem Bild…
Es handelt sich um die 13-jährige Alice Webster, die damals spurlos verschwand…
Filmschnitt: Elf Jahre sind seitdem vergangen und plötzlich taucht eine junge Frau völlig entkräftet auf dem Weihnachtsmarkt in Eckhausen auf und bricht dort zusammen. Im Rettungswagen murmelt sie den Namen Sophie Giroux. Nachdem sie im Krankenhaus wieder zu sich kommt, nennt die junge Frau ihren Namen: Alice Webster.

Nach einem Wiedersehen mit ihrer Familie zieht die offensichtlich nicht nur psychisch traumatisierte Alice bei den Webster ein. Allerdings gestaltet sich das Zusammenleben schwierig, denn Alice verlangt von ihrem Bruder, da sie nicht schlafen kann, dass er sie im Schuppen einschließt, was im Verlauf dann noch dramatische Folgen hat…

Die Ermittlungen erfolgen in Zusammenarbeit von Seiten der britischen Armee und der deutschen Polizei. Durch die Nennung des Namens Sophie Giroux wird dann der pensionierte Julien Baptiste hinzugezogen, denn er war in Frankreich der zuständige  Ermittler als vor einigen Jahren dort Sophie spurlos verschwand…..
Sind beide Mädchen von ein und demselben Täter verschleppt worden? Gibt es noch Hoffnung, dass Sophie lebt?  Das sind nur einige der Fragen, die im Verlauf dieser überaus spannenden zweiten Staffel beantwortet werden. Julien Baptiste geht auf der Suche nach Antworten bis an seine körperlichen Grenzen und darüber hinaus, aber nur durch seine Hartnäckigkeit und sein besonderes Gespür gelingt es hinter des Rätsels Lösung zu kommen!
Das Ausmaß der Geschichte ist in keinster Weise vorhersehbar, es kommt immer wieder zu überraschenden Wendungen und der Zuschauer sollte schon starke Nerven haben, denn die Story ist schon „hard stuff“ und wirkt auch noch lange nach…
Ich hätte nicht gedacht, dass man Staffel 1 noch toppen könnte, aber Staffel 2 hat dies geschafft und punktet auf der ganzen Linie mit tollen Darstellern, spannender unvorhersehbarer Storyline und durch die besondere Erzähl/Schnitt-Technik herrscht von Anfang an eine ungewisse Spannung, die einen an den Bildschirm fesselt (ich habe in einem Rutsch alle acht Teile genossen!!!!) und auch noch nachhaltig bewegt.
Fazit: Hammermäßiges Serienhighlight, dass sogar noch Staffel 1 an Spannung und Nervenkitzel auf höchstem Niveau übertrumpft!

 

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The Warriors Gate

Gleich zu Anfang von „The Warriors Gate “ kann man noch nicht richtig einordnen, was man dort handlungsmäßig sieht bzw. wo man sich befindet. Eine asiatisch anmutende rotverschleierte Frau ist gefesselt, um sie herum wird gekämpft, immer mehr Ninja-Kämpfer tauchen auf, bis dann „Black Knight“ auftaucht und alle besiegt, kurz bevor dieser Kämpfer auftaucht, sieht man über den Köpfen der Kämpfer „Lebensanzeigen“ und da dämmerte es mir, dass es sich um „Spielfiguren in einem Videogame“ handelt. Und tatsächlich als Black Knight das Spiel als Sieger beendet, schwenkt das Bild und man sieht den „Player“ des Games, nämlich den Teenager Jack Bronson, der mal wieder die Zeit und Welt um sich vergessen hat und total in seinem Game aufgegangen ist…
In der Realität lebt Jack mit seiner Mutter zusammen und finanziell steht es nicht zum Besten. Wenn Jacks Mutter nicht bald wieder beruflich erfolgreich ist, dann droht der Verkauf des Hauses. Auch sonst ist Jacks Teenagerleben nicht sonderlich schön, wird er doch von einer fiesen Jungengang gemobbt.
Um seine Mutter finanziell zu unterstützen jobbt Jack in einem asiatischen Laden und von dessen Besitzer bekommt er ein schön verziertes großes Gefäß geschenkt, dass er dann in seinem Zimmer verwahrt.
Während dann für Jack Schlafenszeit ist, passiert etwas Sonderbares, denn er schreckt aus dem Schlaf auf und sieht vor seinem Bett einen asiatischen Kämpfer mit einem Schwert stehen, das er auf Jack gerichtet hat. Während Jack noch glaubt zu träumen, dauert es nicht lange und er wird durch das geöffnete asiatische Gefäß, dass offensichtlich magische Kräfte hat, kurzerhand nach China katapultiert, wo man glaubt, er wäre der große Kämpfer Black Knight und auf ihn ruhen alle Hoffnungen die wunderschöne Prinzessin Su Lin aus den Fängen des Barbaren Arun zu befreien…..
Ab hier geht es erst richtig los und eine aufregende  phantastische Reise beginnt für Jack, der nebst einem Wegbegleiter ein bildgewaltiges, actionreiches Abenteuer bestehen muss.
Ich bin ganz begeistert von dieser Idee, dass hier ein Videogame Realität annimmt und dann beide Welten miteinander verschmelzen, den Film werden sicherlich nicht nur Gamer gut finden werden!
Der Hauptdarsteller Uriah Shelton, der den Jack spielt, kommt sehr sympathisch rüber und auch die anderen Mitwirkenden sind rollenmäßig sehr gut ausgewählt. Die Spezial-Effekte sind ein Hingucker! Die kleinen humorvollen Einlagen neben ganz vielen Kung-Fu-ähnlichen Kampfszenen machen diesen Film noch sehenswerter. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, bringt Su Lin doch das Gefühlsleben des Teenagers Jack ganz schön durcheinander…
Fazit: Dieser Fantasy-Film macht einfach Spaß anzusehen und besonders wie die Film-Idee Videogame/Realität zusammengefügt wurde, hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mir hier sogar einen Teil 2 wünschen würde!

 

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Ostfriesenkiller

Moin! 
Gleich die ersten Filmsequenzen sieht man Watt so weit das Auge reicht, gepaart mit viel Wind, so wird der Krimi-Fan auf  die Landschaft Ostfrieslands eingestimmt, wo der „Ostfriesenkiller“ umgeht!
Dies ist die Verfilmung der Buchvorlage“OstfriesenKiller“ von Klaus-Peter Wolf (der übrigens auch im Film auftaucht…), die jetzt für das Heimkino herausgekommen ist.

ZDF/Sandra Hoever

Zum Inhalt:
Während eines lauschigen Stelldicheins wird ein Mann heimtückisch durch eine Fensterscheibe erschossen….
Nun ist Kommissarin Ann Kathrin Klaasens Einsatz nebst ihren Kollegen Frank Weller und Rupert gefragt.  Obwohl sie gerade in einer privaten Krise steckt, meistert sie ihre berufliche Tätigkeit sehr einfühlsam und mit dem nötigen Know-how.
Das Opfer, Ulf Speicher,  war Mitarbeiter des Heims Regenbogen e.V., wo man sich um behinderte Menschen kümmert. Ein Angehöriger eines Heimbewohners rückt bald in den Fokus der Ermittlungen, hatte er doch zuvor Beschwerdebriefe an den Toten geschrieben…
Während die Ermittlungen im vollem Gange sind, geschieht ein weiterer Mord und bald der nächste…
Nachdem Weller und Rupert den vermeintlichen Täter festgesetzt haben, meldet Ann Kathrin Klaasen dann doch ihre Bedenken an, denn ihre Intuition „zeigt“ in eine andere Richtung….
Mehr vom Inhalt dieses wirklich gut gelungen und spannend umgesetzten Kriminalfilms wird von meiner Seite nicht verraten, selber anschauen ist hier angesagt!
Wer allerdings die Bücher gelesen hat oder sich gar vom Autor selbst in der „Hörbuchfassung“ hat vorlesen lassen, der wird in der Verfilmung allerdings den feinen Humor vermissen, der eigentlich fester Bestandteil der Ostfriesenkrimis ist, aber die gekonnte Darstellung von Barnaby Metschurat als Rupert entschädigt dies Fehlen dann ein wenig.
Auch die übrigen Rollen, begonnen mit Christiane Paul als Ann Kathrin Klaassen, Christian Erdmann als Frank Weller, Peter Heinrich Brix als Ubbo Heide und auch alle übrigen Rollen sind darstellerisch ausgezeichnet besetzt, was ein großer Pluspunkt ist. Unterstrichen wird die teils düstere Stimmung mit passenden Landschaftsimpressionen, so dass man hier von einer rundum gelungenen Verfilmung sprechen kann, die hoffentlich bald fortgesetzt wird, denn weitere Buchvorlagen gibt es ja schon reichlich…
Fazit: Obwohl der feine Humor der Buchvorlage zu kurz kommt, ist die Verfilmung rundum spannend gelungen, was durch passende Landschaftsimpressionen unterstrichen wird, so daß man nicht zuletzt durch das tolle Darsteller-Ensemble hier Krimi-Unterhaltung vom Feinsten geboten bekommt! Bitte mehr davon!

 

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Boston

Wie der Titel „Boston“ schon suggeriert, geht es handlungsmäßig über den „großen Teich“ in die gleichnamige amerikanische Stadt. Der Spielfilm erzählt von den Geschehnissen rund um das Bombenattentat während des großen Boston-Marathons im Jahr 2013.

Dieser spannende Film ist mit vielen bekannten Schauspielern wie z.B. Mark Wahlberg, John Goodman, Kevin Bacon u.v.m.  angereichert  und beleuchtet das schreckliche Geschehen von allen Seiten und zeigt auf, wie die örtliche Polizei in Zusammenarbeit mit dem FBI durch den Einsatz moderner Ermittlungstechnik, aber auch mit „herkömmlichen“ Methoden den Attentätern auf die Spur kommt.
Wie ein Countdown wird immer wieder die Uhrzeit bis zum Attentat eingeblendet. Aus aller Welt hatten sich Läufer in Boston eingefunden um beim berühmten Marathon mitzulaufen. An der Rennstrecke haben sich viele Zuschauer versammelt und kaum sind die ersten Läufer durchs Ziel gelaufen, kommt es zu mehreren Explosionen genau am Zieleinlauf, wo es dann viele Verletzte und aucht Tote gab.
Wie aus kleinen Mosaiksteinchen setzt sich der Film zusammen, man bekommt Einblicke in das Leben der Menschen, die entweder als Zuschauer oder als Teilnehmer des Marathons das Attentat miterlebt haben.  
Auch die Attentäter selbst werden im Verlauf sichtbar und für die Ermittler gibt es keine ruhige Minute mehr, denn man will die so schnell wie möglich dingfest machen....
Da es sich hier um die Aufarbeitung als Spielfilm geht, steht Police Sergent Tommy Saunders (Mark Wahlberg) anfänglich im Mittelpunkt, hat eine wichtige Rolle während der Ermittlungen und ist dann auch beim Aufspüren und Festsetzen der Täter maßgeblich beteiligt.

Neben der wirklich gut gelungenen und spannend erzählten Geschichte gibt es auch zwei„Figuren“, die in der Realität eine wichtige Rolle gespielt haben. Zum einen ist das Police Commissioner Ed Davis und der chinesische Student Dun Meng,  dessen Mut hier nicht unerwähnt bleiben soll.
Besonders die „Extras“ auf der DVD sollte man sich nicht entgehen lassen, geben sie doch noch mehr Einblick in die Ermittlungen und die Medien-Berichterstattungen während der Suche nach den Attentätern, von denen man erst nicht wusste, ob sie nicht noch mehr Anschläge planen..
Fazit: Empfehlenswerter, spannend umgesetzter Spielfilm, der genau die richtige Balance findet um das schreckliche Bombenattentat in Boston 2013 aufzuarbeiten, was auch noch durch die passende und gelungene Besetzung der Rollen unterstützt wird.

 

 

 

 

 

 

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