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Latte Igel und der magische Wasserstein

Koch Media VÖ 23.07.20

Dieser Animationsfilm basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch aus der Feder von Sebastian Lybeck, das vor geraumer Zeit erschien und nun Einzug  ins Heimkino hält.
Latte Igel, das ist ein kleines tapferes Igelmädchen, das sich ganz allein in der Welt behaupten muss. Auch wenn ihr nicht immer alle Tiere im Wald wohlgesonnen sind, ihr etwas schüchterner kleiner Eichhörnchen-Freund Tjum hält immer fest zu ihr.
Latte und Tjum leben mit vielen anderen Tieren tief im Wald und es herrscht Unruhe unter ihnen, denn der nahe Bach führt schon  seit einiger Zeit kein Wasser mehr und  ihre Wasserreservoire sind fast leer…

Die besorgten Tiere versammeln auf der Waldlichtung und suchen „pfotenringend“ nach einer Lösung,  doch niemand hat eine Idee. Dann flattert ein geschwätziger Rabe zu ihnen herab und erzählt, dass der Bärenkönig Bantur den magischen Wasserstein gestohlen und irgendwo in seiner Höhle versteckt hat. Wenn der wieder an seinem ursprünglichen Platz sei, dann würde der Bach auch wieder Wasser führen….
Niemand glaubt dem Raben, nur Latte Igel ist da anderer Meinung und sie macht sich sofort auf den Weg um den magischen Wasserstein zurückholen und niemand kann sie aufhalten… 
Tjum springt hinter ihr her um sie zur Vernunft zu bringen und tatsächlich erreicht er sie am Waldesrand. Er versucht sie zur Umkehr zu bewegen, doch das kommt für das mutige Igelmädchen gar nicht in Frage und auch wenn Tjum angst und bange wird, so bleibt er doch an Lattes Seite und ab hier beginnt ihre gemeinsame Reise ins aufregende Abenteuer….
Ich kenne das Kinderbuch nicht, aber die Charaktere waren mir sofort sympathisch. Bei diesen großen Kulleraugen geht einem das Herz auf und mir persönlich hatten es besonders die niedlichen Eichhörnchen angetan. Hier geht es um Mut und die Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Charaktere, die durch dick und dünn gehen, um anderen zu helfen und dabei ein großes Abenteuer bestehen, was sicherlich ein schönes Thema ist, um diesen Film als Familie gemeinsam anzuschauen.
Bei diesem farbenfrohen Animationsfilm „Latte Igel und der magische Wasserstein“ wird man ganz schnell wieder Kind und ich habe die beiden tierischen Helden gern bei ihrem aufregenden Abenteuer begleitet.
Fazit: Hier wird man selbst wieder Kind, denn dieser farbenfrohe Animationsfilm verzaubert nicht nur die jüngeren Zuschauer!
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Hidden Agenda

Edel Motion VÖ 10.07.20

Ich lese mit Vorliebe schwedische Krimis und schaue genauso gern Filme oder Serien aus dem Hohen Norden, denn bis auf einige wenige Ausnahmen, waren sie immer fesselnd und spannend und die Verfilmungen darstellerisch gut besetzt und hatten hohen Unterhaltungswert wie z.B. „Die Brücke“ oder „Hanna Svensson“.
Nun ist mit „Hidden Agenda“ eine neue sehr spannende schwedische Krimi-Serie an den Start gegangen, die auf dem Roman des Bestseller-Autors Jens Lapidus basiert. Ermittelte in den oben genannten beiden Titeln die schwedische Polizei, ist aktuell alles etwas anders:
1. Hauptfigur:
Die junge engagierte Wirtschaftsanwältin Emily Jansson arbeitet für die große Anwaltskanzlei Leijon in Stockholm. Sie hofft bald zur Partnerin ernannt zu werden, denn dann käme sie aus ihrer misslichen Situation heraus, da sie in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt, von denen aber nur ihr direkter Vorgesetzter Magnus weiß….
Dann verschwindet Philip Schale, der gerade frisch ernannte neue Geschäftsführer eines großen Familienunternehmens. Der Vater des Vermissten wendet sich an Magnus, der wiederum Emily beauftragt diskret nach Philip Schale zu suchen…
Tatsächlich stößt Emily auf eine Spur, die allerdings ins kriminelle Milieu zu führen scheint und je weiter sie gräbt um so gefährlicher wird dieser Auftrag für sie….
2. Hauptfigur:
Zehn Jahre saß Teddy (Alexej Manvelov) wegen Entführung mit Todesfolge im Gefängnis, wo er eine heimliche Affäre mit Zara, einer der Aufseherinnen, beginnt. Nun wird er aus der Haft entlassen und sein Vorsatz ist es, Zara zu besuchen und ein neues Leben ohne kriminellen Einfluss zu beginnen. Doch schon kurze Zeit später spüren ihn seine ehemaligen Kumpels auf und Isak, der neue Boss der Gang rekrutiert ihn schon nach kurzer Zeit um eine Anwältin auszuspionieren….
Und hier kreuzen sich zum ersten Mal die Wege, denn besagte Anwältin ist Emily und die ist bei der Suche nach Philip Schale genau ins Revier von Isak vorgedrungen, weswegen Teddy und sie sich dann begegnen….
Mehr möchte ich hier nicht verraten, denn diese Serie ist unbedingt sehenswert, spannend, unvorhersehbar und mit einem ungleichen „Ermittler-Duo“, nämlich Emily und Teddy,  mal eine neue interessante Konstellation in Sachen „Spürnasen“. Auch die Besetzung mit Josefin Aplund, einem (für mich bis dato unbekannten) frischen Gesicht als junge Anwältin Emily und Alexej Manvelov (der mir bereits aus einigen Serien gut bekannt ist) als (charmanter) Gangster Teddy ist passend und gelungen.
Ich habe mir die gesamte Serie an einem Wochenende gegönnt, da durch viele Wendungen die Spannung immer wieder auf den Punkt gebracht wurde und ich einfach wissen wollte, wie die Handlung weitergeht. Echt klasse!
Fazit: Diese Serie ist rundum gelungen und hat unbedingt Potential für eine Fortsetzung, die gern bald erscheinen dürfte!
 
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Klaus-Peter Wolf – Rupert Undercover – Ostfriesische Mission – Autorenlesung

GoyaLIT

Ich lese immer wieder mit Begeisterung die Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf. Aber genauso gern lasse ich mir die Geschichten von ihm selbst vorlesen. Das hat nach den vielen Büchern aus seiner Feder schon so etwas wie Tradion bei mir.
Diesmal steht nun Rupert endlich im Mittelpunkt des Geschehens und  er darf zeigen welch kriminalischisches Gespür in ihm schlummert. Ich hatte schon lange gehofft, das dieser Augenblick mal kommt und nun hat Klaus-Peter Wolf ihn auf „Ostfriesische Mission“ geschickt, wo er undercover in die Rolle eines international agierenden Drogenbosses schlüpft.
In „Ostfriesenmelodie“ konnte Rupert ja schon etwas von seinen geheimen Talenten einbringen und so einen Kriminalfall unter vollem Körpereinsatz (auch wenn er am Ende von Rückenschmerzen geplagt wurde) mit zum Abschluss bringen.
Das Hörbuch „Rupert Undercover“ umfasst vier CD’s und man wird mit dem Ostfriesenblues von Bettina Göschel gesummt und mit Meeresrauschen im Hintergrund auf die Lesung eingestimmt.
Da Rupert überraschenderweise dem Drogenboss Frederico Müller-Gonzales (was für ein Name!) zum Verwechseln ähnlich sieht, taucht er ja undercover in das luxoriöse Leben seines Doppelgängers ein. Das gefällt ihm teilweise recht gut, besonders  genießt er die Gesellschaft seiner Miet-Ehefrau und den Aufenthalt in noblen Hotels, wo so mancher Prominenter anzutreffen ist.
Besonders gut hat mir das Zusammentreffen zwischen Rupert alias Frederico und einem namhaften Schauspieler gefallen….
Wen er dort trifft, das bleibt hier unerzählt! Hier ist Herrn Wolf ein ganz besonderer Clou gelungen; ich bin schon auf die Verfilmung des Buches gespannt….
Neben den Rupert-Sprüchen und der sich daraus entwickelnden Szenerie ist hier Humor unverkennbar vorhanden, aber auch der Kriminalfall entwickelt sich spannend und ist nicht vorhersehbar, was mir gut gefallen hat. Dies alles wird von der  unverwechselbaren Stimme des Autors präsentiert, der auch hier real existierende Personen und Orte mit in die Handlung „reingeschrieben“ hat, die zu den Ostfriesenkrimis einfach dazugehören und diese Reihe ausmachen und auch hier natürlich nicht fehlen durften. Ich habe die Lesung genossen und hoffe, dass Rupert erneut undercover ermitteln darf!
Das Hörerlebnis endet musikalisch passend mit dem Rupert-Lied!
Fazit: Unverwechselbare Autorenlesung! Echt klasse, hier kommt Ruperts ganz besondere Art zum Tragen!
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21 Bridges

Concorde VÖ 12.06.20

Handlungsmäßig führt dieser Actionfilm über den großen Teich nach New York, wo Detective Andre Davis (Chadwick Boseman) seinen Dienst versieht,  genau wie einst sein hochdekorierter Vater…
Allerdings hat die Dienstaufsichtsbehörde gerade mal wieder ihre Fänge nach Detective Davis ausgeworfen, denn sie findet ihn zu schießwütig…
Doch bis es von der Behörde eine Entscheidung wegen dem Schusswaffengebrauch gibt und ob er deswegen disziplinarisch belangt wird, bleibt abzuwarten und bis dahin geht der Detective ganz normal seinem Dienst nach…
Und dort bekommt er dann auch alle Hände voll zu tun, denn es kommt zu einem folgenschweren Überfall, wo es um Drogendiebstahl geht. Die beiden Gangster liefern sich auf der Flucht ein Feuergefecht mit der schnell vor Ort erscheinenden Polizei. Bei dem umfangreichen Schusswechsel sterben dann acht Polizisten im Kugelhagel….
Nach dem Bekanntwerden der vielen Toten auf Seiten der Polizei, interessiert es seine Vorgesetzten nicht mehr, dass Andre Davis angeblich zu schießwütig ist und man beauftragt ihn, die beiden Flüchtigen aufzuspüren…..
Obwohl er lieber allein arbeitet, bekommt der Detective eine engagierte Kollegin vom Drogendezernat zur Seite gestellt und sie sollen es nun richten und die Flüchtenden stoppen…
Wie im Film-Titel „21 Brigdes“ verankert, kommt es dann zu einer außergewöhnlichen Maßnahme: Um die Gangster „einzufangen“ werden alle 21 Brücken von/nach Manhatten geschlossen……
Wesentlich unterscheiden tut sich dieser Film nicht von den gängigen amerikanischen Polizei-Serien oder auch Spielfilmen. Der Plot war eigentlich von Anfang an vorhersehbar. Da war die weitreichende Verschwörung, die sich im Verlauf herauskristallisiert, dann auch keine Überraschung mehr.
Der Hauptdarsteller war mir bis dato unbekannt und es war mal ganz erfrischend hier ein neues Gesicht zu entdecken. Sienna Miller oder Taylor Kitsch sind mir als Darsteller durchaus bekannt und ich fand sie ganz passend besetzt.
Alles in allem steht hier die „Action“ im Vordergrund der Handlung und davon gibt es hier reichlich zu sehen. Wer also auf einen tiefergehenden Plot verzichten kann, wird hier sicherlich gut unterhalten.
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Fazit: Wer Actionfilme ohne tiefergehenden Plot mag, wird hier gut unterhalten

 

 

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Brokenwood – Mord in Neuseeland – Staffel 2

Edel Motion VÖ 05.06.20

Im August letzten Jahres startete die sehenswerte Krimi-Reihe “Brokenwood – Mord in Neuseeland” für das Heimkino in Deutschland:
Mike Shepherd, ein Country-Musik liebender Detectiv, der ein besonderes Faible für seinen Oldtimer hat und den privat einige charmante „Geheimnisse“ umwehen, sticht damit sehr sympathisch aus dem gängigen Ermittler-Profil heraus.
Im Verlauf der vergangenen Staffel ermittelte Mike mit der engagierten und scharfsinningen jungen Kollegin Kristin Sims. Sie bilden auch in „Brokenwood – Staffel 2“ erneut ein tolles Team, das noch durch Sam Breen und die Pathologin Gina komplettiert wird. Auch Jared Morehu, Mike’s Grundstücksnachbar hat wieder kleine, aber feine Auftritte in der Handlung, was gut passt.
Mittlerweile hat sich Kristin auch an Mikes Musikgeschmack gewöhnt und sie verstehen sich so gut, dass Kristin sogar ab und zu sein heißgeliebtes Auto fahren darf….
Auf das Ermittler-Team warten diesmal vier auf den ersten Blick nicht zu durchschauende Kriminalfälle, die ich hier kurz vorstellen möchte:
Das ortansässige Rugby-Team, dem auch Sam Breen angehört, macht eine schreckliche Entdeckung auf dem Spielfeld: Ihr Trainer wurde nackt an einen Pfosten gefesselt und ermordet. Bei der Obduktion wird ein tief in seinem Rachen steckendes Dessous entdeckt….
Brokenwoods Schauspielensemble –  zu dem auch Jared gehört und weswegen Mike mit Kristin im Zuschauerraum sitzt – zeigt in ihrer Premieren-Vorstellung „Hamlet“.  Während der Schlussakkord erklingt, bricht auf der Bühne ein Schauspieler tot zusammen. Während Mike sich dem Toten nähert, sagt ihm sein „Näschen“, hier stimmt was nicht….
Im nächsten Fall findet Jared am Strand einen angespülten Fangkorb. Allerdings befinden sich keine Krebse darin, sondern eine abgetrennte Hand. Die Besitzer dieses Fangkorbs  gehören zu der alteingesessenen und berüchtigten Familie Keely, die aber alle noch ihre Hände haben. Doch irgendetwas scheinen die Familienmitglieder zu verbergen, zumal auch der Unfalltod des Familienoberhaupts  vor fünf Jahren immer noch Fragen aufwirft….
Mikes Lieblingssängerin Holly Collins gibt mit ihrer Band ein Konzert in Brokenwood, was er sich natürlich nicht entgehen lässt. Dabei verkündet Holly zu aller Überraschung, die Auflösung der Band, da sie eine Solokarriere anstrebt und nach Nashville ziehen will. Doch dort kommt sie nicht an, denn am nächsten Morgen findet man sie tot in der Badewanne ihres total verwüsteten Hotelzimmers…
Ich fand die erste Staffel schon gelungen und unterhaltsam. Doch Staffel 2 kann durchaus „noch einen draufsetzen“, denn die unvorhersebaren Fälle sind spannend, den Schauspielern merkt man die Spielfreude an und durch die eingewobenen humorvoll gewürzten Dialoge/Szenen macht das Anschauen dieser Krimi-Reihe einfach nur Spaß und ich hoffe sie wird in dieser Form noch weiter fortgesetzt.
Fazit: Noch eine Spur besser als Staffel 1, so dass Spannung, Humor und ein tolles Darsteller-Ensemble hier punkten können und die Serie gern fortgeführt werden darf!
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Grantchester – Staffel 4 –

Edel Motion VÖ 15.05.20

Im Februar d. J. gab es ja in „Staffel 3“ der britischen Serie schon anklingende Veränderungen im Privatleben von Sidney Chambers (James Norton), die sich dann in der aktuellen „4. Staffel Grantchester“ auch tatsächlich darstellen, denn es ist einige Zeit vergangen und Sidney und Amanda sind kein Paar mehr. Sidney hadert mit sich und der Welt, zwar versucht er sich auf seine beruflichen Pflichten als „Mann Gottes“ der Gemeinde zu konzentrieren, doch glücklich wirkt er dabei nicht und immer wieder sucht er Trost im Alkohol, so dass sich seine Umgebung und Freunde große Sorgen um ihn machen…
Im weiteren Verlauf der sechs Folgen übernimmt dann Will Davenport (Tom Brittney) als neuer Pfarrer die Gemeinde…
Doch bis es soweit ist, gibt es rund ums Pfarrhaus und in der Gemeinde reichlich Trubel und auch kriminelle Energie, wo Schüsse fallen, Menschen sterben und der Mann für „Recht und Ordnung“ Geordie Keating reichlich Arbeit bekommt. Unterstützt wird er anfangs noch von Sidney, dann von Lenard, der vorübergehend die Amtsgeschäfte von Sidney in der Gemeinde übernimmt,  bis dann Will Davenport mit seinem Motorrad vor dem Pfarrhaus eintrifft und sich nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten gut mit allen Beteiligten versteht. Nur bei dem „Polizeikram“ will er Geordie nicht unterstützen, doch ehe er sich versieht schlittert er von einer Situation in die andere und bald braucht er dann Geordies kriminalistisches Gespür und fortan stimmt die Chemie auch in dieser Hinsicht zwischen den beiden….
Zeitlich spielt die Serie inzwischen Mitte/Ende der 1950ziger Jahre, was hier wieder in Kulisse und Ausstattung wunderbar zu erkennen ist. Besonders Geordie hat mit der „neuen Musik“ und der Emanzipation seiner Ehefrau, die jetzt als Verkäuferin in einem Bekleidungsgeschäft arbeitet, so seine Schwierigkeiten, aber durch die Kriminalfälle, die sich ereignen, kommt er kaum dazu, darüber nachzudenken.
Obwohl ich es mir kaum vorstellen konnte, dass man einen Ersatz für James Norton findet, muss ich sagen, den Filmemachern ist im Tom Brittney hier ein toller Clou gelungen und sein Charme und das Zusammenspiel mit den anderen Mitgliedern der Serie ist angenehm und sehenswert, so dass ich mir gut auch in dieser neuen Konstellation eine weitere Staffel wünsche würde!
Fazit: Trotz wehmütigem Abschied von James Norton, schafft es „der neue Pfarrer“ die entstandene Lücke mit Charme, Witz und Ausstrahlung zu füllen, so dass auch Staffel 4 wieder unbedingt sehenswert ist und auch gern die Serie noch weiter fortgesetzt werden darf!

 

 

 

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Knives Out – Mord ist Familiensache

LEONIE VÖ 08.05.20

Schon allein die hochkarätige Besetzung von „Knives out – Mord ist Familiensache“,  die sich hier eingefunden hat, lässt auf gute Unterhaltung hoffen:
In einem prachtvollen Anwesen lebt der bekannte, erfolgreiche und mittlerweile gut betuchte Krimiautor Harlan Thrombey ( Christopher Plummer) nebst Familie, Haushälterin und einer Pflegerin, denn er feierte gerade noch seinen 85. Geburtstag! Am nächsten Morgen findet ihn die Haushälterin blutüberströmt tot im Obergeschoss…
Die alarmierte Polizei erscheint in Form zweier Ermittler sowie mit einen anfangs sich im Hintergrund haltenden mysteriösen Begleiter, der sich später als Privat-Ermittler Benoit Blanc (Daniel Craig) vorstellt, der von einem Unbekannten engagiert wurde, um zu klären, ob Harlan Thrombey ermordet wurde…
Die nach außen hin präsentierte familiäre Harmonie, ist nicht wirklich vorhanden, weswegen dann die Testamentseröffnung auch ganz anders ausfällt als erwartet….
Wer sich nun an die Buch- und Filmklassiker von Agatha Christie erinnert fühlt, ist hier genau richtig.
Das Landhaus ist zwar im Innern im alten Stil eingerichtet, die Handlung aber spielt in der Gegenwart und ist – wie bereits anfänglich erwähnt – schauspielerisch toll besetzt wie z.B. mit Jamie Lee Curtis als Tochter, Don Johnson als ihr Ehemann oder Toni Collette als Schwiegertochter von Harlan Thrombey.
Einen wichtigen Part übernimmt in Verlauf Harlan’s Pflegerin Marta (Ana de Armas), die durch eine besondere Eigenschaft bald von Benoit Blanc bei seinen Ermittlungen „hinzugezogen“ wird, um besser hinter die Fassaden der Verdächtigen – und da schließt er erst einmal niemanden aus – blicken zu können….
Mir hat dieser Kriminalfilm gut gefallen. Ich hatte die Idee, dass das Geburtstagskind hier seine Finger im Spiel hat, da er sich ja als Krimiautor hervorgetan hat, aber ob ich da richtig lag, wird hier nicht verraten, denn dazu ist dieser Film zu unterhaltsam und sehenswert. Denn bis zum Schluss rätselt man mit, was es mit dem Tod des Krimi-Autors auf sich hat. Böser Humor und Spannung sind ebenfalls durchgehend vorhanden, was sehr positiv ist. Nur Daniel Craig fand ich in der Rolle des Privat-Ermittlers Benoit Blanc fehlbesetzt. Im Gegensatz zu allen anderen hochkarätigen Darstellern sprang bei seinem Agieren der Funke nicht rüber, was schade ist, denn sehenswert und unterhaltsam ist die Agatha-Christie-Anleihe, Hommage  – oder was immer sich der Regisseur dabei gedacht hat – auf jeden Fall!
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Fazit: Hochkarätig besetzter, sehenswerter Kriminalfilm, der mit bösem/schwarzem Humor angereichert ist!
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