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Andreas Gruber: Todesmal

der Hörverlag

Letzten Oktober hatte ich hier ja die vier ersten Fälle von Sabine Nemez und dem niederländischen BKA-Profiler Maarten S. Sneijder als Hörbuch-Gesamt-Edition mit dem Titel „Die -Todes-Box“ vorgestellt und empfohlen, dass diese in keiner Hörbuch-Sammlung fehlen sollte.
Achim Buch hatte die Lesung der vier sehr spannenden, aber auch nervenaufreibenden Geschichten übernommen, was sehr gut passte und ich verbinde mittlerweile seine „Sneijder“Stimme  sofort mit den Büchern von Andreas Gruber.
Todesmal“ ist nun Fall Nr. 5 und beginnt gleich damit, dass Sneijder mal wieder seinen „Sturkopf“ durchsetzen und nur zu seinen Bedingungen beim BKA arbeiten will. Doch damit kommt er nicht durch, was zur Folge hat, dass er den Dienst quittiert und von dannen zieht….
Nun, die Fans der Reihe können sich schon denken, dass „äußere Umstände“ eine Lösung fordern und diesmal ist es eine Nonne, die nur mit  Maarten S. Sneijder sprechen will bzw. die vorgibt, in den kommenden sieben Tagen Morde zu begehen. Sabine Nemez soll versuchen Informationen aus der Ordensfrau herauszubekommen, doch die schweigt beharrlich. Dann geschieht eines der angekündigten Morde und Sneijders Aufmerksamkeit ist geweckt….
….doch ob es ihm und Nemez gelingt, den perfiden Plan der Nonne zu durchkreuzen, bleibt hier unerzählt….
Die über zehn Stunden dauernde Hörbuchfassung, habe ich in einem „Rutsch“ angehört, denn was Andreas Gruber hier wieder aufgeschrieben hat, lässt einem die Nackenhaare hochstehen und klingt noch lange nach! Achim Buch hat wieder sein stimmliches Können in diese fesselnde Lesung eingebracht und erneut kann ich nur die volle Punktzahl für diesen Ohrenschmaus mit Gänsehautgarantie vergeben! Echt klasse!
Fazit: Ohrenschmaus mit Gänsehautgarantie und mittlerweile bilden Autor und Vorleser eine spannungsgeladene Einheit, die nach einer Fortsetzung verlangt!

 

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Lene Schwarz: Waldesgrab – Print- und Hörbuchversion

rororo

Den Harz als Kulisse für einen spannenden Krimi, konnte ich mir gut vorstellen, denn diese eindrucksvolle und sagenumwobene Gebirgslandschaft ist mir durch viele Besuche gut bekannt, liegt sie doch „gleich um die Ecke“.
Begonnen habe ich „Waldesgrab“ in Buchform zu lesen. Schon im Prolog  kommt es zu einem recht gruselig anmutenden Leichenfund. Leon Bosch, Koch der Gastwirtschaft „Quellbach“ findet die von einem Tierfell ummantelte tote Frau. Der Anblick ist schrecklich und verstörend, denn der Toten wurden die Organe entnommen und damit nicht genug, denn vor ihm liegt seine geschätzte Arbeitskollegin Linda…
Die herbeigerufene Polizei macht dann im Verlauf noch eine bizarre Entdeckung, denn an der Stelle, wo sich einst das Herz der Frau befand, hat der Mörder einen scharzen Quarzstein hinterlassen….
Das Morden geht weiter, Leon rückt in den Fokus der Polizei, denn er kennt alle Mordopfer…
Das Buchcover ist gut gewählt, aber die Geschichte liest sie stellenweise etwas stockend, da manche Wörter bzw. Sätze etwas umständlich formuliert sind bzw. dann wieder Szenen oder Personen zu wortreich dargestellt werden.
Fazit: Gut gewählte Naturkulisse, die dann aber durch die zu „überfrachtete“ Geschichte nebensächlich wird und nur noch wenig Spannungspotential rüberkommen lässt

Audiobuch

Parallel zur Buchfassung lag mir dann auch die leicht gekürzte Hörbuchfassung von Waldesgrab“ vor.  Der Schauspieler Frank Stieren hat den Part des Vorlesers übernommen.
Durch seinen Vortrag verlor sich dann das „Stocken“ in der Erzählweise.
Die Gesamthandlung des Buches setzt sich aus verschiedenen Handlungssträngen zusammen, die teils in die Vergangenheit von Leon Boschs Privatleben führen, wo er einen schweren Schicksalsschlag verdauen,  sein eigenes Leben wieder in die Spur bringen und sich um seine Teenager-Tochter kümmern muss, die ebenfalls einen besonderen Part in der Geschichte einnimmt.
Die teils sehr brutalen und bizarren Morde, wo die Leichen dann auch noch mit besonderen Mineralien/Steinen „geschmückt“ werden; die vorhandene, gut gewählte Naturkulisse wird anscheinend durch irgendetwas zerstört;  ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit des Hauptakteurs, der schnell als Verdächtiger von der Polizei fokussiert wird und dann auch noch zwischenmenschliche Irrungen und Wirrungen, das war einfach zu viel „Input“ um das „Böse“ darzustellen und im Verlauf zu verbergen, denn wer hinter diesen Morden steckt, war mir leider recht schnell klar, wenn auch die Autorin versucht, diesbezüglich viele falsche Fährten auszulegen.
Leider schafft es auch Frank Stierens Lesung nicht mich für diesen Krimi zu begeistern. Die Autorin hat für meinen Geschmack einfach „zu viel des Guten“ hineingepackt. Der Anfang ist noch interessant und hätte auch durchaus spannend werden können, aber der Funke sprang bei mir einfach nicht rüber und machmal ist einfach „weniger mehr“!
Fazit: Trotz gutem Vorleser wird aus dieser inhaltlich zu überladenen Geschichte kein spannender Krimi
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Candice Fox: Missing Boy

Der-Audio-Verlag
Ende letzten Jahres kam mit „Redemption Point der zweite Einsatz des ungleichen australischen Ermittler-Duos Amanda Pharrell und Ted Conkaffey auf den Markt. Die gekonnte und hörenswerte Lesung hatte Uve Teschner übernommen, genau wie im aktuellen Hörbuch „Missing Boy“ und somit Fall Nr. 3 für Amanda und Ted, was schon mal eine gute Voraussetzung war um wieder nach Down Under abzutauchen…
War der zweite Einsatz der beiden Privatdetektive für meinen Geschmack etwas zu ausführlich bezüglich der Vorgeschichte geraten, hat Candice Fox diesmal genau an den richtigen Stellen Informationen eingestreut, die man hinsichtlich der schwierigen Vergangenheit der beiden Hauptakteure wissen muss, um der aktuellen  Handlung gut folgen zu können.
Immer noch sind in den Köpfen der Menschen und besonders der Polizei die haltlosen Anschuldigen gegen Ted Conkaffey nicht ausgemerzt und auch Amanda Pharrell ist ganz besonders in Polizeikreisen nicht sonderlich beliebt. Doch eins muss man ihr zugutehalten, sie hat gemeinsam mit Ted zwei aufsehenerregende Kriminalfälle gelöst und hinter ihrer schrillen Fassade versteckt sich ein ganz schlaues Köpfchen….
Im aktuellen Fall verschwindet der achtjährige Richie aus einem Hotelzimmer. Seine Mutter will, dass zusätzlich zu den polizeilichen Ermittlungen Ted den Fall untersucht.  Ted und Amanda machen sich auf ihre Art und Weise auf die Suche nach Richie, doch welch weitreichende und lebensgefährliche Ausmaße dieser Fall nimmt, hatte keiner ahnen und ganz besonders nicht voraussehen können….
Mehr möchte ich zum Inhalt des sehr spannenden Falls nicht preisgeben, denn durch den Vorleser wird  dieser Fall zum Hörgenuss!
Zwar hatte ich gleich eine Person im Visier, die sich dann am Schluss auch als „das Böse“ herausgestellt hat, doch das spielt bei diesem sehr spannend, humorvoll und bildhaft erzählten Thriller keine Rolle, denn durch die Stimmenvielfalt von Uve Teschner, der diesmal nicht nur die schrille Amanda „verkörpert“ sondern auch von tiefen, brummigen Männerstimmen dann schwungvoll in Kinderstimmen umschwenkt und deren Vokabular toll rüberbringt, ist man mitten im Geschehen und sucht nach Ritchie…
Ich hatte mir ja vor einem Jahr eine Fortsetzung gewünscht und die ist der Autorin diesmal wirklich gut gelungen, so dass ich schon Ausschau halte, wann Amanda und Ted einen neuen Fall bearbeiten dürfen….
Fazit: Rundum gelungener dritter Einsatz in Down Under, der stimmlich wunderbar von Uve Teschner dargeboten wird und somit gern die Reihe in dieser Kombination fortgesetzt werden darf!

 

 

 

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Jørn Lier Horst: Wisting und der Tag der Vermissten

der audio-verlag

In diesem Hörbuch geht es um „Cold Cases“, also alte ungelöste Kriminalfälle. „Der beste Kommissar Norwegens ermittelt“.
Dieser Kommissar heißt William Wisting und der Vermisstenfall Katharina Haugen, die vor über 20 Jahren spurlos verschwand, lässt ihn die ganzen Jahre nicht los. Jedes Jahr –  an dem Tag als sie verwand – nimmt er sich die Fallakten immer wieder zur Hand und liest darin, ohne dass er neue Erkenntnisse erlangt. Über die lange Zeit hat er sich auch mit Martin, dem Ehemann von Katharina Haugen „angefreundet“. Obwohl dieser einer der Hauptverdächtigen damals war, konnte man ihm nie etwas nachweisen. Jahr um Jahr schaut der Kommissar am Jahrestag von Katharina Haugens Verschwinden bei ihrem Ehemann zu einem kleinen Plausch vorbei…
Doch dieses Jahr kommt alles anders, denn ein extra aus Oslo angereister Kollege, Adrian Stiller, bringt Bewegung in den Fall,  denn diesem sind in einem anderen Vermisstenfall die Fingerabdrücke von Martin Haugen aufgefallen. ….
Kommissar Wisting will Martin Haugen zu diesen Erkenntnissen befragen, doch der scheint ebenfalls spurlos verschwunden zu sein…..
Die zwölfstündige Lesung von „Wisting und der Tag der Vermissten“ hat der Schauspieler Götz Otto übernommen. Bei seiner Lesung sprang der Funke leider bei mir nicht rüber, auch wenn er seine Stimme moduliert und man die Personen gut unterscheiden kann, bleibt er mir zu „gelassen“ bei seinem Vortrag.
Ich hätte mir auch eine andere „Aufarbeitung und Auflösung“ der zwei alten Kriminalfälle gewünscht, das Potential war sicherlich vorhanden. Leider hatte ich recht schnell eine Idee wo die beiden vermissten Frauen zu finden sind, was sich dann auch bestätigt hat. Das seichte Spannungslevel verändert sich leider nicht, obwohl sicherlich einige „Schauplätze“ – wie z.B. die Hütte oder der Rückweg von dort – für einen Anstieg der Spannung geeignet waren. Das Ende überrascht dann ebenfalls nicht, weswegen ich hier nur von durchschnittlicher Krimi-Kost sprechen möchte.
Fazit: Eher seichte Krimi-Kost, deren Potential leider nicht voll ausgeschöpft wurde!
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Jussi Adler-Olsen: Opfer 2117

DAV

Seit dem letzten Fall mit dem Titel „Selfies“, wo u.a. auch das Privatleben von Rose beleuchtet wurde, der es psychisch gar nicht gut ging, ist einige Zeit vergangen, aber nun kommt mit Fall Nr. 8 wieder viel Arbeit auf das Team des Sonderdezernat Q zu:
Auf  Zypern wird eine ältere tote Frau aus dem Nahen Osten angespült. Sie ist mittlerweile „Opfer 2117„, das auf der Flucht im Meer ertrunken ist.
Einen Journalisten bewegt der Anblick dieser angestrandeten toten Frau so sehr, dass er unbedingt mehr über sie erfahren will. Er fängt an zu recherchieren. Das Bild der Toten verbreitet sich überall in den Medien, allerdings ist sie nicht wie anfänglich vermutet, ertrunken….
Rose arbeitet immer noch nicht wieder im Dezernat und verbringt ihre Zeit mit dem Lesen von allen möglichen Zeitungen und die Artikel, die sie für wichtig hält, schneidet sie aus und pint sie bei sich an die Wand. Assad besucht sie häufig und in diesem Zusammenhang, sieht er das Foto der alten Frau an der Wand hängen und bricht davor weinend zusammen….
In Kopenhagen ist das Bild der Frau ebenfalls in den Medien und ein 22-jähriger junger Mann will für sie Rache nehmen und Menschen töten. Doch bis es dann tatsächlich soweit ist, dauert noch etwas, aber er meldet sein Vorhaben schon mal beim Dezernat Q an…
Erstmals bearbeitet Carl Mørck und seinTeam keinen „alten“ Fall, sondern endlich wird der Nebel um Assads Lebensgeschichte gelüftet und dem Autor ist da eine ganz spannende Geschichte gelungen, die einen bewegt und durch die Schauplätze in Berlin mir sogar einen Gänsehaut bereitet hat, denn ich war bereits mehrfach vor Ort.
Auch diesmal habe ich die ungekürzte Hörbuchfassung (18 Stunden!) gewählt, da wiederum Wolfram Koch die Lesung übernommen hat und ich gern seiner gekonnten Vortragsweise lausche, außerdem verbinde ich mittlerweile seine bekannte Stimme auch immer mit den Büchern von Jussi Adler Olsen. Auch diesmal dauerte es nicht lange und vor meinem inneren Auge konnte ich diesen sehr spannend geratenen Krimi/Thriller verfolgen.
Fazit: Wow, was für ein spannendes Hörbuch! Am Puls der Zeit und endlich erfährt man mehr von Assads Lebengeschichte, die der Autor hier mit einem ausgeklügelten länderübergreifenden Fall präsentiert und die durch Wolfram Kochs Stimme dann lebendig wird!
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Thomas Enger : Wer heute lügt, ist morgen tot

ctj

Mit Begeisterung habe ich von Thomas Enger die spannende Thriller-Reihe um „Henning-Juul“ gelesen. Da diese Reihe leider abgeschlossen ist, bin ich eher zufällig über den gerade erschienenen ersten Jugendthriller von ihm gestolpert und war gespannt, was er sich für die jüngere Generation hat einfallen lassen.
Der Titel „Wer heute lügt, ist morgen tot“ ist im Nachhinein betrachtet, vielleicht nicht ganz treffend übersetzt/gewählt, aber das nur am Rande…
Das Buch beginnt damit, dass der 18 Jahre alte Even Tollefsen vor Gericht eine Aussage machen muss.
In Rückblicken erzählt Even über die Geschehnisse, die zu dieser Gerichtsverhandlung geführt haben:
Vor kurzem war Even noch glücklich und mit Mari zusammen, alles schien perfekt. Doch dann ist plötzlich alles vorbei, denn Mari und ein weiterer Junge werden kurz nach einer Veranstaltung in der Schule ermordet aufgefunden…..
Viele Menschen in dem kleinen norwegischen Ort Fredheim halten Even für den Mörder, denn er hatte an der Veranstaltung nicht teilgenommen. Aber eins weiß Even ganz sicher, er hat die beiden nicht ermordet. Allerdings brodelt die Gerüchteküche nicht nur im Ort, sondern auch die sozialen Netzwerke sind voll mit Anspielungen und Verdächtigungen gegen ihn und tatsächlich muss Even der Polizei Rede und Antwort stehen. Aber ob die ihm seine Unschuldsbeteuerungen abnehmen, da kann sich Even nicht sicher sein, weswegen er selbst anfängt Nachforschungen zu betreiben und was er dann letztendlich herausfindet, verändert total sein bisheriges Leben…..
Gelungen finde ich die Erzählweise hier im Buch. Es liest sich flüssig und ist spannend. Man findet sich auch nach einer kleinen Lesepause wieder sofort in der Handlung zurecht. Die Sprache ist auf das jugendliche Alter ausgerichtet, was gut passt, aber auch verständlich für Erwachsene ist.
Zwar war mir recht schnell klar, welche Geheimnisse hier in den Familien verborgen sind, was aber den Lesewert dieses Buches in keiner Weise schmälert. Wie ich es auch aus den anderen Büchern des Autors kenne, ist auch hier nach dem „Showdown“ immer noch Luft für einen mörderischen Nachschlag, der den Fall dann erst zum Abschluss bringt.
Ich hoffe, die erwachsenen Leser bekommen auch mal wieder etwas von Thomas Enger zu lesen, würde aber auch einen weiteren Jugendthriller aus seiner Feder wieder gerne lesen!
Fazit: Geschickt erzählter, spannender Jugendthriller, dem gern weitere folgen dürfen!

 

 

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Max Bentow: Rotkäppchens Traum

Goldmann Verlag

Die meisten der spannenden Bücher von Max Bentow kenne ich als Hörbuchfassung, da Axel Milberg zumeist die Lesung übernommen hatte wie zuletzt in „Der Schmetterlingsjunge“, was immer ein besonderes Hörvergnügen ist.
Rotkäppchens Traum“ habe ich nun in der Printversion genossen und kann gleich im Voraus sagen, verwunschen und märchenhaft ist der Inhalt keineswegs, sondern geschickt erzählt, dass einem dann und wann auch mal die Nackenhaare hochstehen:
Ich habe lange nachgedacht, was ich von dem spannenden und fesselnden Inhalt hier überhaupt preisgeben darf, denn lesenswert ist dieser Thriller alles Mal!
Mitten im Wald kommt Annie Friedmann wieder zu sich. Eine alte Frau und ihr wolfsähnlicher Hund werden auf sie aufmerksam als sie verängstigt im Gebüsch hockt. Sie fragt Annie ob sie überfallen wurde, warum sie keine Schuhe trägt, ob sie schwer verletzt ist, da ihr roter Kapuzenmantel völlig mit Blutflecken bedeckt ist – doch Annie weiß keine Antwort, nur ihren Namen und ihr Alter kann sie nennen…
Sie fasst Vertrauen zu der Frau und geht mit ihr nach Hause. Die Umgebung ist ihr völlig fremd und auf ihre Frage, wo sie sich befindet, bekommt sie einen Ortsnamen genannt, der ihr nichts sagt, der aber in der Nähe von Ulm liegen soll…
Irgendwas im in Inneren sagt Annie, dass sie sich in Gefahr befindet und sie bei der alten Frau nicht bleiben kann.
Im Verlauf der Geschichte kommt die Erinnerung bruchstückhaft zurück, aber was Annie herausfindet und welche Odyssee ihr bei der Wahrheitsfindung bevorsteht, ist beängstigend und nimmt den Leser mit auf eine wendungsreiche Reise, die sich teils auch nur im Kopf von Annie abspielt und aus ihrer Perspektive erzählt wird….
Ich mag den flüssigen Erzählstil und hatte auch keine Schwierigkeiten bei den vielen Wendungen im Geschehen, die mich eher dazu verleiteten, das Buch nicht aus der Hand zu legen..
Auch wenn ich an manchen Stellen ein paar kleine“Wackler“ gefunden habe, schmäleren die nicht das geschickt erzählte, spannende, Lesevergnügen, das Max Bentow hier aufgeschrieben hat.
Fazit: Die kleinen „Wackler“ schmälern nicht das spannende Lesevergnügen!

 

der Hörverlag

Zu meiner Freude hat auch bei der gekürzten Hörbuch-Version – immerhin immer noch über acht Stunden! – von „Rotkäppchens Traum“ wieder Axel Milberg die Lesung übernommen, so dass der „Thrill“ dieser spannenden Geschichte wieder genau auf den Punkt gebracht wird.
Schon zu Beginn, wenn der „Beobachter“ seine Gedankenwelt öffnet, gehen bei dem Timbre der Stimme, die Axel Milberg für diese Textpassage wählt,  dem Zuhörer die Nackenhaare hoch…
Die verschiedenen Mitwirkenden kann man durch die unterschiedlichen Stimmnuancen gut unterscheiden und auch bei den vielen Wendungen in der Geschichte sind diese Nuancen eine gute Hilfestellung um der spannenden Handlung zu folgen.
Fazit: Max Bentows spannende, teils nervenaufreibenden Geschichten und Axel Milberg lebendige Vortragsart vereinen sich auch bei diesem Hörbuch zu einem Hörvergnügen der besonderen Art!

 

 

 

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