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Show Dogs – Agenten auf vier Pfoten

Universum Film VÖ 07.12.18

In diesem Spielfilm sind die mitwirkenden Tiere die Stars. Ganz oben auf der Liste agiert hier Max, ein Rottweiler, der in den Diensten der Polizei steht. Für einen kniffligen Entführungsfall, in dessen Zuge ein Panda-Baby gestohlen wurde, bildet der sehr draufgängerische Max mit dem menschlichen FBI-Agenten Frank eher unfreiwillig ein Team um diesen Fall zu lösen. 

 

Max‘ Stimme wird vielen Zuschauern bekannt vorkommen, denn es handelt sich um die Synchronstimme-Stimme z.B. von  Will Smith, die Jan Odle diesmal wunderbar auf den tierischen Darsteller übertragen hat.
Den menschlichen Hauptpart hat Will Arnett übernommen, der dann als Undercover-Agent Frank mit Max ein etwas anderes Team bildet, was sich als nicht ganz einfach herausstellt.
Besonders als eine Spur des verschwundenen Panda-Babys nach Las Vegas zu einem extravaganten Schönheitswettbewerb für Vierbeiner führt, kommen harte Zeiten auf Max zu, denn er muss ganz besondere Beauty-Maßnahmen über sich ergehen lassen um bei den „Konkurrenten“ bzw. auf dem Laufsteg mithalten zu können.

Im Verlauf der Handlung bekommt Max noch zwei tierische „Helfer“ an seine Seite, damit er sich in dem Dschungel von Lockenwicklern, Creme und Puder überhaut zurechtfindet…..

 

Show Dogs – Agenten auf vier Pfoten“ ist ein Film für die etwas jüngeren Zuschauer, die sicherlich hier ihren Spaß haben werden. Die Erwachsenen werden sich das Lachen auch nicht verkneifen können, aber man erkennt schon, wer hier ein echter Show Dog ist und wer aus der „Retorte“ kommt. Doch die charmanten vierpfotigen Darsteller kommen nett rüber, auch wenn die Storyline nicht sonderlich hoch angesiedelt ist. Durch die sympathische Synchronstimme die Jan Odle hier für Max übernommen hat, macht das Zuhören besonders Spaß und der kommt hier nicht zu kurz.
Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Fazit: Eher für die jüngeren Zuschauer geeignet, denn die Storyline ist nicht sonderlich hoch angelegt, aber die charmanten Darsteller können einiges davon wieder wettmachen, so dass der Spaß hier nicht zu kurz kommt!

 

 

 

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Destination Wedding

Ascot Elite VÖ 07.12.1

Winona Ryder und Keanu Reeves haben bei „Destination Wedding“ die Hauptrollen übernommen, was ich persönlich als eine tolle Besetzung für einen Spielfilm ansehe. Der Trailer versprach eine humorvolle Handlung, die ich hier etwas zusammenfasse:
Auf dem Flughafen treffen Lindsay und Frank das erste Mal aufeinander, wo es zu einer kurzen Diskussion über die Reihenfolge des Eincheckens kommt. Damit nicht genug sie nehmen das gleiche Flugzeug, haben dort Plätze nebeneinander und müssen feststellen, dass sie auch das gleiche Reiseziel haben, nämlich die Hochzeit von Franks Bruder Keith, dem Ex-Freund von Lindsay, die immer noch nicht über diese Trennung so richtig hinweg ist. Sie hat sich aber durchgerungen die Einladung zur Hochzeitsfeier anzunehmen, was allerdings zur Folge hat, dass sie das Brautpaar und die ganze Situation an sich, hasst…
Und sie da ist sie nicht allein, denn Frank ist nur auf Druck der Familie bei diesem Fest anwesend…
Wer nun denkt, dass dieses Dilemma Frank und Lindsay entgegenkommt, der irrt, denn sympathisch sind sich die beiden nicht, es kommt zwischen ihnen immer wieder zu Streitgesprächen, denen sie eigentlich aus dem Weg gehen wollen, was aber bei nebeneinanderliegenden Hotelzimmern und dem ganzen Hochzeitsprogramm nicht ganz einfach ist…..
Etwas eigenwillig ist dieser Film schon, denn es sprechen nur die beiden Hauptakteuere miteinander, es gibt zwar weitere Mitwirkende, aber eine Kommunikation mit denen findet nicht statt.
Die Figuren bzw. die Rollen, die die beiden tollen Schauspieler hier verkörpern haben so ihre Eigenarten und jeder für sich so seine „Macken“, so dass es unweigerlich zu humorvollen Szenen kommt, aber der ganz große „Brüller“ ist nicht dabei. Für mich funktioniert dieser Film auch nur durch die tolle schauspielerische Besetzung  bzw. durch das gute Zusammenspiel zwischen Winona Ryder und Keanu Reeves und macht daher den Film sehenswert.
Fazit: Etwas ungewöhnlicher Spielfilm, der nur durch die tolle schauspielerische Besetzung und deren Zuammenspiel punktet!
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Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenmelodie

JumboVerlag
Was für eine Freude! Hier hat Kommissar Rupert seinen ganz speziellen Fall zu lösen!  Klaus-Peter Wolf liest die Hörbuchfassung selbst und erweckt durch seine ganz besondere und passende Vortragsart  die ganze Szenerie zum Leben.
Als Zuhörer ist man schnell im Geschehen verankert, kämpft anfangs noch mit dem „Lachmuskeln“, bis man nicht mehr kann. Es sind die ganz speziellen Situationen, in denen Ruperts kriminalistisches Gespür gefordert wird  und die vom Autor so wunderbar bildhaft beschrieben und stimmlich wiedergegeben werden. Am Ende habe ich Tränen vom vielen Lachen in den Augen und der arme Rupert hat es am Rücken…..
Aber von Anfang an:
Rupert und seine Frau Beate haben sich ein neues Eigenheim zugelegt. Rupert hoffte inständig, dass sich die räumliche Distanz zu seiner Schwiegermutter Gertrud positiv auswirken würde, denn früher konnte sie einfach mal kurz vorbeischauen um dann kein gutes Haar an ihm zu lassen. Aber die Freude über das neue Haus ist nur kurz, denn zum Leidwesen Ruperts Ohren wohnt seit kurzem in unmittelbarer Nachbarschaft ein Musiklehrer, der sein Eigenheim offenbar mit privatem Musikunterricht finanziert. Misstöne dringen in letzter Zeit ständig aus der immer offen stehenden Balkontür seines Nachbarn und verderben Rupert seine Freizeit.
Aber auch vor seiner Schwiegermutter ist er nicht in Sicherheit, denn nun muss er sie für Kaffee und Kuchen auch noch wegen der Entfernung mit dem Wagen abholen und ihre nervige Art während der Fahrt ertragen. Genauso eine Fahrt hat er gerade hinter sich und ist so genervt von ihr, dass er einfach aus dem Wagen aussteigt ohne sich weiter um sie zu kümmern und bereits gedanklich bei Kaffee und Erdbeerkuchen auf seiner Terrasse angekommen ist. Jäh wird sein Gedankengang unterbrochen als es plötzlich einen Knall gibt und etwas auf Ruperts Windschutzscheibe knallt. Rot-matschig erläuft etwas auf dem Glas, das offenbar einer Möwe aus dem Schnabel gefallen ist. Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich die Hinterlassenschaft dann als menschlicher Finger….
Ab hier geht es jetzt erst richtig los und ich möchte „Ostfriesenmelodie“ allen Rupert-Fans ans Herz legen, denn wie man es von ihm erwartet, tappt er von einem Fettnäpfchen ins andere und kann es seiner Schwiegermutter überhaupt nicht rechtmachen, aber trotz Einsatz und Hilfe von Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen nebst Team steht Rupert hier im Rampenlicht und das ist auch gut so!
Fazit: Hat der Fall auch so seine Tücken, Kommissar Rupert am Ende es am Rücken, so ist eins doch sonnenklar, er ist hier der Star! Und das ist wunderbar! Herrlich, was für ein gelungenes Hörbuch!

 

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Otto Waalkes: Kleinhirn an alle – Die große Otto Biografie

Heyne

Da mich der Humor dieses Mannes eigentlich schon mein ganzes Leben begleitet hat und ich mich noch gut an seine Anfänge auf Schallplatte und natürlich auch im Fernsehen erinnern kann, was lag da näher, als mal aus seinem Munde bzw. seiner Feder zu erfahren wie sich sein Leben und seine Karriere entwickelt haben.
Einiges „suppt“ ja im Verlauf eines Künstlerleben schon durch die einschlägige Presse an Informationen nach außen, heute mehr denn je, aber so aus „erster Hand“ erzählt, sind das doch ganz andere Einblicke….
Der Erzählstil des Buches ist eigentlich so, als ob man dem Künstler gegenübersitzt und ein nettes „Pläuschen“ hält…
So sinniert er über seinen Nachnamen nach, ob gar seine Vorfahren Walfänger waren?….
Besonders interessant fand ich, wie früh doch schon in seinem Leben ein Ottifant eine Rolle spielte…
Dem geneigten Leser, erzählt er davon was in seinem ersten Schulzeugnis vermerkt wurde…
Immer wieder blitzt der unvergleichliche „Otto-Humor“ auf, z.B. wenn man liest, dass „das Emder Platt mit Hochdeutsch nicht nah verwandt, sondern höchstens verschwägert ist“.
Auch schildert er, warum er in Herrgottsfrühe im Nebel (nicht in London) sondern in Lüneburg steht…
Auch über seine Vorbilder gibt es einiges zu lesen. Er spricht über die Gründung seiner ersten Band und beantwortet die Frage Beatles oder Stones?
Allerdings muss man beim Lesen auch gut aufpassen, der Schelm Otto Waalkes lauert an jeder Ecke…
Man liest, dass Otto anfänglich eher vom Erfolg überrumpelt wurde, sich dann aber alles glücklich ineinanderfügt hat.
1980 fliegt er das erste Mal nach Las Vegas. Was er dort allerdings erlebt, würde ich eher unter „Alptraum-Szenario“ verbuchen…
Natürlich gibt es auch Einblicke in seine weiteren Karrierestufen, die über Ronnys Popshow zum 1. Otto-Film und bis hin zu den „Zwergenfilmen“ und seinen regelmäßigen Live-Auftritten führen und nicht zu vergessen zu „Sid“, dem Faultier aus den Ice-Age-Filmen, dem er ja unverwechselbar stimmlich bereits mehrfach Leben eingehaucht hat.  Aber auch die Höhen und Tiefen im privaten und beruflichen Bereich beleuchtet er selbstkritisch.
Neben reichlich viel Text sind Bilder aus dem privaten Fotoalbum in der großen Ottobiografie zu finden. Nachdem ich nun alles gelesen habe, kann ich nur sagen, dieses Buch ist ein charmanter Einblick in das Leben eines großen vielseitigen Künstlers, der auch nach so vielen Jahren des Erfolgs immer noch der etwas scheue, bodenständige Friesenjungen Otto Waalkes geblieben ist, was ihn nur noch sympathischer macht.
Ach übrigens, wer Antworten auf den oben angedeuteten Inhalt dieses Buches haben möchte, der sollte es unbedingt selber lesen, denn dort gibt es auf Seite 391 auch die Auflösung woher der Titel „Kleinhirn an alle“ der Ottobiografie stammt…
Fazit: Wo Otto draufsteht ist auch Otto drin, was  hier heißt „harte Fakten“ treffen auf den typischen Otto-Humor! Nicht nur für Fans unterhaltsam und lesenswert!

 

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Hape Kerkeling: Frisch hapeziert – Gala – Die Kolumnen –

Piper Verlag

Da ich Zeitschriften wie „Gala“ nur beim Friseurbesuch lese, waren mir „Hapes Kolumnen zwar bekannt, aber natürlich habe ich nicht alle gelesen. Da kam mir die Zusammenfassung im Taschenbuchformat, die jetzt erschienen ist, gerade recht.
Ohne dass ich genau auf die Inhalte der einzelnen Texte eingehen möchte, nur so viel:
Im Vorwort erklärt „Hape“ u.a. was A- oder B-Promis sind und er erzählt von seinem ersten Einsatz als Klatschreporter im strömenden Regen….
Er schreibt über seine Faszination für „Royals“ also die Adligen Europas. Ein sehr interessantes Kapitel hat er über die Abstammung der gekrönten Häupter und wer mit wem  verwandt ist, hier aufgeschrieben, denn in diesem „Dschungel“ kenne ich mich nicht so gut aus. Sollte man mal gelesen haben!
Zwiesprache hält er bzw. Rat holt sich der Autor der Kolumnen immer auch bei seiner „zweitbesten Freundin Gudrun“, die zu einem festen Bestandteil des „Sinnierens“ über Glück und Leid  in der Promi-Welt geworden ist. Bei diesem Gedankenaustausch gibt es auch immer ein Gläschen zu Trinken, denn dabei plaudert es sich bekanntlich ja am besten….. Prösterchen!
Zuletzt hatte ich das Buch  „Der Junge muss mal an die frische Luft“  von Hape Kerkeling gelesen, wo er Stationen seines Lebens aufgezeigt hat.  Auch in „Frisch hapeziert: Die Kolumnen“ gibt es kleine private Einblicke und dies Buch ist in seinem unvergleichlichen „Plauderton“ geschrieben, so wie man es von ihm kennt und liebt.
Da sich „Hape“ ja leider mehr oder weniger aus der Fernsehlandschaft zurückgezogen hat, ist dies Buch für Fans des Entertainers – mich eingeschlossen –  eine willkommene Auffrischung seines Humors, den man hier immer wieder aufblitzen sieht und man merkt auch, dass er seine „Einblicke in die Welt der Promis und Co.“ mit Freude abgefasst hat.
Fazit: Im unverkennbaren „Plauderton“ gibt Hape Kerkeling Einblicke in die Welt der Adligen, Promis und seinem eigenen Nähkästchen, was eine willkommene Auffrischung seines wunderbaren Humors ist und man als Fan sowieso nicht daran vorbeikommt!

 

 

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Klaus-Peter Wolf: Totentanz am Strand

Fischer Verlage

Vor einem Jahr tauchte in „Totenstille im Watt“ ja der psychisch doch recht auffällige Dr. Bernhard Sommerfeldt in Norddeich auf, wo er anfangs noch (unerlaubter Weise) als Arzt tätig war. Sein „Fachgebiet“ waren seine ganz speziellen Hausbesuche, die er allerdings nicht zum Wohle des „Patienten“ unternahm, denn im Verlauf „pflasterten Leichen seinen Weg“ und er musste untertauchen bzw. wechselt er seine Identität…..
Zwar hatte die aus den „Ostfriesenkrimis“ gut bekannte Ermittlerin Ann Kathrin Klaasen seine Spur aufgenommen, doch ihm gelingt es am Ende von der Bildfläche zu verschwinden….
 Jetzt taucht der Flüchtige in „Totentanz am Strand“ wieder auf, lebt nun im Ruhrgebiet als in sich gekehrter Schriftsteller, allerdings anfangs noch nicht als „Sommerfeldt“, denn der „gefährlichste Mann des Landes“ steht immer noch ganz oben auf der Fahndungsliste und nennt sich nun Rudolf Dietzen und auch den Fahndungsfotos sieht er nicht mehr ähnlich, da hat sich auch einiges verändert….
Doch so ganz gefällt ihm das Leben im „Exil“ nicht, denn er hat Sehnsucht nach Ostfriesland und ganz besonders fehlt ihm seine Beate….
….da er niemanden seine Sorgen und Nöte so richtig anvertrauen kann, denn wer hätte schon ein offenes Ohr für ihn, wenn er erzählen würde, dass er mehrere Männer ermordet hat…
….. reist er dann doch wieder nach Ostfriesland, wo er seiner früheren Sprechstundenhilfe Cordula über den Weg läuft, was er eher vermeiden wollte, sie aber vom Wiedersehen sehr angetan ist. Ganz schnell hat sie ihn „eingefangen“ und zu seinem großen Erstaunen macht sie ihm ein ungewöhnliches Angebot…..
 Klaus-Peter Wolf ist hier eine unterhaltsame, humorvolle und auch durchaus spannende Fortsetzung um den identitätswechselnden Serienmörder gelungen. Die Art wie man den Gedankengängen des sonderbaren bzw. psychisch auffälligen Mannes hier folgen kann, ist gelungen. Besonders wie sich handlungsmäßig am Ende alles noch „dreht“, hat mir gut gefallen und ich hoffe, dass eine weitere Fortsetung folgt!
Fazit: Die Fortsetzung ist wunderbar gelungen, denn Humor und Spannung vereinen sich zu einem unterhaltsamen und lesenswerten Krimi! Bitte mehr davon!

 

Klaus-Peter Wolf: Totentanz am Strand – Hörbuch

GoyaLiT

Parallel zu Buchveröffentlichung gibt es auch das vom Autor selbst gelesene Hörbuch „Totentanz am Strand„.  Da es mir bisher noch nicht gelungen ist, Klaus-Peter Wolf persönlich bei einer Lesung zu erleben, ist dies Hörbuch ein wunderbarer „Ersatz“ dafür. Denn wie er seine erschaffenen Figuren hier auch hörbar lebendig werden lässt,  ist unvergleichbar und ein besonderes Hörerlebnis!
Man kann direkt „Sympathie“ für den mordenden identitätswechselnden und ab und zu sich Dr. Sommerfeldt nennenden Mann entwickeln, besonders wenn er von seiner lieblosen Kindheit, seiner nicht sonderlich netten Mutter und überhaupt über sich und seinen „Werdegang“ berichtet.
Tatsächlich ist ihm ja im Debüt-KrimiTotenstille im Wattdie Flucht vor der mittlerweile als Zielfahnderin eingesetzten Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen gelungen, aber ob er sich auch diesmal wieder aus den Klauen der Justiz befreien kann, bleibt hier unerzählt, denn die Autorenlesung von „Totentanz am Strand“ ist Hörgenuss vom Feinsten und den sollte man auf keinem Fall verpassen!
Fazit: Volle Punktzahl für diese gelungene Lesung des Autors, der seinen erschaffenen Figuren auch stimmlich Leben einhaucht, so dass man hier von einem humorvollen und spannenden Hörerlebnis sprechen kann, das unbedingt nach einer Fortsetzung verlangt!
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Gisa Pauly: Wellenbrecher

Piper Verlag

Das Cover des 12. „Mamma-Carlotta-Krimis“ ist wieder liebevoll gestaltet und passt zum Titel „Wellenbrecher“, der diesmal  nicht nur etwas mit dem Küstenschutz der Insel Sylt zu tun hat, sondern in das gleichnamige italienische Hotel „Frangiflutti“ in Wenningstedt führt, wo Mamma Carlottas Enkelin eine Ausbildung angefangen hat…
Im Verlauf des Geschehens verschwindet ein dort angestellter Kellner des Hotelrestaurants. KHK Erik Wolf übernimmt nebst seinem jungen Kollegen Sören die Ermittlungen.
Wie sollte es auch anders sein, wenn Mamma Carlotta auf der Insel weilt, passiert so einiges, wofür sie sich interessiert und wenn es nur der Inkognito-Besuch im neuen italienischen Hotel ist, wo ihre Enkelin an der Rezeption arbeitet. Als sich dann noch herausstellt, dass die Ehefrau des Hotelbetreibers Carlottas beste Freundin aus Kindertagen ist, ist die Freude groß, doch die währt nicht lange..,
Bald kursieren Gerüchte von gepanschtem italienischem Wein, der den Weg nach Sylt gefunden hat und eine Spur führt zu zwei guten (heimlichen) Freunden von Mamma Carlotta…
Nicht nur das die sonst recht zurückhaltende Nachbarin der Familie Wolf plötzlich Kontakt zu Mamma Carlotta aufnimmt und sich die Nächte mit ihr um die Ohren schlägt, sondern dass die von Kommissar Wolf nicht sonderlich geschätzte Staatsanwältin plötzlich Mamma Carlotta als Dolmetscherin avisiert und dann auch noch mit ihr einen „getarnten“ Ausflug in Carlottas Heimat unternimmt, bringt nicht nur das Gefühlsleben von Erik Wolf durcheinander, sondern verlangt auch von Mamma Carlotta reichlich viel ab……
Wie gewohnt heiter, aber nicht minder spannend erzählt Gisa Pauly diesen Kriminalroman. Auch sind am Ende des Buches wieder die passenden Rezepte von Mamma Carlottas verführerischen Mahlzeiten aufgeführt und regen zum Nachkochen an.
Ich habe das Buch und die turbulenten Ereignisse auf Sylt und diesmal auch in Italien genossen. Der Erzählstil ist angenehm, man hat sich schnell ins Geschehen eingelesen und möchte eigentlich bei Familie Wolf gern einmal zu Gast sein, denn die Kochkünste von Mamma Carlotta laden dazu ein.
Fazit: Im gewohnt heiteren, aber auch durchaus spannenden Erzählstil hat Mamma Carlotta hier wieder ihren Auftritt und ist diesmal sogar in geheimer Mission unterwegs, was zu reichlich Aufregung und Turbulenzen führt, die aber auf gar keinem Fall fehlen dürfen, machen sie doch auch diese Reihe aus! Bitte weiter so und mehr davon!

 

 

 

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