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Hard Sun – Staffel 1 –

Polyband VÖ 24.04.18

Angelockt von dem Cover-Hinweis „Eine Serie von Neil Cross („Luther“), der übrigens im Bonus-Material selbst zu Wort kommt,  war ich gespannt was ich in den sechs Folgen der ersten Staffel von „Hard Sun“ zu sehen bekomme.
Hier gibt es einen kleinen Einblick ins Geschehen:
DI Elaine Renko kommt neu zum Team von DCI Charlie Hicks und ihr erster  gemeinsamer Einsatz führt sie zu einem toten Hacker, der aus dem obersten Stock eines Hochhauses gefallen ist. Was auf den ersten Blick vielleicht noch Selbstmord sein könnte, entwickelt sich dann aber zu etwas ganz anderem und führt die beiden Ermittler dann zu einem hoch brisanten USB-Stick, dessen Inhalt der Geheimdienst MI5 mit allen Mitteln vor der Öffentlichkeit geheim halten will….
Im Verlauf erfährt man als Zuschauer, dass eine große Katastrophe bevorsteht und durch ein Ereignis mit dem Code-Namen „Hard Sun“ die Erde in höchster Gefahr schwebt….
Doch so einfach wollen Hicks und Renko den USB-Stick nicht hergeben, obwohl der MI5 schon eine Agentin auf die beiden angesetzt hat. Der sind alle Mittel recht um ihren Auftrag auszuführen und bald schweben nicht nur die beiden Ermittler, sondern auch deren Familien in höchster Lebensgefahr…..
Hätte sich die Serie nur um die Jagd nach dem brisanten USB-Strick bzw. das katastrophale Ereignis, das die Erde bedroht, gedreht, dann wäre der rote Faden vielleicht besser zu erkennen gewesen. Aber neben der Hetzjagd nach gesagtem Stick sind auch noch Kriminalfälle eingewoben, die die Handlung verkomplizieren und so vom „Weltuntergangs-Szenario“ ablenken.
Die beiden Hauptakteure konnten darstellerisch bei mir nicht punkten, auch mit den Charakteren der beiden hatte ich so meine Schwierigkeiten, was auch noch durch die recht flachen Dialoge und die nicht in die Rahmenhandlung passenden brutalen Auseinandersetzungen z.B. von Renko und ihrem Sohn untermalt wurde. Ich kann die Serie noch nicht einmal in ein Genre einordnen, denn für die Rubrik  „Sci-Fi“ erfährt man zu wenig von dem bevorstehenden Ereignis Hard Sun und für einen Krimi oder Thriller, war mir alles viel zu durcheinander um fesselnde Spannung zu erzeugen.
Fazit: Schade, ich konnte die Serie in kein Genre einordnen,  die Begeisterung/der Unterhaltungswert hielt sich in Grenzen und eine Fortsetzung ist nicht unbedingt erforderlich

 

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The Hateful 8

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Fast drei Stunden lang läuft der neue Film von Quentin Tarantino! Zudem gibt es auf der Blu-ray noch Bonusmaterial mit Blick hinter die Kulissen von ca. einer Viertelstunde! Und nun sitze ich hier und versuche in Worte zu fassen, was ich gesehen habe und das fällt mir echt schwer!
Das Cover deutet auf einen Western hin, die abgelichteten Schauspieler Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh oder Walton Goggins, Demian Bichir, Tim Roth, Michael Madson und Bruce Dern sind sicherlich vielen bekannt und eigentlich ist da ja schon gute Unterhaltung garantiert, aber so ganz kann ich da nicht zustimmen….
Für meinen Geschmack ist  bei „The Hateful 8“ anfangs handlungsmäßig wenig los, dafür wird viel geredet und man muss erst einmal den roten Faden finden, um zu verstehen, um was es hier eigentlich geht:

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Eine Postkutsche besetzt mit einem Kopfgeldjäger (Kurt Russell) und seiner Gefangenen (Jennifer Jason Leigh) schlängelt sich mühsam durch die schneelastige Landschaft Wyomings. Der amerikanische Bürgerkrieg ist ein paar Jahre her und hat seine Spuren hinterlassen. Die Besatzung der Postkutsche wird von einem Anhalter, ebenfalls ein Kopfgeldjäger (Samuel L. Jackson), um Hilfe gebeten, der dann auch in der Kutsche mitfährt. Ein weiterer Fahrgast – der sich als zukünftiger Sheriff (Walton Goggins) ausgibt –  erweitert die Gruppe.
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Ein aufkommender Schneesturm zwingt die Besatzung der Postkutsche zu einem Zwischenstopp in Minnies Miederwarenladen. Dort gibt es Kaffee  und Suppe zum Aufwärmen und bereits einen weiteren Gast. Im Verlauf kommen noch weitere Personen hinzu, die alle undurchsichtig sind und die Stimmung in der Unterkunft wird durch Misstrauen, unterschiedliche Ansichten und durch die Anwesenheit der Gefangenen immer angespannter und ab hier beginnt jetzt die Handlung, die man sonst so aus Western kennt: Es fliegen reichlich blaue Bohnen…….
Der Film – unterteilt in einzelne  Kapitel  –  war teils dialoglastig, manche Szenen brutal und eklig und sollte irgendwo versteckter Witz (Reparatur Ladentür) eingearbeitet worden sein, war er nur flüchtig und kaum fassbar…..
Ennio Morricone hat für die beigesteuerte Filmmusik einen Oscar bekommen. Aber erwähnenswert finde ich auch noch den ins Ohr gehenden Titel von Roy Orbison „There won’t be many coming home“, den man im Abspann hört, denn diese Textzeile des Liedes fasst dann eigentlich das ganze Geschehen des Filmes zusammen und bringt es auf den Punkt…
Fazit: Meinen Geschmack hat der Film nicht so ganz getroffen, obwohl schauspielerisch toll besetzt. Aber eins kann ich mit Sicherheit sagen, keinem der berüchtigten Acht möchte ich je begegnen, denn es sind echt schräge Figuren und sie sind alle „mordsmäßig“ unterwegs.

 

 

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Hawaii, Inside Paradise

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Diese fünfteilige Dokumentation führt den Zuschauer zu der im Pazifik gelegenen Inselgruppe Hawaii, die gleichzeitig der 50. Bundesstaat der USA ist. Hawaii besteht aus acht großen Inseln, fünf davon werden hier bereist und man lernt Land und Leute sowie die Tier- und Pflanzenwelt kennen.
In Verbindung mit Hawaii fällt meist auch das Wort „Paradies“, denn es soll ja dort wunderschön sein, und dass es wirklich dort so schön ist, davon kann man sich bei Anschauen von „Hawaii – Inside Paradise “ selbst überzeugen…..

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Klimamäßig ist Hawaii sehr interessant, denn 11 von 13 Klimazonen der Erde sind hier zu finden!
Die erste Folge führt nach „Big Island“, die wohl größte der Inselgruppe, die auch die Feuerinsel genannt wird. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und es brodelt dort immer noch sehr heftig und man findet hier, den wohl aktivsten Vulkan der Erde, den Kilauea. Durch ihn sind hier riesige Lavafelder entstanden, so dass man von schon von einem Lavameer spricht….

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Die nächsten Stationen sind Maui und Oahu, wo Surfer am Strand ihre Boards ins Meer tragen und dann die Wellen reiten, was z.B. in Waikiki besonders viele Fans dieses Sports anlockt.

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Kauai, die westlichste und älteste Insel der Gruppe ist berühmt für ihre traumhaften Strände bzw. landschaftlichen Gegebenheiten und viele Filmfans haben sie unbewusst schon gesehen, denn viele Hollywood-Produktionen wie z.B. Jurassik Park wurden hier gedreht.

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In der fünften und letzen Folge geht es auf die ursprünglichste aller hawaiianischer Inseln, nach Molokai. Hier legt man Wert auf Tradition und man hat den Tourismus bislang fernhalten können.  Als Zuschauer ist man Gast bei einer großen Familienfeier mit Gesang und Tanz, zu der man alljährlich immer wieder gerne zusammenkommt.

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Traumkulissen bekommt man hier zusehen, aber es gibt auch interessante Einblicke ins Leben abseits der Touristenströme, es kommen Menschen zu Wort, die ihre Wurzeln auf Hawaii haben oder immer wieder gern zurückkommen um Traditionen zu pflegen wie z.B. die hier als musikalische Untermalung eingefügten hawaiianischen Gesänge oder die einfach im Surferparadies ein paar Wellen reiten wollen….

 

Fazit: Sehr sehenswerte und informative Reise ins „Paradies“, so daß man Fernweh bekommt und man am liebsten gleich seine Koffer packen möchte

 

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Viveca Sten: Tödliche Nachbarschaft

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Nachdem ich im letzten Monat hier die Verfilmungen der Krimis von Viveca Sten gesprochen habe, gibt es jetzt einen neuen Fall für Kommissar Andreasson mit dem Titel „Tödliche Nachbarschaft“, den ich als Hörbuch genossen habe.
Die Bewohner von Sandhamn, einem Ort im schwedischen Schärengarten sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die einander kennen und achten und wenn sich dann plötzlich von „außen“ jemand ein „Sahnestück“ der Insel kauft und darauf eine imposante Strandvilla errichtet, die nur so vor Geld strotzt, dann sind nicht alle Einwohner davon angetan, denn es gibt so etwas wie ungeschriebene Gesetze, an die sich alle halten, was man von den „Neuankömmlingen“ nicht gerade sagen kann und es gibt Gegenwind von Seiten der Alteingesessenen……
Eine große Einweihungsparty soll nun die Gemüter beruhigen und ein Versuch sein, sich kennenzulernen und Frau und Kind nebst Kindermädchen in die Gemeinschaft zu integrieren, dass zumindest ist der Plan von Carsten Jonsson, dem Eigentümer der riesigen Strandvilla…..
Leider war das nur Wunschdenken des „Neuen“ und auf der Feier läuft alles irgendwie aus dem Ruder und als dann noch ein übel zugerichteter Toter am Morgen nach der Party gefunden wird, muss Kommissar Andreasson, der sich psychisch nicht auf der Höhe fühlt, all seine Sinne zusammennehmen um diesen komplizierten Fall zu lösen……
Wie bereits einige Bücher bzw. Geschichten aus der Reihe zuvor, findet sich des Rätsels Lösung in der Vergangenheit verankert und ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen, was ich persönlich an den Krimis von Viveca Sten besonders schätze. Das Hörbuch wird in gewohnter Weise und mit sympathischer Stimme von Stephan Schad gelesen und so kommt man ganz schnell wieder hinein in die Atmosphäre des schwedischen Schärengartens und Thomas, Nora (seine Freundin aus Kindertagen) und alle anderen bekannten Figuren sind sofort wieder präsent.
Bei diesem Fall ermittelt zwar Thomas Andreasson, aber Noras Einsatz steht diesmal doch etwas im Vordergrund und als sie dann auch noch – nur weil sie helfen will – in Lebensgefahr gerät, fiebert man als Zuhörer gebannt mit und hofft, dass sie wohlbehalten aus der brenzligen Situation herauskommt……
Fazit: Viveca Sten als Spannungsautorin und Stephan Schad als Erzähler bilden mittlerweile ein vertrautes Team, so dass ich – trotz Sinnkrise des ermittelnden Kommissars – auf eine Fortsetzung der Reihe hoffe.

 

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Die Vorsehung

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Anthony Hopkins spielt in diesem Film den Arzt John Clancy , der „hellseherische“ Fähigkeiten besitzt. Der frühe Tod seiner Tochter ist ihm sehr nahe gegangen und er hat sich total zurückgezogen und lebt nun wie ein Einsiedler irgendwo in der Natur….
Drei bizarre Morde beschäftigen das FBI und da der Täter keine Spuren hinterlassen hat, ist es schwer hier einen Ermittlungsansatz zu finden. FBI-Ermittler Joe Merrieweather möchte deswegen seinen ehemaligen  Kollegen und Freund Dr. Clancy mit seinen speziellen Fähigkeiten hinzuziehen. Seine Kollegin Kathrin Cowles ist nicht sonderlich davon begeistert, fährt aber mit Joe in die Einöde um Dr. Clancys Hilfe zu erbitten.
Eigentlich will Dr. Clancy nicht wieder arbeiten und die beiden Ermittler ziehen unverrichteter Dinge von Dannen, doch die zurückgelassene Akte über diese Mordserie verheißt nichts Gutes und Dr. Clancy ändert seine Meinung und arbeitet fortan mit dem FBI zusammen. Es findet sich anfangs kein richtiges Motiv und kein Zusammenhang zwischen den Opfern, nur die Art des Tötens ist gleich und deutet auf ein und denselben Täter hin. Und der ist schlau und den Ermittlern immer einen Schritt voraus, was Dr. Clancy zu dem Schluss kommen lässt, dass auch der Täter hellseherische Fähigkeiten besitzt….
Ab hier beginnt ein altbekanntes Katz- und  Maus-Spiel bzw. ein Kräftemessen zwischen Dr. Clancy und dem Täter.
Die „Visionen“, die hier in Bildern dem Zuschauer präsentiert werden sind teils surreal bzw. mystisch und kameratechnisch toll gelungen, was mir gut gefallen hat,  manche Bilder sind aber auch nichts für schwache Nerven, dass muss man noch dazu sagen. Dieser Bilder-Mix ist sehenswert und gut in die Handlung eingefügt.
Allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Motiv des Täters und seinen Beweggründen für die Taten. Der Showdown beinhaltet wiederum eine filmtechnisch sehenswerte Szene, wovon es wie eben schon erwähnt noch einige gibt.
Aber alles in allem hatte ich mir unter dem schauspielerisch interessant besetzten Film „Die Vorsehung“ etwas anderes vorgestellt.  Zwar hat der Film einen gewissen Unterhaltungswert, aber als einen richtig spannenden Thriller möchte ich ihn nicht bezeichnen. Anthony Hopkins ist hier sehr präsent und man nimmt ihn seine Rolle auch ab. Etwas blass hingegen fand ich dann Colin Farrell, der ja hier den Gegenpart übernommen hat. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass Anthony Hopkins die Rolle des Hannibal Lector einfach zu diabolisch und nachhaltig gespielt hat und es schwer ist sich mit ihm zu messen, wenn es darum geht einen „ganz bösen Mörder“ darzustellen….
Fazit: Kameratechnische raffinierte Bilder werden hier in die Handlung eingefügt, was sehr sehenswert ist, der Film hat Unterhaltungswert, ist für mich aber kein richtiger spannender Thriller, sondern eher ein starbesetzter Spielfilm.

 

 

 

 

 

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Im Reich der Pflanzen 3 D mit David Attenborough

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War ich schon ganz hin und weg von der Dokumentation „Galapagos 3 D, setzt jetzt „Im Reich der Pflanzen 3D“ noch einen drauf!

 

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Die Aufnahmen, die sich übrigens über Jahre hinweg erstreckten und mit Hilfe modernster Kameratechnik hier zu sehen sind, wurden in den Royal Botanic Gardens in London aufgenommen durch die dann Sir David Attenborough die Zuschauer führt. Das hohe Alter sieht und merkt man dem Naturforscher und –filmer  nicht an und seine charmante Art dem Zuschauer das Leben und Wirken der unzähligen Pflanzen, die hier im Film vorkommen, zu erklären, ist interessant und sehenswert.
Mit einer speziellen 3D-Kameratechnik und mit Hilfe von Zeitrafferaufnahmen kann man direkt zusehen wie Pflanzen wachsen bzw. wie Blätter und Blüten sich entfalten. Es ist ein Wettstreit zwischen den verschiedenen Arten, die hier um Erde und Licht regelrecht kämpfen und man kann sehen wie sie sich gegenseitig hin- und herschubsen, sich dabei strecken und recken oder wie die Kletterpflanzen mit Hilfe einer besonderen Fangtechnik sich immer weiter nach oben winden.

Oregon, USA --- Dew drops reflecting flowers --- Image by © Craig Tuttle/Corbis

Man kann einen enorm hoch gewachsenen Bambus oder die älteste Topfpflanze bestaunen.  Es wird z.B. der Frage nachgegangen, welche Pflanze erstmals Blüten hervorbrachte oder wie sich Pflanzen vor Fressfeinden schützen.
Die verschiedenen Klimaregionen der Erde sind in den riesigen Gewächshäusern zu bestaunen und ob Regenwald oder Wüste es gibt immer irgendwelche Pflanzen, die es schaffen unter extremen Klimabedingungen zu existieren. Man bekommt hier in atemberaubenden Bilder gezeigt wie die Vermehrung der Pflanzen mit Hilfe von Tieren von statten geht und besonders der Einblick in die Welt der„fleischfressenden Pflanzen“ wie z.B. dem Sonnentau oder der Venusfliegenfalle ist schon etwas ganz besonderes und hat mich einfach nur fasziniert.

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Sequim, Washington State, USA --- Oxeye daisies (leucanthemum vulgare) --- Image by © Frank Krahmer/Corbis

 

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Man kann im Zeitraffer sehen wie Pilze wachsen oder auch wird hier das Geheimnis der Titanenwurz gelüftet und eins kann ich hier schon verraten: Man möchte diese Pflanze keinesfalls zuhause auf der Fensterbank haben, denn zum einen ist sie viel zu groß und zum anderen soll sie einen sehr penetranten Geruch haben…..
Im Bonus-Teil bekommt man einen Blick hinter die Kulissen, denn um so einen wunderbaren Film zu drehen, da braucht es schon ganz viel Know how um alles ins rechte Licht zu rücken…
Ich kann kaum in Worte fassen, was für eine beeindruckende Naturdokumentation hier entstanden ist. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, zumal hier Einblicke in die Pflanzenwelt gestattet werden, die man sonst mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann.  Durch die interessanten Ausführungen von Sir David Attenborough wird die Reise in die Welt der Pflanzen, insbesondere in 3 D noch anschaulicher und ist lehrreich dazu.
Fazit: Wer diese faszinierende Naturdokumentation gesehen hat, der geht bestimmt danach mit anderen Augen durch die Natur! Unbedingt ansehen, kann ich da nur empfehlen!

 

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Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenfete

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Im Sommer 2013 hatte ich hier „Ostfriesenmoor“ aus der Feder von Klaus-Peter Wolf besprochen und hoffte damals schon, dass es mal einen Krimi nur mit „Rupert“ als Ermittler geben würde. Danach folgten noch einige spannende Hörbücher aus der Reihe und zuletzt der Jubiläumsfall „Ostfriesenschwur“ zu dem dann auch die Ehefrau des Autors, Bettina Göschl die passende Musik-CD „Ostfriesenblues“ herausgebracht hat.
Nun ist es soweit und es ist tatsächlich so ein „Spezialkrimi“ mit Rupert erschienen. Er trägt den Titel „Ostfriesenfete“, das gleichnamige Hörbuch hat Herr Wolf wieder selbst vorgelesen, was sehr gut passt!
Wer die Krimis bzw. Hörbücher von und mit Klaus-Peter Wolf kennt, dem ist auch „Kommissar Rupert“ gut bekannt und der weiß auch, wenn Rupert einmal Witterung aufgenommen hat, dann laufen die Ermittlungen immer irgendwie anders und da er zum Team von Ann-Kathrin Klaasen gehört, taucht auch sie hier am Ende auf und entwirrt zum Schluss alle losen Fäden, die Rupert nicht ganz zu fassen bekommen hat…..
Rupert bekommt von seiner ehemaligen Klassenkameradin Nadja eine Einladung auf die Insel Langeoog, wo sie eine Party geben möchte und zu der sie nur ganz spezielle Gäste eingeladen hat.  Und da Nadja auch zu Ruperts Verflossenen gehört ist er eigentlich ganz angetan von dem Gedanken sie mal wieder zu sehen, auch wenn sie ihn zu einer „Looser-Party“ eingeladen hat……
Es ist ein freudiges Wiedersehen auf Langeoog und es versammelt sich in Nadjas Haus eine illustre Gästeschar zu der auch ein bekannter Fernsehkommissar zählt, was im Verlauf der Handlung noch zu einigen Turbulenzen führt…
Nach einer feuchtfröhlichen „Looser-Party“ erwacht Rupert in einem Wasserbett und er ist nicht allein, allerdings kann er sich an nichts mehr erinnern, Rupert hat einen Filmriss…..
Gerade noch vertieft in Gedanken, was gestern alles so passiert sein könnte, erklingt ein markerschütternder Schrei und Rupert eilt aus dem Zimmer um zu sehen was passiert ist und ab jetzt beginnt die Kriminalhandlung, denn einer der Partygäste ist maustot und einiges deutet auf Mord hin…..
Nun kann Rupert zeigen, dass er kein richtiger „Looser“ ist, denn er beginnt sofort auf seine Weise an zu ermitteln……
Als Bonus gibt es nach der Krimilesung dann noch den „Rupert-Song“, den ich schon auf der bereits zuvor besprochenen CD Ostfriesenbluesklasse fand.
Ich kann nur sagen: „Vielen Dank Herr Wolf, dass Sie so einen humorvollen und spannenden Krimi geschrieben haben!“  Schon allein die Gedankengänge Ruperts lassen einen Schmunzeln! Es ist schön, dass  man noch mehr über den „Privatmann“ Rupert erfährt, so dass man sich ein Bild machen kann, was  für ein „toller Hecht“ er ist. Seine kriminalistischen Fähigkeiten kommen hier gut zum Vorschein und es ist einfach klasse wie er hier alles unter Kontrolle hat, auch wenn Ann-Kathrin Klaasen trotz allem noch ihren Auftritt hat…
Die Situationen sind so trefflich beschrieben,  dass  man sie  direkt vor Augen hat, was ich dann als humorvolles spannendes Kopfkino bezeichnen möchte.
Fazit: Volle Punktzahl für diesen humorvollen und spannenden Ostfriesenkrimi! Nachdem Rupert seinen eigenen großen Auftritt hatte, wäre es doch schön, wenn man nun die ganze „Ostfriesenkrimi-Reihe“ auch verfilmten würde!

 

 

 

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