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Robin Hood

Studiocanal VÖ 23.05.19

Robin Hood“, der Name ist hinlänglich bekannt und steht für den Wohltäter der Armen, was ihn aber auch zu einem Dieb macht, der allerdings die Sympathien auf seiner Seite hat. Viele Male ist der einst durch Balladen überlieferte Name und sein Tun verfilmt worden, sei es nun als Spielfilm,  als „Zeichentrick“ von Walt Disney oder auch als „Serie. In die Rolle des Robin Hood oder Robin von Locksley schlüpften bekannte Schauspieler wie z.B. Erol Flynn, Russel Crowe, Kevin Kostner und nun Taron Egerton, was ganz gut passt, denn diesmal ist die „Figur“ etwas jugendlicher und schelmisch/spitzbübisch mit flotten Sprüchen auf den Lippen ausgelegt.
Auch handlungsmäßig bekommt man einen etwas anderen Einblick in die bekannte Geschichte: Robin und Marian treffen aufeinander und verlieben sich. Dann muss Robin auf Geheiß des Sheriff von Nottingham in den Krieg ziehen…
Während Robin auf den Schlachtfeldern kämpft, wird er durch den Sheriff enteignet, sein Zuhause zerstört und Marian bekommt die Nachricht von seinem Tod überbracht. Einige Zeit später tut diese sich mit Will zusammen….
Zwei Jahre später kehrt Robin zurück nach England und findet verarmte, hungernde Menschen vor, denn es werden immer mehr Abgaben von ihnen gefordert, die sie  nicht aufbringen können, aber rigoros von den Schergen des Sheriffs eingetrieben werden. …
Ab hier kommen dann Pfeil und Bogen zum Einsatz um dem machtbesessenen Sheriff Einhalt zu gebieten.
John, den Robin auf den Schlachtfeldern kennengelernt hat, wird sein Lehrmeister und Ideengeber um den Sheriff zu stürzen und Marian wieder zu gewinnen….
Gelungen fand ich die Besetzung des jungen Robin Hood mit Taron Egerton. Auch Jamie Foxx als John passt gut.

Schwierigkeiten hatte ich aber mit der Besetzung der Rollen von Marian, dem Sheriff und dem guten Bruder Tack, irgendwie sprang der Funke da nicht rüber.
Merkwürdig waren auch die Kostüme, die nicht zu der mittelalterlichen Kulisse, in der ja eigentlich die Geschichte von Robin Hood spielt, passten, teils wirkten sie zu modern wie z.B. beim Sheriff von Nottingham.
Es gab ein paar schöne Szenen mit „Pfeil und Bogen“, aber ansonsten kam Robin Hood nicht als Wohltäter, der im Wald mit seinen Gefolgsleuten lebt daher, sondern war eher ein „Einzelkämper“, der sich dann im Verlauf zu einem redenschwindenden Anführer wandelte, der das Volk aktiviert.
Zum Schluss fiel mir noch auf: Was war eigentlich mit dem König?
Zusammenfassend bleibt mir nur zu sagen, es gibt Filme, die muss man nicht ansehen, kann es aber, das bleibt jedem selbst überlassen ob er sich diese Neuverfilmung anschauen möchte, aber verpassen tut man dabei nichts, denn ein besonderes Highlight ist diese Neufassung meiner Ansicht nach nicht!
Als Bonus gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen mit einem Making of
Fazit: Es gibt zwar die eine oder andere schöne „Pfeil-und-Bogen-Szene, aber ein besonderes Highlight ist diese Neuverfilmung nicht

 

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Kate Penrose: Nachts schweigt das Meer

Fischer Verlage

Der Untertitel von „Nachts schweigt das Meer“ informiert über einen Krimi auf den Scilly Inseln, die übrigens zu Cornwall gehören und vor der Südwestspitze Englands liegen.
DI Ben(esek) Kitto kehrt auf seine Heimatinsel nach Bryher zurück um eine Auszeit vom Polizeidienst in London zu nehmen. Ein Onkel und eine Patentante leben noch im Ort. Sein ehemaliges Elternhaus ist zwar etwas marode, aber für seine Zwecke reicht es aus, um hier zur Ruhe zu kommen.
Es leben nur wenige Menschen auf der Insel und wenn die Urlaubssaison vorbei ist und die Urlauber verschwunden sind, kann es an diesem Ort recht einsam und wettertechnisch auch sehr rau werden.
DI Kittos Onkel Ray erzählt, dass seit kurzem die 16-jährige Laura Trescothick vermisst wird. Ben kennt seit der Schulzeit ihre Eltern. Eine großangelegte Suche nach dem Mädchen wird organisiert, die aber anfangs ergebnislos bleibt. Danny, Lauras Freund sucht bei Wind und Regen nach ihr, bis er sie dann tot am Strand vor den hohen Klippen findet. Scheint anfangs ein Sturz von den Klippen noch wahrscheinlich, ändert sich das beim näheren Betrachten, weswegen bald in Sachen Mord ermittelt wird…
Ben meint die Menschen auf der Insel gut zu kennen, besonders eben auch die Eltern der Toten, weswegen er anbietet die Ermittlungen zu übernehmen, die man ihm dann auch offiziell überträgt. Doch Bens Einschätzung die Gegebenheiten vor Ort und die dort lebenden Menschen gut zu kennen, muss er recht schnell revidieren, denn es wimmelt bald nur so vor Verdächtigen und selbst Menschen, die Ben niemals mit dem Mord an Laura in Verbindung gebracht hätte, lehren ihn eines Besseren und bald kommt fast jeder als Mörder in Betracht….
Doch es bleibt nicht bei der Suche nach Lauras Mörder, denn im Verlauf werden noch weitere Personen vermisst….
So zusammengefasst, klingt alles recht spannend, doch die Handlung plätschert eher so dahin, als dass hier fesselnde Spannung aufkommt. Obwohl es nicht an Verdächtigen mangelt, sind die Aufarbeitung, Suche und Aufklärung eher behäbig und manches auch nicht „rund“ und nachvollziehbar. Auch was hier als „Auflösung“ des Falls präsentiert wird, ist eher ein tragisches Sozialdrama als ein spannender Kriminalroman. Da dies das Debüt der Autorin ist und es heißt, dass es der Anfang einer Krimi-Reihe ist, würde ich gern das nächste Buch abwarten und sehen, ob eine Entwicklung stattgefunden hat, die dann doch eher in Richtung Kriminalroman geht.
Fazit: Dieser Anfang der Krimi-Reihe ist eher ein Sozialdrama als ein spannender Kriminalroman. Der weitere Verlauf der Reihe sollte aber abgewartet werden, in welche Richtung es weiter geht

 

 

 

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Kallentoft & Lutteman: Der Schrei des Engels

Klett-Cotta/Tropen VÖ 20.04.19

Dies ist mein erstes Buch aus der Reihe um den Ermittler Zack Herry und seine Kollegin Deniz, die beide zu einer schwedischen  Sonderermittlungseinheit gehören.
Schon gleich nach den ersten Seiten von „Der Schrei des Engels“ stehen einem die Nackenhaare hoch und man braucht schon starke Nerven um den Inhalt des Buches zu verdauen.
Die Handlung führt nach Stallhagen einem Vorort von Stockholm, wo die engagierte junge Sozialarbeiterin Helene Svensson ihr Büro hat, das sich in einem sozialen Brennpunkt befindet, wo es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen multikulturellen Gruppierungen kommt.  Sie genießt bei den dort lebenden Menschen ein gewisses Ansehen und wird auch „Heroine“, die Heldin oder wie in einem Zeitungsartikel „Engel des Vororts“ genannt, da sie für jene kämpft, die von der Gesellschaft im Stich gelassen wurden…
Und jener „Engel des Vororts“ wird entführt, vergewaltigt und gezwungen in eine Handy-Kamera zu schauen und zu lächeln, wie man später überall im Netz ansehen kann, wo sich das Video rasend schnell verbreitet…
Zack Herry nebst seiner Kollegin Deniz werden beauftragt sich vor Ort ein Bild zu machen und die hoffentlich noch lebende Helene Svensson zu finden und zum anderen ihre Peiniger dingfest zu machen…
Eine schwierige, gefährliche und im Verlauf auch explosive Aufgabe für die beiden Ermittler….
Mehr möchte ich von diesem atemberaubenden, nervenaufreibenden und von der ersten Seite an fesselnden Thriller hier gar nicht preisgeben, nur dass ich das Lesen des Buch nur ungern unterbrochen habe, es daher in die Kategorie „Page-Turner“ einordne,  die volle Punktzahl vergebe und meine Leseempfehlung aussprechen möchte!
Fazit: Nichts für schwache Nerven, aber Spannung pur aus der Kategorie „Page-Turner“, dem gerne noch weitere Bücher aus der Reihe folgen dürfen.

 

 

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Pierre Lagrange: Schatten der Provence

Fischer/Scherz

Anfang des Jahres hatte ich hier den ersten Fall von Albin Leclerc vorgestellt, dem pensionierten Commissaire, der im französischen Carpentras lebt, der in „Tod in der Provence“ charmant rüberkam und einen spannenden Fall löste.
Mittlerweile hat er bereits in zwei weiteren Fällen sein Können bewiesen, die ich aber leider verpasst habe, dies ist nun Fall Nr. 4!
Obwohl Albins „Kollegen“ Caterine Castel und Alain Theroux zwar hartnäckig seine „Mitarbeit“ und seine Spürnase nicht an Tatorten wünschen, schafft er es aber immer wieder – ob sie es wollen oder nicht – mit hilfreichen Tipps, allerdings auch mit seinen „berühmten“ Alleingängen immer wieder  bei den Ermittlungen dazwischen zu funken…
Aktuell kümmert er sich liebevoll um seine kleine Enkelin Clara, die er gern vom Kindergarten abholt. Auch ist er bemüht, nicht mehr täglich auf dem Revier nach Neuigkeiten nachzufragen und auch nicht mehr „rumzuschnüffeln.
Offenbar hatte ihn der gerade gelesene Zeitungsartikel über den aufsehenerregenden schwerbewaffneten Raubüberfall auf einen Transporter einer Sicherheitsfirma, der sehr wertvolle Bilder  von Paul  Czésanne in ein naheliegendes Museum transportieren sollte, so ergriffen, dass er  gedankenverloren nichtt den Weg zum Kindergarten einzuschlägt um Clara abzuholen,  sondern zum nahegelegenen Tatort des Überfalls fährt….
Die zu dem Überfall hinzugezogenen zwei Streifenwagen konnten nach einem Schusswechsel, der Verwundete und Tote zur Folge hatte, die Kunstschätze sicherstellen. Aber als man das Depot der Diebesbande in Augenschein nimmt, finden sich dort weitere wertvolle Bilder, die allerdings noch ihren Besitzer suchen, man vermutetet, dass es sich um Nazi-Raubkunst handeln könnte. So eine brisante Nachricht spricht sich schnell herum und es dauert nicht lange bis Ermittler von Inter- und Europol auftauchen, die den Fall an sich reißen wollen….
Während noch die interne Rangelei um Zuständigkeiten läuft, wird ein wichtiger Zeuge im Kunstraubfall ermordet und wie es kommt, dass Albin Leclerc dann im Wohnzimmer des Toten auf dem Sofa liegt, wird hier nicht erzählt…
Ich habe mich wieder gut unterhalten bei diesem spannenden, aber auch mit humorvollen Szenen besetzten Kriminalfall. Der Autor hat geschickt geschichtliche und landschaftliche Informationen eingewoben und den charmanten Leclerc diesmal auch in eine recht lebensgefährliche Situation hineingeschrieben…
Wer „Schatten der Provence“ von Anfang an genau geliest, der kann sich „ausmalen“, wer hier für alles verantwortlich ist, was aber dem Unterhaltungswert des Buches, in keiner Weise schmälert, da man das Finale auf gar keinem Fall vorhersehen kann.
Fazit:  Meine Leseempfehlung, denn Spannung, Humor, französisches Flair und ein charmanter Ermittler punkten hier!

 

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Shakespeare  &  Hathaway – Staffel 1

Polyband VÖ 06.05.19

Ein neues britisches Ermittler-Duo mit Namen „Shakespeare & Hathaway“ bildet, anfangs eher unfreiwillig, dann im Verlauf als gemeinsame Inhaber einer Privatdetektei, ein Team, das in Stratford-upon- Avon beheimatet ist.
In den zehn Folgen der ersten Staffel treffen Luella Shakepeare, die kurz vor der Vermählung steht, aber Zweifel an der Treue ihres zukünftigen Ehemannes Clive hegt und Frank Hathaway als Privatdetektiv und ehemaliger DI aufeinander. Luella beauftragt Frank ihrem Verdacht nachzugehen, der sich auf den ersten Blick nicht erhärten lässt. Doch dann wird Clive ermordet aufgefunden und Lu(ella) rückt in den Fokus der ermittelnden Beamten, so dass sie zusammen mit Frank versucht ihre Unschuld zu beweisen…
Wie bereits oben erwähnt bilden dann Lu und Frank ein etwas ungleiches Privatdetektiv-Duo, das von dem jungen sympathischen Sebastian Brudenell als Mitarbeiter im Büro und einer Art „Junge für alles“  bzw. für Undercover-Einsätze komplettiert wird.
Die Auftraggeber der Detektei kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen zu ihnen wie z.B. die Betreiber des Altenheim Shady Nook, die einen Sabotage-Akt vermuten, denn es werden von den Bewohnern unerklärliche Geräusche gehört und auch sonst passieren merkwürdige Dinge bis hin zu einem fragenaufwerfenden Todesfall, der Mord vermuten lässt. Sebastian wird als Pfleger vor Ort eingesetzt…
Während einer Zaubershow wird eine Zuschauerin um Mithilfe bei einem Trick auf die Bühne geholt. Leider misslingt der Trick und die Frau kommt dabei ums Leben..
Ein junger Mann bittet das Duo um Hilfe, da er Vorahnungen und Alpträume hat und er davon überzeugt ist, dass während des kommenden Wochenendseminars, an dem er mitarbeitet, etwas Schlimmes passiert….
Aber auch in der besseren Gesellschaft ermitteln die beiden Detektive, wo Mia, die Tochter der Hausherrin mit samt eines besonderen Schmuckstücks verschwunden ist. Lu und Frank haben nicht viel Zeit um die Aufgabe zu lösen, denn am Abend ist eine wichtige Benefizveranstaltung, da muss der Fall gelöst sein, doch dann taucht ein blutverschmiertes Kleidungsstück von Mia auf..
Durch die charmanten Einsätze von Sebastian und den „humorvollen Kabbeleien“ zwischen den beiden ungleichen Privatermittlern ist die Serie unterhaltsam, wobei die Kriminalfälle dann aber eher von der seichten Natur sind.
Fazit: Unterhaltsame britische Serie um ein ungleiches Ermittler-Duo, das eher seichte Kriminalfälle löst
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Die größten Flüsse der Erde

polyband VÖ 05.04.19

In der dreiteiligen BBC-Earth-DokumentationDie größten Flüsse der Erde“ werden der Amazonas, der Nil und der Mississippi in „Szene gesetzt“.
Die filmische Reise beginnt mit dem neun Länder Südamerikas bewässernden Amazonas, an dessen Ufern sich der größte Regenwald der Erde entlang zieht. Dieser riesige Fluss wird von 1100 Nebenflüssen gespeist. Ein Tropfen Schmelzwasser aus der Bergwelt der Anden, der talwärts tropft, wird im Verlauf dann zu einem Rinnsal, das sich immer weiter vergrößert und Stromschnellen oder imposante Wasserfälle entstehen lässt, bis er dann nach Tausenden von Kilometern ins Meer mündet.

Während aus dem Wassertropfen, dann ein großer gewaltiger Fluss geworden ist, nimmt die Kamera den Zuschauer mit und erkundet die Landschaft teils aus der Vogelperspektive, an Land die Tier- und Pflanzenwelt oder taucht unter die Wasseroberfläche ab. Im Wasser tummeln sich dann Riesenotter, Buntbarsche oder farbenfrohe Aras schmücken das Bild . Man sieht  unberührte Naturareale und blickt in die Welt der Flussdelphine, die auch Botos genannt werden.
Der Nil wird von zwei Quellflüssen, dem blauen und dem weißen Nil gespeist. Die Reportage beginnt in den Mondbergen Ugandas, wo rechts und links der Ufer des Nils die Landschaft vorbeizieht, die dann auf einen imposanten Wasserfall trifft, der auch Murchison Falls genannt wird und dessen Geräuschkulisse kilometerweit hörbar ist…

Ein  Schuhschnabel wandert durchs Bild oder Flusspferde tauchen auf. Der einstige große Landsitz von Diktator Idi Amin ist mittlerweile zum Teil verfallen und von Pflanzen überwuchert. Die Tier- und Pflanzenwelt hat dort neuen Lebensraum und Unterschlupf gefunden.
Der Mississippi und auch der gleichnamige Bundesstaat der USA weisen auf die Südstaaten des Kontinents hin. Die sehenswerte abwechslungsreiche Landschaft rings um den Mississippi haben viele Schriftsteller und Musiker zu ihren Werken inspiriert, die oftmals dann Herz und Seele berühren..

Der Mississippi schlängelt sich durch viele Landschaftsformationen und speist wie z.B in Luisiana die berühmten Sümpfe oder durchzieht die Rocky Mountains, was man hier aus der Vogelperspektiver sehen kann:

Ich genieße solche beeindruckenden Dokumentationen, die mich an Orte führen, die ich selbst nie bereisen werde. Die Filmcrew hat hier tolle Arbeit geleistet. Die Einblicke in die drei sehr unterschiedlichen, aber jeder für sich eindrucksvollen Flusslandschaften sind wunderbar gelungen. Farbenprächtige Vögel, versteckt lebende Tiere und Überlebenskünstler aus dem Reich der Pflanzenwelt erscheinen auf dem Bildschirm. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, denn die Kamera hat auch Aufnahmen unberührter, kaum bekannter oder gerade entdeckter „Naturwunder“ eingefangen.
Was man hier über die drei Flüsse erfährt, sieht und entdeckt ist lehrreich und besonders die Pflanzen und Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu endecken, hat was für sich und lässt den Betrachter immer wieder über die Schönheit der Erde staunen!
Fazit: Sehenswerte, lehrreiche/informative und in wunderschönen Bildern eingefangene Dokumentation über die größten Flüsse dieser Erde! So macht Erdkunde-Unterricht richtig Spaß!

 

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Phoebe Locke: Rachemädchen

Fischer/SCHERZ

Rachemädchen“ ist das Erstlingswerk der Autorin, die durch einen Zeitungsartikel über einen wahren Kriminalfall zu diesem Psychothriller inspiriert wurde.
In verschiedenen Zeitebenen wird der Buchinhalt erzählt:
1990: Der Leser und auch vier junge Mädchen, zu denen auf Sadie gehört, erfahren etwas über den Mythos des „Großen Mannes“. Auf Sadies Frage an ihre Freundinnen, wer das denn sei, bekommt sie Folgendes erzählt: Der Große Mann lebt im Wald, er sieht alles. Er ist ein Mörder, er kommt in der Nacht und holt dich….
Aber der Große Mann kann auch jemanden zu etwas Besonderen machen, wenn man ihn darum bittet…
Dass so eine Geschichte furchteinflößend für junge Mädchen ist, daran besteht ja wohl kein Zweifel und der Untertitel auf dem Cover „Eine ist verschwunden, eine ist angeklagt, wer ist das Opfer?“ lässt nichts Gutes ahnen…
Im Verlauf der folgenden Jahre lernt Sadie Miles kennen, 2000 haben die beiden eine kleine Tochter mit Namen Amber, kurz nach der Geburt der Kleinen verschwindet Sadie spurlos….
2016 passiert dann etwas ganz Gravierendes und Amber muss sich vor Gericht verantworten…
2018 will ein Filmteam die Hintergründe aufdecken, warum Amber wegen Mordes angeklagt, aber freigesprochen wurde…
Lange Zeit bleibt der Leser im Ungewissen, was der Mythos um den Großen Mann mit Sadie, Miles und Amber zu tun hat. Auch was sich hinter dem Verschwinden von Sadie verbirgt, darüber kann man auch zuerst nur spekulieren, was letztendlich für eine Auflösung die Autorin hier parat hat, war in keiner Weise vorhersehbar, so dass es dafür schon mal einen Pluspunkt gibt.
Eine unheimliche Stimmung durchzieht das ganze Buch, allerdings kamen ein paar „Mitwirkende“ darin vor, die mir psychisch nicht „ganz in der Spur“ zu sein schienen, so dass man nie genau sagen konnte, es ist real oder doch eine „optische/akustische Sinnestäuschung“ die gerade passiert…
Bis auf ein paar kleine „Wackler“ in der Handlung hat mir das Buch gut gefallen, man liest sich ohne Mühe durch die Zeitebenen und kann auch die mitwirkenden Personen darin gut einordnen/wiedererkennen, so dass ich hier vier von fünf möglichen Punkten geben möchte.
Fazit:  In etwas ungewohnter Erzählweise abgefasster spannender Psychothriller, der besonders mit einem unvorhersehbaren Ende punktet!

 

 

 

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