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Wildes Österreich

Polyband VÖ 22.02.19

Hier heißt es einen gemütlichen Sitzplatz suchen und die Naturdokumentation „Wildes Österreich“ genießen.

 

Ca. 100 Minuten lang zeigen die Filmemacher hier wunderschöne Aufnahmen. Da es in Österreich viel Wasser gibt und das auch noch in sehr unterschiedlicher Art und Weise, spürt diese zweiteilige Doku immer dem nassen Element nach. Es beginnt in luftiger Höhe und man sieht schneebedeckte Berge wie z.B. Dachstein oder Großglockner, die man nicht bekraxeln muss um den schönen Ausblick zu genießen, das kann man hier direkt vom Fernsehsessel aus.

Ein Steinadler zieht seine Kreise. Durch die Kameratechnik kommt man ihm hier erstaunlich nahe und man  hat bald das Gefühl, er fliegt gleich hinein in die heimischen Stube…
In den Bergen tauchen Gämsen auf, diese Kletterkünstler begleitet die Kamera ein Stück ihres Weges.
Murmeltiere, Wölfe, Bären und auch der Luchs zeigen sich hier im Bild.

Man sieht Wasserfälle, die gewaltige Wassermassen zu Tal schicken und dort zu Seen und Bächen werden…
An einen ganz großen See, dem Neusiedlersee, der mit einem Teil schon nach Ungarn hineinreicht, wird halt gemacht.  Die Tier- und Pflanzwelt, die sich hier angesiedelt hat, wird genauer betrachtet:
So gleiten Haubentaucher mit ihrem Nachwuchs im Gepäck durchs Bild und man hört den Kuckuck rufen. Das dieser Vogel seine Eier in fremde Nester legt, bekommt man ja schon in der Schule erzählt, aber hier kann man es mit eigenen Augen sehen. Doch nicht jede andere ansässige Vogelart lässt sich die „Fremdbelegung“ ihres Nestes gefallen und sie wehren sich auf ihre Art dagegen…
So nah am Geschehen zu sein und einen „direkten“ Einblick in diesen Teil der Natur zu bekommen, ist schon bemerkenswert oder einfach nur Wow!
Mehr möchte ich von dieser eindrucksvollen Dokumentation gar nicht erzählen, denn die Filmreise durch das wasserreiche Österreich ist sehr sehenswert und hat den einen oder anderen Wow-Effekt zu bieten.
Fazit: Sehenswerte Naturdokumentation, die durch hautnahe Einblicke in diese magische Welt hier besonders punkten kann!

 

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Wilde Anden

Polyband VÖ 22.02.19

Auf geht’s über den großen Teich zur größten Gebirgskette der Welt, den Anden.  Die Filmreise ist in drei Episoden unterteilt und trägt den Titel „Wilde Anden“.
Diese riesige Gebirgslandschft schlängelt sich an der ganzen Westküste Südamerikas entlang. Das Besondere an den Anden sind die sehr krass abwechselnden Landschaften und Klimazonen. Von eiskalten/schneebedeckten Bergen kommt man direkt  in sehr heiße/trockene Gegenden, was ich bisher so noch nicht gesehen habe. All dies ist hier in atemberaubenden wunderschönen Bildern eingefangen, außerdem kommt man der Tier- und Pflanzenwelt ganz nah.
Diese Dokumentation lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen, deshalb gibt es hier nur einen kleinen Vorgeschmack:
Wie bereits erwähnt wird es landschaftlich extrem, es beginnt mit einem Blick von oben auf sehr hohe, schneebedeckte Berge mit Gipfeln bis 7000 km Höhe. Von dort  führt die Kamera einen in zerklüftete Gebiete, die kaum Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten, aber es gibt hier richtige Überlebenskünstler in beiden Bereichen.
Dann ziehen Nebelschwaden auf und abrupt taucht man in eine tropische Klimazone ein, wo dann die unterschiedlichsten farbenfrohen Kolibri-Arten durch das Bild flattern.
Ein Kameraschwenk  führt zu brodelnden, aktiven Vulkanen, die immer noch die Landschaft der Anden nachhaltig verändern.
Ganz besonders haben mich die Salzseen beeindruckt. Inmitten dieser bizarren Flächen, tauchen Inseln auf, die trotz der widrigen Umstände tatsächlich eine Tier- und Pflanzenwelt beherbergen!
Dann wird es rosa/rot, denn unzählige Flamingos sind zu sehen, auf deren Gefieder sich durch die eiskalten Nächte Eiskristalle gebildet haben. Im Verlauf des Tages „tauen“ die Vögel auf, bis sich erneut die Nacht herabsenkt und sie morgens wieder mit Eiskristallen aufwachen….
Man sieht Brillenbären, Pumas, Skorpione, besondere Froscharten und Tierarten, die sich nur dort angesiedelt haben und anderswo auf der Welt nicht zu finden sind…
Bromelien sind eine besondere Pflanzenart , denn sie schafften es sogar an steilen Berghängen zu gedeien, ihr Nektar lockt die herumfliegenden Kolibris an und eine Froschart lebt im Inneren der Blüte…
Der letzte Teil der Reise geht nach Patagonien, man nennt es auch „Land aus Feuer und Eis“, das zwischen Chile und Argentinien zu finden ist.
Man kommt aus dem Stauen nicht heraus, die Anden sind eine einmalige Landschaftsformation, die sich auch immer noch durch die aktiven Vulkane verändert und das hier gezeigte ist eigentlich nur eine Momentaufnahme. Für die vielen Tier- und Pflanzenarten bedeutet das, sich immer wieder aufs Neue großen Herausforderungen zu stellen um hier zu überleben.
Fazit: Diese atemberaubende filmische Reise sollte man sich nicht entgehen lassen! Hier wird in wunderschönen Bildern eine einmalige Landschaftsformation präsentiert, die nachhaltig beeindruckt!  Sehr sehenswert!
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Unsere Erde 2

Universum Film VÖ 07.09.2018

Die Stimme des Sprechers wird vielen Zuschauern bekannt vorkommen, denn es handelt sich um Günther Jauch, der die über 90minütige filmische Reise rund um den Globus kommentiert.
Nachdem der erste Film „Unsere Erde“ vor zehn Jahren das Publikum mit wunderbaren und beindruckenden Bildern begeisterte, kommt nun mit „Unsere Erde 2“ die Fortsetzung ins Heimkino und überrascht mit noch nie gesehenen Szenerien, die sich in der Tier- und Pflanzenwelt abspielen.
Eigentlich darf man gar nicht so viel vom Inhalt dieses wunderschönen Naturfilms verraten, der an unterschiedlichen Stationen der Erde wie z.B. dem Regenwald, im Gebirge, aber auch unter Wasser halt macht, denn hier lohnt sich das Ansehen auf jeden Fall!

Zu Beginn gibt es einen Blick ins Weltall, die Sonne geht auf, der Tag beginnt und die Wunderwelt des Blauen Planeten mit seinen Millionen von Tieren und Pflanzen erwacht vor den Augen der Zuschauer aus einer ganz besonderen Perspektive, an zu leben….
Den ersten Auftritt hat ein Pandabär, der den Zuschauer aber im Laufe des Films nochmal begegnet…

Dann flirrt ein grün-bunter nur daumengroßer Kolibri von Blüte zu Blüte. Ein noch kleineres „Flugobjekt“ schwirrt heran und erstaunlicherweise wird es zu einer  Bedrohung für den kleinen Vogel. Eintretender Regen entspannt dann die brenzlige Situation…

Man sieht neben Panda, Serval oder Rochen wie „kleine Drachen“ auf den Galapagos-Inseln aus ihrem „Versteck“ auftauchen. Plötzlich befinden sich die Mini-Drachen in einer lebensbedrohlichen Situation….

Narwale tauchen auch oder Bären erscheinen im Bild und rubbeln sich ihren Rücken an Bäumen (im Takt der Musik)…..
Aber nicht nur an abgelegenen Orten ist das Kamerateam auf die Suche nach Bildmaterial gegangen, nein auch in die Städte, wo z.B. oben auf den Hausdächern „kleine Kobolde“ ihr Unwesen treiben.

Zebras, Pinguine, Giraffen, Faultiere und viele mehr erscheinen hier in einem ganz besonderen Blickwinkel und ich könnte noch weiter über diesen tollen Film schwärmen, denn solche wunderschönen, atemberaubenden Einblicke in die Wunderwelt der Natur habe ich bisher nicht gesehen und sie haben mich erstaunt und nachhaltig beeindruckt.

Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Außerdem gibt es noch reichlich Bonus-Material anzuschauen!

Fazit: Hier kommt man aus dem Staunen nicht heraus!  Diese Natur-Doku beeindruckt nachhaltig und ist unbedingt sehenswert!
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Wildes Thailand

Bei polyband ist jetzt diese dreiteilige BBC-earth-Dokumentation mit dem Titel „Wildes Thailand“ erschienen. Man bereist in den Episoden zuerst den tropischen Süden, als nächstes geht es in das grüne Herz und zum Schluss in den geheimnissvollen Norden.

Picture Shows: Limestone karsts – Tonsai beach, Krabi province

Die filmische Reise beginnt mit Bildern einer atemberaubenden Kulisse: Kalksteinfelden, Strände, Wälder und viele verschiedene Lebewesen sind hier eng miteinander verbunden und haben eine Gemeinschaft gebildet. Verschiedene Affenarten begegnen einem im Verlauf, man kann buddhistische Tempelanlagen bewundern oder hinabtauchen ins Meer, wo fluoreszierende Korallen und Fische zu bestaunen sind.
Waghalsige Kletterer kann man sehen, die in den Höhlen der Kalksteinfelsen verschwinden, wo sie auf der Suche nach einer ganz besonderen Delikatesse sind…

Picture Shows: Monitor lizard, Thailand

Die Landschaft wird von Mangrovenwäldern durchzogen, auf abgelegenen Inseln gibt es auch noch heute Drachen bzw. Warane in freier Natur. Damit das auch noch lange Zeit erhalten bleibt, engagieren sich die Menschen dort sehr und ein Großteil des Landes ist in Nationalparks eingeteilt, wo man asiatische Elefanten, Wasserbüffel, Doppelhornvögel, Purpurhühner, Apfelschnecken, Schlammspringer, Schmetterlingsfledermäuse , Mantarochen, Drückerfische u.v.m. entdecken kann.

Picture Shows: Close up side view of flying Great hornbill (Buceros bicornis) in nature at Khaoyai national park,Thailand

Das uralte Königreich Thailand umfasst 3000 km Küstenstreifen, goldene Strände, führt zu eindrucksvollen Wasserfällen, aber auch zu pulsierenden Metropolen wie der Hauptstadt Bangkok. Vom Landesinneren führt die Reise in den Norden Thailands wo man ein begrüntes Hochland entdeckt und es werden nur hier lebende Tierarten vorgestellt.  An die Witterung und die Landschaft haben sich die Tiere und Pflanzen angepasst und bilden so eine eindrucksvolle Gemeinschaft…

Picture Shows: Lotus flowers – Thale Noi Wetland

Mehr möchte ich von dieser atemberaubenden und bildgewaltigen Dokumentation gar nicht preisgeben, denn wer gerne etwas über ferne Länder in Erfahrung bringen möchte ohne wirklich einen Koffer zu packen bzw. ohne in den nächsten Flieger zu steigen,  dem empfehle ich die virtuelle Reise in das wunderschöne Thailand, das hier mit eindrucksvollen Bildern, wunderschönen Landschaften und einer großen Tier- und Pflanzenwelt in eine teils noch unentdeckte Welt entführt und mich nachhaltig beeindruckt hat!
Fazit: Bildgewaltige farbenprächtige Dokumentation, die die eindrucksvolle Schönheit Thailands in atemberaubenden Bildern eingefangen hat. Sehr sehenswert!
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Wildes Patagonien

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Wer sich als erstes fragt, wo auf der Erde befindet sich Patagonien, für den gibt es hier ein paar wegweisende Informationen:
Also, Patagonien ist eine sich über zwei Länder, nämlich Chile und Argentinien, verteilende Region in Südamerika. 2000 km lang erstrecken sich die Anden mit ihren schneebedeckten Gipfeln und teilen Patagonien in einen westlichen und einen östlichen Teil  und somit auch in zwei ganz unterschiedliche Klimazonen. Obwohl es keine festgelegten Grenzen gibt, sind hier Schneelandschaften und Wüstensteppen vorzufinden und südlicher geht es dann auch nicht mehr, denn dort befindet sich das Südpolarmeer und die Antarktis.
Die drei Episoden über das „Wildes Patagonien“ heißen Land der VulkaneIm Schatten der Anden und Das Ende der Welt.
Da diese Region wenig besiedelt ist, gibt es hier Landschaft und Wildnis pur und eine Tier- und Pflanzenwelt, die sich der Extreme angepasst hat, aber auch einige Arten, die aus dieser Umwelt und den Lebensbedingungen ihren Nutzen ziehen…..
Gleich zu Beginn der ersten Folge streift ein Puma über erkaltete Lavafelder und plötzlich schauen drei ganz entzückende Pumababys in die Kamera, deren Mutter als erstes im Bild war…

 

Picture Shows: Having just left the protection of their mother, these two wild Puma sisters are finding it hard to break their sibling bond. It can take up to 5 months, but eventually these two pumas will have to face the Patagonian wilderness alone.

Picture Shows: Herds of Guanacos, the wild ancestors of the llama, roam the foothills of the Andes mountains. Temperatures here frequently plummet below 0°C but their double layered fur keeps out the extreme cold.

Picture Shows: Sea Lion mothers go to sea to feed for a few days each trip, leaving their pups on shore. When they return they greet eachother before the pup begins to feed, ravenous for her nutritious milk.

Es gibt hier reichlich aktive Vulkane und deshalb findet man hier auch imposante Wolkenformationen, die sich durch die immer neuen Ausbrüche bilden. Eine unwirkliche Landschaft ist hier entstanden, die auf den ersten Blick vermuten lässt, hier liegt überall Schnee und die Bäume sind unter der Last zusammengebrochen, aber dem ist nicht so, denn es ist kein Schnee, sondern Asche ….
Von dieser bizarren Landschaft geht es weiter zu tosenden Wasserfällen und einem riesigen Schwarm von Vögeln, den Schmaradsittichen, die besonders gern die Zapfen der Andentannen mit ihrem Schnabel bearbeiten und sich die Leckerei aus dem Inneren herausholen. Auch diese Tannenart ist ein ungewöhnlicher Anblick und damit ihre Art erhalten bleibt und nicht alle Zapfen von den Sittichen verspeist werden, sind diese Bäume alle zur gleichen Zeit „reif“ und so viele Zapfen können dann auch die Sittiche nicht vertilgen….
Dann flattert der Chilekolibri durch das Bild. Diese Vogelart lebt in einer Art Symbiose mit einer besonderen Pflanze, damit Tier und Pflanze überleben können….
Aber mehr brauche ich eigentlich von dieser bildgewaltigen Dokumentation nicht vorher erzählen, denn die Bilder sind einfach zu eindrucksvoll um sie richtig zu beschreiben. Ich bin immer wieder beeindruckt, welch schöne Gegenden es auf der Welt gibt und was für außergewöhnliche Tier- und Pflanzenarten doch den Kampf ums Überleben in diesen teils extremen Klimazonen aufnehmen. Aufnahmen aus der Luft, zu Land und unter Wasser bekommt man hier zu sehen, die echt beeindruckend sind!
Ach ja, besonders imposant fand ich auch die filmische Begegnung mit dem Strandmeister…
Neugierig geworden, wer oder was das ist, mein Tipp: In der Dokumentation über das „Wilde Patagonien“ wird das Rätsel gelöst!
Fazit: Unberührte Natur in einer bildgewaltigen Dokumentation, die ans Ende der Welt führt und die man sich unbedingt ansehen sollte!
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Der Kaukasus

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Die zweiteilige Dokumentation „Der Kaukasus“  beginnt mit Bildern von hohen schneebedeckten Bergen so weit das Auge reicht. Diese mächtige Gebirgslandschaft, die vom Schwarzen bis zum Kaspischen Meer verläuft bildet imposant die Grenze zwischen Europa und Asien. Diese eindrucksvolle, aber auch schroffe Region der Erde ist bisher weitgehend unbekannt und hat auch deshalb bereits zu vielen Sagen und Mythen inspiriert….
Auch wenn auf den ersten Blick diese weiß-graue Landschaftsform unbewohnt aussieht, gibt es hier durchaus Tier- und Pflanzenarten, die sich den extremen Klimabedingungen angepasst haben oder auch nur in dieser Region vorkommen. Plötzlich erscheinen im Bild massige Bergwisente, die besonders von den schnellen Wetterwechseln profitieren, denn unter dem Schnee wird die vorhandene Graslandschaft konserviert, so dass sie in den Mini-Sommern gleich wieder reichlich an Nahrung finden.
Und noch eine besondere Tierart lebt hier: Die Saiga-Antilope, die durch einen Art Nasenrüssel auffällt. Diese besondere Beschaffenheit ihrer Nase ist eine Art Klimaanlage, wo die eingeatmete Luft angewärmt wird….
Ohrenigel, Agamen und Hundertfüßer sind nur noch weitere hier im Film vorgestellte Arten.
Der zweite Teil der Dokumentation führt zum sogenannten Kleinen Kaukasus, wie  man auch einen Teilabschnitt der großen Gebirgskette bezeichnet, die nach  Armenien, Georgien und Aserbaidschan führt. Hier findet man dann auch in der sogenannten Transkaukasischen Senke ein völlig anderes Klima, denn hier gibt es Gluthitze und brodelnde Schlammvulkane. Auch in dieser Region hat sich eine ganz besondere Tier- und Pflanzenwelt angesiedelt, wie z.B. die Schilfkatze, für die Wasser kein Problem ist und sie so ihre Nahrung in Form von großen Fischen problemlos erbeuten kann…
Besonders farbenfroh wird es, wenn ein Schwarm Bienenfresser über den Bildschirm schwirrt. Diese Vogelart buddelt Röhrengänge in den sandigen Boden um dort seine Eier abzulegen.
Ich finde es immer spannend solche Dokumentationen anzuschauen. Zumeist – wie auch hier – wird über Gegenden auf der Erde berichtet, die ich mit Sicherheit nie bereisen werde. Beeindruckend finde ich immer wieder die Tier- und Pflanzenwelt, die sich unter extremsten Witterungs- aber auch Landschaftsbedingungen einrichtet und dort existiert.
Fazit: Extreme Klimawechsel und eine Tier- und Pflanzenwelt, die diesen Widrigkeiten strotzt, davon erzählt eindrucksvoll diese Dokumentation!

 

 

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Wildes Baltikum

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Die zweiteilige Dokumentation „Wildes Baltikum“ umfasst die Kapitel „Die Küste“ und „Wälder und Moore“.
Unter dem Oberbegriff Baltikum versteht man die drei Ostseeanrainerstaaten Litauen, Lettland und Estland. Die Reportage beginnt in Litauen, genauer gesagt an der Kuhrischen Nehrung, die eine landschaftliche Besonderheit darstellt: Diese Dünenlandschaft ist ständig „unterwegs“ mit fatalen Folgen, denn durch die bereits im 17. Jahrhundert begonnenen Rodungen des Kiefernwaldes bis hin zum Kahlschlag entstanden riesige Wanderdünen, die 14 Dörfer unter sich begruben. Viele Versuche die Dünen zu stoppen, misslangen und mittlerweile hat man wieder angefangen die Dünen mit Bäumen zu bepflanzen, so dass im Moment eine Art Ruhezustand eingetreten ist…..
Entlang der kilometerlangen Sandstrände der Ostsee führt die Reise auch zu der steinigen Küste Estland mit ihrer Inselwelt. Im Baltikum gibt es zahlreiche Naturschutzgebiete, einige davon werden hier gezeigt mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.
Besonders farbenfroh sind die Blauracken, eine Vogelart, die leer stehende Spechthöhlen gern als Nistplatz und Wohnung übernehmen. In engen Mauerspalten wohnt gern der Ameisenbär der Vogelwelt, wie auch der Wiedehopf genannt wird, große Arten von Insekten und Käfern stehen auf seinem Speiseplan….
Um natürlichen Naturschutz bzw. Landschaftspflege zu gewährleisten, hat man eine besondere Pferdeart bzw. Ponys wieder angesiedelt, die mittlerweile in großen Herden  leben.
Im Wasser tummeln sich Keglrobben, die man in der Inselwelt Estlands antrifft.
Wilde Orchideen wie z.B. den Frauenschuh oder die Wald-Hyazinthe werden hier im Film gezeigt, was für die Unberührtheit der Natur spricht. Bären, Luchse und Wölfe kommen ebenfalls in freier Wildbahn des Baltikums vor und präsentieren sich hier im Film.
Die zweiteilige Natur-Doku gibt Einblick in die unterschiedlichsten, naturbelassenen und wilden Landschaftsformen der drei Länder. Eindrucksvoll bekommt man hier die Tier- und Pflanzenwelt präsentiert und lernt die Bewohner mit ihren Sitten und Gebräuchen kennen.
Fazit: Ob aus der Vogelperspektive, zu Wasser oder an Land, die filmische Reise ins Baltikum ist informativ und sehenswert!
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