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Catherine the Great

Edel Motion VÖ 29.11.19

Ich bin seit der Krimi-Serie „Heißer Verdacht“, wo Helen Mirren die Kriminalkommissarin Jane Tennison spielte, ein großer Fan von ihr! Ihre große Schauspielkunst wurde in der Vergangenheit ja bereits mehrfach zu Recht mit Auszeichnungen und sogar mit dem Oscar prämiert!
Nun ist sie in die Rolle der russischen Herrscherin/Zarin Katharina der Großen geschlüpft und in der vierteiligen Mini-Serie „Catherine – The Great“ zeigt sie ihr Können.

Die Handlung beginnt einige Zeit nachdem Katharina den Zarenthron bestiegen hatte, da ihr Ehemann Zar Peter III. ermordet wurde. Katharina soll in die geplante Ermordung ihres Gatten involviert gewesen sein…
Obwohl sie die Herrscherin eines riesigen Reiches ist und diese Machposition auch verkörpert, kann sie niemanden so recht trauen, selbst ihr Sohn Paul drängt an die Macht, sieht sich als rechtmäßigen Thronerben…
Doch Katharina zeigt Stärke und behauptet sich erfolgreich gegenüber ihren Widersachern, denn sie besitzt Intelligenz, kann zu ihren Entscheidungen stehen und in der damaligen „Männerwelt“ ihre Machtstellung präsentieren. Und eins sollte man ganz sicher nicht: Sie unterschätzen!
Bald lernt Katharina den gutaussehenden Leutnant Potemkin kennen und lieben. Er erwidert diese Liebe und er wird bis zu seinem Tod über viele Jahre an ihrer Seite bleiben und ihr zudem ein wichtiger Vertrauter und Ratgeber in politischen und militärischen Angelegenheiten sein.
Neben der „romantischen Verbindung“ zwischen Katharina und Potemkin, die wie ein roter Faden durch die Serie zieht, kommt das recht ausschweifende Liebesleben am Hofe zur Darstellung.
Die teils an historischen Plätzen und in prunkvollen Gebäuden gedrehte Mini-Serie ist prachtvoll ausgestattet und spiegelt den Glanz der damaligen Zeit am russischen Hof wieder. Bekannte Schauspieler wie z.B. Gina McKee, Jason Clarke, Rory Kinnear, Richard Roxburgh oder auch Clive Russell sind neben Helen Mirren in die aufwendig gearbeiteten Köstüme geschlüpft. Durch das Tragen der unverzichtbaren Perücken erkennt man manchen Darsteller erst auf dem zweiten Blick wieder.
Diese historische Mini-Serie hat mir gut gefallen. Ausstattung und Kulisse katapultieren einen in ein anderes Jahrhundert. Helen Mirrens Darstellung der russischen Zarin ist wunderbar gelungen und besonders im letzten Teil der Serie zeigt sie einmal mehr ihre große Wandlungsfähigkeit und ihr Können!
Fazit: Diese prachtvoll ausgestattete historische Mini-Serie ist gelungen und sehenswert. Das tolle Schauspiel-Ensemble, allen voran Helen Mirren zeigt hier Schauspielkunst vom Feinsten!
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Stephan Ludwig:  Zorn – Tod um Tod

Fischer Verlage

Genau vor einem Jahr habe ich hier den von Anfang an fesselnden Fall Nr. 8 „Zorn – Blut und Strafe“ vorgestellt, und dem Page-Turner die volle Punktzahl zugesprochen.
Nun ist mit „Zorn – Tod um Tod“ der neunte Fall mit dem Ermittler-Dream-Team Hauptkommissar  Zorn und seinem Freund und Kollegen Schröder erschienen.
Wieder flogen die Seiten nur so dahin, denn kaum einmal angefangen zu lesen, ist man schon mitten im Geschehen und man kann sich kaum von der Handlung lösen:
Die Schlüsselfrage, die dieses Buch durchzieht, ist, warum der erfolgreiche Geschäftsmann Donald Piral so qualvoll ermordet wurde. Ausgerechnet Schröder findet den Toten, dessen Körper bis zur Unkenntlichkeit durch Löschkalk verätzt wurde…
Bei den Ermittlungen macht sich der Geschäftspartner des Toten, Victor Kurz verdächtig und besonders Claudius Zorn ist nicht gut auf ihn zu sprechen, verbindet die beiden doch eine gemeinsame Vergangenheit…….
Noch während die Ermittlungen im Fall Piral laufen, wird die bekannte Schriftstellerin Jenny Vaatz gefoltert und ermordet aufgefunden..
Im Verlauf ergeben sich Hinweise, dass die Morde zusammenhängen könnten und eine weitere Person in höchster Lebensgefahr schwebt…
Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, wird besonders die Freundschaft zwischen Zorn und Schröder auf eine harte Probe gestellt. In Schröders Privatleben tut sich was. Doch die glücklichen Stunden dauern nur kurz an und bald ist Schröders Seelenheil so angekratzt, dass er alle Kontakte abbricht und  „verschwindet“….
Ob Schröder wieder auftaucht – bleibt hier unerzählt, denn erneut ist es Stephan Ludwig meisterhaft gelungen, einen dermaßen spannenden, emotionalen und nervenaufreibenden Thriller zu schreiben, der noch lange nachklingt….
Mir sind die beiden Ermittler über die Jahre ans Herz gewachsen und ihre kleinen „Kabbeleien“ gehören einfach dazu. Starke Nerven sollte man schon haben, denn die Morde haben es in sich und lassen einen schon ein ums andere Mal die Nackenhaare hochstehen. Nach den Turbulenzen in der aktuellen Handlung gönne ich den beiden eine kleine „Verschnaufpause“ und hoffe aber auch, dass Fall Nr. 10 nicht ganz so lange auf sich warten lässt.
Fazit: Volle Punktlandung –  So muss ein Thriller sein – von Anfang an fesselnd, nervenaufreibend und nicht vorhersehbar! Echt klasse!
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Andrea Sawatzki: Andere machen das beruflich

Piper Verlag

Gundula Bundschuh nebst familiärem Anhang hat nach „Ihr seid natürlich eingeladen in „Andere machen das beruflich“ ihren kreativ-chaotischen vierten Auftritt!
Das Cover des Buches verrät schon mal, worum es inhaltlich diesmal geht. Gundula Bundschuh wird aus ihrem täglichen familiären „Chaos“ unfreiwillig in die Rolle einer Lehrerin katapultiert und das genau auf dem Gymnasium, wo auch ihre beiden Kinder zur Schule gehen. Ehe sie sich versieht soll sie mit einer Gruppe von Schülern Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf die Bühne bringen, denn die 200-Jahr-Feier des Gymnasiums steht in Kürze an. Dass es sich um hier zumeist um Schüler/innen handelt, die in die Theater AG wegen „Fehlverhaltens“ strafversetzt wurden und hier eher unfreiwillig teilnehmen, erfährt Gundula nur so nebenbei….
Bevor Gundula ihren Auftritt vor der Klasse hat, vergeht einige Zeit, denn die erste Stunde verpasst sie auf der Schultoilette, da sie intensive Atemübungen durchführen muss um ihre Phobie vor großen Menschenansammlungen zu vertreiben, doch bis sie einigermaßen „startbereit“ ist, ist es bereits Abend geworden und ihre Schüler unverrichteter Dinge nach Hause gegangen….
Mehr zum Inhalt dieses sehr humorvollen Romans möchte ich nicht preisgeben, denn es lohnt sich wirklich dieses Buch zu lesen und eins kann ich garantieren, die Lachmuskeln bekommen hier reichlich viel Arbeit!
Da bereit einige der vorherigen Bücher der Reihe mit Andrea Sawatzki (es hätte auch niemand anders so passend spielen können!) als Gundula Bundschuh verfilmt wurden, hatte ich gleich beim Lesen die Personen auch bildlich vor Augen, so dass ganz schnell das „Kopfkino“ ansprang und ich mitten im Geschehen war…
Nachdem ich alle Bücher der Reihe gelesen habe, kommt es mir vor, als wenn ich Familie Bundschuh schon immer kenne und es war ganz leicht wieder an ihrem Alltag „teilzunehmen“!
Besonders gut gefällt mir der Erzähl/Schreibstil von Frau Sawatzki, denn wenn man mal in seine eigene Familie blickt, findet man sicherlich die eine oder andere Parallele bzw. sind die geschilderten Situationen „wie aus dem wirklichen Leben“ aufgeschrieben und mit viel Humor erzählt.
Ich habe beim Lesen herzhaft gelacht und freue mich auf die Fortsetzung der Reihe (man will doch wissen ob nun ein Hermann oder eine Petra „koooooooommt“) bzw. auf die Verfilmung dieses Buches, die wie man aus dem Klappentext erfährt, schon in Vorbereitung ist!
Fazit: Gelungener humorreicher Page-Turner, an dem man einfach nicht vorbei kommt!

Wer mal in eine Verfilmung des „Sommernachtstraums“ hineinschnuppern möchte, dem empfehle ich diese DVD

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Springflut – Staffel 2

Edel Motion VÖ 08.11.19

2017 erschien die Verfilmung des BestsellersSpringflut“ als fünfteilige Serie für das Heimkino.
Olivia Rönning, eine junge angehende Polizistin stand im Mittelpunkt des Geschehens. Ein für die Polizeihochschule als Übungsfall deklarierter echter „Cold Case“ entpuppte sich für die junge Frau als etwas ganz Persönliches…
Nachdem tatsächlich der Cold-Case-Fall aufgeklärt werden konnte und in Olivias Privatleben alles auf den Kopf gestellt wurde, nimmt sie sich erst einmal eine Auszeit und verbringt einige Zeit im Ausland….
Und so geht es nun mit „Staffel 2“ weiter:

Photo: Niklas Maupoix

Nachdem sie nun wieder schwedischen Boden unter den Füßen hat und sie auf dem Weg nach Hause ist, trifft sie auf die völlig verstörte Sandra Sahlmann, die gerade ihren Vater erhängt in seinem Haus vorgefunden hat….
Olivia nimmt Sandra bei sich zu Hause auf, während der Selbstmord ihres Vaters untersucht wird und dann im Verlauf ein Mordfall daraus wird.
Bekannte Gesichter aus der vorherigen Staffel tauchen wieder auf und der Mord an Bengt Sahlmann landet bei der Ermittlerin Mette Olsäter auf dem Tisch…

Szenenwechsel und es geht nach Marsaille, wo eine zerstückelte weibliche Leiche gefunden wird. Mit Hilfe der Medien wird versucht die Identität der Frau zu ermitteln.

Tatsächlich erkennt in Schweden Abbas, ein guter Bekannter von Mette und auch Olivia, die Frau als seine einstige große Liebe Samira wieder. Durch widrige Umstände trennte sich ihr gemeinsamer Lebensweg, doch nun will er unbedingt wissen, was mit ihr passiert ist.
Tom Stilton, einst Polizist, ist ein guter Freund von Abbas, der ihn nach Frankreich begleitet um dort seine alten Kontakte zur französischen Polizei zu nutzen um an Hintergründe für den Mord zu kommen….
Obwohl Olivia noch keine „richtige“ Polizistin ist, kann sie offiziell nicht an den Ermittlungen teilnehmen, doch irgendwie taucht sie immer wieder an den richtigen Stellen oder bei den in die Ermittlungen verwickelten Personen auf, um auf ihre Art und Weise zu recherchieren…
Der schwedische Schärengarten als schöne Kulisse gaukelt kurze Zeit Idylle vor, die sich aber mörderisch schnell ändert….
Manches Vorgehen von Olivia fand ich grenzwertig und besonders wie sie sich nicht nur einmal in lebensbedrohliche Situationen katapultiert, aber ansonsten ist die Serie spannend aufgemacht, die Charaktere mittlerweile gut bekannt und da es in Buchform schon weitere Vorlagen gibt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass diese Serie fortgeführt wird.
Fazit: Gelungene spannende Fortsetzung, die durch die gute darstellerische Besetzung ebenfalls punkten kann und gern erneut fortgesetzt werden darf!
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Jørn Lier Horst: Wisting und der Tag der Vermissten

der audio-verlag

In diesem Hörbuch geht es um „Cold Cases“, also alte ungelöste Kriminalfälle. „Der beste Kommissar Norwegens ermittelt“.
Dieser Kommissar heißt William Wisting und der Vermisstenfall Katharina Haugen, die vor über 20 Jahren spurlos verschwand, lässt ihn die ganzen Jahre nicht los. Jedes Jahr –  an dem Tag als sie verwand – nimmt er sich die Fallakten immer wieder zur Hand und liest darin, ohne dass er neue Erkenntnisse erlangt. Über die lange Zeit hat er sich auch mit Martin, dem Ehemann von Katharina Haugen „angefreundet“. Obwohl dieser einer der Hauptverdächtigen damals war, konnte man ihm nie etwas nachweisen. Jahr um Jahr schaut der Kommissar am Jahrestag von Katharina Haugens Verschwinden bei ihrem Ehemann zu einem kleinen Plausch vorbei…
Doch dieses Jahr kommt alles anders, denn ein extra aus Oslo angereister Kollege, Adrian Stiller, bringt Bewegung in den Fall,  denn diesem sind in einem anderen Vermisstenfall die Fingerabdrücke von Martin Haugen aufgefallen. ….
Kommissar Wisting will Martin Haugen zu diesen Erkenntnissen befragen, doch der scheint ebenfalls spurlos verschwunden zu sein…..
Die zwölfstündige Lesung von „Wisting und der Tag der Vermissten“ hat der Schauspieler Götz Otto übernommen. Bei seiner Lesung sprang der Funke leider bei mir nicht rüber, auch wenn er seine Stimme moduliert und man die Personen gut unterscheiden kann, bleibt er mir zu „gelassen“ bei seinem Vortrag.
Ich hätte mir auch eine andere „Aufarbeitung und Auflösung“ der zwei alten Kriminalfälle gewünscht, das Potential war sicherlich vorhanden. Leider hatte ich recht schnell eine Idee wo die beiden vermissten Frauen zu finden sind, was sich dann auch bestätigt hat. Das seichte Spannungslevel verändert sich leider nicht, obwohl sicherlich einige „Schauplätze“ – wie z.B. die Hütte oder der Rückweg von dort – für einen Anstieg der Spannung geeignet waren. Das Ende überrascht dann ebenfalls nicht, weswegen ich hier nur von durchschnittlicher Krimi-Kost sprechen möchte.
Fazit: Eher seichte Krimi-Kost, deren Potential leider nicht voll ausgeschöpft wurde!
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Weihnachten in Grantchester

Edel Motion VÖ 08.11.19

Ach ja, wie die Zeit vergeht und das Jahr 2019 neigt sich schon langsam den Ende zu. Wer noch nicht weiß, was er auf den Gabentisch legen soll, da kommt hier mit dem Serienspecial „Weihnachten in Granchester“ für Fans der Serie oder für die, die diese Serie kennenlernen wollen, genau das Richtige!
Kürzlich hatte ich ja hier „Staffel 2“ der britischen Serie vorgestellt, die ja eher etwas düster daherkam und auch Pfarrer Sidney Chambers einige Zeit seelisch sehr angeschlagen war und seine Freunde sich große Sorgen um ihn machten. Ein wenig Licht am Ende des Tunnels war dann, dass sich seine geliebte Amanda von ihrem Ehemann getrennte und sie bei ihrer Tante Unterschlupf bekam…

In der gut einstündigen Weihnachtsfolge ist man mittlerweile im Jahr 1954 angekommen und das Fest der Liebe steht kurz bevor. Die Vorbereitungen zum Fest laufen im Pfarrhaus unter der „Leitung“ von Mrs. Maguire auf Hochtouren, so dass der Duft von Weihnachtsgebäck in der Luft liegt. Die Kinder der Gemeinde proben ein Krippenspiel, was recht nervenaufreibend ist….

Die Verbindung zwischen Sidney und der hochschwangeren, in Trennung lebenden Amanda steht unter keinem guten Stern, denn es verstieße gegen den „guten Anstand“ das die beiden ein Paar werden und da gibt es noch viele Hürden zu nehmen….
Einen passenden Kriminalfall gibt es hier auch, von dem ich aber nichts weiter verraten möchte, denn es ist erfrischend, was den Machern der Serie hier „Weihnachtliches“ und Spannendes eingefallen ist und das doch mal ganz anders ist, als was man sonst in „Weihnachtsspecials“ so geboten bekommt.

Ob es noch Hoffnung für Sidney und Amanda gibt, bleibt genau wie die Synchronisation von Staffel 3 abzuwarten, die dann vielleicht Licht ins Dunkel bringt.  Ich habe dieses Serienspecial genossen und kann nur jedem Fan der Serie raten, es nicht zu verpassen!
Fazit: Turbulente Momente in der Vorweihnachtszeit, gewürzt mit einem Kriminalfall á la Grantchester und fertig ist das gut gelungene, sehenswerte Weihnachtsspecial, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

 

 

 

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Catherine Shepherd: Dunkle Botschaft

kafel verlag

Die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz mit dem Hang zum „Detektivspielen“ hat nach „Winterkalt“ nun in „Dunkle Botschaft“ ihren vierten Einsatz.
Hatte Catherine Shepherd im vorherigen Buch die Leser noch in die Gedankenwelt eines Opfers eintauchen lassen, erfährt man in der aktuellen Geschichte parallel und eingewoben warum „das Böse böse wurde“….
Wie gewohnt sind die Kriminalfälle nichts für schwache Nerven und der eine oder andere Schauer lief mir beim Lesen auch über den Rücken!
Julia Schwarz leitet seit kurzer Zeit das rechtsmedizinische Institut, was viel „Papierkram“ bedeutet und ihr Schweißperlen auf die Stirn zaubert. Sie ist froh, wenn sie an ihren eigentlichen Arbeitsbereich „fliehen“ kann, wo gerade ihre engagierte  und besonders clevere Assistentin Lenja den Leichnam einer jungen Frau zur Obduktion vorbereitet. Die Untersuchung soll klären ob der Stromschlag in der Badewanne tatsächlich ein Unfall war…. Doch diese These kann Julia ganz schnell entkräften, denn auf der Kopfhaut unter den Haaren versteckt, hat der Mörder eine Botschaft hinterlassen, die es schnell zu entschlüsseln gilt, denn sonst – das ist sicher – stirbt wieder jemand….
Doch diese rätselhafte Botschaft zu knacken ist sehr schwer, dann hat Julia eine Idee und tatsächlich ist sie dem Bösen ganz dicht auf den Fersen und es kommt zu einer Konfrontation, die allerdings so abrupt geschieht, dass Julia zu Boden geschleudert wird und sie keine Chance hat die flüchtende Person festzuhalten. Was sie dann allerdings entdeckt, lässt sie das Blut in den Adern gefrieren…..
Das bestialische Morden geht noch weiter und die Botschaften, die es zu entschlüsseln gibt, werden immer schwieriger. Julias Assistentin Lenja vertieft sich in diese Rätsel und gemeinsam gehen die beiden Frauen dann einer Spur nach, was allerdings keinen guten Ausgang nimmt…
Erneut hat Catherin Shepherd es geschafft, mich mit ihrem Erzählstil zu fesseln. Dem „Bösen“ eine Stimme zu geben ist ihr wunderbar gelungen. Verdächtige gibt es einige im Verlauf, doch bis zur Auflösung des Falls ist es ein nervenaufreibender „schwieriger Parcours“, den ich allerdings gern in Windeseile genommen habe, um die „Auflösung“ zu erfahren…
Mir wird Julia Schwarz immer sympathischer und durch ihre Beziehung zu Kriminalkommissar Florian Kessler „taut“ sie auch menschlich etwas auf. Gelungen fand ich auch, dass Lenja hier durch ihren Scharfsinn punkten konnte, obwohl sie dadurch dem Bösen lebensbedrohlich nah kam…
Fazit:  Ich gebe hier keine Rätsel auf: Volle Punktzahl für diesen nervenaufreibenden, meisterhaft präsentierten Thriller! Bitte mehr davon!
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