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Deep – Kleine Helden der Tiefsee

Ascot Elite VÖ 26.10.18

In naher Zukunft spielt dieser bunte Animationsfilm, der von den Machern der quirligen „Madagascar-Filme“ ist. 
Es geht hinab auf den Meeresgrund, der allerdings für die Meerestiere kaum noch bewohnbar ist, denn durch die Verschmutzung und deren Folgen gibt es dort nur noch wenig Raum zum Leben. In einer Höhle hat sich eine bunt zusammengewürfelte Kolonie aus Meerestieren wie verschiedenen Fischarten, Krebsen, Krabben und Kraken, wovon einer der kleine Thommi ist, angesiedelt. Thommis Großvater, ist der weise alte Krake, der alles im Blick hat und ganz besonders den kleinen Bewohnern der sicheren Höhle verboten hat, sie zu verlassen, denn draußen ist es viel zu gefährlich…
Doch Thommi ist wissbegierig und er strotzt nur so vor Tatendrang und heimlich ist er schon des öfteren aus der Höhle geschwommen und hat dort auf dem Meeresgrund so einiges entdeckt, was ihn fasziniert. Da allein die Umgebung zu erkunden zu langweilig ist, macht er sich eines schönen Tages mit zwei Freunden auf den Weg nach draußen. Unter all dem Müll den die Freunde auf dem Meeresboden entdecken, befindet sich auch  alter Torpedo…
und dann passiert es…..
sie lösen eine Explosion aus,  was dazu führt, dass der Meeresboden in Bewegung gerät und in Folge dessen die sichere Höhle durch einen großen Felsbrocken blockiert wird. Nun ist guter Rat teuer, denn niemand kann den großen Felsen bewegen. Der alte Krake kennt nur einen, der diese Kraft aufbringen könnte und der heißt Nathan und ist ein großer Wal…
Nun beginnt das große Abenteuer von Thommi und seinen Freunden, die sich auf den Weg machen um den großen Wal ausfindig zu machen und ihn um Hilfe zu bitten……
Die farbenfrohen Meeresbewohner sind optisch gut gelungen. Doch die abenteuerliche Suche nach dem großen Wal, ist nach meinem Geschmack nicht ganz so gelungen. Manche Szenen finde ich für Kinder doch etwas zu „gruselig“ , besonders die Bewohnerin der Titanic könnte hier doch eher Angst als Begeisterung auslösen und auch die Gesangseinlagen sind für meine Ohren entbehrlich gewesen. Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass die Macher von „Deep – Kleine Helden der Tiefsee“ sich nicht entscheiden konnten für welche Altersklasse der Film gedacht sein sollte, was schade ist, denn mit den bekannten Pinguin-Abenteuern aus „Madagascar 1-3 “ kann dieser hier  leider nicht mithalten.
Fazit: Schade, eher durchschnittlicher Animationsfilm, der sich nicht entscheiden kann, ob er Jung oder Alt unterhalten möchte!
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Sabine Kornbichler: Das Richterspiel

Piper Verlag

Im Vorfeld habe ich zwei Bücher der Autorin gelesen. Mit „Wie aus dem Nichts“ war ich auf sie aufmerksam geworden und obwohl ich den Inhalt noch etwas „unrund“ fand, war ich begeistert als ich „Das böse Kind“ gelesen hatte. „Das Richterspiel“ lautet der Titel des neuen seitenstarken Kriminalromans von Sabine Kornbichler, dessen Inhalt ich hier kurz zusammenfasse:
Eigentlich ist Marlene Biologin, aber durch die Krankheit ihres Vaters, den sie bis zum Schluss gepflegt hatte, hat sie diesen Beruf aufgegeben und sie verdient nun ihren Lebensunterhalt mehr recht als schlecht mit der Alltagsbetreuung von Senioren. Eine ihrer Kundinnen ist Heidrun Momberg, die durch einen häuslichen Unfall kurzfristig ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Da Frau Momberg auch ein Haustier hat, das versorgt werden muss, schaut Marlene abends noch mal nach dem Tier und findet dabei in der Wohnung die Leiche einer Frau. Später stellt sich heraus, dass es sich um eine der Töchter von Frau Momberg handelt, die ermordet wurde…
Im Verlauf der Handlung wendet der ehemalige Kriminalbeamte Claussen, der bereits im Ruhestand ist, sich an Marlene und bittet sie um Hilfe. Doch die erbetene Hilfe gestaltet sich ganz anders als Marlene es vermutet. Besagter Kripo-Beamter ermittelt „verdeckt“ bzw. auf eigene Faust im Mordfall der Frau, die Marlene tot aufgefunden hat und sie soll ihn dabei unterstützen. Obwohl sich in Marlene alles dagegen sträubt und sie diesen Auftrag nicht annehmen will, gerät sie doch immer wieder und weiter in den Fall hinein, was dann bald für Claussen und auch sie bald lebensgefährlich wird…
So in der Zusammenfassung klingt der Inhalt noch interessant und spannend. Tatsächlich ist es bis zur Auflösung des Geschehens aber ein weiter und ehrlich gesagt etwas mühseliger Weg, zumal es viele Mitwirkende gibt, die befragt werden und deren Angaben immer wieder von allen Seiten beleuchtet werden.  Ansatzweise gibt es Spuren und Verdächtige, aber obwohl ich es anfangs noch für einen recht kniffligen Mordfall hielt, nahm dies dann im Verlauf immer mehr ab.  Besonders diese Kombination des „Privat-Ermittler-Duos“ aus Claussen und Marlene ist für mich unrealistisch und passt irgendwie nicht. Aber mal davon abgesehen, ist auch die „Ermittlung“ selbst etwas zu langatmig geraten und als dann der wegweisende Hinweis in Richtung Auflösung kommt, hätte ich ihn fast überlesen…, was schade ist, war ich doch von dem vorherigen Buch so begeistert.
Diesmal ist es für mich nur durchschnittliche Krimi-Kost, dessen Auflösung am Ende ein bißchen wie aus „dem Hut“ gezaubert, wirkt.
Fazit: Drei von fünf Punkten – entspricht durchschnittlicher Krimi-Kost

 

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Donato Carrisi: Diener der Dunkelheit

Der Audio Verlag

Nachdem ich „Der Nebelmann“ von Donato Carrisi –  in der Hörbuchversion von Uve Teschner wunderbar vorgetragen – gehört hatte und ich mir auch die gelungene Verfilmung des Thrillers angeschaut habe, war ich gespannt, was sich der Autor nun an Spannung  hat einfallen lassen.
Da Uve Teschner auch diesmal die ungekürzte Lesung des neuen Thrillers mit dem Titel „Diener der Dunkelheit“ übernommen hat, fiel mir die Wahl leicht und ich habe die Hörbuchversion genossen…
Durch seine wandelbare Stimme schafft es der Vorleser gleich von Anfang an die passende Atmosphäre aufkommen zu lassen, die den Zuhörer mitnimmt auf eine sehr vielschichtige, unheimliche und durchaus beängstigende Erzählung, die mit dem Auftauchen einer wenig bekleideten und völlig durcheinander wirkenden  jungen Frau beginnt, die man an einer Landstraße aufgelesen und ins Krankenhaus gebracht hat.
Die herbeigerufenen Ermittler staunen nicht schlecht, als sich herausstellt, dass es sich bei der jungen Frau um Samantha Andretti handelt, die als Dreizehnjährige spurlos verschwand, was nun 15 Jahre her ist……
Nicht nur die Polizei ermittelt in diesem Fall, sondern auch ein schwerkranker Privatermittler, der damals von den Eltern des Mädchens engagiert wurde und genau wie die Polizei keine Spur von der Vermissten fand. Er sieht sich in der Pflicht seinen damaligen Auftrag wieder aufzunehmen. Obwohl ihm selbst offenbar nicht mehr viel Lebenszeit übrig bleibt, will er unbedingt den Entführer ausfindig machen. Ob ihm das gelingt?
Mehr darf man von dem spannend aufgemachten und sehr anschaulich geschilderten Leidensweg des Mädchens und die Suche nach dem gut getarnten Bösen nicht erzählen, denn die fesselnde Lesung von Uve Teschner fängt einen einen ganz schnell ein und gebannt lauscht man dem Geschehen….
Ganz besonders zum Ende muss man aber ganz genau zuhören und darf sich nicht ablenken lassen, denn nach der vermeintlichen Auflösung, setzt der Autor noch einen unvorhersehbaren Schlussakkord….
Fazit: Carrisi und Teschner sind eine tolle Kombination, so dass aus der spannenden Buchvorlage dann durch die gekonnte Lesung die Handlung vor dem „inneren Auge“ lebendig wird!
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Greyzone – No way out

Edel:Motion VÖ 12.10.18

Die zehnteilige Serie „Greyzone: No Way Out“ führt handlungsmäßig nach Dänemark, Schweden und Deutschland und vor den Augen der Zuschauer entwickelt sich ein Alptraum-Szenario, das in einem Hafengebiet in Schweden ihren Anfang nimmt. Dort wird von Eva Forsberg, einer Mitarbeiterin der SÄPO (schwedische Sicherheitspolizei) in einem verdächtigen Lkw ein Teil gefunden, das ihren Verdacht auf einen möglichen Terroranschlag einer bislang noch unbekannten Terrorgruppe, verdichtet…

Bei den Ermittlungen in dieser Richtung führt eine Spur nach Dänemark, weshalb Eva mit ihrem dänischen Kollegen Jesper Lassen und Henrik Dalum zusammenarbeitet.
Einen wichtigen Part in der Handlung übernimmt die Software-Entwicklerin Victoria Rahbeck, die bei der Firma SparrowSat in Stockholm gerade einen bahnbrechenden Erfolg mit dem Steuerungssystem für Drohnen feiert. Während einer Produktvorführung in Frankfurt trifft sie ihren früheren Kommilitonen Iayd wieder, der jetzt als Reporter arbeitet und Vikoria interviewen möchte….

Victoria stimmt diesem Interview in ihrer Wohnung zu, wo Iayd dann sein wahres Gesicht zeigt und sie und ihren kleinen Sohn Oskar als Geisel nimmt. Fortan muss Victoria für die Terrororganisation, für die Iayd arbeitet Informationen beschaffen und bei SparrowSat Spionage betreiben, denn die Terroristen brauchen ihr Know-how und Insiderwissen, da sie planen mit Hilfe einer Drohne einen Terroranschlag zu verüben….

Ab hier fängt die ganz spannend aufgemachte Handlung erst richtig an….
Ob es tatsächlich technisch alles so machbar ist, wie man es hier präsentiert bekommt, vermag ich nicht zu beurteilen, lässt einen aber die Nackenhaare hochstehen…
Das durch Erpressung Menschen Dinge tun um ihr eigenes und das ihrer Angehörigen zu schützen, steht außer Frage, doch so manche Aktion hier in der Serie fand ich dann doch nicht ganz rund und nachvollziehbar.
Auch hätte es für mich nicht unbedingt zehn Teile gebraucht um dieses nachdenklich machende Szenario nebst Aufarbeitung der Beweggründe, weshalb Iayd zum Terrorist wurde, zu erzählen.
Einen gewissen Unterhaltungswert will ich der Serie nicht absprechen, allerdings hätten die privaten „Nebenschauplätze“ der Ermittler hier außen vor gelassen werden können, denn sie haben eigentlich nichts mit der Rahmenhandlung zu tun und lenken nur vom eigentlichen Geschehen ab.
Fazit: Ganz unterhaltsame Serie, die länderübergreifend erzählt wird und sich mit einem brisanten aktuellen Thema beschäftigt
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Jonas Langvad Nilsson: JUSSI – Die vielen Leben des Jussi Adler-Olsen

Da die Lesung des Buchs Wolfram Koch übernommen hat, dessen Stimme ich  mittlerweile sofort mit den Hörbuchfassungen über das Sonderdezernat Q aus der Feder von Jussi Adler-Olsen verbinde, ist das schon mal eine gute Voraussetzung um sich die Biographie des erfolgreichen Autors, der durch seine spannenden Kriminalromane weitreichend bekannt ist, anzuhören.
Der Titel „Jussi. Die vielen Leben des Jussi Adler-Olsen“ ist genau richtig gewählt, denn der dänische Krimi-Autor ist schon ein richtiger „Tausendsasser“, denn bis er erfolgreich und berühmt wurde, hat es einige Zeit gedauert, obwohl es schon immer sein großes Bestreben war, in dieser Hinsicht bekannt zu werden. Um Geld zu verdienen hat er in vielerlei Bereichen „seine Fühler ausgestreckt“ …
Der Autor der Biographie, Jonas Langvad Nilsson hat hier genau den richtigen Ton getroffen wie er über das Leben von „Jussi“ berichtet, denn er lässt ihn teils selbst zu Wort kommen, spricht aber auch mit Familienmitgliedern, Freunden und Weggefährten und es ist ihm ein sehr spannendes und unterhaltsames Buch gelungen.
Ohne richtig ins Detail zu gehen, möchte ich nur ein paar Stichpunkte aufzählen, die hier Thema sind:
Wo Jussi in seiner Kindheit und Jugend aufgewachsen ist. Welche Bewandtnis es mit dem Namen „Jussi“ hat. Welche Berufe/Beschäftigungen er ausgeübt hat, bevor er erfolgreicher Krimi-Autor wurde.
Der steinige Weg bis seine Geschichten, den Erfolg hatten, den er sich gewünscht hatte.
Gesundheitliche Einschnitte im Verlauf der Jahre.
Außerdem erfährt man noch etwas über Comics, Jussi als Musiker und warum ein ganz bestimmtes Foto ihn zu einem Krimi inspirierte. Und last but not least gibt es reichlich Infos zu den Figuren und die noch ausstehenden Bücher über das des Sonderdezernats Q.
Der 7 ½ Stunden umfasse Einblick in das bewegte Leben des Jussi Adler-Olsen ist so spannend und unterhaltsam, dass man fast vergisst, dass es sich hier um eine Biographie handelt, was noch durch den gekonnten Vortrag von Wolfram Koch unterstrichen wird.
Fazit: Man vergisst beim Zuhören fast, dass es sich um eine Biographie handelt, so spannend abgefasst ist dieses Buch, welches passenderweise von Wolfram Koch vorgetragen wird!

 

 

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Romy Fölck: Bluthaus

Lübbe

Anfang d. J. hatte ich hier das erste Buch „Totenwegmit der jungen zielstrebigen Polizistin Frida Paulsen vorgestellt und gehofft, dass es bald „Nachschub“ in Sachen Spannung von der Autorin gibt.
Nun ist „Bluthaus“ erschienen und Frida Paulsen hat nach den vorherigen lebensbedrohlichen Ereignissen erst einmal ihre Karriere und überhaupt den Polizeidienst unterbrochen und sich eine Auszeit auf dem elterlichen Obsthof in der Elbmarsch genommen…
Während sie mit ihren Eltern versucht, den in Schieflage geratenen Obsthof wieder auf Vordermann zu bringen, was viel Arbeit bedeutet, taucht unverhofft Fridas Freundin Jo, die sie seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hatte,  bei ihr auf dem Hof auf. Obwohl Frida merkt, dass Jo etwas auf dem Herzen hat, verschwindet diese wieder nach einem unverfänglichen Gespräch….
Durch die viele Arbeit auf dem Hof kommt Frida erst einmal nicht dazu über das unerwartete Auftauchen von Jo nachzudenken, doch dann bekommt sie in den frühen Morgenstunden einen verzweifelten Anruf von ihr, denn sie befindet sich auf dem Polizeirevier, wo man sie befragt, da sie in der vergangenen Nacht eine schwer verletzte Frau gefunden hat, die sie nicht mehr retten konnte. Nun ist Jo davon überzeugt, dass sie unter Mordverdacht steht…..
In Windeseile macht sich Frida auf den Weg um ihrer Freundin beizustehen, doch Jo lässt sich nicht davon abbringen, dass die Polizei sie nicht nur als Zeugin befragen will und sie verschwindet spurlos….
Auch Fridas Kollege aus dem ersten Fall Bjarne Haverkorn ist wieder mit von der Partie, denn er untersucht den Todesfall an der Frau, die Jo gefunden hat…..
Ab hier fängt Frida an ihre Freundin zu suchen, was ein schwieriges Unterfangen wird, denn offenbar ist Jo in etwas verstrickt, dass mit einem alten Mordfall von 1997 zusammenhängt…
Die Erzählung ist der Autorin wieder spannend gelungen, die Ereignisse aus 1997 werden bruchstückhaft ins Gesamtgeschehen eingefügt, so dass sich manches Fragezeichen in Luft auflöst. Leider hatte ich recht früh eine Ahnung, wer oder was am Ende zur Auflösung des Falls im Mittelpunkt steht. Obwohl ich diesen Verdacht hatte, der sich als richtig herausgestellt hat, habe ich das Buch gern gelesen und würde vier von fünf möglichen Punkten geben und ich kann mir eine Fortsetzung der Reihe durchaus vorstellen!
Fazit: Lesenswerte spannende Fortsetzung, so dass die Reihe gern fortgesetzt werden sollte!
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Tony Parsons: In eisiger Nacht

Lübbe
Hatte ich bei „Dein finsteres Herz“ gehofft, dass Detective Max Wolfe nach so einem Debut noch weitere Einsätze in London hat, setzte Tony Parsons mit „Mit Zorn sie zu strafen“  dann spannungsmäßig noch einen drauf. Historische Ereignisse und immer noch existierende geschichtsträchtige Orte in London kombiniert mit einer sehr spannenden Kriminalhandlung gab es dann in „Wer Furcht sät“. Nun ist der vierte Teil mit dem Titel „In eisiger Nacht“ erschienen, den ich nun selbst gelesen habe, denn zuvor hatte ich mir die Hörbuch-Versionen mit Dietmar Wunder als Vorleser gegönnt.
Es ist Winter in London und Detective Wolfe nebst seiner Kollegin Edie warten in sicherer Entfernung in einen „ausgestorben“ wirkenden Teil Chinatowns, dass sich das Gerücht einer Bombe in dem halb auf dem Gehweg abgestellten Kühllaster nicht bewahrheitet. Tatsächlich gibt es bald Entwarnung und nun kann der Lkw geöffnet werden…
Es ist ein schrecklicher Anblick, der sich den Ermittlern dann bietet, denn im Laderaum des Lasters befinden sich zwölf erfrorene Frauen unterschiedlichster Nationalität. Offensichtlich hatten sie noch versucht aus ihrem eisigen Gefängnis zu entkommen,  was ihnen nicht gelang.
Bei der Durchsuchung des Führerhauses werden dreizehn Pässe von Frauen gefunden, doch im Lkw befinden sich nur zwölf davon, ist es tatsächlich einer von ihnen gelungen, zu fliehen?
Ab hier beginnt eine großangelegte Suche nach dem spurlos verschwundenen Fahrer des Lkw’s,  der fehlenden Frau, den Schleusern, den Hintermännern und das vorrangige Ziel ist es, den großen Unbekannten zu entlarven, der für den weit verzweigten Menschenhandel  zur Verantwortung gezogen werden kann. Besonders die Frage warum die Frauen sterben mussten und wie sie illegal ins Land geschmuggelt wurden, beschäftigt die Ermittler sehr und sie geraten bei den Ermittlungen in sehr brenzlige lebensbedrohliche Situationen……
Wie man es aus den vorherigen Büchern der Reihe kennt, gibt es immer auch einen ganz kleinen, nicht von der Rahmenhandlung ablenkenden Einblick ins Privatleben des alleinerziehenden Max Wolfe, der sich hingebungsvoll um seine sechsjährige Tochter Scout und den Familienhund Stan kümmert.
Dem Autor ist es erneut gelungen mich mit seinem neuen spannenden Buch von der ersten Seite an, fesselnd zu unterhalten, so dass ich es nur empfehlen kann und auf eine Fortsetzung der Reihe hoffe!
Fazit: Volle Punktzahl für Fall Nr. 4!  Von der ersten Seite an fesselnd, thematisch am Puls der Zeit, spannend und erschreckend anschaulich präsentiert!

 

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