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Dirty Dancing ’17

Anlässlich des 30. Geburtstags des „Kultfilms“ ist als Hommage an das Original nun die Neuverfilmung mit dem Titel „Dirty Dancing ’17 “ auf DVD erschienen. Die beiden Hauptrollen haben Agibail Breslin (Baby) und Colt Prattes (Johnny) übernommen.

 

DIRTY DANCING (ABC/Guy D’Alema)
ABIGAIL BRESLIN, COLT PRATTES

Die Filmhandlung hält sich sehr an das Original, ist aber 45 min länger, da noch einige Gesangs- und Tanzeinlagen hinzugefügt und auch inhaltlich die Story etwas gedehnt wurde.
Im „Vorspann“ des aktuellen Films geht Frances (Baby) Houseman zu einer Musical-Veranstaltung, wo sich ihre Gedanken verselbständigen und sie befindet sich in ihrer Vergangenheit im Jahr 1963, wo sie mit ihren Eltern nebst großen Schwester Lisa auf dem Weg in die Sommerferien ist, wo man die freie Zeit im angesagten Urlaubsressort „Kellermans“ verbringen will. Einst hatte Vater Houseman hier gearbeitet um sich Geld für sein Medizinstudium zu verdienen und wo er seine Frau kennengelernt hat.

 

DIRTY DANCING – (ABC/Eli Joshua Ade)
COLT PRATTES, ABIGAIL BRESLIN

Die Handlung nimmt wie im „Original“ seinen Lauf . Katey Segal (vielen sicherlich bekannt als Peggy Bundy aus der Serie Eine schrecklich nette Familie) hat hier eine Rolle  übernommen und sie zeigt auch ihre Tanz- und Gesangskünste in Form eines „dirty“ Auftritts mit dem Titel „Fever“
Besonders gut hat mir allerdings nur das Duet von Sarah Hyland (Lisa Houseman) and J. Quinton Johnson mit dem Titel „Don’t Think Twice It’s Alright“ gefallen. Auch der Schluss des Film ist anders und soll wohl „das offene Ende“ des Originals nun abschließen.

 

DIRTY DANCING (ABC/Guy D’Alema)
COLT PRATTES, ABIGAIL BRESLIN

 

Nachdem ich nun beide Filme hintereinander angeschaut habe, komme ich zu der Frage: Sollte man Kult-Filme neu verfilmen???
Ich kann an dieser Stelle nur sagen, die Neuverfilmung reicht in keiner Weise an das Original heran. Stimmte im Kultfilm von einst  von Anfang an das „Zusammenspiel“ der beiden Hauptdarsteller,  sprang in der neuen Version irgendwie der Funke nicht über. Den wichtigen/markanten Tanzszenen fehlte das „gewisse Etwas“, was auch die zusätzlichen „Tanzeinlagen“ mit bekannten Darstellern nicht auffangen konnte. Den von Patrick Swayze im Original gesungene Titel She’s Like the Wind erkennt man in der Neuinterpretation fast nicht wieder, was wirklich schade ist.
Fazit: Die Neuverfilmung reicht in keinster Weise an den Original Kult-Film „Dirty Dancing“ heran und das machen auch die zusätzlichen Tanz- und Gesangseinlagen mit bekannten Darstellern nicht wieder wett. Das Tanz-Traumpaar Swayze/Grey kann man einfach nicht ersetzen, es ist und bleibt Kult!

 

 

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Dirty Dancing – 30 th Anniversary Edition –

Wie doch die Zeit vergeht! 30 Jahre ist es her, dass dieser Kultfilm in die Kinos kam und ich ihn das erste Mal gesehen habe. Wie oft insgesamt kann ich nicht mehr sagen, unzählige Male,  denn manche Filme begleiten einen ein Leben lang…..
Zum 30. Jahrestag des Films ist jetzt die „Dirty Dancing – 30th Anniversary Editon –“ erschienen. Neben dem Spielfilm selbst gibt es reichlich Bonus-Material auf der DVD,  wo u.a. die Drehbuchautorin Eleanor Bergstein und natürlich die beiden Hauptdarsteller Patrick Swayze  und Jennifer Grey zu Wort kommen.

Schon wenn die ersten Takte von (I’ve Had) The Time of My Life von Jennifer Warnes und Bill Medley oder Hungry Eyes von Eric Carmen erklingen, summt man unweigerlich mit und ich erinnere mich sofort an diesen Tanzfilm.  Und da ich gerade die bekannten Songs des Film erwähne, darf natürlich auch She’s like the Wind gesungen von Patrick Swayze nicht fehlen.
Zum Inhalt:
Man schreibt das Jahr 1963 und Mr. und Mrs. Houseman nebst ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Lisa und Frances (Jennifer Grey), genannt „Baby“  sind auf den Weg ins Feriendomizil. Dort herrscht reges Treiben u.a. wird getanzt. Um die Gäste zu animieren auch zu tanzen bzw. Tanzen zu lernen zeigen die beiden Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze) und Penny was sie so drauf haben.

Abends streift Baby durch Resort und landet auf einer Party der Angestellten, wo es heiß her geht,  denn dort wird richtig dirty getanzt. Johnny und Baby lernen sich kennen und kommen sich bei einem Tanz näher…

Durch widrige Umstände fällt Penny für einen wichtigen Tanzauftritt mit Johnny aus. Nun muss schnellstmöglich eine neue Partnerin für ihn her. Baby springt kurzer Hand ein, ohne ihre Eltern darüber zu informieren.  Ab jetzt heißt es für sie Üben, Üben, Üben, denn um so zu Tanzen wie Johnny und Penny, ist harte Arbeit!
Während Johnny und Baby viel Zeit miteinander verbringen, verlieben sie sich ineinander, was allerdings für Johnny dann weitreichende Konsequenzen hat und ganz besonders Babys Vater ist nicht sonderlich erbaut vom Umgang seiner Tochter und verbietet ihr den Kontakt mit ihm…..

Leider verstarb Patrick Swayze ja bereits 2009, aber sein Charme und seine Tanzbegeisterung ist mit diesem Film ein für alle Mal in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen. Auch brachte ihm dieser Film reichlich Ruhm ein, Jennifer Grey hatte kurze Zeit nach dem Film eine Gesichts-Op mit negativen Folgen und sie verschwandt aus dem Filmgeschäft……
Auch nach 30 Jahren verzaubert und begeistert einen dieser Film immer noch, Textpassagen wie „Ich habe eine Wassermelone getragen“ oder auch „Mein Baby gehört zu mir“ fallen mir sofort bei der Erwähnung des Filmtitels ein. Durch Tanzeinlagen, die tolle Musik und seine charmanten Darsteller ist er ist zum Kultfilm avanciert und ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal angeschaut!
Fazit: Dieses Film-Traumpaar hat sich in die Annalen der Filmgeschichte getanzt und Dirty Dancing zum Kultfilm werden lassen, der auch nach 30 Jahren seinen Charme nicht verloren hat. Kult bleibt eben Kult, komme was da wolle!

 

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The Warriors Gate

Gleich zu Anfang von „The Warriors Gate “ kann man noch nicht richtig einordnen, was man dort handlungsmäßig sieht bzw. wo man sich befindet. Eine asiatisch anmutende rotverschleierte Frau ist gefesselt, um sie herum wird gekämpft, immer mehr Ninja-Kämpfer tauchen auf, bis dann „Black Knight“ auftaucht und alle besiegt, kurz bevor dieser Kämpfer auftaucht, sieht man über den Köpfen der Kämpfer „Lebensanzeigen“ und da dämmerte es mir, dass es sich um „Spielfiguren in einem Videogame“ handelt. Und tatsächlich als Black Knight das Spiel als Sieger beendet, schwenkt das Bild und man sieht den „Player“ des Games, nämlich den Teenager Jack Bronson, der mal wieder die Zeit und Welt um sich vergessen hat und total in seinem Game aufgegangen ist…
In der Realität lebt Jack mit seiner Mutter zusammen und finanziell steht es nicht zum Besten. Wenn Jacks Mutter nicht bald wieder beruflich erfolgreich ist, dann droht der Verkauf des Hauses. Auch sonst ist Jacks Teenagerleben nicht sonderlich schön, wird er doch von einer fiesen Jungengang gemobbt.
Um seine Mutter finanziell zu unterstützen jobbt Jack in einem asiatischen Laden und von dessen Besitzer bekommt er ein schön verziertes großes Gefäß geschenkt, dass er dann in seinem Zimmer verwahrt.
Während dann für Jack Schlafenszeit ist, passiert etwas Sonderbares, denn er schreckt aus dem Schlaf auf und sieht vor seinem Bett einen asiatischen Kämpfer mit einem Schwert stehen, das er auf Jack gerichtet hat. Während Jack noch glaubt zu träumen, dauert es nicht lange und er wird durch das geöffnete asiatische Gefäß, dass offensichtlich magische Kräfte hat, kurzerhand nach China katapultiert, wo man glaubt, er wäre der große Kämpfer Black Knight und auf ihn ruhen alle Hoffnungen die wunderschöne Prinzessin Su Lin aus den Fängen des Barbaren Arun zu befreien…..
Ab hier geht es erst richtig los und eine aufregende  phantastische Reise beginnt für Jack, der nebst einem Wegbegleiter ein bildgewaltiges, actionreiches Abenteuer bestehen muss.
Ich bin ganz begeistert von dieser Idee, dass hier ein Videogame Realität annimmt und dann beide Welten miteinander verschmelzen, den Film werden sicherlich nicht nur Gamer gut finden werden!
Der Hauptdarsteller Uriah Shelton, der den Jack spielt, kommt sehr sympathisch rüber und auch die anderen Mitwirkenden sind rollenmäßig sehr gut ausgewählt. Die Spezial-Effekte sind ein Hingucker! Die kleinen humorvollen Einlagen neben ganz vielen Kung-Fu-ähnlichen Kampfszenen machen diesen Film noch sehenswerter. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, bringt Su Lin doch das Gefühlsleben des Teenagers Jack ganz schön durcheinander…
Fazit: Dieser Fantasy-Film macht einfach Spaß anzusehen und besonders wie die Film-Idee Videogame/Realität zusammengefügt wurde, hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mir hier sogar einen Teil 2 wünschen würde!

 

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Lommbock

 

An den Vorgänger-Film “Lammbock” konnte ich mich noch vage erinnern und zur Auffrischung zu „Lommbock“ habe ich mir auch den ersten der „Kiffer-Filme“ noch einmal angeschaut.
Hier kommt ein kurzer Refresh:
Die beiden Freunde Stefan (Lucas Gregorowicz) und Kai (Moritz Bleibtreu) betreiben gemeinsam die Pizzaria „Lammbock“ mit hauseigenem Lieferservice. Die ganz besondere Spezialität auf der Speisekarte heißt Pizza Gourmet, wo unter der in der Mitte platzierten Salami-Scheibe ein kleines Alu-Päckchen mit selbst angebautem Cannabis versteckt ist.
Das Geschäft läuft gut und zumindest Kai ist mit seinem Leben zufrieden, Stefan hingegen schwankt immer noch zwischen seinem Jura-Studium und einer Auszeit in südlicher Richtung, wo er seinen Traum eine Strandbar zu eröffnen, verwirklichen möchte…
Das gut laufende Geschäft scheint extrem in Gefahr zu raten, als Blattläuse die „Anzucht-Plantage“ befallen, nun ist guter Rat teuer wie man die Plagegeister vertreiben kann…
Der Film endet mit einer Abschiedsszene am Flughafen, wo Stefan sich in Richtung Süden aufmacht und gemeinsam mit seinem Freund Kai noch die letzte „Tüte“ raucht.

Zum Inhalt der Fortsetzung:
15 Jahre sind vergangen und Stefan lebt mittlerweile in Dubai, ist beruflich etabliert und will heiraten. Da er aber noch schnell einige Papiere dafür besorgen muss, macht er sich flux auf in Richtung Deutschland und will dann so schnell wie möglich wieder zurück zu seiner Liebsten.
Doch aus gleich zurück nach Dubai wird so schnell nix, denn am Flughafen wartet schon sein alter Freund Kai mit einer Pizza Gourmet…
Der erste Halt der beiden Freunde ist ihre ehemalige Pizzeria, die jetzt „Lommbock“ heißt, aber weiterhin von Kai mehr recht als schlecht betrieben wird, allerdings stehen jetzt Asia-Leckereien auf der Speisekarte…
Der alten Zeiten wegen schwelgen sie in Erinnerungen bzw. erzählen sich ihr bisheriges Leben, wobei Kai mal wieder mit einem Redefluss aufwartet, der es in sich hat. Beim Erzählen bleibt es nicht, bald wird eine „Tüte“ angezündet, was allerdings für Stefan unerwartete Schwierigkeiten zur Folge hat, denn in Dubai muss er sich vor der Hochzeit einem Drogentest unterziehen….

Aufregende turbulente Zeiten folgen jetzt, denn Stefan muss clean werden bevor er wieder zu seiner Liebsten reisen kann. Doch wie schon im ersten Film, ist das ein schwieriges Unterfangen…..
Die Fortsetzung kann erst einmal mit der identischen Besetzung punkten, denn Moriz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz sind wieder in ihre Rolle geschlüpft als wären keine 15 Jahre vergangen. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Wotan Wilke Möhring, der ja bereits im ersten Teil eine besondere Rolle gespielt hat und auch Alexandra Neldel ist wieder mit dabei!
Auch wenn im Film der Satz fällt: „Ich kiffe nicht mehr“, ist die Luft doch „rauchig“, der Blick zuweilen getrübt bzw. plötzlich auch mal schwarz-weiß. Die Männerfreundschaft aber funktioniert auch nach 15 Jahren uneingeschränkt, komme was da wolle!
Im Bonusmaterial gibt es u.a. auch noch einem Blick hinter die Kulissen und hier einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Fazit: Die Fortsetzung ist gelungen, mit reichlich Situationskomik bestückt und durch das tolle Darsteller-Ensemble erneut eine unterhaltsame „Kiffer-Komödie“ !
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Boston

Wie der Titel „Boston“ schon suggeriert, geht es handlungsmäßig über den „großen Teich“ in die gleichnamige amerikanische Stadt. Der Spielfilm erzählt von den Geschehnissen rund um das Bombenattentat während des großen Boston-Marathons im Jahr 2013.

Dieser spannende Film ist mit vielen bekannten Schauspielern wie z.B. Mark Wahlberg, John Goodman, Kevin Bacon u.v.m.  angereichert  und beleuchtet das schreckliche Geschehen von allen Seiten und zeigt auf, wie die örtliche Polizei in Zusammenarbeit mit dem FBI durch den Einsatz moderner Ermittlungstechnik, aber auch mit „herkömmlichen“ Methoden den Attentätern auf die Spur kommt.
Wie ein Countdown wird immer wieder die Uhrzeit bis zum Attentat eingeblendet. Aus aller Welt hatten sich Läufer in Boston eingefunden um beim berühmten Marathon mitzulaufen. An der Rennstrecke haben sich viele Zuschauer versammelt und kaum sind die ersten Läufer durchs Ziel gelaufen, kommt es zu mehreren Explosionen genau am Zieleinlauf, wo es dann viele Verletzte und aucht Tote gab.
Wie aus kleinen Mosaiksteinchen setzt sich der Film zusammen, man bekommt Einblicke in das Leben der Menschen, die entweder als Zuschauer oder als Teilnehmer des Marathons das Attentat miterlebt haben.  
Auch die Attentäter selbst werden im Verlauf sichtbar und für die Ermittler gibt es keine ruhige Minute mehr, denn man will die so schnell wie möglich dingfest machen....
Da es sich hier um die Aufarbeitung als Spielfilm geht, steht Police Sergent Tommy Saunders (Mark Wahlberg) anfänglich im Mittelpunkt, hat eine wichtige Rolle während der Ermittlungen und ist dann auch beim Aufspüren und Festsetzen der Täter maßgeblich beteiligt.

Neben der wirklich gut gelungenen und spannend erzählten Geschichte gibt es auch zwei„Figuren“, die in der Realität eine wichtige Rolle gespielt haben. Zum einen ist das Police Commissioner Ed Davis und der chinesische Student Dun Meng,  dessen Mut hier nicht unerwähnt bleiben soll.
Besonders die „Extras“ auf der DVD sollte man sich nicht entgehen lassen, geben sie doch noch mehr Einblick in die Ermittlungen und die Medien-Berichterstattungen während der Suche nach den Attentätern, von denen man erst nicht wusste, ob sie nicht noch mehr Anschläge planen..
Fazit: Empfehlenswerter, spannend umgesetzter Spielfilm, der genau die richtige Balance findet um das schreckliche Bombenattentat in Boston 2013 aufzuarbeiten, was auch noch durch die passende und gelungene Besetzung der Rollen unterstützt wird.

 

 

 

 

 

 

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Playing God – Ruf aus der Hölle

Dieser Film wurde bereits 1997 produziert und ist jetzt auf Blu-ray erschienen.  Man sieht eine junge Angelina Jolie neben Timothy Hutton und dem Hauptakteur David Duchovny (vielen bestimmt bekannt als Agent Mulder aus Akte X), der in diesem Gangsterfilm den ehemaligen Chirurgen Eugene Sands spielt. Da er das verlangte extrem hohe Arbeitspensum im Krankenhaus nur mit Hilfe von Drogen bzw. Aufputschmitteln durchhalten konnte, hat er seine Approbation verloren, denn es kam zu einem tödlichen Zwischenfall während er operierte und er nachweislich unter Drogen stand…..

Gerade als er sich mal wieder in einer Bar „Nachschub“ an Drogen holen will, kommt es dort zu einer Schießerei, wo vor seinen Augen ein Mann von einer Kugel getroffen und schwer verletzt wird. Niemand ruft einen Krankenwagen und jemand ruft „Keine Polizei“. Der Arzt in ihm erwacht und es hat ihm offensichtlich gefehlt „Gott zu spielen“. Während er dem Angeschossenen für die Umherstehenden auf spektakuläre Weise bzw. mit einfachen Utensilien hilft, assistiert ihm eine schöne junge Frau, ohne dass der ehemalige Doktor ahnt, was seine  Hilfe für Auswirkungen dann im Verlauf für ihn hat…

 

Während er sich nach dieser „Not-Op“ wieder zuhause seiner Betäubung widmet, dauert es nicht lange und zwei Männer schnappen sich den umdämmerten Doc und verfrachten ihn in ein Auto. Einige Zeit später befindet er sich irgendwo am Strand und er lernt den Gangster-Boss Ray und dessen Freundin Claire kennen. Claire ist die Frau die ihm in der Bar assistiert hatte. Ray will sich unbedingt für Eugenes Hilfe erkenntlich zeigen und er bietet ihm einen Job an, denn in seinen Kreisen ist es immer gut, wenn man einen fähigen Arzt an der Seite hat…
Nach anfänglichem Zögern nimmt der Doc den Job an und ab jetzt fängt der Film erst richtig an….
Besonders gut fand ich, dass David Duchovny seine bekannte Synchronstimme aus „Akte X“ hatte. Die Handlung des Films „Playing God“ haut einen nicht unbedingt vom Stuhl, es ist eben ein Gangsterfilm, wo Kugeln fliegen, Drogen eine Rolle spielen und natürlich reichlich Arbeit für den Doktor „auf den Tisch“ kommt. Nichtsdestotrotz ist er unterhaltsam und durch das Star-Aufgebot durchaus sehenswert.
Fazit: Durchschnittlicher Gangsterfilm, der durch das Star-Aufgebot dann aufgewertet wird und so punkten kann!

 

 

 

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Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verwand

Einst hatte der schwedische Schriftsteller Jonas Jonasson mit seiner Romanvorlage „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ einen großen Erfolg gelandet, wo Allan Karlsson der Name der Titelfigur ist. Dieser Roman wurde dann mit Robert Gustafsson in der Hauptrolle ebenso erfolgreich verfilmt.
Und nun gibt es eine filmische Fortsetzung mit dem Titel „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“. Die schauspielerische Besetzung hat sich nicht geändert und wer den ersten Film nicht gesehen hat, (hat zwar etwas Sehenswertes verpasst) findet aber ganz schnell in die sehr gut gelungene, turbulente und humorvolle Handlung hinein.
Allan Karlsson ist nach seiner aufregenden Reise um die Welt mit einem Koffer voller Geld nebst einigen Freunden auf Bali gelandet. Nun ist bis auf einen ganz kleinen Teil das Geld aufgebraucht, was aber Allans Freunde nicht davon abhält auf seinen 101. Geburtstag anzustoßen. Benny und Miriam werden bald Eltern und deswegen möchte Miriam nicht mit Alkohol anstoßen. In Allans Besitz befindet sich noch eine Flasche Volksbrause, die Miriam dann kostet und sofort hellauf begeistert vom Geschmack ist und sogar eine Art Sucht danach entwickelt. Doch mehr als eine Flasche gibt es nicht mehr und auch die Produktion ist seit vielen Jahren eingestellt…
Allan wäre nicht Allan, wenn er nicht zu besagter Limonade eine spannende Geschichte auf Lager hätte, die zurück führt in die Zeit des Kalten Kriegs als er noch als Spion tätig war und die Mächtigen der Welt wie Breschnew und Nixon einen wichtigen Part in der Handlung übernommen haben…..
Die filmische Fortsetzung hat mir sogar noch etwas besser gefallen, als der erste Teil, denn diesmal gab es nicht ständige Schwenks und neue Geschichten aus dem turbulenten Lebens Allans, sondern man hat sich auf die Suche nach dem Rezept für die leckere Limonade beschränkt, was aber trotzdem mit viel Witz und Situationskomik in Szene gesetzt wurde und somit wiederum ein filmisches Vergnügen daraus geworden ist.
Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack: „Trailer
Fazit: Gelungene filmische Fortsetzung, die wieder mit turbulenter humorvoller Handlung und toller schauspielerischer Besetzung punkten kann!

 

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