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Silk Road – Könige des Darknet

Nach einer wahren Begebenheit ist dieser Spielfilm entstanden und führt in die Welt des Internets bzw. dem Darknet.
Ich für meinen Teil musste erst einmal recherchieren was „Silk Road“ überhaupt ist bzw. war, nämlich eine illegale Internet-Plattform, über die Drogen, Waffen uvm. beschafft werden konnte, aber die von den Strafbehörden ausfindig gemacht und abgeschaltet wurde!?

Zum Inhalt des Films:

Die junge Studentin Daphne hat ein Auge auf ihren Nachbarn Raymond geworfen, doch der ist nicht besonders entgegenkommend und so muss Daphne sich was einfallen lassen. Da sie von den neusten Online-Spielen begeistert ist, hat sie auch keine großen Probleme sich durchs Internet zu hacken. Es dauert auch nicht lange und sie hat sich Zugang zu Raymonds PC verschafft und ihm einen kleinen Gruß in Form eines Icon auf seinem Desktop hinterlassen….
Raymond scheint beeindruckt zu sein und er lädt Daphne ein. Allerding verläuft das Rendezvous ganz anders als Daphne es sich ausgemalt hat, denn Raymond setzt sie kurzerhand als Kurierin ein um sie auszutesten…
Als Daphne diesen Test besteht, lernt sie auch Raymonds Geschäftspartner Sam kennen.  Die beiden führen einen regen Internet-Handel mit Drogen uwm.  Daphne zögert nicht lange und sie tut sich mit den beiden zusammen. Das Geschäft floriert, kann ausgebaut werden und bald befinden sich die Drei in einem Rauschzustand, der nicht nur von den selbst konsumierten Pillen kommt, sondern das viele Geld, das ihnen plötzlich zur Verfügung steht, ihnen viele Türen öffnet, lässt sie „abheben“…

Doch die Ermittlungsbehörden sind in der Zwischenzeit auf ihr Treiben aufmerksam geworden, denn bei dem regen Handel mit illegalen Sachen kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall….
Zumindest bei einem Teil des Trios kommen Bedenken, ob sie sich noch auf dem rechten Weg befinden und alle drei müssen sich entscheiden, welchen Weg sie weiter beschreiben wollen….
Ich staune immer wieder darüber, was für kriminelle Aktivitäten im Internet passieren und was Hackern doch immer wieder gelingt.
Ein wenig nebulös sind hier im Film anfangs Raymonds Aktivitäten und was Daphne für ihn ausliefern soll, denn man sieht als Zuschauer nur das häufig ein Lieferwagen vor Raymonds Tür parkt und Pakete ausgeladen werden. Auf Drogenhandel bin ich zumindest nicht gleich gekommen.
Im Verlauf wird es dann handlungsmäßig „klarer“ und so in der Gesamtschau ist dieser Film dann ganz unterhaltsam, aber auch gleichermaßen erschreckend, wie schnell so ein „Geschäftszweig“ entstehen kann…
Wie es in der Realität ausgegangen ist, erfährt man am Ende des Films….
Die schauspielerische Besetzung mit frischen jungen Gesichtern passt zum Thema des Films und die drei Hauptdarsteller liefern eine gute Performance ab.
Fazit: Ganz unterhaltsamer, aber vielleicht auch „Augen öffnender“ Spielfilm, der schauspielerisch ebenfalls punkten kann
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Colossal

Angelockt wurde ich durch den zuvor angeschauten Trailer zu diesem Spielfilm und natürlich der Hauptdarstellerin Anne Hathaway, die hier die Gloria spielt.
Glorias Leben scheint eigentlich nur aus Alkohol, durchzechten Nächten und dem Kater danach zu bestehen. Ihren Job ist sie schon länger los und nun lässt sie sich treiben. Ihr Freund Tim schaut sich das irgendwann nicht  länger an und nach einer wieder mal durchzechten Nacht wirft er sie achtkantig aus der Wohnung.

Nun ist guter Rat teuer und so ganz ohne Bleibe blitzt bei Gloria der Gedanke auf, in ihrem Leben etwas zu ändern. Sie zieht zurück in ihre alte Heimat, in das leerstehende Haus ihrer Eltern.
Zufällig begegnet sie dann vor Ort  ihren Freund Oscar (Jason Sudeikis), den sie schon seit der Schulzeit kennt. Nach dem Auffrischen von alten Erinnerungen bietet Oscar Gloria einen Job in seiner Bar an, den sie dann auch annimmt….

Zeitgleich passieren in Seol merkwürdige Dinge, denn ein riesiges Monster erscheint in der Stadt und walzt dort einiges nieder und versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken.

Die Berichterstattung über dieses Ungetüm laufen auf allen Fernsehkanälen und Gloria wird auf  das „eigenwillige Wesen“ aufmerksam und im Verlauf kann sie Parallelen z.B. in der Gestik zu sich selbst ziehen…..
Mehr mag ich von diesem eigenwilligen Film nicht berichten, nur so viel noch, anhand des Trailers hatte ich mir handlungsmäßig etwas anderes vorgestellt und so in Richtung Komödie gedacht…
Aber in ein Genre kann ich „Colossal “ überhaupt nicht einordnen bzw. ich kann mir keinen Reim darauf machen, was er für eine „Aussage“ hat.
Interpretiere ich diesen Film als hintergründige Aussage, dass man zum „Monster“ mutiert, wenn man nur die Nächte durchzecht und „Party macht“, dann ist es ein sehr „schräger Film“ und man muss schon diese Art von „Humor“ mögen. Allerdings gibt es auch Anklänge in Richtung „Grusel“, denn der nette Oskar durchlebt hier ja im Verlauf auch eine Wesensänderung, die es in sich hat…
Die schauspielerische Besetzung macht hier einen guten Job und für sich gesehen ist auch das Monster ganz gut gelungen, aber wie erwähnt, hat mich der Film eher verwirrt, als begeistert.
Aber bekanntlich sind ja die Geschmäcker verschieden und da kann ich nur raten, selber ansehen ist hier angesagt.
Fazit: Schauspielerisch toll besetzt, auch das Monster kommt gut rüber, aber die Handlung ist eigenwillig, schräg und in kein Genre einzuordnen

 

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Oddball – Retter der Pinguine

Die Geschichte, die hier im Film erzählt wird, beruht auf einer wahren Begebenheit und führt den Zuschauer nach „Down Under“ bzw. ins australische Warrnambool, wo es ein besonderes Umweltprojekt gibt:
Auf einer kleinen felsigen Insel im Meer,  in unmittelbarer Nähe des Festlands,  lebt die weltweit kleinste Pinguin-Art, die es zu schützen gilt. Einige Zeit war die Population konstant, aber dann haben Füchse einen Weg auf die Insel gefunden, was zu einer drastischen Reduktion der Pinguine führte. Viele unterschiedliche Versuche die Füchse von der Insel fernzuhalten, scheiterten und nun heißt es in kürzester Zeit eine durchgreifene Lösung zu finden um die Pinguin-Art zu erhalten und das Umwelt-Projekt vor dem Scheitern zu bewahren…..

Auf dem Festland lebt ein Hühnerfarmer namens Swampy, der kuschlig weiße Hütehunde besitzt, die seine Hühner vor Feinden schützen. Einer dieser Hunde heißt „Oddball “, was sinngemäß übersetzt „verrückt“ heißt. Und Oddball ist wirklich etwas anders als man es von einem Hütehund erwarten würde, denn er hat nur Unsinn im Kopf und er ist in der Stadt bereits mehrfach durch sein tolpatisches/ungestümes Verhalten negativ aufgefallen und eigentlich hat er „Stadtverbot“, aber es gelingt seinem Herrchen nicht immer ihn aus Stadt fernzuhalten, denn  Oddball hat seinen eigenen Kopf…
Ohne viel von der eigentlichen Filmhandlung zu verraten, hier nur eine Mini-Zusammenfassung was den Zuschauer erwartet:

Swampys Tochter ist einer der Umweltschützerinnen, die sich um die bedrohten Pinguine kümmert. Die neunjährige Olivia ist ihre Tochter und sie versteht sich sehr gut mit ihrem Opa und sie liebt den ungestümen Oddball. Durch Olivia motiviert, schaut sich eines Tages Swampy das bedrohte Reservat an und nimmt einen verletzten Pinguin mit nach Hause um ihn zu pflegen. Während eines nächtlichen Angriffs von Füchsen auf die Hühnerfarm hat dann Oddball seinen großen Auftritt, was seinen Eigentümer auf eine Idee bringt um die Pinguin-Kolonie zu retten…..

Dieser Film geht ans Herz und verzaubert. Zum einen sind die possierlichen Pinguine hier schön in Szene gesetzt und zum anderen kann man diesen Hundeaugen  sowieso nicht widerstehen…..
Hier kann man sich schon mal einen kleinen Vorgeschmack ansehen: Trailer
Fazit: Zum einen eine schöne Huldigung für eine ungewöhnliche Lösung für ein Umweltprojekt und zum anderen ein sehenswerter, richtiger Wohlfühl-Film für die ganze Familie!

 

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Dirty Dancing ’17

Anlässlich des 30. Geburtstags des „Kultfilms“ ist als Hommage an das Original nun die Neuverfilmung mit dem Titel „Dirty Dancing ’17 “ auf DVD erschienen. Die beiden Hauptrollen haben Agibail Breslin (Baby) und Colt Prattes (Johnny) übernommen.

 

DIRTY DANCING (ABC/Guy D’Alema)
ABIGAIL BRESLIN, COLT PRATTES

Die Filmhandlung hält sich sehr an das Original, ist aber 45 min länger, da noch einige Gesangs- und Tanzeinlagen hinzugefügt und auch inhaltlich die Story etwas gedehnt wurde.
Im „Vorspann“ des aktuellen Films geht Frances (Baby) Houseman zu einer Musical-Veranstaltung, wo sich ihre Gedanken verselbständigen und sie befindet sich in ihrer Vergangenheit im Jahr 1963, wo sie mit ihren Eltern nebst großen Schwester Lisa auf dem Weg in die Sommerferien ist, wo man die freie Zeit im angesagten Urlaubsressort „Kellermans“ verbringen will. Einst hatte Vater Houseman hier gearbeitet um sich Geld für sein Medizinstudium zu verdienen und wo er seine Frau kennengelernt hat.

 

DIRTY DANCING – (ABC/Eli Joshua Ade)
COLT PRATTES, ABIGAIL BRESLIN

Die Handlung nimmt wie im „Original“ seinen Lauf . Katey Segal (vielen sicherlich bekannt als Peggy Bundy aus der Serie Eine schrecklich nette Familie) hat hier eine Rolle  übernommen und sie zeigt auch ihre Tanz- und Gesangskünste in Form eines „dirty“ Auftritts mit dem Titel „Fever“
Besonders gut hat mir allerdings nur das Duet von Sarah Hyland (Lisa Houseman) and J. Quinton Johnson mit dem Titel „Don’t Think Twice It’s Alright“ gefallen. Auch der Schluss des Film ist anders und soll wohl „das offene Ende“ des Originals nun abschließen.

 

DIRTY DANCING (ABC/Guy D’Alema)
COLT PRATTES, ABIGAIL BRESLIN

 

Nachdem ich nun beide Filme hintereinander angeschaut habe, komme ich zu der Frage: Sollte man Kult-Filme neu verfilmen???
Ich kann an dieser Stelle nur sagen, die Neuverfilmung reicht in keiner Weise an das Original heran. Stimmte im Kultfilm von einst  von Anfang an das „Zusammenspiel“ der beiden Hauptdarsteller,  sprang in der neuen Version irgendwie der Funke nicht über. Den wichtigen/markanten Tanzszenen fehlte das „gewisse Etwas“, was auch die zusätzlichen „Tanzeinlagen“ mit bekannten Darstellern nicht auffangen konnte. Den von Patrick Swayze im Original gesungene Titel She’s Like the Wind erkennt man in der Neuinterpretation fast nicht wieder, was wirklich schade ist.
Fazit: Die Neuverfilmung reicht in keinster Weise an den Original Kult-Film „Dirty Dancing“ heran und das machen auch die zusätzlichen Tanz- und Gesangseinlagen mit bekannten Darstellern nicht wieder wett. Das Tanz-Traumpaar Swayze/Grey kann man einfach nicht ersetzen, es ist und bleibt Kult!

 

 

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Dirty Dancing – 30 th Anniversary Edition –

Wie doch die Zeit vergeht! 30 Jahre ist es her, dass dieser Kultfilm in die Kinos kam und ich ihn das erste Mal gesehen habe. Wie oft insgesamt kann ich nicht mehr sagen, unzählige Male,  denn manche Filme begleiten einen ein Leben lang…..
Zum 30. Jahrestag des Films ist jetzt die „Dirty Dancing – 30th Anniversary Editon –“ erschienen. Neben dem Spielfilm selbst gibt es reichlich Bonus-Material auf der DVD,  wo u.a. die Drehbuchautorin Eleanor Bergstein und natürlich die beiden Hauptdarsteller Patrick Swayze  und Jennifer Grey zu Wort kommen.

Schon wenn die ersten Takte von (I’ve Had) The Time of My Life von Jennifer Warnes und Bill Medley oder Hungry Eyes von Eric Carmen erklingen, summt man unweigerlich mit und ich erinnere mich sofort an diesen Tanzfilm.  Und da ich gerade die bekannten Songs des Film erwähne, darf natürlich auch She’s like the Wind gesungen von Patrick Swayze nicht fehlen.
Zum Inhalt:
Man schreibt das Jahr 1963 und Mr. und Mrs. Houseman nebst ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Lisa und Frances (Jennifer Grey), genannt „Baby“  sind auf den Weg ins Feriendomizil. Dort herrscht reges Treiben u.a. wird getanzt. Um die Gäste zu animieren auch zu tanzen bzw. Tanzen zu lernen zeigen die beiden Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze) und Penny was sie so drauf haben.

Abends streift Baby durch Resort und landet auf einer Party der Angestellten, wo es heiß her geht,  denn dort wird richtig dirty getanzt. Johnny und Baby lernen sich kennen und kommen sich bei einem Tanz näher…

Durch widrige Umstände fällt Penny für einen wichtigen Tanzauftritt mit Johnny aus. Nun muss schnellstmöglich eine neue Partnerin für ihn her. Baby springt kurzer Hand ein, ohne ihre Eltern darüber zu informieren.  Ab jetzt heißt es für sie Üben, Üben, Üben, denn um so zu Tanzen wie Johnny und Penny, ist harte Arbeit!
Während Johnny und Baby viel Zeit miteinander verbringen, verlieben sie sich ineinander, was allerdings für Johnny dann weitreichende Konsequenzen hat und ganz besonders Babys Vater ist nicht sonderlich erbaut vom Umgang seiner Tochter und verbietet ihr den Kontakt mit ihm…..

Leider verstarb Patrick Swayze ja bereits 2009, aber sein Charme und seine Tanzbegeisterung ist mit diesem Film ein für alle Mal in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen. Auch brachte ihm dieser Film reichlich Ruhm ein, Jennifer Grey hatte kurze Zeit nach dem Film eine Gesichts-Op mit negativen Folgen und sie verschwandt aus dem Filmgeschäft……
Auch nach 30 Jahren verzaubert und begeistert einen dieser Film immer noch, Textpassagen wie „Ich habe eine Wassermelone getragen“ oder auch „Mein Baby gehört zu mir“ fallen mir sofort bei der Erwähnung des Filmtitels ein. Durch Tanzeinlagen, die tolle Musik und seine charmanten Darsteller ist er ist zum Kultfilm avanciert und ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal angeschaut!
Fazit: Dieses Film-Traumpaar hat sich in die Annalen der Filmgeschichte getanzt und Dirty Dancing zum Kultfilm werden lassen, der auch nach 30 Jahren seinen Charme nicht verloren hat. Kult bleibt eben Kult, komme was da wolle!

 

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The Warriors Gate

Gleich zu Anfang von „The Warriors Gate “ kann man noch nicht richtig einordnen, was man dort handlungsmäßig sieht bzw. wo man sich befindet. Eine asiatisch anmutende rotverschleierte Frau ist gefesselt, um sie herum wird gekämpft, immer mehr Ninja-Kämpfer tauchen auf, bis dann „Black Knight“ auftaucht und alle besiegt, kurz bevor dieser Kämpfer auftaucht, sieht man über den Köpfen der Kämpfer „Lebensanzeigen“ und da dämmerte es mir, dass es sich um „Spielfiguren in einem Videogame“ handelt. Und tatsächlich als Black Knight das Spiel als Sieger beendet, schwenkt das Bild und man sieht den „Player“ des Games, nämlich den Teenager Jack Bronson, der mal wieder die Zeit und Welt um sich vergessen hat und total in seinem Game aufgegangen ist…
In der Realität lebt Jack mit seiner Mutter zusammen und finanziell steht es nicht zum Besten. Wenn Jacks Mutter nicht bald wieder beruflich erfolgreich ist, dann droht der Verkauf des Hauses. Auch sonst ist Jacks Teenagerleben nicht sonderlich schön, wird er doch von einer fiesen Jungengang gemobbt.
Um seine Mutter finanziell zu unterstützen jobbt Jack in einem asiatischen Laden und von dessen Besitzer bekommt er ein schön verziertes großes Gefäß geschenkt, dass er dann in seinem Zimmer verwahrt.
Während dann für Jack Schlafenszeit ist, passiert etwas Sonderbares, denn er schreckt aus dem Schlaf auf und sieht vor seinem Bett einen asiatischen Kämpfer mit einem Schwert stehen, das er auf Jack gerichtet hat. Während Jack noch glaubt zu träumen, dauert es nicht lange und er wird durch das geöffnete asiatische Gefäß, dass offensichtlich magische Kräfte hat, kurzerhand nach China katapultiert, wo man glaubt, er wäre der große Kämpfer Black Knight und auf ihn ruhen alle Hoffnungen die wunderschöne Prinzessin Su Lin aus den Fängen des Barbaren Arun zu befreien…..
Ab hier geht es erst richtig los und eine aufregende  phantastische Reise beginnt für Jack, der nebst einem Wegbegleiter ein bildgewaltiges, actionreiches Abenteuer bestehen muss.
Ich bin ganz begeistert von dieser Idee, dass hier ein Videogame Realität annimmt und dann beide Welten miteinander verschmelzen, den Film werden sicherlich nicht nur Gamer gut finden werden!
Der Hauptdarsteller Uriah Shelton, der den Jack spielt, kommt sehr sympathisch rüber und auch die anderen Mitwirkenden sind rollenmäßig sehr gut ausgewählt. Die Spezial-Effekte sind ein Hingucker! Die kleinen humorvollen Einlagen neben ganz vielen Kung-Fu-ähnlichen Kampfszenen machen diesen Film noch sehenswerter. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, bringt Su Lin doch das Gefühlsleben des Teenagers Jack ganz schön durcheinander…
Fazit: Dieser Fantasy-Film macht einfach Spaß anzusehen und besonders wie die Film-Idee Videogame/Realität zusammengefügt wurde, hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mir hier sogar einen Teil 2 wünschen würde!

 

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Lommbock

 

An den Vorgänger-Film “Lammbock” konnte ich mich noch vage erinnern und zur Auffrischung zu „Lommbock“ habe ich mir auch den ersten der „Kiffer-Filme“ noch einmal angeschaut.
Hier kommt ein kurzer Refresh:
Die beiden Freunde Stefan (Lucas Gregorowicz) und Kai (Moritz Bleibtreu) betreiben gemeinsam die Pizzaria „Lammbock“ mit hauseigenem Lieferservice. Die ganz besondere Spezialität auf der Speisekarte heißt Pizza Gourmet, wo unter der in der Mitte platzierten Salami-Scheibe ein kleines Alu-Päckchen mit selbst angebautem Cannabis versteckt ist.
Das Geschäft läuft gut und zumindest Kai ist mit seinem Leben zufrieden, Stefan hingegen schwankt immer noch zwischen seinem Jura-Studium und einer Auszeit in südlicher Richtung, wo er seinen Traum eine Strandbar zu eröffnen, verwirklichen möchte…
Das gut laufende Geschäft scheint extrem in Gefahr zu raten, als Blattläuse die „Anzucht-Plantage“ befallen, nun ist guter Rat teuer wie man die Plagegeister vertreiben kann…
Der Film endet mit einer Abschiedsszene am Flughafen, wo Stefan sich in Richtung Süden aufmacht und gemeinsam mit seinem Freund Kai noch die letzte „Tüte“ raucht.

Zum Inhalt der Fortsetzung:
15 Jahre sind vergangen und Stefan lebt mittlerweile in Dubai, ist beruflich etabliert und will heiraten. Da er aber noch schnell einige Papiere dafür besorgen muss, macht er sich flux auf in Richtung Deutschland und will dann so schnell wie möglich wieder zurück zu seiner Liebsten.
Doch aus gleich zurück nach Dubai wird so schnell nix, denn am Flughafen wartet schon sein alter Freund Kai mit einer Pizza Gourmet…
Der erste Halt der beiden Freunde ist ihre ehemalige Pizzeria, die jetzt „Lommbock“ heißt, aber weiterhin von Kai mehr recht als schlecht betrieben wird, allerdings stehen jetzt Asia-Leckereien auf der Speisekarte…
Der alten Zeiten wegen schwelgen sie in Erinnerungen bzw. erzählen sich ihr bisheriges Leben, wobei Kai mal wieder mit einem Redefluss aufwartet, der es in sich hat. Beim Erzählen bleibt es nicht, bald wird eine „Tüte“ angezündet, was allerdings für Stefan unerwartete Schwierigkeiten zur Folge hat, denn in Dubai muss er sich vor der Hochzeit einem Drogentest unterziehen….

Aufregende turbulente Zeiten folgen jetzt, denn Stefan muss clean werden bevor er wieder zu seiner Liebsten reisen kann. Doch wie schon im ersten Film, ist das ein schwieriges Unterfangen…..
Die Fortsetzung kann erst einmal mit der identischen Besetzung punkten, denn Moriz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz sind wieder in ihre Rolle geschlüpft als wären keine 15 Jahre vergangen. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Wotan Wilke Möhring, der ja bereits im ersten Teil eine besondere Rolle gespielt hat und auch Alexandra Neldel ist wieder mit dabei!
Auch wenn im Film der Satz fällt: „Ich kiffe nicht mehr“, ist die Luft doch „rauchig“, der Blick zuweilen getrübt bzw. plötzlich auch mal schwarz-weiß. Die Männerfreundschaft aber funktioniert auch nach 15 Jahren uneingeschränkt, komme was da wolle!
Im Bonusmaterial gibt es u.a. auch noch einem Blick hinter die Kulissen und hier einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Fazit: Die Fortsetzung ist gelungen, mit reichlich Situationskomik bestückt und durch das tolle Darsteller-Ensemble erneut eine unterhaltsame „Kiffer-Komödie“ !
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