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Public Enemy

Die zehnteilige Krimi-Serie „Public Enemy “ basiert laut Cover-Text „auf dem wahren Fall des belgischen Serienmörders Marc Dutroux…“
Da mir dieser spektakuläre Fall durch die vielen Medienberichte durchaus noch im Gedächtnis war,  war ich gespannt, was mich hier erwartet…
Zum Inhalt:
Guy Béranger ist ein verurteilter Kindermörder, der nach 20 Jahren Gefängnis nun die „Erlaubnis“ bekommen hat, die restliche Strafe in einem Kloster in einem kleinen Ort in den belgischen Ardennen verbringen zu dürfen. Die Bewohner des Dorfes wollen diesen Mann nicht in ihrer Nähe bzw. in der Nähe ihrer Kinder haben und demonstrieren lauthals vor dem Kloster während seines Einzugs. Aber nicht nur die Dorfbewohner beäugen diesen Mann argwöhnisch, auch die Mönche sind sich nicht einig, ob sie diesem Straftäter bei sich aufnehmen sollen, was aber doch geschieht…

Chloé Muller ist Polizistin und sie wird ins Kloster abkommandiert um „die Lage vor Ort im Auge zu haben“. Aber ob Chloé gerade die richtige Person ist um auf einen Kindermörder aufzupassen, ist fraglich, denn sie ist seit ihrer frühen Jugend  traumatisiert…
Während Guy sich langsam im Kloster einlebt, passiert es, dass ein kleines Mädchen aus dem Dorf spurlos verschwindet. Sofort herrscht eine angespannte Stimmung im Dorf und während die Polizei noch nach dem Mädchen sucht, rückt Béranger immer weiter in den Fokus der Dorfbewohner und der Ruf nach Selbstjustiz wird immer lauter als dann noch weitere Kinder verschwinden…

Hätte auf dem Cover nicht der Hinweis „Basierend auf wahren Begebenheiten und der Name Marc Dutroux“ gestanden, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, diese Serie mit dem „Fall Dutroux“ in Verbindung zu bringen.
Positiv ist mir der Titelsong „Black Pig“ von Lio Vancauwenberghe“ aufgefallen.
Eine düstere angespannte Atmosphäre liegt über der gesamten Handlung. Neben dem Straftäter Béranger – übrigens sehr gut dargestellt von Angelo Bison, der die Rolle des undurchsichtigen und gefühlskalten Mörders verkörpert –   gibt es aber auch noch einige andere zwielichtige und gewaltbereite Personen, die ebenfalls bei den polizeilichen Ermittlungen überprüft werden.
Etwas unrealistisch fand ich die Rolle der psychisch angeschlagenen Polizistin Chloé, die durch ein traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit mit „flash backs oder gar Halluzinationen“ zu kämpfen hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass so eine psychisch labile Ermittlerin diensttauglich ist bzw. die richtig Person ist um einen Kindermörder zu überwachen…

Auch die Vergangenheit eines der Mönche ist ein Handlungsstrang, so dass es reichlich „Nebenschauplätze“ gibt, was eine Zeitlang durchaus spannend rüberkommt. Allerdings fand ich die Auflösung des Falls etwas „wackelig“ bzw. blieben für mich einige Fragen offen, was vielleicht noch in einer Fortsetzung erklärt wird?
Fazit: Absehen davon, dass ich hier bei näherem Betrachten kaum Parallelen zum Fall Dutroux ziehen konnte, ist diese Serie düster und bis auf einige kleine „Wackler“ in der Handlung ganz spannend erzählt. Da noch einige Fragen am Ende offen sind, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es hier noch einen „Nachschlag“ gibt.
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The Coroner – Staffel 2 –

Lange brauchten die Fans dieser britischen Krimi-Serie nicht auf die zweite Staffel zu warten, was sehr positiv ist!

 

The Coroner – Staffel 2“ punktet genau wie „Staffel 1“ wieder mit zehn abwechslungsreichen Kriminalfällen, die von Jane Kennedy als Coroner und ihrem Freund Detective Sergeant Davey Higgins bearbeitet werden. Obwohl die beiden mal in früheren Jahren ein Paar waren und man das Gefühl hat, ab und zu knistert es noch zwischen ihnen, kommen sie arbeitstechnisch und auch privat bestens miteinander aus.

Auch die  „Nebenschauplätze“ wie z.B. der Pub, den Janes Mutter mit ihrem Lebensgefährten führt und Ereignisse rund um Janes Teenagertochter sind wieder in die Gesamthandlung einbezogen. Alles wird mit viel Humor verfeinert, was neben den wunderbaren Landschaftbildern, die der Südwesten Englands bietet,  ein wichtiger Bestandteil dieser Serie ist.

 

Hier gibt es einen kleinen Einblick in die zehn neuen Folgen:
Gleich zu Anfang geht es hoch hinaus zu einer Gruppe Fallschirmspringern, allerdings endet für einen von ihnen der angesetzte Übungsflug tödlich. Was anfänglich nach einem Unfall aussieht, ändert sich bei genauerem Hinschauen dann in Richtung Mord….
Als nächstes wird in einem Abbruchhaus in den Überresten eines Kamins ein Babyskelett gefunden. Jane und Co finden heraus, dass in dem alten Haus früher einmal ein Kinderheim war. Durch ein altes Foto aus der damaligen Zeit versuchen sie die Mutter ausfindig zu machen, eine knifflige Aufgabe und deren Auflösung dann ganz anders ist, als erwartet…
Es folgen Ermittlungen weil aufgrund eines Fehlalarms ein Rettungsboot selbst in Seenot geriet, denn ein schlimmer Sturm führte dazu, dass zwei Personen über Bord gingen, wovon einer nur noch tot geborgen werden konnte….
Meine Lieblingsfolge aber ist die, in der es um die Bestie aus dem Moor geht. Hier ist ganz Lighthaven in Aufruhr, denn ein Raubtier soll sein Unwesen treiben. Ein Reporter, der die Bewohner aufrütteln will und einiges zu dem Tier recherchiert hat, wird kurze Zeit später im Moor mit aufgerissener Kehle aufgefunden……. Jane und Davey gehen der Sache nach, obwohl keiner so recht an eine Bestie glauben kann…
Erneut müssen Jane und Davey oftmals tief graben um die Kriminalfälle zu lösen und genau das gefällt mir an dieser Serie, die leider wieder viel zu schnell vorbei ist!
Fazit: Erfrischendes Ermittlerduo, abwechslungsreiche Kriminalfälle, deren Lösung nur oberflächlich einfach erscheint und wunderschöne Drehorte machen diese Serie aus, die hoffentlich bald fortgeführt wird!

 

 

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From Darkness

Diese  vierteilige britische Krimiserie führt den Zuschauer nach Manchester, wo bei Bauarbeiten menschliche Überreste gefunden worden. Es handelt sich nach näherer Untersuchung um zwei junge Mädchen/Frauen, deren Skelette sicher schon über 15 Jahre dort gelegen haben…
Der beruflich etwas „angekratzte“ Detective John Hind erinnert sich an einen alten Fall, wo es um verschwundene junge Frauen ging, doch die Polizei hatte damals nicht viel getan um dem nachzugehen, nur Claire Church, eine junge Polizistin hatte sich ausführlicher und engagierter damit beschäftigt. Doch Claire ist nicht mehr im Dienst und lebt auch nicht mehr in Manchester, sondern hat sich mit Mann und Tochter auf eine abgelegene Insel zurückgezogen um den Dämonen der Vergangenheit zu entfliehen, denn ihre Arbeit bei der Polizei hatte sie psychisch sehr mitgenommen…..
Als John Hind plötzlich ohne Vorankündigung bei Claire auftaucht um sie zur Mithilfe bei den Ermittlungen zu bewegen, lehnt sie dies kategorisch ab, denn sie will ihr „neues“ Leben nicht verlassen, so fährt John unverrichteter Dinge wieder zurück.
Doch eine zurückgelassene Akte aus ihrer Zeit als Ermittlerin und ihr damaliges Engagement um das Verschwinden der jungen Frauen aufzuklären, lassen Claire dann doch keine Ruhe und sie fährt nach Manchester…..
Eigentlich hatte Claire nicht geplant an den Ermittlungen aktiv teilzunehmen, was sich aber schlagartig ändert, als man ihr zeigt, was eine der Toten in der Hand hielt….
Die Mitarbeit ist für Claire psychisch sehr anstrengend, was auch mit John Hind zu tun hat, waren sie einst doch ein Paar, was dann alte Emotionen aufkommen lässt, die sie eigentlich „zugedeckt“ lassen wollte…
Ich tue mich etwas schwer mit der Beurteilung von „From Darkness“ : Dass Mordermittler keinen leichten Job haben und oftmals durch ihre Arbeit psychisch angeschlagen sind, das hat man schon in vielen Krimis/Thrillern gesehen und ist nicht neu. In dieser Serie lenkt aber diese „Angeschlagenheit“ Claires zu oft vom eigentlichen Kriminalfall ab. Das die Ermittler auch selbst in das Visier des Mörders geraten können, ist ebenfalls nicht neu und deshalb würde ich hier in der Gesamtschau dann 3 von 5 Punkten gegen.
Bonusmaterial:
Behind the Scenes, Interviews mit Cast & Crew
Fazit: Ragt nicht aus der großen britischen Krimi-Serien-Landschaft heraus, daher nur 3 von 5 Punkten

 

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Ripper Street – Staffel 4 –

Im Dezember 2015 hatte ich hier über die dritte Staffel dieser Ausnahme-Serie berichtet. Jetzt gibt es den langersehnten „Nachschlag“ und es gibt ein Wiedersehen mit Inspektor Bennet Drake, der jetzt, d.h. 1897 in der Polizeiwache in der Leman-Street der Chefermittler ist, denn DI Edmund Reid hatte ja diesen Posten aufgegeben um sich um seine wiedergefundene Tochter Matilda zu kümmern.
Mit den Feierlichkeiten bzw. der Einweihung der modernisierten Polizeiwache beginnt die vierte Staffel von „Ripper Street „. Einiges hat sich getan in Sachen technischer Ermittlungsmethoden und wie die genutzt werden, erfährt man im Verlauf der Serie…..
Auch Captain Jackson ist wieder mit von der Partie. Allerdings ist er nur noch ab und zu im Einsatz für die H-Division. Privat hat erfolgreich den Kampf gegen den Alkohol aufgenommen, aber ein Familienleben ist nicht möglich, denn Susan sitzt nach wie vor im Gefängnis, wo sie das gemeinsame Kind zur Welt gebracht hat. Jackson schmiedet Pläne wie er sie aus dem Gefängnis befreien kann,  denn ihr droht immer noch die Todesstrafe und tatsächlich hat auch der Henker dann seinen Auftritt….
Während die neue Polizeiwache feierlich einweiht wird, bekommen Inspector Drake und sein „neues“ Team Arbeit, denn im Hafenviertel wurde ein in Ketten gefesselter Toter angeschwemmt….
Doch die Fans der Serie müssen nicht auf Edmund Reid verzichten, denn eine alte Bekannte sucht ihn in seinem neuen „Leben“ auf und bittet ihn den Tod eines Rabbis zu untersuchen, was ihn dann zurück nach Whiteshapel führt und bald auch wieder als untergeordneter Mitarbeiter zu Inspector Drake und die H-Division…
Mehr Einblick in die vierte Staffel mit ihren sieben Folgen möchte ich hier nicht geben, denn an Qualität und Aufmachung der gesamten Serie hat sich nichts geändert bzw. das hohe Level ist den Zuschauern erhalten geblieben. Die Kriminalfälle sind spannend aufgearbeitet, geben Einblick in die Lebensumstände der damaligen Zeit und auch der Fortschritt der Medizin und die technischen Neuerungen bei der Polizeiarbeit  sind wieder passend in die Gesamthandlung eingearbeitet.
Die Uncut-Version auf der Blu-ray beinhaltet 60 Minuten mehr als die TV-Fassung! Da diese Staffel mit einem „Open end“ versehen ist, kann man sich sicher schon auf die Fortsetzung freuen!
Fazit: Staffel 4 dieser Ausnahme-Serie hält das hohe Niveau und punktet wiederum mit spannenden Fällen und einer fesselnden Gesamthandlung, die hoffentlich bald mit einer weiteren Staffel fortgesetzt wird! 

 

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The Coroner – Staffel 1

Britische Krimi-Serien haben es mir angetan und hier möchte ich auf die zehn Folgen der ersten Staffel einer sehenswerten und vor allem unterhaltsamen neuen Serie mit dem Titel „The Coroner“ aufmerksam machen.
Jane Kennedy (Claire Goose) ist der Coroner. Ihre Aufgabe ist es bei ungeklärten oder plötzlichen Todesfällen als Verwaltungsbeamtin diese zu untersuchen. Meistens wird sie von der Polizei zu Rate gezogen, wenn es um die Einordnung Selbstmord, Unfall oder Mord geht. Ihre Einschätzung trägt sie vor Gericht vor, was allerdings nicht Bestandteil der Handlung ist, so dass man hier mit dem „Hin- und Hergeplänkel“ verschont bleibt.  Am Ende jeder Folge wird eingeblendet zu welchem „Urteil“ man hier gekommen ist.
In der Rahmenhandlung lernt man Jane Kennedy und ihre Teenagertochter kennen, die in ihre Heimatstadt Lighthaven zurückkehren. Sie ziehen in das Haus ihrer temperamentvollen und lebenslustigen Mutter, was im Zusammenleben für reichlich Turbulenzen sorgt…
Die unterschiedlichsten Kriminalfälle sind an landschaftlich eindrucksvollen Stellen an der Küste Südwestenglands gedreht und gleich der erste Einsatz des Coroners führt zu einem Toten, der augenscheinlich Selbstmord begangen hat, denn ein Spaziergänger findet seine Leiche am Fuß eines Aussichtsturms…..
Die polizeilichen Ermittlungen übernimmt zumeist Detective Davey Higgings (Matt Bardock), der Jane Kennedy von früher gut kennt, denn sie waren mal ein Liebespaar…

Mittlerweile ist der Detective verheiratet, Janes Liebesleben hat Höhen und Tiefen, was aber die Zusammenarbeit der beiden nicht beeinträchtigt. Die unterschiedlichen Kriminalfälle führen die beiden ab und zu an Stellen bzw. Orte, die für sie in ihrer Jugend wichtig waren….
Die jeweils 45 Minuten jeder Folge sind inhaltlich neben den Ermittlungen auch noch mit reichlich Nebenhandlung wie z.B. das turbulente Zusammenleben mit der lebenshungrigen Mutter von Jane Kennedy ausgefüllt, die schnell vergehen, ist doch auch immer eine gute Portion Humor mit dabei, so dass man hier gut unterhalten wird.
Fazit: Charmante und gute Darsteller, interessante Kriminalfälle nebst einer Prise Humor und eindrucksvolle Landschaftsbilder machen diese unterhaltsame britische Serie aus, von der man durchaus noch mehr vertragen kann!
 
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The Missing – Staffel 1 –


Wow, was für eine packende Serie!
Anfangs war ich skeptisch, denn solche „Dramen“ hat man schon häufig verfilmt und in der Realität sind sie auch immer mal wieder in den Medien präsent, was einen zwar im ersten Moment aufhorchen lässt, da man sich nicht vorstellen möchte, was die Angehörigen in so einem Fall durchmachen, aber dann ebbt meistens das Interesse wieder ab….
Die Macher dieser Serie haben da aber sofort mein Interesse geweckt, denn die Handlung vonThe Missing“ hat mich gleich von Anfang an gefesselt und in einem „Rutsch“ habe ich mir die acht Folgen der ersten Staffel dann gebannt angesehen!

Schauspielerisch toll besetzt mit Frances O’Connor und James Nesbitt als Emely und Tony Hughes in den Hauptrollen.
Das Ehepaar Hughes fährt mit ihrem fünfjährigen Sohn Oliver 2006 mit dem Auto in den Urlaub nach Frankreich. Durch eine Autopanne sind sie gezwungen einen Zwischenstopp in dem kleinen Ort Chalon Du Bois einzulegen. Dort passiert es dann, dass der kleine Oliver spurlos verschwindet……
Julien Baptiste (Tchéky Karyo) ist ein erfahrener Ermittler und er wird 2006 zur groß angelegten Suche nach Oliver hinzugezogen.

Während die Ehe über diesen Verlust zerbricht und Emely versucht ihr Leben neu zu ordnen, kann Tony nicht anders und er sucht immer weiter nach Oliver  bzw. nach Hinweisen auf seinen Verbleib. Und tatsächlich gibt es da etwas, was dann 2014 die französische Justiz dazu bringt, den Fall wieder offiziell zu eröffnen. Der mittlerweile im Ruhestand befindliche Ermittler Baptiste kommt dem verzweifelten Tony zur Hilfe und die beiden rollen das Verschwinden von Oliver neu auf….
Mehr darf man von diesem beeindruckenden Serien-Highlight nicht verraten, dazu ist es zu sehenswert!  Sehr intensiv gespielt, so dass man als Zuschauer emotional berührt wird!
Auch in den Nebenrollen sind hier bekannte und namhafte Darsteller vertreten, die diese Serie noch zusätzlich bereichern. Bis zum Schluss rätselt man als Zuschauer mit, was hier passiert ist und man kann die zermürbende Ungewissheit direkt nachempfinden. Den einen oder anderen Verdächtigen hatte ich schon auf dem „Zettel“, aber ich lag falsch und das ist auch gut so, denn das macht diese Serie aus, die einfach exzellent gelungen ist! Durch das gewisse „open end“ erhoffe ich mir außerdem eine Fortsetzung!
Fazit: Serien-Highlight der Extra-Klasse, das sowohl schauspielerisch als auch inhaltlich überzeugt! Bitte mehr davon!
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Doctor Foster – Staffel 1 –

Dies ist keine „Arztserie“ an sich, sondern die Namensgeberin dieser fünfteiligen britischen Serie, Dr. Gemma Foster,  arbeitet als Ärztin. Sie liebt ihren Beruf und ist dabei sehr engagiert,  doch die medizinischen Gesichtspunkte stehen hier nicht im Vordergrund, sondern eben  „Doctor Foster“ selbst.
Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Das Familienleben ist durchorganisiert und sie glaubt in einer glücklichen Beziehung zu leben. Doch das ändert sich von einer Sekunde auf die andere, als sie am Schal ihres Mannes ein langes blondes Haar entdeckt, dass auf jeden Fall nicht von ihr stammen kann, denn sie ist brünett!
Sie hinterfragt ihre Beziehung und kommt durch Kleinigkeiten, die sie sonst eher übersehen hätte zu dem Schluss, ihr Mann betrügt sie.
Obwohl sie „Beweise“ hat, leugnet ihr Mann eine Beziehung zu haben…
Doch kann sie ihm glauben?….
Gemma Foster hinterfragt alles und durch Gespräche mit verschiedenen Personen, kristallisiert sich für sie heraus, das ihr Mann sie belügt und als sie dann herausbekommt mit wem er dann tatsächlich eine Beziehung hat, fällt ihre schöne intakte Welt zusammen und Menschen, denen sie vertraut hat, stehen auch plötzlich in einem andern Licht dar….
Gemma sinnt auf Rache und sie wälzt dabei so einige Mauern nieder….
Durch die „vielen Bewertungs-Sternchen auf dem Vorderseite“ und die aufgeführten „Auszeichnungen“ auf der Rückseite des Blu-ray-Covers  angelockt, war ich dann doch eher von dieser Serie enttäuscht und besonders das ganze Verhalten Dr. Fosters hat mich sehr irritiert:
Eine seriöse und vertrauenswürdige Ärztin stelle ich mir so jedenfalls nicht vor! Wie sie ihre Patienten für ihre Angelegenheiten ausnutzt bzw. einsetzt und besonders wie sie mit ihrer ärztlichen Schweigepflicht umgeht, da stellen sich bei mir die Nackenhaare hoch, denn das geht gar nicht!
Zwar ist ihre Situation in der sie sich privat befindet nicht schön und dass sie emotional angeschlagen oder sogar aus der Bahn geworfen ist, kann ich nachvollziehen,  aber wie gesagt, ihr Tun und Handeln als Ärztin hat mich eher erschreckt und auch ihren Rachefeldzug fand ich nicht sonderlich spannend…
Fazit: Schade, ich hatte hier handlungsmäßig etwas anderes erwartet bzw. mich konnte die Serie aus oben ausgeführten Gründen nicht fesseln!

 

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