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Brokenwood – Mord in Neuseeland – Staffel 1

Edel:Motion VÖ 16.08.19

Bislang kannte ich Neuseeland eher aus Natur-Dokumentationen, die ich hier vor einiger Zeit vorgestellt hatte. Die isoliert vom Rest der Welt im südlichen Pazifik liegende Inselgruppe war mir sonst nur noch als Drehort der Fantasy-Reihe „Herr der Ringe“ bekannt. Nun zeigt sich Neuseeland von einer anderen Seite und wird zum  Krimi-Serien-Schauplatz mit dem Titel „Brokenwood – Mord in Neuseeland“.
Die Reihe beginnt mit dem Tod von Nate Dunn, den Angler tot aus dem Wasser fischen. Auf den ersten Blick geht die Polizei von Selbstmord aus, doch Detective Mike Shepherd, dem man nach Brokenwood geschickt hat um dem örtlichen Polizei-Team unter die Arme zu greifen und mit der Untersuchung des Todesfalls beauftragt hat, ermittelt anfangs in alle Richtungen.
Brokenwood ist ein kleiner Ort in der Provinz, wo jeder jeden kennt. Traurig sind wenige über den Tod des verwitweten Farmers, denn viele Bewohner des Ortes meinen, dass Nate Dunn für den Tod seiner Frau verantwortlich war, was aber nie bewiesen wurde….
Im Verlauf der Serie kristallisiert sich Kristin Sims als engagierte und fähige Mitarbeiterin heraus, die mit Mike Shepherd dann ein Team bildet.
Wie auch der erste Fall sind die folgenden drei Fälle nicht auf den ersten Blick zu durchschauen:
Während die Winzer noch auf die Bekanntgabe des „besten Jahresweins“ warten, kommt ein Weinkritiker zu Tode. Seine Leiche wird in einem riesigen Behälter gefüllt mit erlesenem Wein gefunden, der auf dem Weingut der Vorjahressiegerin Amanda James steht. Sie verhält sich merkwürdig und die Ermittler haben sie schnell auf der Verdächtigenliste…
Ein Golfclub ist als nächstes Schauplatz eines Verbrechens: Erst wird mehrfach ins Vereinsheim eingebrochen und einiges gestohlen, aber zuletzt findet mitten auf dem Green die entstellte Leiche einer Frau, der man offenbar eine ätzende Substanz ins Gesicht gesprüht hatte…
Den Abschluss bildet ein Junggesellenabschied, den der Bräutigam nicht überlebt. Seine beiden besten Freunde müssen sich die Frage stellen, ob sie ihn getötet haben….
Sprach Mike Shepherd in den beiden ersten Folgen noch mit den Toten, verliert sich dieses eigenwillige Ritual dann aber im Verlauf und man lernt einen engagierten, klugen und sehr umgänglichen Ermittler kennen. Eine mysteriöse Frau taucht immer mal wieder in Shepherds Nähe auf, was Fragen aufwirft,  doch der hält sich bedeckt. Jeder Mitfahrer in seinem „Oldtimer“ staunt über das Kassettenfach, das der Detective gern mit Country-Musik bestückt, was allerdings nichts für jedermanns Ohren ist…..
Das etwas ungleiche Ermittler-Duo fügt sich im Verlauf gut zusammen. Die Fälle sind auf den ersten Blick nicht zu durchschauen, was dem Unterhaltswert zu Gute kommt und man durchaus noch weitere Fälle vertragen kann.
Fazit: Neuseelands Ermittler-Duo kann durchaus punkten, was durch die kniffligen Fälle noch unterstrichen wird. So darf es gern weitergehen!
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Mord auf Shetland – Staffel 2

Edel:Motion VÖ 19.07.19

Im April 2017 hatte ich den Pilotfilm und die erste Staffel von dieser –  auf den Romanen von Ann Cleeves basierenden – Serie hier vorstellt und auf eine baldige Fortsetzung gehofft.
Nun, etwas warten musste man schon auf den nächsten Einsatz von von DI Jimmi Perez und seinem Team, aber nun gibt es mit Staffel 2 eine in drei Teile gesplittete Fortsetzung vonMord auf Shetland“.
Man braucht für die neue Staffel keine Vorkenntnisse, hat aber als Krimi-Fan etwas verpasst, denn spannend und sehenswert ist „der Beginn“ auf jeden Fall!
Der auf Shetland geborene Ermittler DI Jimmy Perez, der nach dem Tod seiner Frau mit seiner Stieftocher Cassie zurück vom Festland auf die Inseln kam, wo auch Cassies leiblicher Vater lebt, kommt langsam mit dem hier lebenden Menschenschlag zurecht. Seine ruhige und besonnene Art mit Menschen umzugehen ist sehr angenehm und hier werden Fälle mit Köpfchen und Gespür gelöst. Sein gut ausgesuchtes Team besteht aus Alison „Tosh“ McIntosh und Sandy Wilson, die ihn gekonnt bei allen Ermittlungen mit dem besonderen Knowhow für Land, Leute, Sitten und Gebräuche unterstützen.

Die neue Staffel beginnt auf einer Fähre, wo es zu einem Streit zwischen einem älteren und einem jüngeren Mann kommt. Der junge Mann wird später als vermisst gemeldet…..
Ein kleiner Junge spielt am Strand und findet eine Tüte mit bunten „Bonbons“, die er probiert. Kurze Zeit später wird er in die Notaufnahme eingeliefert und sein Leben hängt am seidenen Faden…
Bald stellt sich dem Ermittlerteam die Frage, ob beide Fälle miteinander zu tun haben.
Der ältere Mann von der Fähre wird bald ausfindig gemacht, aber kooperativ erweist er sich nicht bei der Befragung , er zieht Fäden im Hintergrund und erwirkt Maßnahmen, die den DI dann bei den Ermittlungen auf Abstand halten sollen…
Welche „Macht“ sich dahinter verbirgt, erschließt sich dem Team, als sie eine Spur verfolgen, die nach Glasgow führt, allerdings mit schwerwiegenden Folgen…
Man darf gar nicht mehr von diesem auf den ersten Blick eher unkomplizierten Fall erzählen, denn wie ein loser Wollfaden „ribbelt“ sich der „Shetland-Pullover“ langsam auf und zeigt einen sehr weitreichenden, komplizierten, nicht vorhersehbaren ineinandergreifenden spannenden Fall auf.
Auch wenn hier keine Schusswaffen zum Einsatz kommen, wird in sehr gefährlichen Reihen ermittelt, die undurchsichtigen Charaktere sind darstellerisch sehr gut besetzt, wie auch das sympathische Ermittlerteam. Die Spannung entwickelt sich langsam vor einer rauen, kargen und windigen Kulisse, die die passende Atmosphäre aufkommen lässt.
Ich habe mich gut und spannend unterhalten gefühlt und kann nur hoffen, dass sich hier eine weitere Fortsetzung anschließt.
Fazit: In ruhigen Fahrwassern entwickelt sich eine düstere, auf den ersten Blick nicht erkennbare spannende und fesselnde Handlung, die darstellerisch gut besetzt und vor einer passenden Kulisse gedreht wurde, so dass Staffel 2 gelungen ist und eine Fortsetzung wünschenswert wäre!

 

 

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Im Tower von London

Polyband VÖ 28.06.19

Die vierteilige Dokumentation über das berühmte Londoner Bauwerk befasst sich nicht nur mit der geschichtsträchtigen Vergangenheit, sondern zeigt auch wie das Leben und Arbeiten der 37 Königlichen Wächter, der sogenannten „Beefeaters“ „Im Tower von London heutzutage ist.  Wie man an diesen schon optisch sehr besonderen Arbeitsplatz kommt und welche Voraussetzungen man mitbringen muss, erfährt man anhand eines „Neuzugangs“ bei den Beefeatern, den die Kamera ein Stück weit während seiner sechsmonatigen Ausbildungszeit begleitet.
Die Geschichte des Towers beginnt 1066. Der englische Thron war ja schon immer umkämpft und damals ließ Wilhelm der Eroberer zum Schutz und zur Kontrolle über die Stadt den „White Tower“ bauen.
Im Laufe der Jahrhunderte kamen weitere Gebäude hinzu. Der einst wasserführende Burggraben ist schon sehr lange „trockengelegt“ und wurde vor einigen Jahren aus einem ganz besonderen Anlass für kurze Zeit mit unzähligen Keramik-Mohnblumen verziert…
Auch die Gebäudenutzung war im Verlauf der vielen Jahre sehr abwechslungsreich, denn die einstige Festunganlage wurde bald Königspalast, Münzprägestätte oder Schatzkammer und beherbergte sogar eine Zeit lang einen Zoo. Den Gruselfaktor aber bekommt der Tower von London als er als Gefängnis und Hinrichtungsstätte genutzt wurde. Das Henkersbeil und den Ort der Exekutionen kann man heute noch besichtigen.
Jede Nutzungsperiode einschließlich die zwei Weltkriege haben ihre Spuren hinterlassen, weswegen auch während der Dreharbeiten gerade Restaurierungsarbeiten im ältesten Teil des Towers stattfinden. Als Zuschauer darf man mal einen Blick darauf werfen, was den Besuchermassen verborgen bleibt.
Tatsächlich bin ich vor vielen Jahren selbst in London gewesen und habe mir den Tower angeschaut.  Manches kam mir beim Anschauen der Doku bekannt vor, aber manches hat man auch im Laufe der Jahre verändert. Ich kann mich noch an die Kerkerzellen erinnern, wo einst berühmte Gefangene einsaßen. Hier im Film sind die Räume gut ausgeleuchtet, doch vor Ort war es düster und unheimlich…
Allerdings gibt es während der Doku nur einen kleinen Einblick in dieses Bauwerk.
Der größere Teil Serie bezieht sich auf das Leben/Arbeiten der Menschen und natürlich die Raben, die hier leben, was sicherlich auch sehr interessant ist, aber etwas ausgewogener hätte es schon sein können.

Ich hätte es spannender gefunden, wenn das Kamerateam einen tatsächlichen Rundgang gefilmt hätte – so wie er für Touristen möglich ist – mit einem Blick „hinter die Kulissen“ nebst dem Leben und Arbeiten der Beefeaters, aber so wird alles nur angeschnitten, was schade ist und ganz vermisst habe ich einen Blick auf die Kronjuwelen, die sich ja auch in einem ganz besonderen Raum im Tower befinden, der für die Öffentlichkeit auch zugänglich ist.
Fazit: Das Berufsfeld der Königlichen Wächter und das Leben im Tower stehen hier im Mittelpunkt, das geschichtsträchtige Bauwerk bildet eher die Kulisse, andersum wäre es sicherlich noch interessanter gewesen!

 

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Grantchester – Staffel 1

Edel VÖ 31.05.19

Aus dem großen Pool von britischen Serien kommt mit der ersten Staffel von „Grantchester“ mal wieder etwas nach Deutschland „geschwappt“, was wirklich unterhaltsam, spannend und sehenswert ist!
Robson Green, vielen Krimi-Fans sicherlich noch gut bekannt aus der spannenden Serie „Hautnah – Die Methode Hill„ wo er den Psychologen Tony Hill verkörperte, der zusammen mit der Polizistin DCI Carol Jordan ganz besondere Kriminalfälle aufklärte.
Hier hat er sozusagen die Seiten gewechselt und mimt den Polizeikommissar bzw. DI Geordie Keating, was für die Fans von Tony Hill zwar etwas ungewöhnlich ist, aber Robson Green überzeugt in der Rolle des Ermittlers, Familienvaters und im Verlauf der Serie als guter Freund von Vikar Sidney Chambers und bildet mit ihm ein ungleiches, aber wunderbar agierendes Team, das mit kriminalistischem Gespür, erfolgreichen Ermittlungen und einer guten Portion Humor punkten kann.

Die Handlung der Serie spielt Anfang der 1950ziger Jahre und ist in der englischen Grafschaft Cambridgeshire angesiedelt, wo sich das kleine Örtchen Grantchester befindet. Sidney Chambers (wunderbar besetzt mit James Norton) ist der „Mann Gottes“ bzw. der örtliche Vikar, der nicht nur ein besonderes „Händchen“ im Umgang mit seinen Mitmenschen, sondern auch Schlag bei den Frauen hat, wovon ihm besonders Amanda Kendall ans Herz gewachsen ist und die er insgeheim liebt..

Die Ladies umschwirren den Vikar und da kommt er schon mal ins Grübeln über romantische Gefühle.  Aber er „stolpert“ auch immer wieder in Kriminalfälle, so dass er seine Gabe auf Menschen zuzugehen und ihnen zuzuhören im Verlauf der Serie erfolgreich einsetzt um mit detektivischem Gespür so manches Puzzle-Teilchen aufdeckt, das dem guten DI Keating vielleicht verborgen geblieben wäre.
Auf die Kriminalfälle möchte ich hier im Einzelnen nicht eingehen, denn Grantchester ist eine gelungene sehenswerte Krimi-Serie, die nicht zuletzt von dem Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller lebt, denn man sieht ihnen die Spielfreude an und ihr Charisma macht diese Serie aus.
Da bereits weitere Staffeln in Großbritannien veröffentlicht wurden, kann ich nur hoffen, dass wir hier in Deutschland auch in den Genuss kommen, die Fortsetzung der Serie anschauen zu können.
Als Bonus gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen und ein Making-of
Fazit: Dieses britische Serien-Highlight punktet durch die charismatische schauspielerische Besetzung, spannende Kriminalfälle, die in einem passendenden Ambiente gedreht und einer Storyline, die sich im Verlauf der Serie weiterentwickelt! Unbedingt ansehen!
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Stockholm Requiem

Edel Motion VÖ 24.05.19

Die fünfteilige Reihe basiert auf den Kriminalromanen der schwedischen Schriftstellerin Kristina Ohlsson, wovon ich nur die Hörbuchfassung „Aschenputtel“ kenne, die ich vor langer Zeit angehört, aber als recht spannend erinnere.
Die Kriminalfälle, die in „Stockholm Requiem“ verfilmt wurden, sind alle recht speziell, düster und mörderisch, weswegen auch ein besonderes Ermittlerteam, das für schwere Straftaten in Stockholm zuständig ist, darauf angesetzt wird.
Fredrika Bergman kommt neu in das Team um Alex Recht und Peder Rydh. Das Besondere an ihr ist, dass sie keine Polizistin ist, sondern Juristin und Kriminologin, die nach einem schweren Unfall nun das Team mit „frischem Blick und anderer Herangehensweise“ unterstützen soll, was kein leichtes Unterfangen ist, doch tatsächlich gelingt es ihr im Verlauf der Serie im Team anerkannt zu werden.

Im ersten Fall geht es um das Verschwinden der kleinen Lilian, die aus der Obhut ihrer Mutter auf dem Hauptbahnhof in Stockholm in einem unbeobachteten Moment „abhanden kommt“. Während die Suche auf Hochtouren läuft und eine vermutete Lösegelderpressung ausbleibt, wird eine weitere Kindesentführung gemeldet….
Der nächste Fall bereitet dem Team großes Kopfzerbrechen, denn der anfänglich als gemeinsamer Selbstmord eingeordnete Tod eines älteren Ehepaares, entpuppt sich als Mord und ein Motiv ist nicht erkennbar…
Fall Nr. 3 dreht sich um zwei Jungen, die man später ermordet und mit einer Papiertüte über den Kopf im Schnee liegend, auffindet, ein altes jüdisches Märchen rückt in den Fokus der polizeilichen Lösungsansätze..
Als nächstes muss ein alter Vermisstenfall neu aufgerollt werden, denn die Leiche einer vor drei Jahren verschwundenen Studentin wird auf einer Baustelle gefunden.  Eine mörderische Kinderliederkomponistin und alte VHS-Kassetten mit Snuff-Inhalt sind nur einige Anhaltspunkte dieser Ermittlung.
Den Abschluss bildet die Folge „Auge um Auge“, wo mehrere Morde passieren. Der Täter muss über Insiderwissen verfügen, denn die Opfer sind ehemalige Verdächtige in Kriminalfällen, denen man eine Täterschaft aber nicht nachweisen konnte. Tatsächlich hat das Team jemanden aus den eigenen Reihen im Verdacht, doch der kann nicht erhärtet werden, aber die Morde hören nicht auf….
Die Rollen sind schauspielerisch gut besetzt.

Die Kriminalfälle sind spannend und nicht vorhersehbar. Aber leider rücken die ganzen Ermittlungen fast in den Hintergrund, da alle Ermittler psychisch angeschlagen sind, kein intaktes Familienleben haben, so dass private Probleme sich mit den Fällen vermischen. Was dann wiederum die Frage aufwirft,  ob sie überhaupt fit genug sind um diese schweren Fälle richtig zu bearbeiten, denn viele Reaktionen/Aktionen sind merkwürdig und passen nicht zu einem Kriminalermittlungsteam, das für „ganz besondere und schwere Fälle“ zuständig ist.
Warum müssen in vielen Kriminal-Serien die Ermittler wie psychische Wracks rüberkommen, denn wie oben bereits erwähnt, lenkt das von den spannenden Fällen ab. Besonders im vierten Fall muss man sich fragen, wie Fedrika Bergman überhaupt noch Teil des Teams sein kann….
Fazit: Hier wäre es besser gewesen, den Fokus auf die Kriminalfälle und nicht auf die Befindlichkeiten der Ermittler zu richten. Da es wesentlich bessere Krimi-Serien aus dem hohen Norden gibt, ist dies leider nur durchschnittliche düstere Krimi-Kost
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Shakespeare  &  Hathaway – Staffel 1

Polyband VÖ 06.05.19

Ein neues britisches Ermittler-Duo mit Namen „Shakespeare & Hathaway“ bildet, anfangs eher unfreiwillig, dann im Verlauf als gemeinsame Inhaber einer Privatdetektei, ein Team, das in Stratford-upon- Avon beheimatet ist.
In den zehn Folgen der ersten Staffel treffen Luella Shakepeare, die kurz vor der Vermählung steht, aber Zweifel an der Treue ihres zukünftigen Ehemannes Clive hegt und Frank Hathaway als Privatdetektiv und ehemaliger DI aufeinander. Luella beauftragt Frank ihrem Verdacht nachzugehen, der sich auf den ersten Blick nicht erhärten lässt. Doch dann wird Clive ermordet aufgefunden und Lu(ella) rückt in den Fokus der ermittelnden Beamten, so dass sie zusammen mit Frank versucht ihre Unschuld zu beweisen…
Wie bereits oben erwähnt bilden dann Lu und Frank ein etwas ungleiches Privatdetektiv-Duo, das von dem jungen sympathischen Sebastian Brudenell als Mitarbeiter im Büro und einer Art „Junge für alles“  bzw. für Undercover-Einsätze komplettiert wird.
Die Auftraggeber der Detektei kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen zu ihnen wie z.B. die Betreiber des Altenheim Shady Nook, die einen Sabotage-Akt vermuten, denn es werden von den Bewohnern unerklärliche Geräusche gehört und auch sonst passieren merkwürdige Dinge bis hin zu einem fragenaufwerfenden Todesfall, der Mord vermuten lässt. Sebastian wird als Pfleger vor Ort eingesetzt…
Während einer Zaubershow wird eine Zuschauerin um Mithilfe bei einem Trick auf die Bühne geholt. Leider misslingt der Trick und die Frau kommt dabei ums Leben..
Ein junger Mann bittet das Duo um Hilfe, da er Vorahnungen und Alpträume hat und er davon überzeugt ist, dass während des kommenden Wochenendseminars, an dem er mitarbeitet, etwas Schlimmes passiert….
Aber auch in der besseren Gesellschaft ermitteln die beiden Detektive, wo Mia, die Tochter der Hausherrin mit samt eines besonderen Schmuckstücks verschwunden ist. Lu und Frank haben nicht viel Zeit um die Aufgabe zu lösen, denn am Abend ist eine wichtige Benefizveranstaltung, da muss der Fall gelöst sein, doch dann taucht ein blutverschmiertes Kleidungsstück von Mia auf..
Durch die charmanten Einsätze von Sebastian und den „humorvollen Kabbeleien“ zwischen den beiden ungleichen Privatermittlern ist die Serie unterhaltsam, wobei die Kriminalfälle dann aber eher von der seichten Natur sind.
Fazit: Unterhaltsame britische Serie um ein ungleiches Ermittler-Duo, das eher seichte Kriminalfälle löst
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Death in Paradise – Staffel 7 –

Edel:Motion VÖ 05.04.19

Zuletzt hatte ich Staffel 4, dieser in der Karibik angesiedelten Krimi-Serie vorgestellt. Da leitete noch der „charmant tollpatschige“ DI Humphrey Goodman die Ermittlungen bzw. „ersetzte“ er den ermordeten DI Poole.
Am Ende von Staffel 4 verlässt dann leider die Ermittlerin Camille die Insel und für sie kommt Florence neu ins Team.
Nun ist „Death in Paradise – Staffel 7 “ erschienen und es hat erneut der DI gewechselt, der jetzt ebenfalls aus England „herübergeschwappt“ ist und Mooney heißt.

Im Verlauf der weiteren Staffeln ist offenbar auch das Team-Mitglied Fidel durch JP „ausgewechselt“ worden.
Dwayne Myers ist das Team-Mitglied, das seit der ersten Folge dabei ist und seine Orts- und Menschenkenntnis der Insel Saint Marie konnten schon mehrfach zur Lösung der oftmals recht kniffligen Kriminalfälle beitragen.

Die acht neuen Episoden sind wieder mit Reggae-Klängen untermalt und die karibische Kulisse lässt Urlaubs-Feeling auf kommen, was allerdings in den Hintergrund tritt, da während der Hochzeitsvorbereitungen in einer luxuriösen Hotelanlage die Braut vom Balkon fällt. Auf den ersten Blick wird Selbstmord vermutet, was sich bei genauerem Betrachten aber nicht bestätigt und bald in Sachen Mord ermittelt wird.
Die nächsten Fälle führen u.a zu einem Poker-Turnier, wo während einer Partie ein Spieler tot zusammenbricht.
Dann feiert ein Krimi-Autor eine Auszeichnung und bald treibt er tot im Meer. Diese Szene kommt auch in einem seiner eigenen Bücher vor…..
Auch alle weiteren Fälle sind wie gewohnt nicht auf den ersten Blick zu durchschauen/lösen.
Die ersten Staffeln dieser vor der Traumkulisse der Karibik angesiedelte Krimi-Serie mit einem aus dem „kalten“ England angereisten Ermittler habe ich mit Begeisterung angeschaut, denn die Kombination aus britischem Ermittler und dem karibischen Team versprühte einen ganz besonderen Charme und die knifflichen Kriminalfälle rundeten das Gesamtbild ab. Ich war etwas traurig über den Wechsel von DI Poole zu DI Goodman, aber Kris Marshall als ebendieser hat sich ganz schnell in mein Herz gespielt, so dass hier darstellerisch und inhaltlich der Unterhaltungswert nicht geschmälert wurde.
Und nun kommt mit Ardal O’Hanlon als DI Mooney wieder ein neuer Ermittlungsleiter zum Einsatz. Konnte Kris Marshall durch seine charmante Darstellung des DI Goodman den Darstellerwechsel auffangen, schafft es Ardal O’Hanlon in meinen Augen nicht, DI Mooney wirkt eher blass. Durch die anderen Rollen/Darsteller-Umstrukturieren verliert diese Serie ihren anfänglichen Charme und ihr „gewisses Etwas“, was echt schade ist. Die Qualität der Kriminalfälle ist zwar weiterhin gegeben, aber die Serie ragt nicht mehr aus dem „Serien-Dschungel“ so heraus, wie sie es anfangs tat.
Fazit: Schade, nach mehrfachen Darstellerumbesetzungen verliert diese Serie ihren anfänglichen Charme/ „das gewisse Etwas“  und hat jetzt nur noch einen durchschnittlichen Unterhaltungswert

 

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