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The Hateful 8

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Fast drei Stunden lang läuft der neue Film von Quentin Tarantino! Zudem gibt es auf der Blu-ray noch Bonusmaterial mit Blick hinter die Kulissen von ca. einer Viertelstunde! Und nun sitze ich hier und versuche in Worte zu fassen, was ich gesehen habe und das fällt mir echt schwer!
Das Cover deutet auf einen Western hin, die abgelichteten Schauspieler Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh oder Walton Goggins, Demian Bichir, Tim Roth, Michael Madson und Bruce Dern sind sicherlich vielen bekannt und eigentlich ist da ja schon gute Unterhaltung garantiert, aber so ganz kann ich da nicht zustimmen….
Für meinen Geschmack ist  bei „The Hateful 8“ anfangs handlungsmäßig wenig los, dafür wird viel geredet und man muss erst einmal den roten Faden finden, um zu verstehen, um was es hier eigentlich geht:

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Eine Postkutsche besetzt mit einem Kopfgeldjäger (Kurt Russell) und seiner Gefangenen (Jennifer Jason Leigh) schlängelt sich mühsam durch die schneelastige Landschaft Wyomings. Der amerikanische Bürgerkrieg ist ein paar Jahre her und hat seine Spuren hinterlassen. Die Besatzung der Postkutsche wird von einem Anhalter, ebenfalls ein Kopfgeldjäger (Samuel L. Jackson), um Hilfe gebeten, der dann auch in der Kutsche mitfährt. Ein weiterer Fahrgast – der sich als zukünftiger Sheriff (Walton Goggins) ausgibt –  erweitert die Gruppe.
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Ein aufkommender Schneesturm zwingt die Besatzung der Postkutsche zu einem Zwischenstopp in Minnies Miederwarenladen. Dort gibt es Kaffee  und Suppe zum Aufwärmen und bereits einen weiteren Gast. Im Verlauf kommen noch weitere Personen hinzu, die alle undurchsichtig sind und die Stimmung in der Unterkunft wird durch Misstrauen, unterschiedliche Ansichten und durch die Anwesenheit der Gefangenen immer angespannter und ab hier beginnt jetzt die Handlung, die man sonst so aus Western kennt: Es fliegen reichlich blaue Bohnen…….
Der Film – unterteilt in einzelne  Kapitel  –  war teils dialoglastig, manche Szenen brutal und eklig und sollte irgendwo versteckter Witz (Reparatur Ladentür) eingearbeitet worden sein, war er nur flüchtig und kaum fassbar…..
Ennio Morricone hat für die beigesteuerte Filmmusik einen Oscar bekommen. Aber erwähnenswert finde ich auch noch den ins Ohr gehenden Titel von Roy Orbison „There won’t be many coming home“, den man im Abspann hört, denn diese Textzeile des Liedes fasst dann eigentlich das ganze Geschehen des Filmes zusammen und bringt es auf den Punkt…
Fazit: Meinen Geschmack hat der Film nicht so ganz getroffen, obwohl schauspielerisch toll besetzt. Aber eins kann ich mit Sicherheit sagen, keinem der berüchtigten Acht möchte ich je begegnen, denn es sind echt schräge Figuren und sie sind alle „mordsmäßig“ unterwegs.

 

 

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The Salvation – Spur der Vergeltung

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Mads Mikkelsen und Mikael Persbrandt gemeinsam in einem Western!

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Dass beide Schauspieler durchaus wandlungsfähig sind, haben sie ja schon reichlich bewiesen und wer die beiden tatsächlich nicht kennt, dem sei gesagt Mads Mikkelsen spielte z.B. in „Michael Kohlhaas“ oderLang lebe Charlie Countryman“. Mikael Persbrandt werden viele Krimi-Fans als Gunvald aus der Serie „Kommissar Beck“ oder auch alsDer Hypnotiseurkennen.
In diesem Western verkörpern sie die dänischen Brüder Jon (Mads Mikkelsen) und Peter (Mikael Persbrandt), die nach Amerika ausgewandert sind nachdem sie als Soldaten im Krieg gedient haben. Die beiden sind nunmehr sieben Jahre in Amerika und haben sich eine kleine Existenz aufgebaut.
1871 ist es endlich soweit, das Jon’s Frau Marie und ihr gemeinsamer zehnjähriger Sohn Kresten in Amerika eintreffen. Die beiden werden von Jon und Peter am Bahnhof abgeholt.
Marie, Kresten und Jon wollen mit der Postkutsche zum neuen Zuhause fahren, doch die beiden Mitreisenden, zwei nicht sonderlich vertrauenserweckende Männer, lassen auf nichts Gutes hoffen und es dauert nicht lange und einer von ihnen belästigt Marie und wird zudringlich.  Als Jon dazwischen gehen will, schaut er in die Mündung einer Waffe und kurze Zeit später findet er sich im staubigen Sand der Straße wieder und die Kutsche mit Frau und Sohn fährt davon. Ohne Pferd ist die Verfolgung kaum möglich, doch die Wut und der Zorn treiben Jon an und nach einiger Zeit findet der die Leiche seines Sohnes…
Auch die Kutsche hat er dann bald ausfindig gemacht und Jon fackelt nicht lange und er erschießt beide Peiniger seiner Frau, die er auch nur noch leblos vorfindet.
Wer nun denkt, damit ist es getan, der irrt, denn jetzt fangen erst die Probleme für Jon an, denn einer der Männer aus der Postkutsche war der Bruder von Delarue, einem Mann, der die nahegelegene Stadt fest in seinen Händen hat. Die Bewohner leben in Angst und Schrecken, denn niemand traut sich Delarue entgegenzutreten.  Und genau dieser Mann sinnt auf Rache und er schickt seine Späher aus um Jon zu suchen……

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Wie es hier weitergeht? Nun, auf jeden Fall gibt es reichlich Tote und es fallen – wie es sich für einen guten Western gehört – viele Schüsse und es wird reichlich Staub aufgewirbelt…
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Die Story von „The Salvation – Spur der Vergeltung “ an sich ist nicht unbedingt neu, aber die Besetzung interessant und schauspielerisch gut umgesetzt. Die nervenaufreibende Handlung wird von den Darstellen durch sehr viel Mienenspiel in ihren Gesichtern ausgedrückt, denn viele Worte werden hier nicht gewechselt, was dann auch noch die Rolle von Eva Green besonders hervorhebt, denn sie hat ihre Zunge bei einem Überfall durch Indianer eingebüßt….
Als Bonusmaterial gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen und einige Inverviews.
Fazit: Dieser Western kommt ohne viele Worte aus und ist trotzdem sehenswert!

 

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