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Death in Paradise – Staffel 7 –

Edel:Motion VÖ 05.04.19

Zuletzt hatte ich Staffel 4, dieser in der Karibik angesiedelten Krimi-Serie vorgestellt. Da leitete noch der „charmant tollpatschige“ DI Humphrey Goodman die Ermittlungen bzw. „ersetzte“ er den ermordeten DI Poole.
Am Ende von Staffel 4 verlässt dann leider die Ermittlerin Camille die Insel und für sie kommt Florence neu ins Team.
Nun ist „Death in Paradise – Staffel 7 “ erschienen und es hat erneut der DI gewechselt, der jetzt ebenfalls aus England „herübergeschwappt“ ist und Mooney heißt.

Im Verlauf der weiteren Staffeln ist offenbar auch das Team-Mitglied Fidel durch JP „ausgewechselt“ worden.
Dwayne Myers ist das Team-Mitglied, das seit der ersten Folge dabei ist und seine Orts- und Menschenkenntnis der Insel Saint Marie konnten schon mehrfach zur Lösung der oftmals recht kniffligen Kriminalfälle beitragen.

Die acht neuen Episoden sind wieder mit Reggae-Klängen untermalt und die karibische Kulisse lässt Urlaubs-Feeling auf kommen, was allerdings in den Hintergrund tritt, da während der Hochzeitsvorbereitungen in einer luxuriösen Hotelanlage die Braut vom Balkon fällt. Auf den ersten Blick wird Selbstmord vermutet, was sich bei genauerem Betrachten aber nicht bestätigt und bald in Sachen Mord ermittelt wird.
Die nächsten Fälle führen u.a zu einem Poker-Turnier, wo während einer Partie ein Spieler tot zusammenbricht.
Dann feiert ein Krimi-Autor eine Auszeichnung und bald treibt er tot im Meer. Diese Szene kommt auch in einem seiner eigenen Bücher vor…..
Auch alle weiteren Fälle sind wie gewohnt nicht auf den ersten Blick zu durchschauen/lösen.
Die ersten Staffeln dieser vor der Traumkulisse der Karibik angesiedelte Krimi-Serie mit einem aus dem „kalten“ England angereisten Ermittler habe ich mit Begeisterung angeschaut, denn die Kombination aus britischem Ermittler und dem karibischen Team versprühte einen ganz besonderen Charme und die knifflichen Kriminalfälle rundeten das Gesamtbild ab. Ich war etwas traurig über den Wechsel von DI Poole zu DI Goodman, aber Kris Marshall als ebendieser hat sich ganz schnell in mein Herz gespielt, so dass hier darstellerisch und inhaltlich der Unterhaltungswert nicht geschmälert wurde.
Und nun kommt mit Ardal O’Hanlon als DI Mooney wieder ein neuer Ermittlungsleiter zum Einsatz. Konnte Kris Marshall durch seine charmante Darstellung des DI Goodman den Darstellerwechsel auffangen, schafft es Ardal O’Hanlon in meinen Augen nicht, DI Mooney wirkt eher blass. Durch die anderen Rollen/Darsteller-Umstrukturieren verliert diese Serie ihren anfänglichen Charme und ihr „gewisses Etwas“, was echt schade ist. Die Qualität der Kriminalfälle ist zwar weiterhin gegeben, aber die Serie ragt nicht mehr aus dem „Serien-Dschungel“ so heraus, wie sie es anfangs tat.
Fazit: Schade, nach mehrfachen Darstellerumbesetzungen verliert diese Serie ihren anfänglichen Charme/ „das gewisse Etwas“  und hat jetzt nur noch einen durchschnittlichen Unterhaltungswert

 

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