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Die Krone von Arkus

Was gehört für mich zu einem Märchenfilm?
Nun, ich versuche es mal in Worte zu fassen: Eine geheimnisvolle bzw. magische Umgebung/Welt, eine spannende, fesselnde Geschichte, die auch ein ganz bißchen gruselig sein darf wenn man z.B. einen Schatz sucht. Die Schaupieler/innen sollten den Figuren Leben einhauchen, eine wohlklingende musikalische Untermalung wäre schön und dies alles in guter Qualität zusammengeschnitten bzw. verfilmt, wäre wünschenswert für einen Film aus dieser Kategorie! Kurzum, der Zuschauer sollte für einige Zeit einfach nur „verzaubert“ werden….
Die Krone von Arkus“ ist ein deutscher Märchenfilm, der mich gleich am Anfang etwas irritiert hat, denn zwei etwas eigenwillige Wesen lesen aus einem großen Buch vor:
Das Märchen beginnt mit einer Figur, die mich optisch an die „Schneekönigin“ erinnert. Dies ist die nicht sonderlich beliebte Königin Schiija, die in einer Höhle vor einer Schar Kinder Hof hält. Sie schaut durch ihren Spiegel und ist auf der Suche nach dem „reinsten Wesen“…

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Überall im Land wird nach Kindern gesucht und bald wird von den Bediensteten der Königin kaum noch eins gefunden, denn keines erfüllte ihre Ansprüche..
Jedes Jahr aufs neue verbreitet die Königin Angst und Schrecken in Arkus, denn bald steht die jährliche Schenkung an und dort erwartet sie von ihren Untertanen wohlwollende Geschenke. Wer ihr allerdings nicht ihre Gunst erweist wird von ihr versteinert wie z.B.  der Legende nach Morius, der einst als Dieb entlarvt wurde und nun als Statue auf dem Markplatz steht…
Das Mädchen Saraja lebt in ärmlichen Verhältnissen auf der Straße. Sie findet eine auf einem Zettel geschriebene Botschaft: Heute um Mitternacht auf dem Marktplatz…

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Ab hier beginnt nun die eigentliche Geschichte….
Mich konnte allerdings dieser Film nicht sonderlich „verzaubern“, was zum einen mit den vielen Anleihen aus anderen Märchen zu tun hatte, aber auch mit den Figuren bzw. der Ausstattung, die mich z.B. an die Verfilmung von  Oliver Twist  erinnerten. Die in die Handlung immer mal wieder eingefügten Tanz- und Gesangseinlagen konnten mich nicht wirklich begeistern und machten aus dem Film auch kein märchenhaftes Musical. 
Auch wenn man mal davon absieht, was man heute im Bereich „Spezialeffekte“ alles so in Filmen zu sehen bekommt, muss ich das nicht unbedingt in einem handwerklich gut gemachten Märchenfilm haben, da reicht mir schon eine gute Geschichte, die von einem, in einer schönen Kostümierung steckenden Schauspielensemble, dargestellt wird, so wie ich es aus meiner Kindheit z.B. aus den russischen Märchenfilmen kenne bzw. die ich mir immer noch gerne anschaue. ..
Aber, dies ist da ja nur mein Eindruck und da heißt es dann, am besten selber ansehen und sich eine eigene Meinung bilden….
Fazit: Schade, mich konnte dieser Märchenfilm nicht verzaubern

 

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