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Ein Sommernachtstraum


William Shakespeare scheint dieses Jahr viele Filmemacher inspiriert zu haben. Kürzlich hatte ich hier erst den sehenswerten Spielfilm „Shakespeare für Anfänger“ vorgestellt, der aber nur im weitesten Sinne mit den Werken des vielseitigen englischen Dramatikers William Shakespeare zu tun hat…
Das ist bei „Ein Sommernachtstraum“ aber nun ganz anders, denn die weltberühmte Komödie hat es schon auf die großen Bühnen überall auf der Welt geschafft. Diese Neuverfilmung mit bekannten Schauspielern wie Maxime Peake (Silk), John Hannah (Die Mumie ) oder auch Matts Lucas (Little Britain) ist besonders auch für die Zuschauer geeignet, die zwar den Namen William Shakespeare schon mal gehört haben, aber den Inhalt seiner berühmten Werke gar nicht richtig kennen…
Nun nach diesem turbulenten Spielfilm sieht man klarer, obwohl man schon genau aufpassen und hinhören muss, denn wer da in wen verliebt ist und dann plötzlich nicht mehr, hat schon etwas von einem Verwirrspiel…..
Hier gibt es einen kurzen Einblick ins Geschehen:
Das Hauptthema ist die Liebe mit allen ihren Irrungen und Wirrungen, die anfangs nach Athen führt, wo der Machhaber Theseus seine Auserwählte Hippolita heiraten will…
Dann gibt es da noch Hermia, deren Vater die Hand seiner Tochter Demitrios versprochen hat. Doch Hermia liebt Lysander, mit dem sie dann fliehen will, droht ihr doch die Todesstrafe, wenn sie nicht dem Wunsch ihres Vaters entspricht…
Die schöne Helena liebt Demitrios, doch der hat nur Augen für Hermia…
Last but not least führt diese Komödie in den angrenzenden Wald bzw. in das Reich der Feen und Waldgeister, wo Elfenkönig Oberon erzürnt ist, da seine geliebte Gattin Titania sich mit ihm im Streit befindet und da sie sich seinen Worten nicht fügen will, heckt einen bösen Streich aus…
Das sind die vier Hauptstränge, wo es um Liebesglück und –leid geht.
Den fünften Strang der Handlung übernimmt eine Laienspielgruppe die zu Ehren der Herrscherhochzeit ein Stück aufführen will und sich nun in den Wald begibt um dort zu proben.
Im Verlauf kommt es dann bei den Liebespaaren zu „Bäumchen wechsel dich“ und wer dann zum Schluss tatsächlich ein Paar bildet, wird hier nicht erzählt.
Mir hat dieser Film gut gefallen, zumal er schauspielerisch gut besetzt ist und man durch diesen  auch humorvollen „Liebesreigen“ gut unterhalten wird.
Fazit: Schauspielerisch gut besetzter „Liebesreigen“, der die berühmte Komödie in der Neuverfilmung durchaus sehenswert macht

 

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