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Ellison Cooper: Todeskäfig

Ullstein

Gleich mal vorweg, wer spannende Thriller mag, der kommt an „Todeskäfig“ nicht vorbei.
Wenn ich mir die „Kurz-Vita“ von Ellison Cooper zu Beginn des Buches so anschaue und lese dort von Promotion in Anthropologie, Spezialgebiet kulturelle Neurowissenschaften und Archäologie, zusätzliches Jura-Studium und Arbeit als Mordermittlerin, ja dann verstehe ich warum sich dies Buch so gut liest und man das Gefühl hat, die Autorin kennt sich in den –  in der Handlung vorkommenden – breitgefächerten Bereichen/Fachgebieten sehr gut aus….
Zum Inhalt:
Eigentlich ist die FBI Agentin Sayer Altair in der Forschung tätig, wo sie Serienmörder analysiert bzw. deren Gehirne auf Besonderheiten untersucht.
Doch dann klingelt ihr Handy und ihre Vorgesetzte teilt ihr kurz und bündig mit: „Wir haben einen Tatort und ich will das Sie den Fall übernehmen“. So betritt sie einige Zeit später mit ihrem Kollegen dem FBI Agenten Vic Devereaux den Keller eines verlassenen Hauses. Dort hängt ein großer Tierkäfig von der Decke. Darin befindet sich ein totes Mädchen, das offenbar ohne Nahrung und Flüssigkeit dort eingesperrt und dann ihrem Schicksal überlassen wurde…
Kaum das die Ermittlungen angelaufen sind, nimmt der Fall eine Brisanz an, die nicht vorherzusehen war, denn das tote Mädchen, ist die seit einiger Zeit vermisste Tochter eines engagierten Senators, der die Arbeit der Ermittler mit seinen eigensinnigen Handlungen extrem schwierig macht, denn anstatt die Ermittlungen von der Öffentlichkeit fern zu halten, gibt er spontan eine Pressekonferenz und teilt aller Welt den grausamen Mord an seiner Tochter mit…
Der öffentliche Druck auf das Ermittlerteam ist groß und nimmt noch weiter zu als dann offenbar durch einen Maulwurf in den eigenen Reihen immer wieder Ermittlungsergebnisse an die Presse durchsickern…
Mir gefällt die Figur der Sayer Altair gut. Sie hat zwar auch schon einige „Schrammen auf der Seele“, aber wie sie die Ermittlungen angeht, gefällt mir. Sie ist einfühlsam, lässt nicht locker und sie kann durchaus einiges wegstecken, sei es nun körperlich als auch psychisch, zumal der Druck von außen und durch ihre Vorgesetzte nicht unerheblich ist.
Die Autorin legt geschickt falsche Fährten aus, lässt sich aber nicht in „die Karten schauen“, wenn es um die Auflösung des Falls geht, denn die ist überraschend und nicht vorhersehbar, was ich ganz besonders bei einem spannenden Thriller schätze.
Da dies Buch einen von Anfang an in den Bann zieht, fliegen die Seiten beim Lesen nur so dahin, so dass ich hier von einem meisterhaft erzählten spannenden Page-Turner sprechen möchte und ich mir durchaus eine Fortsetzung und weitere Fälle mit diesen FBI-Agenten gut vorstellen könnte.
Fazit: Meisterhaft erzählter, spannender Page-Turner, der nach einer Fortsetzung verlangt!

 

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