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George Tenner: Insel der Vergänglichkeit

Schardt Verlag

Ein neuer Fall für Lasse Larsson, der wieder zurück an seinem alten Arbeitsplatz bei der Kripo der Insel Usedom ist, vorübergehend hatte er einen Einsatz beim BKA, wo er in  Tod zwischen den Inseln“ ermittelte.
Bevor er vom Polizeioberrat einen Spezialauftrag bekommt, ist der Kommissar in einem Freundschaftsdienst unterwegs, wo er bei den Hinterbliebenen einer Verstorbenen intervenieren soll, denn dem leiblichen Vater der Toten wird die Teilnahme an der Trauerfeier verwehrt…
Bei dem oben erwähnten Sonderauftrag ist Lasse auf sich allein gestellt: Im Zuge eines aufsehenerregenden Kriminalfalls fällt der Name einer spurlos verschwundenen Frau. Lasse soll diese Frau aufspüren. Allerdings existiert kein Foto von ihr und ob der Name Ginerva Renzi echt ist, ist mehr als fraglich. So jagt der Kommissar anfangs einem Phantom hinterher…..
Eine Anfrage bei einigen sozialen Medien im Internet bringt erst nach geraumer Zeit einen kleinen Hinweis, der dann im Verlauf immer weitere Kreise zieht und bald ins Rotlichtmilieu führt. Mittels der unterschiedlichsten Internet-Plattformen taucht irgendwann ein Bild zu der Gesuchten auf..
Einige Zeit vergeht wieder, aber dann kommt es zu einer direkten Kontaktaufnahme zu einem Mann, der die Vermisste offenbar kennt…
Während man diesen Mann befragt, wird deutlich, in was für Kreise sich diese Ermittlungen ausbreiten, denn osteuropäische Banden, die vor keiner Straftat zurückschrecken sind hier involviert und bald führt eine Spur zu einem abgelegenen Gehöft, wo es zu einem Großeinsatz verschiedener Einsatzkräfte kommt. Was sie dort vorfinden, schlägt dann selbst Hartgesottenen auf den Magen….
In der Danksagung  am Ende des Buches wird deutlich, dass dieser spannende Krimi einen realen Hintergrund hat, der sich im familiären Umfeld des Autors selbst ereignet hat, was erschreckend ist und man niemanden wünscht!
Insel der Vergänglichkeit“ habe ich in  „einem Rutsch“ gelesen, denn nicht nur die spannende Spurensuche nach der vermissten Frau ist gelungen, auch die Parallelhandlung, die sich auf den Freundschaftsdienst des Kommissar erstreckt, bis der erkennt, dass es hier womöglich eine Verbindung zu dem Vermisstenfall gibt, hat der Autor geschickt miteinander verbunden, was mir gut gefallen hat und ich hier nur meine Leseempfehlung aussprechen kann!
Fazit: Diesem fesselnden und gut gelungenen Usedom-Krimi mit realem Hintergrund kann man sich nicht entziehen, so dass die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen und ich hier von einem spannenden „Page-Turner“ sprechen möchte!

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