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Gerlind Schmidt: Die Frauen des Journalisten

NEU123

Auf einem Jazzkonzert in Berlin macht der Journalist Michael Worthmann die folgenschwere Bekanntschaft mit Claudia Metzler. Die beiden treffen sich nach dem Konzert wieder und beginnen eine Affäre. Doch von Anfang an macht Michael Claudia klar, dass es für ihn keine Liebesbeziehung ist und er trifft sich auch nie mit ihr bei sich zuhause. Claudia scheint dies schwer akzeptieren zu können und es gibt des Öfteren darüber Diskussionen, doch Michael bleibt bei seiner Einstellung, was er bald schon bereuen wird….
Zwei Jahre später wird er in seinem Haus verhaftet und sitzt seit dem in Untersuchungshaft, denn die Anklage lautet: Misshandlung und Vergewaltigung von Claudia Metzler….
Michaels Freund aus Studententagen, der Rechtsanwalt Wolfgang Röder versucht mit Hilfe des Privatdetektivs Paul Lienhardt die Unschuld von Michael  zu beweisen. Dies erweist sich als besonders schwierig,  denn Claudia Metzler ist wie vom Erdboden verschwunden als man sie genauer zu den Vorwürfen befragen will…
In der Gefängniszelle hat Michael Worthmann viel Zeit und er denkt über sich und die Frauen nach, die in seinem Leben bisher eine Bedeutung gehabt haben.

 

Die Geschichte „Die Frauen des Journalisten“ wird in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, was zum Teil zwar nachvollziehbar ist, aber teils auch verwirrt. Die Storyline selbst fand ich gar nicht schlecht, allerdings geht die Autorin in manchen Passagen sehr ins Detail, was von der eigentlichen Handlung ablenkt. Zu den Beweggründen weshalb und wie es zu der Anschuldigung und der Verhaftung des Journalisten kommt, bleibt einiges im Dunkeln und wird nicht genug erklärt,  was eigentlich schade ist, denn das hätte die Leser sicherlich interessiert.
Fazit: Guter Handlungsansatz, der aber in wichtigen Passagen noch Fragen aufwirft

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