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Helene Tursten: Meine kleinen Morde

Meine kleinen Morde von Helene Tursten

Den letzten Krimi um die schwedische Kommissarin Irene Huss habe 2012 gelesen, was leider schon etwas her ist. Nun hat Helene Tursten unter dem Titel „Meine kleinen Morde“ 13 mörderische Kurzgeschichten im btb-Verlag veröffentlicht. Irene-Huss-Fans wird es freuen, denn in einigen Geschichten ist sie wieder aktiv und muss ihren kriminalistischen Spürsinn walten lassen.
Aber auch eine andere Frau kommt hier des Öfteren zum Einsatz, doch nicht als Ermittlerin, sondern als eine sehr geschickte Mörderin….
Irene Huss muss im Weihnachtsstress hinter einem jungen Dieb hinterherrennen, denn nach einem Rempler fehlt ihr Portemonnaie. Leider bemerkt sie, dass sie beraubt wurde einige Minuten zu spät,  denn als sie den Dieb endlich entdeckt, lebt er nicht mehr….
Ein weiterer Fall beschäftigt die Kommissarin: Ein sehr erfolgreicher Makler verschwindet samt Auto und ward nicht mehr gesehen…..
Auch in ihrer Freizeit kommt es vor, dass Irene Huss mit Mordfällen konfrontiert wird, denn während eines ausgelassen Krebsessens in der Nachbarschaft wird das gemütliche Beisammensein von einer laut schreienden, nur mit einem blutigen Negligée bekleideten Frau abrupt beendet. In dem neu errichteten Haus, aus dem sie geflüchtet ist, wird kurze Zeit später eine Leiche gefunden….
Mehr möchte ich gar nicht preisgeben, denn diese 13 Kurzgeschichten sind sehr gut gelungen und es hat mir Freude bereitet wieder einmal von Irene Huss in Aktion zu lesen oder auch der Mörderin in ihren Geschichten zu folgen. Als Bettlektüre ist dies Buch durchaus geeignet, denn einen Mini-Krimi schafft man bestimmt vorm Einschlafen.
Fazit: Die Kurz-Krimis sind gelungen und Irene Huss ermittelt in einigen davon!

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