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I remember you

Concorde Home Entertainment VÖ 18.01.18

Die Handlung des Films basiert auf der Buchvorlage „Geisterfjord“ der isländischen Schriftstellerin Yrsa Sigurdardottir.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie ich vor einigen Jahren dieses unheimliche, an den Nerven zerrende, aber sehr spannende und fesselnd geschriebene Buch gelesen habe. Auch die Handlung war mir immer noch einigermaßen präsent, so nachhaltig hat mich dieser Thriller beeindruckt!
Der Film „I remember you “ setzt sich aus zwei Handlungssträngen zusammen:
Ein junges Ehepaar und eine gute Freundin wollen auf der verlassenen isländischen Insel Hesteyri eine Frühstückspension eröffnen, dazu fahren sie bei Wind und Wetter hinaus um ein altes Haus zu renovieren. Da es keine Elektrizität gibt, ist Kerzenlicht angesagt und ein Holzofen ist die einzige Wärmequelle während draußen der Wind heult.
Die Drei beginnen trotz der schlechten Witterungsverhältnisse mit den Renovierungsarbeiten. Was sie anfangs noch als „Ächzen des alten Hauses“ abtun, wird zu einer intensiven unheimlichen Geräuschkulisse, dann es dauert nicht lange und es passieren merkwürdige Dinge und bald haben sie das unbestimmte Gefühl, dass sie jemand beobachtet….
Der zweite Handlungsstrang erzählt von dem traumatisierten Psychiater Freyri, dessen Sohn Benni vor einiger Zeit spurlos verschwand. Über diesen Verlust ist er bis heute nicht hinweg,  aber er hat nie aufgehört nach Benni zu suchen…
Freyri wird von der Polizei bei dem Selbstmord einer alten Frau zu Rate gezogen, denn auf ihrem Rücken finden sich merkwürdige Male. Gewisse Umstände durch den Tod der alten Frau lassen plötzlich das Verschwinden seines Sohnes wieder aktuell werden und er beginnt mit der zuständigen Ermittlerin in alten Akten zu stöbern…
Wie sich dann beide Handlungsstränge zusammenfügen, werde ich hier nicht verraten..
Nachdem ich den Film nun angesehen habe, bin ich doch sehr beeindruckt, wie dicht am Buch die Handlung filmisch in eindrucksvoller isländischer Landschaft umgesetzt wurde. Ich könnte mir fast vorstellen, dass die Autorin während des Buchschreibens auf der abgelegenen Insel gesessen hat, denn ich habe einige beschriebene markante Punkte der Handlung im Film durchaus wiederkennen können. Die unheimliche Atmosphäre des alten Hauses mit seinen knarren Dielen nebst okkulten Elementen der Handlung  wurde filmisch toll umgesetzt, so dass hier die „Nackenhaare reichlich Arbeit“ bekommen.
Die mitwirkenden Figuren wurden darstellerisch passend besetzt.  Die eindrucksvolle isländische, mal schneebedeckte, mal düstere und windgepeitschte Kulisse und die spannende, zum Teil auch unheimliche Handlung fügt sich hier filmisch sehr gut zusammen und es ist den Filmemachern ein sehenswerter Thriller mit Gänsehauteffekt gelungen, der der Buchvorlage wirklich gerecht wird, was ich hier besonders erwähnen möchte, denn meist hat mich die filmische Umsetzung eines spannendes Buches eher enttäuscht.
Fazit: Spannende, gelungene und sehenswerte Verfilmung mit Gänsehauteffekt, die sehr nah an die Buchvorlage herankommt und somit eine tolle virtuelle Umsetzung des Thrillers ist!

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