TOP

Inspector Gamache – Denn alle tragen Schuld

gamasche

Nach dem Bestseller von Louise Penny ist dieser Kriminalfilm entstanden. Die Hauptrolle des „Inspector Gamache“ hat Nathaniel Parker übernommen, den Krimi-Liebhaber natürlich vorranging als „Inspector Lynley“ kennen und dem auch Tom Vogt wieder seine bekannte markante Synchronstimme leiht, was schon mal ein Pluspunkt ist.
Die Handlung spielt in Kanada, genauer gesagt in dem kleinen verträumten Ort Three Pines, von dem die Einheimischen sagen, er wäre schwer zu finden, aber wer ihn finden will, der kommt auch an. Es ist ein Ort wo sich Künstler, Maler und auch Schriftsteller zu einer Gemeinschaft zusammengefunden haben.
Diese Beschaulichkeit wird jäh unterbrochen, als im Wald die alte Lehrerin Jane Neal tot aufgefunden wird. Da sie offensichtlich ermordet wurde – denn ein Pfeil hat ihren Körper durchbohrt – wird Inspector Armand Gamache und sein Team von der Mordkommission in Québec mit der Ermittlung betreut.
Es sind schon teils sehr eigenwillige Charaktere auf die das Ermittlerteam stößt und die Nichte der Toten, eine Maklerin des Ortes, sträubt sich vehement dagegen, dass die Polizei das Haus der Toten betritt, denn sie meint, das hätte die Tote selbst auch nicht gewollt, hatte sie doch ein sagenumwobenes Wohnzimmer….
Eine Spur führt zu einem Jugendlichen und dessen Vater, der dann schnell ein Geständnis ablegt und sich als Mörder von Jane Neal offenbart. Inspector Gamache kann und will sich mit diesem Ergebnis nicht anfreunden und gerät mit dieser Haltung dann mit seinen Vorgesetzten in Konflikt und ihm wird vorübergehend der Fall entzogen…
Leider konnte mich dieser sehr mühsam vorankommende Kriminalfall nicht sonderlich fesseln und beinahe hätte ich die Lösung des Falls gar nicht mitgekommen, denn was anfänglich dahin plätscherte wird dann plötzlich rasant und man bekommt die Lösung des Falls  anhand von Vergangenheitsbewältigung und verborgenen Bildern präsentiert.
Als Bonus gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen, wo man auf Spurensuche geht um den fiktiven Ort Three Pines ausfindig zu machen und die Autorin selbst kommt zu Wort.
Fazit: Schade, trotz guter Darsteller konnte mich dieser Fall nicht fesseln

Leave a Reply

Your email is never published nor shared.

You may use these HTML tags and attributes:<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>