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Jan Costin Wagner: Sommer bei Nacht

Galiani Berlin

Der fünfjährige Jannis verschwindet spurlos vom Gelände einer Grundschule, wo ein Flohmarkt stattfindet, dabei war er gerade noch an der Hand seiner Mutter…
Die Polizei wird eingeschaltet und ist schnell vor Ort, wo man mit der Suche nach dem Jungen beginnt….
Das Foto einer Überwachungskamera gibt erste Hinweise, dass Jannis von einem Mann mit einem großen Teddy auf dem Arm entführt wurde….
Doch eine richtige heiße Spur haben die Ermittler lange Zeit nicht…
Parallelen zu einem anderen Entführungsfall in Österreich werden deutlich, aber immer noch gibt es keinen Hinweis auf den Verbleib des Jungen….
Auf dem Cover von „Sommer bei Nacht“ steht Roman und diese Einordnung finde ich auch sinnvoll, denn von einem reinen Krimi möchte ich hier nicht sprechen.
Da ich bisher keine der vorherigen Bücher von Jan Costin Wagner gelesen habe, hatte ich anfänglich so meine Schwierigkeiten mit dem ungewohnten Erzählstil/Schreibstil. Zeitweise hatte ich das Gefühl, der Autor hat hier schon mal Regieanweisungen für eine geplante Verfilmung mit in die Handlung hineingeschrieben..
Zwar war Spannung von Anfang an gegeben, aber so mancher Einblick in die Gedankenwelt der Mitwirkenden war „unheimlich/erschreckend“. Große Schwierigkeiten und Bedenken hatte ich als ich gelesen habe, was so in den Köpfen der Ermittler vor sich geht….
Die Thematik der Handlung ist leider sehr aktuell und wer regelmäßig das Tagesgeschehen in den Medien verfolgt, kann im Buch Parallelen zu realen Kriminalfällen entdecken…
Fazit: Insgesamt vergebe ich hier drei von fünf Punkten, da ich für den ungewohnten Erzählstil und besonders für die „erschreckende“ Gedankenwelt der Ermittler hier zwei Punkte abziehe!

 

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