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Joel Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

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Ob nun Marcus Goldmann oder Harry Quebert wirklich einen Millionenseller geschrieben und veröffentlich haben, kann ich nicht beurteilen, aber Joel Dicker ist mit „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“  ein absoluter „Pageturner“ gelungen.  Schon nach den ersten Seiten ist man in der Geschichte gefangen und kann überhaupt nicht aufhören zu lesen. Erst als meine Augen zu brennen begannen, war ich bereit das Buch beiseite zu legen. In kürzester Zeit habe ich es verschlungen. Es ist eine Kombination aus Krimi, Liebesgeschichte und die Geschichte einer Männerfreundschaft, die über viele Jahre andauert.
Die beiden Männer um deren Freundschaft es hier geht sind beide erfolgreiche Schriftsteller, die jeweils einen herausragenden Roman veröffentlicht haben und sich deshalb einer gewissen Bekanntheit erfreuen. Der eine, Harry Quebert ist Professor an der Universität wo Marcus Goldmann von ihm unterrichtet wird. Der Professor erkennt bald das Potential,  das in Marcus steckt und fördert ihn. So entsteht über die Jahre eine Freundschaft, die dann nach dem großen schriftstellerischen Erfolg von Marcus aber leicht abebbt und man hat sich einige Zeit nicht gesehen, als Marcus sich auf seinen Freund besinnt, denn er leidet unter einer Schreibblockade und der Abgabetermin für sein nächstes Buch steht bald an. 
Nach einem Telefonat mit Harry nimmt er dessen Einladung an und fliegt von New York ins beschauliche Aurora, wo Harry in einem wundervoll gelegenen Haus wohnt. Nachdem die beiden sich lange unterhalten haben, meint Harry väterlich zu ihm: „Ich werde mich gut um Sie kümmern und Sie werden hier einen Mordsroman schreiben“…
Das mit dem Mord passiert dann auch wirklich, denn auf dem Grundstück von Harry Quebert wird eine weibliche skelettierte Leiche gefunden. Wie es sich bald herausstellt, handelt es sich um die vor 33 Jahren verschwundene 15-jährige Nola Kellergan. Das allein ist schon übel, aber dann wird es pikant, denn Harry Quebert gibt zu, dass Nola seine große Liebe gewesen ist und sie miteinander nach Kanada fliehen wollten…..
Vor 33 Jahren hat das spurlose Verschwinden von Nola großes Aufsehen erregt, doch was jetzt nach dem Auffinden der Überreste für ein Mediensturm über Aurora hereinbricht ist unbeschreiblich, was sich dann noch steigert als man Harry Quebert wegen des Verdachts des Mordes an Nola verhaftet.
Harry beteuert seine Unschuld und bittet Marcus, den wahren Mörder aufspüren und darüber ein Buch zu schreiben….
Ich habe so ein Buch bisher noch nie gelesen. Es ist fesselnd und bewegt, auch die Liebegeschichte hat nichts Anrüchiges und durch die vielen mutmaßlichen Täter kommt es im Buch zu vielen Wendungen, was bis zum Schluss anhält und erst da wird das Rätsel um den Tod von Nola endlich aufgeklärt….
Fazit: Ein wahrer Pageturner, der unbedingt gelesen werden sollte!
 

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