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Julia Hofelich: Totwasser

Bastei Lübbe

Schon der „Prolog“ von „Totwasser“ hat es in sich und er katapultiert den Leser sofort in eine sehr spannende und ganz besonders fesselnde Handlung:
Dr. Linn Geller ist Anwältin, die mitten aus ihrem beruflichen Erfolg heraus durch einen schweren Unfall  pausieren musste. Sie hat eine lange Genesungszeit hinter sich, da sie so einige Blessuren davongetragen hat. Sie ist immer noch beim Laufen gehandicapt, was sie aber davon nicht abhält nun beruflich neu durchstarten, weswegen sie mit ihrem Kollegen Götz eine Anwaltskanzlei  in Stuttgart eröffnet hat.
Gleich ihr erster Fall entwickelt sich völlig anders als erwartet, denn ihre Mandantin, Grace Riccardi will keinen Rechtsbeistand,  denn sie ist fest entschlossen den Mord an ihrem Ehemann Nico Benten, einem sehr bekannten und beliebtem Schauspieler zu gestehen….
Doch Linn Geller lässt sich nicht beirren, denn es gibt so einige Unstimmigkeiten in den Akten, die sie vermuten lassen, dass ihre Mandantin unschuldig ist und sie macht sich auf den Weg nach Cornwall, wo die Dreharbeiten der Serie zumeist stattfinden und wo sich auch der Ort des Verbrechens befindet…..
Nachdem Linn in Cornwall angekommen ist, kontaktiert sie die zuständigen Ermittlungsbehörden. Sie lernt während ihrer Recherche den sympathischen Ermittler Harris kennen, der mit ihr den Tatort besichtigt und ihr bei den Ermittlungen vor Ort behilflich ist. Vieles was sie herausfindet, richtet sich tatsächlich gegen ihre Mandantin, was Linn aber nicht davon abhält noch weiter zu graben. Unvermittelt erreicht sie dann ein Drohanruf, den sie erst einmal ignoriert, doch offenbar ist sie auf etwas Brisantes gestoßen,  denn zurück in Deutschland gerät sie in höchste Lebensgefahr…..
Das Buch habe ich in einem Rutsch gelesen! Der Titel ist übrigens gut gewählt, was man im Verlauf der Handlung dann erfährt. Die ganze Erzählweise der Autorin ist anschaulich, gut formuliert und ganz besonders der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Zwar wackelt es an der einen oder anderen Stelle für mich noch ein kleines Bißchen, aber da es sich hier um ein Erstlingswerk handelt, kann ich nur sagen: Alles richtig gemacht und weiter so!
Fazit: Fesselnde Spannung, die einen nicht mehr loslässt, was aus diesem Erstlingswerk einen lesenswerten Page-Turner macht! Bitte mehr davon!

 

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