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Kate Penrose: Dunkel leuchten die Klippen

Fischer Verlage

Nach dem Debüt „Nachts schweigt das Meer“ ist dies der zweite Einsatz von DI Ben Kitto, der auf den zu Cornwall gehörenden Scilly-Inseln ermittelt, wo er sich somit auf heimischen Terrain befindet, denn er stammt von der Insel Bryher. Nach einiger Zeit als Undercover-Ermittler auf dem Festland ist er nun zurück auf den Inseln und hat sich in seinem ehemaligen Elternhaus einquartiert.
Den Anfang der Krimi-Reihe hatte ich eher als Sozialdrama eingeordnet, denn für einen spannenden Krimi fehlte mir noch dies und das. Trotzdem wollte ich den Verlauf der Reihe abwarten und sehen, was die Schriftstellerin als nächstes präsentiert. Was nun mit „Dunkel leuchten die Klippen“ geschehen ist und darum geht es in diesem Buch:
Während Ben endlich sein Versprechen seinem Onkel Ray gegenüber einlöst und ihn in seiner Bootswerkstatt arbeitsmäßig unterstützt, hat er kaum einen Handschlag getan, als ein ortsansässiger Fischer ihm einen Leichenfund vor Piper’s Hole meldet….
Nachdem die Tote geborgen und als Jude Trellon – eine einheimische, sehr erfahrene, aber auch wagemutig Apnoe-Taucherin – identifiziert wird, muss Ben ihren auf der Insel Tresco lebenden Eltern die schreckliche Nachricht überbringen, dass ihre Tochter, nicht wie anfangs vermutet durch einen tragischen Unfall um Leben kam, sondern ermordet wurde…
Da Ben die Eigenheiten und den rauen Charme der Inselbewohner gut kennt,  gelingt es ihm durch geduldiges Zuhören und erneutem „Nachstochern“ nach und nach hinter die gut gehüteten Geheimnisse dieser eingeschworenen Gemeinschaft zu kommen, wo es um versunkene/verschollene Schiffswracks und wertvolle Fundstücke wie Reliquien aus einer anderen Zeit geht. Doch bald liegen auch seine Nerven blank, denn es Verschwinden weitere Menschen spurlos und  jemand schickt kryptische Hinweise als Flaschenpost an die Polizei….
Das Warten auf das nächste Buch hat sich definitiv hier gelohnt, denn diesmal überzeugt Kate Penrose mit einen spannenden Kriminalfall, der vor einer rauen Landschaftkulisse spielt, was gut passt. Durch das erste Buch waren mir bereits schon einige „Mitwirkende“ bekannt, so dass das Einordnen leicht gelang.  Bis sich des Rätsels Lösung in diesem kniffligen Fall findet, hat die Autorin einige falsche Fährten ausgelegt und überrascht zum Schluss mit einem nicht vorhersehbaren Ende, was mir gut gefallen hat und es in dieser Form gern so weitergehen darf!
Fazit: Tolle Steigerung zum Debüt! Volle Punktzahl für diesen lesenswerten spannenden Krimi!

 

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