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Kate Penrose: Tiefrot tanzen die Schatten

Fischer Verlage

Letzten Sommer hieß es noch „Kalt flüstern die Wellen“ und nun „Tiefrot tanzen die Schatten“ auf den britischen Scilly-Inseln, wo Inspector Ben Kitto in seinem neuen Fall ermittelt.
Am Samstag, den 03. August bekommt die lettische Studentin Sabine, die ihren Sommer auf den Inseln verbringt und als Kellnerin im renommierten Hotel Star Castle arbeitet, einen Zettel unter ihrer Tür durchgeschoben, der sie zum Leuchtturm lockt….
Ben Kitto und einige seiner Kollegen und Freunde treffen sich am Strand um für den jährlichen Insel-Schwimmwettbewerb zu trainieren. Alle sind bereits da, nur Sabine fehlt noch. Als sie nach einiger Zeit immer noch nicht erschienen ist, vermuten die Freunde, dass sie im Hotel eine Extraschicht übernommen hat und so beginnen mit ihrem Training…
…., das dann abrupt endet, denn Bens Onkel Ray hat von seinem Boot aus an der Kliffwand vor dem Leuchtturm etwas entdeckt, auf dass er seinen Neffen aufmerksam macht:
Dort pendelt an einem Strick eine „weiß gekleidete Puppe“!
Allerdings bergen sie keine Puppe, sondern die tote Sabine, die – wie sich später herausstellt – ermordet wurde und in einem weißen Brautkleid, mit Blumen im Haar und einem ganz besonderen Ehering am Finger von ihrem Mörder ausstaffiert und am Kliff „zur Schau gestellt“ wurde….
Es gibt reichlich zu tun für Inspector Kitto und sein Team, denn es bleibt nicht bei der einen Toten und eine Vielzahl von Verdächtigen machen die Ermittlungen nicht leichter, denn die Menschen auf den Inseln haben so ihre Eigenheiten, redselig sind die wenigsten, weswegen nur peu à peu  und nur auf hartnäckiges Nachfragen Informationen preisgegeben werden.
Als Leser kann man mitraten, wer hinter den Mordfällen steckt – ich hatte keine Idee, dazu gibt es hier zu viele „zwielichtige Gestalten“,  was ich aber als positiv bewerte, denn erst ganz zum Schluss klicken hier die Handschellen und der sehr spannende Kriminalfall wird gelöst!
Die Autorin beschreibt bildhaft die Szenerien, so dass man schnell auf den Scilliy-Inseln „ankommt“. Trotz der schönen Landschaftskulisse türmen sich düstere Wolken am Horizont, die den fesselnden Kriminalfall überschatten. In die durchgängig wendungsreiche und spannende Gesamthandlung hat Kate Penrose auch noch nützliche Information zu Land, Leuten und Gegebenheiten eingewoben, was gut passt. Alles in allem vergebe ich hier die volle Punktzahl und hoffe auf eine weitere Fortsetzung der Reihe!
Fazit: Sehr spannend geschriebener, wendungsreicher Kriminalroman, der vor schöner Landschaftkulisse spielt,  von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und Lust auf mehr macht!

 

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