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Katrine Engberg: Krokodilwächter

der Audio-Verlag

Das Krimi-Debüt der dänischen Autorin wird vom bekannten „Tatort-Kommissar“-Darsteller Dietmar Bär vorgetragen, was gut passt.
Die beiden Ermittler Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln in Kopenhagen: In einem Mehrfamilienhaus wird die junge Studentin Julie in ihrer Wohnung grausam zugerichtet mit merkwürdigen Schnittverletzungen im Gesicht von einem älteren Mitbewohner des Hauses tot aufgefunden. Hinweise auf den Täter finden sich nicht…
Kurze Zeit später taucht ein Manuskript bzw. ein Teil eines in der Entstehung befindlichen Kriminalromans auf, der bis ins kleinste Detail den Mord an Julie aufzeigt. Die Verfasserin dieses Schriftstücks ist schnell ausgemacht, denn es handelt sich um Julies Vermieterin Ester, emeritierte Professorin und angehende Krimiautorin….
Viel Ermittlungsarbeit kommt auf Jeppe und Anette zu, besonders als sie sich im privaten Umfeld der Toten bewegen, stoßen sie auf mehrere verdächtige Personen und Julies Vater ist davon nicht ausgenommen….
Durch die Recherche zu dem aufgetauchten „Mord-Manuskript“ keimt der Verdacht auf, der Fall sei schnell gelöst, doch dem ist nicht so, denn es kommt zu einem weiteren spektakulären Todesfall…
Klang der Klappentext des Hörbuchs zu „Krokodilwächter“ noch vielversprechend und mit Dietmar Bär als Vorleser besonders interessant, konnte mich tatsächlich die Gesamthandlung nicht sonderlich überzeugen. Im Gegensatz zu dem doch recht abrupten Ende des Hörbuch zogen sich die sehr ausführlichen Mord-Ermittlungen ziemlich hin, was durch das eingewobene „Profiling“ noch erweitert wurde. Bei der recht großen Zahl an „Mitwirkenden“ nebst ungewohnt klingenden Namen hatte ich Mühe alle richtig einzuordnen um nicht den Faden zu verlieren,  da halfen auch Diemar Bärs Stimmnuancen nicht viel weiter.
 Daher kann ich insgesamt  nur 3 Punkte von 5 vergeben, was schade ist, klang doch alles am Anfang so vielversprechend.
Fazit: Schade, durch die teils sehr ausführliche Erzählweise und die vielen Mitwirkenden wurde es manchmal unübersichtig, was Dietmar Bär auch mit seiner Vortragsweise nicht auffangen konnte.

 

 

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