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Megan Miranda: Tick Tack

Penguin Verlag

TICK TACK“ ist der erste Thriller der Autorin. Das Buch wurde in Amerika hochgelobt und war ein riesiger Erfolg.
Im Mittelpunkt steht Nic (Nicolette) Farrell, die vor zehn Jahren ihren Heimatort Cooley Ridge verlies und fortan in Philadelphia lebt, und nur noch selten nach Hause kommt, denn dort wird sie immer wieder mit dem spurlosen Verschwinden ihrer besten Freundin Corinne konfrontiert. Aber auch ihre Jugendliebe Tyler lebt noch dort und ein Zusammentreffen spült immer wieder ungewollt Gefühle hoch. Aber nun ist Nic glücklich verlobt mit Everett, der als Anwalt tätig ist. Ein Anruf ihres Bruders zu einer ungewöhnlichen Zeit und seine Nachricht: „Das Geld ist so gut wie weg, wir müssen das Haus verkaufen, aber Dad will die Papiere nicht unterschreiben….“ lassen sie aufhorchen und eine handschriftliche Notiz ihres Vaters, die das Pflegeheim an sie weitergeleitet hat, worin er sie um ein dringendes Gespräch bittet, veranlassen sie die Koffer zu packen und sich auf den Weg nach Cooley Ridge zu machen.
Ab hier fängt die eigentliche Handlung an, die Nic in ihre Vergangenheit führt, wo einst ihre beste Freundin spurlos verschwand, aber auch kaum, dass sie sich in ihrem Elternhaus angekommen ist, erneut ein junges Mädchen vermisst wird…
Die Idee an sich, mit der rückwärts erzählten Handlung bzw. in die Gedankenwelt von Nic einzutauchen, finde ich nicht schlecht, aber anstrengend zu lesen  in diesem Fall schon. Es mag vielleicht auch stellenweise an der Übersetzung liegen, aber um den roten Faden festzuhalten, musste ich doch öfters mal „hin- und herblättern“ um alle Puzzlesteine richtig einzuordnen. Allerdings war mir eigentlich recht schnell klar, welches „Geheimnis“ hier letztendlich aufgedeckt wird. Mit den Charakteren hatte ich auch etwas Schwierigkeiten, besonders Nic, war mir nicht sonderlich sympathisch und auch die Verhaltensweisen einiger Mitwirkender waren für mich nicht nachvollziehbar und wer mit wem hier alles „verbandelt“ war/ist – vielleicht um Spannung aufzubauen? – machte es nicht leichter den roten Faden festzuhalten, weswegen ich hier drei von fünf möglichen Punkten vergebe.
Fazit: Die Grundidee der „Rückwärtserzählung“ punktet, aber den roten Faden festzuhalten, verlangt nach guter Konzentration!

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