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Andreas Gruber: Rachewinter

Ich muss gestehen, dies ist mein erster Thriller aus der Feder von Andreas Gruber. Als ich das seitenstarke Buch „Rachewinter“ in Händen hielt, war mein erster Gedanke „Was für ein Wälzer“ und war gespannt, was mich auf den über 550 Seiten handlungsmäßig erwartet….
Schon gleich im Prolog wird man ins Geschehen katapultiert und man kann gar nicht anders als Seite um Seite weiter zu „verschlingen“!
Die Gesamthandlung spielt in zwei Städten, nämlich Leipzig, wo Kommissar Walter Pulaski im Kriminaldauerdienst ermittelt und eher unfreiwillig von seiner detektivisch veranlagten Tochter Jasmin und deren Freundin Nina im Verlauf „unterstützt“ wird.
Als Kommissar Pulaski in ein Motel gerufen wird, wo es zu einem merkwürdigen Unfall mit Todesfolge gekommen war, lässt  ihn der Name des Toten aufhorchen und beim näheren Betrachten der Leiche ist er sicher, dass es sich um Ninas Vater handelt..
Die andere Stadt ist Wien, wo die Anwältin Evelyn Meyers und ihr Assistent Florian Zock durch einen neuen Mandanten, der im Verdacht steht einen Mord begangen zu haben, mit einem undurchsichtigen Geflecht an Halbwahrheiten und Lügen konfrontiert werden, dass noch durch einen mächtigen Familien-Clan und deren Machenschaften verkompliziert wird.
Dies sind nur zwei von mehreren  brutalen Todesfällen, die sich im Verlauf ereignen. Doch das es tatsächlich raffinierte Morde sind, in deren Zusammenhang eine schöne Frau eine Rolle zu spielen scheint, das dauert etwas bis die zuständigen Ermittler das erkennen. Nur Kommissar Pulaski wittert einen Zusammenhang und auch die Wiener Rechtsanwältin glaubt nicht an Zufälle und Unfälle und sie fängt an tiefer zu graben, als sie es eigentlich sollte und stößt dann auf eine Spur, die nach Deutschland führt und daher kontaktiert sie ihren alten Bekannten Kommissar Pulaski. Wie sich herausstellt, hängen die Todesfälle in Leipzig und Wien tatsächlich zusammen, so dass der Kommissar und die Rechtsanwältin nebst Assistenten fortan zusammenarbeiten. Bald befinden sie sich in einer lebensbedrohlichen  Konfrontation mit einem sehr mächtigen und einflussreichen Gegner, der alles daran setzt seine tadellose Fassade aufrecht zu halten und da ist ihm jedes Mittel recht…
Die teils recht pikanten Szenen, die hier das Gesamtgeschehen durchziehen sind wohldosiert und die damit zusammenhängende Thematik wird gut erklärt und in den spannenden Thriller eingefügt. Trotz umfangreicher Szenen- und auch Identitätswechsel verliert man nie den roten Faden, was ein großer Pluspunkt für den gelungenen Erzählstil des Autors ist.
Ich kann nur sagen, mich hat dies Buch von Anfang an gefesselt und die vielen Seiten sind nur so dahingeflogen und die Spannung wird bis zuletzt gehalten, so dass ich hier nur die volle Punktzahl geben kann! Echt klasse!
Fazit: Wow, was für ein Thriller! Seitenstark, spannungsgeladen und unbedingt lesenswert! Bitte mehr davon!
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Der Nebelmann – Der Film

Koch Media Film VÖ 27.09.18

Bei Buchverfilmungen bin ich immer etwas skeptisch, denn meistens weichen die gelesenen Versionen von der filmischen Umsetzung ab. Doch die Verfilmung von „Der Nebelmann“ ist genauso wie ich sie mir vorgestellt habe. Selbst gelesen habe ich das Buch nicht, sondern ich hatte mir die ungekürzte Hörbuchversion von Uve Teschner vorlesen lassen, der mit seinem lebendigen Vortrag schon mal die passende Atmosphäre hatte aufkommen lassen:
Zum Inhalt:
Schauplatz der Handlung ist ein abgeschiedenes kleines Alpendorf.
Sonderermittler Kommissar Vogel wird blutverschmiert und verwirrt wirkend von der Polizei aufgegriffen und zur Befragung auf Polizeirevier gebracht, weswegen man den ortsansässigen Psychiater Flores hinzuzieht.
Bei dem Gespräch zwischen Psychiater und Kommissar wird in Rückblenden die Suche nach der Jugendlichen Anna-Lou rekonstruiert, sie ist in der Weihnachtszeit auf dem kurzen Weg zu ihrer Kirchengemeinde spurlos verschwunden…
Sonderermittler Vogel ist zwar elegant gekleidet, aber sonst kein besonders sympathischer Mensch. Auch seine Handhabung mit den Ermittlungen ist zwielichtig und selbst in den eigenen Reihen ist er nicht sonderlich beliebt. Trotz allem hat er genaue Vorstellungen wie die Ermittlungen zu laufen haben und bald werden die Medien auf das kleine Alpendorf und das Verschwinden von Anna-Lou aufmerksam. Es dauert nicht lange und bald ist der „Fall Anna-Lou“ und das kleine Alpendorf in aller Munde und es wimmelt dort nur so von Medienvertretern, denen es nach Informationen dürstet…
Es wird in alle Richtungen ermittelt und dann gibt es einen Verdächtigen, dem es kaum gelingt Stellung zu den Anschuldigungen zu nehmen bzw. seine Unschuld zu beteuern, denn die Presse hat ihn im Visier und macht Jagd auf ihn..
Lange Zeit bleibt das Verschwinden Anna-Lous spekulativ, wage und nebulös, was durch die düstere Szenerie noch „angeheizt“ wird. Schauspielerisch ist der Film mit Jean Reno  und Toni Servillo toll besetzt, was ebenfalls ein Pluspunkt ist.
Dass der Autor, Donato Carrisi (der kommt übrigens im „Bonus“ selbst zu Wort) eigentlich Drehbücher schreibt, merkte man dem düsteren Thriller bereits in der Hörbuchversion an, denn die Szenarien waren bildhaft beschrieben und die „Twists“ in der Handlung sind in der Verfilmung ebenfalls gut erkennbar „markiert“, so dass man dem Geschehen gut folgen kann und auch das überraschende und unvorhersehbare Ende ist gelungen. Nun hat er auch die Regie bei diesem Film übernommen und das Ergebnis ist meines Erachtens nach wirklich spannend und sehenswert gelungen.
Fazit: Die Verfilmung der spannenden Thriller ist schauspielerisch toll besetzt, wird fesselnd erzählt und ist sehenswert gelungen!

 

 

 

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Jens Henrik Jensen: Oxen- Gefrorene Flammen

der audio-verlag

Nun ist der dritte Band aus der Thriller-Reihe um den ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen mit dem Titel „Oxen – Gefrorene Flammen“ erschienen.
Wie schon bei „Das erste Opfer“ und „Der dunkle Mann“ hat auch diesmal in der Hörbuchfassung Dietmar Wunder die Lesung übernommen, für die ich mich natürlich wieder entschieden habe!
Wer die beiden vorherigen Teile nicht kennt, hat zwar einen meisterhaften Ohrenschmaus verpasst, handlungsmäßig lässt einen der Autor aber nicht im Regen stehen, sondern er hat die wichtigsten Punkte aus der Vorgeschichte ins aktuelle Geschehen eingewoben, so dass man der Handlung gut folgen kann.
Allerdings muss/darf man aktuell über 17 Stunden einplanen um hinter das Geheimnis zu kommen, wer sich denn nun hinter der Maske verbirgt und an der Spitze des sagenumwobenen, in üble Machenschaften verwickelten Geflechts/Geheimbundes „Danehof“ steht…
Wie schon in der Vergangenheit bilden Niels Oxen und Margarethe Franck auch diesmal ein Team. Doch bis es soweit ist, passiert einiges, was ich hier aber nicht verrate. Im Verlauf kommen noch zwei wichtige Personen zu den beiden Hauptfiguren hinzu, nämlich Margarethes ehemaliger Chef/ Leiter des Geheimdienstes Axel Mossmann und dessen Neffe Christian Sonne. Da allen durch den mächtigen „unsichtbaren“ Feind im letzten Teil ziemlich arg mitgespielt wurde, haben alle ein gemeinsames Ziel, nämlich den Danehof zu entmachten und besonders Niels Oxen will unbedingt aus der Anonymität heraus und von der Fahnungsliste der Polizei entfernt werden, wo er als gesuchter Mörder geführt wird…
Ein schwieriges Unterfangen und der Autor legt dabei viele Fährten aus, die bis zum Schluss nicht des Rätsels Lösung erahnen lassen. Die Hauptakteure durchleben viele brenzliche Situationen, erleiden einige Blessuren und besonders Niels Oxen hat letztendlich noch ein ganz persönliches schmerzliches Ereignis zu verdauen. ….
Mehr verrate ich vom Inhalt nicht, denn wer wie ich die beiden ersten Teile durch die ganz besondere Lesung von Dietmar Wunder genossen haben, der kann gar nicht anders und genießt auch Teil 3 mit der wandelbaren Stimme des Vorlesers. Ganz schnell hat man durch die unterschiedlichen Stimmnuancen die bekannten Figuren wieder vor Augen und taucht ab in die spannungsgeladene Handlung…
Fazit: Zwar etwas zeitintensive, aber nicht minder spannungsgeladene, fesselnde „Auflösung“ bzw. Enttarnung des mächtigen Gegners, die Jens Henrik Jensen hier aufgeschrieben hat. Durch Dietmar Wunders Stimmenvielfalt erlebt man dann ein „Kopfkino“ vom Feinsten, das man auf keinen Fall verpassen sollte!
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The Hurricane Heist

Universum Film VÖ 14.09.18

Durch den actiongeladenen Trailer von „The Hurricane Heist“ angelockt, war ich gespannt, was mich hier handlungsmäßig erwartet.
Regie führt Rob Cohen, der Aktionkracher wie The Fast and the Furious oder auch Triple X erfolgreich auf die Kinoleinwände brachte.
Zum Inhalt des Films:
In Alabama  braut sich einer der schlimmsten Hurrikane zusammen. Dass diese Naturgewalt ungeahnte Ausmaße annimmt, dass glaubt man dem Meterologen Will nicht, der mit Hilfe von Wetterbeobachtungsdrohnen den herannahenden Hurrikan genau im Auge behält.  Seine Empfehlung die Nationalgarde zur Sicherheit zu rufen, wird von seinen Kollegen eher als übertrieben gewertet, doch Will sollte Recht behalten….
Die Bundesbeamtin Casey (Maggie Grace) ist dafür verantwortlich, das im staatlichen Depot alte Geldscheine im Wert von 600 Millionen Dollar geschreddert werden. Doch als sie im Depot ankommt, steht der Schredder still. Offenbar hat der herannahende Hurrikan ihn außer Gefecht gesetzt. Da man den ortsansässigen Techniker Breeze telefonisch nicht erreichen kann, macht sich Casey auf den Weg um ihn zu holen.
Während sie auf dem Weg zum Techniker ist, dringen Gangster durch die Mithilfe von Hackern in das Depot ein um das Geld zu stehlen, doch sie haben nicht mit der engagierten Bundesbeamtin gerechnet. Sie nimmt den Kampf allerdings nicht ganz allein gegen die Diebesbande auf, sie bekommt Unterstützung durch Breeze, der kampferprobt ist und seinem Bruder Will, der ein ganz besonders „sturmsicheres Fahrzeug“ besitzt und zudem sein Wissen bezüglich Hurrikans einbringen kann…
Ab hier fängt die Action an, die mit ganz eindrucksvollen Spezialeffekten unterhält. Die gesamte Story hat aber kaum „Hand und Fuß“ und ganz besonders die Dialoge lassen echt zu wünschen übrig.  Wer allerdings über diese Punkte hinwegsehen kann, der wird actionmäßig ganz gut unterhalten.
Außerdem gibt es noch reichlich Bonusmaterial u.a. einen Blick hinter die Kulissen
Fazit: Die Story und die Dialoge können hier kaum punkten, was allerdings durch einige sehenswerte Spezialeffekte aufgefangen wird

 

 

 

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Gisa Pauly: Jeder lügt, so gut er kann

Prendo

Das Coverbild vonJeder lügt, so gut er kannist ansprechend.
Die 60jährige Anna aus Deutschland fährt mit ihrem kleinen weißen Fiat in Richtung Italien um sich einen Traum zu erfüllen, den schon ihre Eltern hatten, ihn aber wegen ihres untadeligen Lebenswandels selbst nicht verwirklichen konnten …
Nachdem Annas Ehemann verstorben ist, will sie einen Neuanfang starten und im italienischen Siena ein Hotel errichten, was bei ihrer Tochter Henrieke auf völliges Unverständnis stößt, hatte sie doch gehofft, ihre Mutter würde ihr und ihren Freund Dennis mit einer kräftigen Finanzspritze unter die Arme greifen. Doch Anna verlässt Deutschland und denkt gar nicht daran, dem „windigen Dennis“ mal wieder irgendein tolles Projekt zu finanzieren.
Doch bis das Hotel öffnen kann und alles so ist wie es sich Anna erträumt hat, ist noch ein weiter Weg, auf dem sie zwar Hilfe bekommt in Form ihres Nachbarn Konrad und seinem Sohn, der als Architekt die Umbaumaßnahmen für das Hotel leitet, aber ganz reibungslos geht das nicht von Statten.  Dann taucht völlig unverhofft Annas Tochter bei ihr auf und ins noch unfertige wird Hotel wird eingebrochen…
Nun kommt langsam Fahrt in die Handlung, denn dem sehr charmanten italienischen Commissario kann Anna nicht erzählen, was gestohlen wurde, dass ist ihr strenggehütetes Geheimnis und so lügt sie ihm vor, dass zwar alles durchwühlt, aber nicht gestohlen wurde…..
So zusammengefasst, klingt der Inhalt des Buches noch amüsant und und man hofft zu Beginn vielleicht auf eine mit italienischem Flair angehauchte Kriminalgeschichte oder einen heiteren Roman, worin sich eine Kriminalgeschichte versteckt.
Aber bei mir konnte dieses Buch nicht richtig punkten. Zwar passiert handlungsmäßig einiges, es tauchen viele Personen auf, so das reichlich Turbulenzen aufkommen, aber so richtig „rund“ ist die Story nicht.
In jedem „zweiten Satz“, der von Henrieke fällt, spielt sie auf das Alter ihrer Mutter an und meint, dies und das passt nicht zu ihr, was etwas „nervig“ ist. Die „vielen emotionalen Farben“, die hier im Text verarbeitet wurden, lenken eher vom Handlungsgeschehen ab, als dass sie die Szenen besser verständlich machen. Beim „Zwiegespräch“ zwischen Anna und demjenigen, der das Buch liest, hatte man teils das Gefühl, die Autorin rechtfertigt sich, warum sie den Teil der Handlung so abgefasst hat, was etwas eigenwillig ist. Das „besondere Feeling“ das herüberkommt, wenn ich die Geschichten der Autorin über „Mamma Carlotta“ lese, fehlt mir hier im Buch ganz und auch darüber können auch die schönen Augen des Commissario nicht hinweghelfen.
Ich würde lieber ein Buch mehr im Jahr mit „Mamma Carlotta“ und ihrem italienischen Temperament lesen, als noch einen Roman, der zwar in Italien angesiedelt ist, dem aber dem irgendwie der Pepp fehlt.
Fazit: Schade, mich konnte dieses Buch nicht recht begeistern, mir fehlte der „frische Wind von Sylt, wenn z.B. Mamma Carlotta ihr kriminalistisches Gespür einsetzt“!

 

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Arne Dahl: Fünf plus Drei

Piper Verlag

Im September 2016 hatte ich hier den spannenden Page-Turner des schwedischen Erfolgsautors mit dem Titel „Sieben minus Eins“ vorgestellt, wo Arne Dahl sein „neues“ Ermittler-Duo Sam Berger und Molly Bloom präsentierte. Gemeinsam untersuchten die beiden das Verschwinden mehrerer junger Frauen und ermittelten bald in einem komplizierten Fall, der sie tief in ihre eigene Vergangenheit führte…
Dann erschien genau ein Jahr später das nächste Buch der Reihe mit dem Titel „Sechs mal Zwei“, wo Sam Berger und Molly Bloom in dem „großen weißen Nichts“ untergetaucht waren, da ihr vorheriger Fall in Geheimdienstkreisen für reichlich Wirbel gesorgt hatte…
Fand ich Band 1 noch sehr spannend, verlangte Band 2 mir doch einiges ab, da viele offene Fragen aus dem ersten Teil nicht beantwortet wurden und die Rahmenhandlung dadurch etwas undurchsichtig und verworren erschien, aber trotz allem sehr spannend aufgeschrieben war.
Nun ist endlich der dritte Band mit dem Titel „Fünf plus Drei“ erschienen und dieses Buch nimmt handlungsmäßig wie erhofft Bezug auf Teil 1 und 2 und ist wieder ein sehr spannender und „actionreicher“ Page-Turner geworden, in dessen Geschehen man gleich wieder problemlos eintauchen kann.
Aktuell ist Sam Berger anfangs allein im Einsatz, da Molly Bloom im Krankenhaus liegt….
Sam steht im Verdacht einen Mord begangen zu haben und daher kann nur verdeckt agieren, aber sein Einsatz wird dann sehr wichtig, denn eines der Frauen, die im ersten Teil der Reihe entführt wurden, ist immer noch nicht wieder aufgetaucht. Nur Sam verfügt über spezielle Kenntnisse in diesem Fall um die Frau aus den Fängen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Carsten zu befreien, was ein sehr schwieriges Unterfangen ist…..
Und was dieser Handlungsteil mit einem geplanten terroristischen Anschlag in Schweden zu tun hat und welche Figuren aus anderen Büchern des Autors hier einen kurzen Auftritt haben, das sollte jeder Fan spannungsgeladener Literatur selbst herausfinden! Ich für meinen Teil habe diesen bis zum Schluss fesselnden Thriller genossen und gern gelesen, so dass ich ihn nur weiterempfehlen kann!
Fazit: Buch Nr. 3 der Reihe – die hoffentlich hier nicht zu Ende ist – überzeugt wieder durch fesselnde Spannung bis zum Schluss, so dass ich hier nur meine Leseempfehlung aussprechen kann!

 

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Unsere Erde 2

Universum Film VÖ 07.09.2018

Die Stimme des Sprechers wird vielen Zuschauern bekannt vorkommen, denn es handelt sich um Günther Jauch, der die über 90minütige filmische Reise rund um den Globus kommentiert.
Nachdem der erste Film „Unsere Erde“ vor zehn Jahren das Publikum mit wunderbaren und beindruckenden Bildern begeisterte, kommt nun mit „Unsere Erde 2“ die Fortsetzung ins Heimkino und überrascht mit noch nie gesehenen Szenerien, die sich in der Tier- und Pflanzenwelt abspielen.
Eigentlich darf man gar nicht so viel vom Inhalt dieses wunderschönen Naturfilms verraten, der an unterschiedlichen Stationen der Erde wie z.B. dem Regenwald, im Gebirge, aber auch unter Wasser halt macht, denn hier lohnt sich das Ansehen auf jeden Fall!

Zu Beginn gibt es einen Blick ins Weltall, die Sonne geht auf, der Tag beginnt und die Wunderwelt des Blauen Planeten mit seinen Millionen von Tieren und Pflanzen erwacht vor den Augen der Zuschauer aus einer ganz besonderen Perspektive, an zu leben….
Den ersten Auftritt hat ein Pandabär, der den Zuschauer aber im Laufe des Films nochmal begegnet…

Dann flirrt ein grün-bunter nur daumengroßer Kolibri von Blüte zu Blüte. Ein noch kleineres „Flugobjekt“ schwirrt heran und erstaunlicherweise wird es zu einer  Bedrohung für den kleinen Vogel. Eintretender Regen entspannt dann die brenzlige Situation…

Man sieht neben Panda, Serval oder Rochen wie „kleine Drachen“ auf den Galapagos-Inseln aus ihrem „Versteck“ auftauchen. Plötzlich befinden sich die Mini-Drachen in einer lebensbedrohlichen Situation….

Narwale tauchen auch oder Bären erscheinen im Bild und rubbeln sich ihren Rücken an Bäumen (im Takt der Musik)…..
Aber nicht nur an abgelegenen Orten ist das Kamerateam auf die Suche nach Bildmaterial gegangen, nein auch in die Städte, wo z.B. oben auf den Hausdächern „kleine Kobolde“ ihr Unwesen treiben.

Zebras, Pinguine, Giraffen, Faultiere und viele mehr erscheinen hier in einem ganz besonderen Blickwinkel und ich könnte noch weiter über diesen tollen Film schwärmen, denn solche wunderschönen, atemberaubenden Einblicke in die Wunderwelt der Natur habe ich bisher nicht gesehen und sie haben mich erstaunt und nachhaltig beeindruckt.

Hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Trailer
Außerdem gibt es noch reichlich Bonus-Material anzuschauen!

Fazit: Hier kommt man aus dem Staunen nicht heraus!  Diese Natur-Doku beeindruckt nachhaltig und ist unbedingt sehenswert!
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