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Paul Finch: Schattenschläfer

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Ein neuer Fall für Mark Heckenburg! Allerdings hat sich sein Einsatzort geändert, denn Scotland Yard hat ihn in die ländliche Gegend ins Dartmoor nach Cumbria versetzt. Im Sommer ein Paradies für Bergsteiger und Wanderer, aber sonst nicht unbedingt ein Ort, wo das Leben brummt, beschauliches Tempo ist hier angesagt und so ist Heck der einzige Kripobeamte im Umkreis von 50 qkm….
Das Buch „Schattenschläfer“ beginnt mit einem viele Jahre zurückliegenden Fall in deren Verlauf die junge Polizistin Gemma Piper einen lange gesuchten brutalen Sexualstraftäter auf frischer Tat ertappt und ihn dann als er flieht, erschießt, allerdings wird seine Leiche nie gefunden, denn Nebelschwaden und Dunkelheit beeinträchtigten die Sicht. Da man seine Identität nie herausbekam, wird er als „Der Fremde“ in den Akten geführt. Bei der Verfolgung des „Fremden“ fiel Gemma auf, dass er „Strangers in the Night“ vor sich hin pfiff, allerdings wissen das nur ganz wenige Menschen…..
Gerade mal ein paar Monate ist Heck an seinem neuen Arbeitsplatz tätig, als die Gegend durch tagelang anhaltenden dichten Nebel verschluckt wird. Zwei junge Camperinnen verschwinden während sie sich zu einer Wanderung aufmachen…
Heck macht sich mit der einzigen uniformierten Polizistin vor Ort auf die Suche nach den beiden Frauen. Ein im Wasser liegender Körper wird entdeckt. Es ist eine der Gesuchten, die schwer verletzt geborgen wird. Ihr Leben hängt am seidenen Faden…
Doch sie überlebt, erzählt dann davon, dass der Nebel sie auf ihrer Wanderung überrascht hat und sie sich nicht mehr orientieren konnten bis sie jemanden „Stranger in the Night“ pfeiffen hören und sie dann in diese Richung gelaufen sind, dann verliert sich ihre Erinnerung…
Kann es sein, dass der Fremde wieder zugeschlagen hat? Einiges spricht dafür und Heck informiert Gemma, denn sie kennt sich am besten mit dem zehn Jahre alten Fall aus, denn sie ist dem Fremden ja schon einmal begegnet….
Tatsächlich scheint der Fremde von damals irgendwie überlebt zu haben und treibt nun sein Unwesen im Dartmoor. Die tagelang anhaltende Nebenwand verschleiert für kurze Zeit seine brutalen Morde bis er dann in Cumbria ankommt und die Bewohner um ihr Leben bangen müssen…
Die Handlung im nebelverhüllten Dartmoor anzusiedeln um auf Mörderjagd zu gehen, da ist der Gruselfaktor nicht weit. Das ist Paul Finch auch gut gelungen und an manchen Stellen fand ich seinen detaillierten Schreibstil zur Situation passend um die Spannung zu vertiefen. Allerdings verliert er sich für meinen Geschmack insgesamt aber zu sehr in Kleinigkeiten, was mich etwas gestört hat. Schade fand ich dann auch, dass seine detaillierte Schreibweise genau da aufhört als es um das Tatmotiv bzw. das ganze Warum der Fremde wieder auftaucht, geht.
Trotzdem komme ich nicht umhin, dieses Buch als spannend zu bezeichnen, allerdings braucht man gute Nerven, denn der Gruselfaktor im Dartmoor ist hier gut gelungen und wenn Heck sich nach diesen ganzen Strapazen wieder etwas erholt hat, wäre ich an einem weiteren Fall mit ihm interessiert.
Fazit: Paul Finch hat den Dreh raus um seine Leser mit einer Gänsehaut zu versorgen, auch diesmal nichts für schwache Nerven!

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