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Rillington Place – Der Böse

Basierend auf einer wahren Begebenheit führt diese britische dreiteilige Mini-Serie ins Jahr 1938, wo sich das Ehepaar Christie „wiederfindet“.  „Rillington Place “ No 10 lautete die neue Adresse, wo das Ehepaar dann im Erdgeschoss eine Reihenhauswohnung bezieht.

Der Film erzählt aus drei Perspektiven den schockierenden Fall des Serienmörders John Reginald (Reg) Christie, der zwischen 1943 und 1953 mehrere Morde begangen hat. Entsorgt wurden die Leichen von ihm im Garten, im Fußboden der Wohnung und in den Wänden des Hauses…..

Besondere Aufmerksamkeit erregte der Fall außerdem, da Timothy Evans, ein ehemaliger Mitbewohner des Hauses, durch die Zeugenaussage Reginald Christies untermauert, für drei Morde – darunter der an seiner eigenen Frau und Tochter – verurteilt und gehängt wurde!
Die erste Folge wird aus Sicht der Ehefrau Ethel Christie erzählt, als sie 1938 nach neun Jahren „Ungewissheit“ mit ihrem Mann einen Neuanfang startet. Dieser steht unter keinem guten Stern und offenbar ahnt Ethel, dass mit ihrem Mann irgendetwas nicht stimmt, obwohl sie immer wieder zu ihm hält, ihn verlässt und wieder zu ihm zurückkehrt. Als das junge Ehepaar Evans in die obere Wohnung einzieht, beäugt Ethel misstrauisch das wachsende Interesse ihres Mannes an dem Ehepaar….

Timothy Evans schicksalshafte Begegnung mit Reginald Christie und die Gerichtsverhandlung,  wo er wegen Mordes an Frau und Tochter angeklagt wird, ist Thema der zweiten Folge.

Folge Nr. 3 widmet sich Reginald Christie und seinem kriminellen Treiben, das er jahrelang gekonnt hinter einer Fassade verbergen konnte!
Düster, unheimlich und auch gruselig ist diese Mini-Serie. Das Ehepaar Christie ist mit  Samantha Morton und Tim Roth darstellerisch sehr gut besetzt, wie auch der Rest der Mitwirkenden, so dass man hier schauspielerisch und handlungsmäßig gut unterhalten wird. 
Welche Beweggründe Ethel veranlasst haben immer wieder zu ihrem Mann zurückzukehren, kann ich nicht nachvollziehen.  Obwohl sie offenbar irgendetwas hinter seinem teils merkwürdigen Verhalten vermutete, schafft er es aber immer wieder alle ihre Bedenken „wegwischen“,  was allerdings letztendlich für sie mit fatalen Folgen endet….
Im Nachspann wird dann noch Bezug auf den offenbar zu Unrecht exekutierten Timothy Evans genommen…
Fazit: Düster, unheimlich und schauspielerisch sehr gut besetzt wird hier britische Kriminalgeschichte aufgezeigt, die einem immer noch die Nackenhaare hochstehen lässt.

 

 

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