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Roger Smith: Leichtes Opfer

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Oh, was für ein Krimi! Als Fan nordischer Krimis, wurde ich hier eines besseren belehrt, denn auch in Südafrika, genauer gesagt in Kapstadt wird gemordet, dass einem das Blut gefriert….
Das finanziell sehr gut gestellte Ehepaar Beverly und Michael Lane wird von Schreien in der Nacht aufgeschreckt. Sie vermuten, dass Lyndall, der drogenabhängige Sohn ihrer Haushälterin zurückgekehrt ist und erneut Ärger machen will, denn er wurde gerade vor einigen Stunden wegen eines tätlichen Übergriffs auf seine Mutter von den herbeigerufenen Security-Leuten des Hause verwiesen…
Doch sie entdecken nicht den Sohn ihrer Haushälterin, sondern Chris, ihren eigenen, der neben der Leiche einer jungen Frau steht und er ist blutverschmiert…..
Beverly überzeugt ihren Mann davon, dass sie, um Chris zu schützen einen anderen Schuldigen finden müssen. Gesagt, getan und so dauert es nicht lange und Lyndall wird wegen des Mordes an der jungen Frau verhaftet. Im Gefängnis bleibt er nicht lange, denn auch er wird ermordet, was dann seine Schwester auf den Plan ruft. Sie ist davon überzeugt, dass man Lyndall als Sündenbock für jemand ganz anderen ins Gefängnis gebracht hat und sie glaubt den wirklich Schuldigen zu kennen, weshalb sie sich auf den Weg macht um Familie Lane auf den Zahn zu fühlen…
Mehr darf man nicht erzählen, denn dieser Krimi mit  den vielen unvorhersehbaren Wendungen ist so spannend geschrieben, dass man das Buch „Leichtes Opfer“ nicht aus den Händen legen kann. Seite um Seite verfolgt man gebannt die Handlung und obwohl viel Blut fließt, geht der Autor nicht ins Detail, sondern spielt mit der Phantasie des Lesers, was ihm gut gelungen ist. Die Charaktere sind gut gezeichnet und man kann durchaus  nachvollziehen, dass das Vertuschen des Verbrechens ihres Sohnes dem Ehepaar Lane nicht gut bekommt und durch weitere kriminelle Handlungen und erneute Vertuschungen es nur strudelartig abwärts gehen kann….
Fazit: So muss ein Krimi sein! Fesselnd, spannend und nicht vorhersehbar!

 

 

 

 

 

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