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Sabine Kornbichler: Wie aus dem Nichts

Dana, die Inhaberin einer Alibi-Agentur und Alex, der Enthüllungsjournalist genießen ihre gemeinsame Zeit, sie sind frisch verliebt ineinander, doch Alex ist nicht frei und heute soll nun der Tag sein, wo er Biggi alles erklären will, denn er ist ein Verfechter der Wahrheit und hat sich heute mit ihr zu einem klärenden Gespräch verabredet…
Als es vor der geplanten Zeit an der Tür klingelt, entschwindet Dana auf Alex Wunsch hin auf die Empore. Da sie noch nicht ganz angezogen ist, überlegt sie ob sie sich schnell ihre Sachen von unten holen soll, zögert dann aber, denn es dringen murmelnde Geräusche von unten herauf, dann fällt etwas Schweres zu Boden und ein unterdrückter Schrei lässt Dana aufhorchen und dann ist es plötzlich ganz still……
Dann beobachtet Dana aus ihrem Versteck einen mit einer Fuchsmaske maskierten muskulösen Mann, der sich an ihrer Tasche zu schaffen macht …..
Als Dana endlich aus ihrer Schockstarre erwacht und sich nach unten traut, ist alles  blutverschmiert und Alex und Biggi liegen erschossen im Flur……
So, ab hier beginnt die Mördersuche und ein Alptraum für Dana, denn nicht nur, dass sie den Tod von Alex verdauen muss, sondern alles was er ihr erzählt hat, scheint offenbar gelogen zu sein….
Dies ist der erste Kriminalroman, den ich von der Autorin gelesen habe. Ihr flüssiger Schreibstil gefällt mir gut. Allerdings habe ich immer so meine Schwierigkeiten, wenn psychische Krankheiten als Motiv oder auch als Erklärung herhalten müssen. In diesem Falle hätte mir durchaus gereicht, wenn man Alex als vermutlich notorischen Geschichtenerzähler bzw. Lügner hätte einordnen können, denn ich möchte ja spannend unterhalten werden und nicht eine Fortbildung in Sachen Psychiatrie machen…..
Ein wenig irritiert hat mich dann auch, dass lange Zeit der Leser und auch offensichtlich die Polizei in Sachen Tätersuche im Dunkeln tappt, denn der taucht eigentlich tatsächlich „Wie aus dem Nichts“ auf, so dass das sonst gut geschriebene Buch doch an einigen Stellen schwächelt.
Fazit: Gut formulierter bzw. lesenswerter Kriminalroman, der an manchen Stellen noch etwas ausgearbeitet hätte werden können

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