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Simon Beckett: Versteckt

Wunderlich

Etwas „schmaler“ als sonst vom Autor gewohnt, aber formatmäßig besonders gut in eine Handtasche passend, ist nun diese Krimi- Kurzgeschichten-Sammlung mit dem Titel „Versteckt“ erschienen.
Simon Beckett erzählt in einem Vorwort was es mit diesen Kurzgeschichten auf sich hat, die bereits sehr lange Zeit in einer Schublade geschlummert haben, aber auch irgendwie schon den etwas „dunklen Beckett-Stil“ (den ich ganz besonders mag!) durchscheinen lassen.
Zum Inhalt der einzelnen Geschichten möchte ich gar nicht so viel „rauslassen“, dazu sind sie zu spannend und zu lesenswert:
Der Eckpfeiler erinnerte mich ansatzweise beim Lesen an den Film „Stand by me“, der auch schaurig-schön daherkommt und in der aktuellen Kurzgeschichte ein Geheimnis lüftet, das bis in die Gegenwart nachhallt…
Ein kurzer Bericht erzählt über einen Banküberfall bzw. über den nur kurze Zeit glücklichen Rodney…
Wer von Simon Beckett den Thriller „Der Hof“ gelesen hat, der wird in Mutter Gans Anleihen – oder wie der Autor es ausdrückt „DNA“ davon entdecken,  denn diese Kurzgeschichte –  wo ein kleiner, sich verirrter Junge erschöpft auf einem abgelegenen Bauernhof strandet und dort den Alptraum seines Lebens erlebt – ist vor dem nervenaufreibenden Thriller entstanden.
Für Simon Beckett-Fans ist dieses Buch ein Muss, für alle diejenigen, die ihn als Schriftsteller noch gar nicht kennen, ein gut gelungenes „Schnupperbuch“ um es dann  – wie ich –  in Null-Komma-Nichts zu verschlingen!
Fazit: „Verstecken“ müssen sich diese schaurig-schönen Kurzgeschichten sicherlich nicht! Man möchte eigentlich noch mehr davon! Unbedingt lesen!

 

 

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