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Stefan Ahnhem: Minus 18°

Kommissar Fabian Risk ist zurück und ermittelt in „Minus 18 Grad“ in seinem dritten Fall!
David Nathan hat die ungekürzte Lesung des spannenden Buches aus der Reihe übernommen, was schon mal ein guter Einstieg in die Handlung ist, denn durch seine ganz besondere Art die Figuren zum Leben zu erwecken, ist man ganz schnell in der Handlung gefangen und vor dem geistigen Auge fängt der im Nu fesselnde „Film“ an:
Auch diesmal sollte man gute Nerven besitzen, denn wie schon bei „Und morgen Du“ und „Herzsammler“ sind die aufzuklärenden Kriminalfälle sehr speziell und teils sehr grausam und auch wie der Autor seine Geschichte hier präsentiert, lässt einen dann und wann erschauern…..
Wie auch in den beiden vorherigen Büchern gehört ein Teil der Handlung der in Dänemark ermittelnden Polizistin Dunja Hougaard. Sie hat es mit mehreren brutalen Übergriffen auf Obdachlose zu tun, wobei ganz besonders erschreckend ist, dass hier wohl eine Gruppe gelangweilter Jugendlicher ihre Hände im Spiel hat. Doch Dunja hat einen schweren Part in diesem Fall, denn ihr Ermittlungsgespür wird von den zuständigen Kollegen eher belächelt und auch ihr ehemaliger Vorgesetzter greift immer wieder ins Geschehen ein. Doch Dunja lässt nicht locker und als sie  versucht die Bande zu überführen, kommt es zu einer brenzligen Situation und sie steht einen aus der Gruppe gegenüber und sie ist sich ganz sicher, diese Person kennt sie sehr gut…..
In Schweden hat es die Ermittlergruppe um Fabian Risk mit einer Serie von Merkwürdigkeiten zu tun: Ein Auto rast ins Hafenbecken und als man den Fahrer endlich bergen kann, ist ganz schnell klar, der Tote ist bereits längere Zeit tot, wie kann das sein?  Während der Ermittlungen entwickelt sich ganz langsam die Theorie, es könnte sich hier um eine bizarre Art von Identitätsdiebstahl handeln und hierbei spielt jeweils ein großes Haushaltsgerät eine Rolle.
Welche, nun das werde ich hier sicherlich nicht verraten, dass sollte sich jeder Thrillerfan selbst anhören, denn die 15 Stunden der ungekürzten Lesung verfliegen ganz schnell und wie bereits erwähnt, hat David Nathans Vortrag etwas sogartiges, so dass man gar nicht anders kann als sich in diese Handlung hineinziehen zu lassen.
Durch die „Nebenschauplätze“ in Form von privaten Ereignissen rund um alle Ermittler in diesem Buch schwebt eine Ungewissheit über der ganzen Handlung, die sich auch am Ende nicht ganz auflöst und ich kann nur hoffen, dass Herr Ahnhem weitere Fälle für Risk und Co. in petto hat, auf die der Leser/Hörer nicht allzu lange warten muss.
Fazit: Gelungene spannende und besonders hörenswerte Fortsetzung der Risk-Reihe, die allerdings nichts für schwache Nerven ist, aber bitte durchaus bald fortgesetzt werden sollte!

 

 

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