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Stephan Ludwig: Zorn – Lodernder Hass

Wow! Der siebte Fall für Zorn und Schröder! Und der hat es in sich!
Hatte im letzten Buch „Wie Du mir“ Claudius Zorn seinen wohl persönlichsten Fall zu knacken und wurde damals schwer verletzt, ist er nun wieder einigermaßen hergestellt, zwar mit körperlichen Einschränkungen und auf Anordnung seines Chef’s Schröder, absolviert er nur Innendienst, aber wer Claudius Zorn aus den vorherigen Fällen kennt, der weiß, so ganz schlimm findet er diesen Arbeitsalltag nicht….
Der Titel „ Lodernder Hass“ lässt schon mal nichts Gutes vermuten und das Buch fängt auch gleich mit einer furchterregenden Szene an, denn Schröder schwebt in höchster Lebensgefahr…
Wie es dazu kommen konnte, erfährt der Leser durch einen „Rückwärtssalto“ von zwei Wochen, wo man Claudius Zorn bei einem nächtlichen Spaziergang durch die Stadt begleitet. Im Verlauf stößt Zorn auf einen Großbrand, wo sich auch reichlich „Gaffer“ versammelt haben und einer davon erregt Zorns Interesse und sein „kriminalistischer Instinkt“ liegt richtig, denn bei genauerem Betrachten des Jugendlichen der dort in der Menge steht, verliert dieser nachdem Zorn ihn angesprochen hat, etwas „Explosives“….
Dieser jugendliche Pyromane hat einen wichtigen Part in der Handlung. Durch ihn gelangt der Leser zu einer Therapiegruppe, die von einem Psychologen betreut wird. Die Mitglieder dieser Gruppe haben alle ihren Auftritt in der Handlung bzw. ihre Lebens/Leidensgeschichte wird beleuchtet und wird hier gut beobachtet vom Autor erzählt.
Worum es sich im Einzelnen handelt, mag ich gar nicht weiter vertiefen, nur so viel sei noch gesagt: Neben dem anfänglichen Großbrand wird weiter gezündelt, mit Ängsten gespielt, Menschen manipuliert und neben einer Vielzahl von Todesfällen, werden Personen entführt und ihrem Schicksal überlassen…
Reichlich Ermittlungsarbeit für Zorn und Schröder, der diesmal auch undercover ermittelt, so dass Zorn hier oftmals auf sich allein gestellt ist, aber so ganz lethargisch wie in den ersten Büchern ist er schon lange nicht mehr, sondern er ist oft zur rechten Zeit genau präsent und beweist hier in einem Handlungsstrang sein ganz besonderes Durchhaltevermögen!
Die kleinen „Kabbeleien“ zwischen Zorn und Schröder  runden diesen sehr spannenden, nicht vorhersehbaren „Page-Turner“ ab und man kann es kaum erwarten bis die Reihe hoffentlich fortgesetzt wird.
Fazit: Spannung, Humor und eine fesselnde wendungsreiche Story machen diesen Page-Turner aus. Unbedingt lesen!

 

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