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Stephan Ludwig: Zorn, wie du mir

Der 6. Fall für Zorn und Schröder!
Und dieser Fall ist mal wieder so spannend und fesselnd, dass man das Buch nicht aus den Händen legen kann!
Claudius Zorn, der doch eher passiv arbeitende Teil des oben erwähnten unschlagbaren Teams, wächst in diesem Fall über sich hinaus, was ihn dazu antreibt, ist in seinem Privatleben verankert: Eine „neue“ Frau bereichert sein Liebesleben, sein kleiner Sohn Edgar ist sein „Sonnenschein“ und dann taucht plötzlich nach einer gewissen „Funkstille“ sein Bruder Cornelius aus der Versenkung auf und bringt sein „ruhiges“ Ermittlerleben völlig durcheinander….
Doch der Reihe nach:
Schröder ist ja –  wie die Fans dieser Buch-Reihe wissen –  nun Zorns Vorgesetzter, was der gut akzeptiert hat und wer als Erstleser dieser Reihe nun ein Fragezeichen in den Augen hat, der sollte unbedingt bei Fall Nr. 1 „Tod und Regen“ dieses Teams beginnen, sonst verpasst er etwas von der sich langsam entwickelnden tiefen Freundschaft dieser beiden Männer.
„Er wurde erwürgt“ sagte Schröder und so beginnt der Fall, der die beiden das ganze Buch hindurch beschäftigen wird: Eine an einen Baum gefesselte, immer noch stehende männliche Leiche mit einem tief in den Oberschenkel getriebenen Nagel wird von den Ermittlern in Augenschein genommen. Folter?, das ist nur ein Gedanke, der hier aufkommt…
Zorns Aufgabe ist das Abarbeiten der Telefonliste des Toten, was er mal wieder auf seine so typische Art schleifen lässt, bis er dann plötzlich wie vom Blitz getroffen zusammenzuckt, denn die letzte Telefonnummer, die der Tote angerufen hat, ist ihm nur zu gut bekannt…….
Mehr darf und möchte ich eigentlich nicht zum unheimlich spannenden und geschickt geschriebenen Inhalt von „Zorn – Wie du mir“ preisgeben.
Wie bereits oben erwähnt, hat Zorn hier diesmal zwar positive Aspekte in seinem Privatleben, doch der aktuelle Fall verlangt Ermittlungen, die er eigentlich nicht führen möchte, sondern einfach muss. So ganz ohne offensichtliche Blessuren kommt er hier auch nicht raus, was Schröder dann einige Sorgenfalten ins Gesicht treibt und er um seinen Freund/Kollegen bangen muss….
Fazit: Spannend von Anfang bis Ende und Claudius Zorn hat hier seinen bestimmt persönlichsten Fall zu knacken, was ihm einiges abverlangt, er aber immer auf Schröder zählen kann, komme was da wolle! Bitte weiter so spannende Fälle mit diesem ungleichen, aber  doch effektiv arbeitenden Ermittlerteam!

 

 

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