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Sven Koch: Dünenkiller

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Ein neuer Fall für Femke Folkmer und Tjark Wolf, die jetzt beide unter der Leitung von Ceylan Özer mit ihrem Kollegen Fred die SOK für Schwerverbrechen und organisierte Kriminalität für das nördliche Niedersachen bilden.
Vor dem Kutter „Nadja“, der auf Garnelenfang ist, taucht plötzlich aus dem Nichts eine Art Geisterschiff auf. Der Kapitän hatte es plötzlich auf dem Radar, war er doch noch kurz vorher der Meinung hier draußen vor den Ostfriesischen Inseln allein unterwegs zu sein.
Mit dem Fernglas ist eine weiße moderne Segelyacht auszumachen, doch auf die Funksprüche der „Nadja“ kommt keine Reaktion. Als sie in Sichtweite ist, scheint es so, als wenn die Yacht Schlagseite hat, aber niemand ist an Deck zu sehen.
Da stimmt etwas nicht, sind die Gedanken des Kapitäns und er macht sich daran nachsehen, ob jemand Hilfe braucht.
Auf der Yacht macht er dann eine schreckliche Entdeckung: Überall ist Blut und es riecht verkohlt, offensichtlich war ein Feuer ausgebrochen. Unter Deck findet er dann drei verkohlte Leichen. Nach diesem grausigen Fund will er nur noch weg von hier, doch dann hört er ein leises Wimmern und das kommt von einer schwer verletzten Frau, die in einer der Kabinen liegt….
Nun ist der Einsatz des SOK gefragt und es wird ein kniffeliger Fall, denn die einzige Überlebende spricht nur unverständliche Worte, die sich anhören wie: „Ich bin neu“…..
Lange Zeit fischen die Ermittler im Trüben und kommen nur langsam voran, aber als dann die Überlebende aus dem Krankenhaus entlassen wird und für kurze Zeit im ehemaligen Haus von Femkes Oma einzieht, überschlagen sich die Ereignisse, denn in das Haus wird eingebrochen und es kommt zu einem Schusswechsel……..
Nach „Dünengrab“ und „Dünentod“ geht an der ostfriesischen Küste nun der „Dünenkiller“ um!
Durch die flüssige und anschauliche Erzählweise des Autors macht es richtig Spaß diesen Krimi zu lesen, es sind mundartliche Sätze eingefügt, die die Atmosphäre und Lebensart der Landschaft unterstreichen, was mir gut gefallen hat. Die Spannung wird bis zuletzt gehalten und es gibt wieder einen spektakulären Showdown, der filmreif ist..
Das vierköpfige SOK-Team ist einem bereits durch die vorherigen Einsätze gut bekannt und es gibt auch einen kleinen Einblick in das Privatleben der Ermittler, wo es im zwischenmenschlichen Bereich an manchen Stellen knistert und es auch einiges Neues zu erfahren gibt, was aber nie von der eigentlichen Krimihandlung ablenkt, sondern sich gut ins eigentliche Geschehen einfügt. Am Ende des Buches taucht ein kleiner Hinweis auf, der mich auf eine Fortsetzung der Reihe hoffen lässt..
Fazit: Lesenswerte, gelungene Fortsetzung der „Dünen-Reihe“: Tolles Ermittlerteam muss in filmreifen Szenen gegen einen mächtigen Gegner kämpfen

Auch spannend und vom gleichen Autor: Totenmond

 

1 comment. Leave a Reply

  1. Eine glaubhafte Story und eine bildhafte Sprache zeichnen diesen Krimi aus.

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