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Sven Koch: Kalte Sonne

Droemer Knaur

Diesmal schickt der Autor nicht Femke Folkmer und Tjark Wolf , das Ermittler-Duo , das zuletzt im „Dünenfluch“ an der deutschen Nordseeküste einen spannenden Fall gelöst hat, ins Rennen, sondern siedelt seinen Thriller „Kalte Sonne“ diesmal in Dänemark an, genauer gesagt auf Jütland, wo man im Herbst ein Naturschauspiel mit riesigen Vogelschwärmen beobachten kann, was eine düstere Stimmung erzeugt, denn diese vielen Tiere verdunkeln den Himmel….
Die Hauptakteurin heißt Maja und sie lebt seit dem Selbstmord ihres Mannes Erik mit ihrer kleinen Tochter Emma allein in einem Strandhaus. Obwohl schon einige Jahre vergangen sind, hat sich Maja mit dem plötzlichen Tod ihres Mannes immer noch nicht abgefunden. Sie ist psychisch immer noch traumatisiert und hat Schwierigkeiten mit diesem Verlust umzugehen, so dass sie dann und wann in „Tagträume“ abdriftet, nur ihre kleine Tochter Emma lässt sie an der Realität festhalten, so dass sie mittlerweile etwas positiver in die Zukunft blickt…
Doch dann passiert etwas, was Maja an ihrem Verstand zweifeln lässt, denn während eines Fernsehbeitrags läuft im Hintergrund ein Mann durch das Bild. Maja ist sich nach kurzer Zeit sicher, dass es sich um ihren verstorbenen Ehemann Erik handelt! Doch wie kann das sein?
Ich kann sagen, dass ich bisher alle Bücher von Sven Koch gelesen und genossen habe. Doch „Kalte Sonne“ konnte mich nicht recht begeistern, da die Geschichte viel zu langsam in Gang kommt, die Situationen/Szenen zu ausführlich geschildert werden, so dass mir hier die Spannung verloren gegangen ist.
Der gesamte Handlungsverlauf/Schreibstil nebst eingewobenen „brisanten Ereignissen“, deren Schilderung anfangs eher verwirrten, obwohl im Verlauf der Bezug dann deutlich wurde, ist so ganz anders, als ich es sonst von Sven Koch eigentlich gewohnt bin. Als dann die Hauptakteurin plötzlich aus ihrer „Schockstarre“ erwacht und dann selbst „ermittelt, hat mich der Ablauf/Ausgang des Buches letztendlich nicht überrascht, was echt schade ist, denn von diesem Autor bin ich andere und ganz besonders fesselnd geschriebene Bücher gewohnt.
Fazit: Schade, dieser ungewohnte, nicht besonders fesselnde Erzählstil des Autors konnte mich diesmal nicht begeistern

 

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