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Der Pathologe – Mörderisches Dublin

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Die Hauptfigur des Pathologen Dr. Quirke ist hervorragend besetzt mit Gabriel Byrne!
Wer nun hier durch den Titel an gruselige Obduktionen etc. denkt, der irrt, denn eigentlich ist die dreiteilige Mini-Serie eher eine spannende Familiengeschichte, die mit Todesfällen und kriminellen Machenschaften ins Dublin der 1950ziger Jahre führt.
Im ersten Teil wird man Zeuge wie in der Pathologie ein Mann im Büro von Dr. Quirke von diesem überrascht wird, wie er sich an Papieren auf dem Schreibtisch zu schaffen macht. Quirke erkennt seinen Stiefbruder Mel, der ebenfalls Arzt ist und stellt ihn zur Rede, doch dieser gibt nur ausweichende Antworten…
Quirkes Interesse ist geweckt als er bemerkt, dass irgendetwas am Totenschein einer jungen Frau mit Namen Christine Falls manipuliert wurde. Als dann ihre Leiche kurzfristig verschwindet, stellt er dann bei der Obduktion fest, dass die Todesursache eine ganz andere war als auf dem Totenschein angegeben!
Die junge Frau hatte kurz vor ihrem Tod entbunden, aber wo war der Säugling, ist er ebenfalls tot, aber wenn nicht, wo ist das Kind?
Quirke bekommt Hilfe vom ermittelnden Inspektor Hacket und bald stoßen sie auf einen düsteren Handel mit Neugeborenen und die Spuren führen direkt in ein katholisches Waisenhaus und in Quirkes Adoptivfamilie.
Als Quirke nicht aufhört in dieser Sache weiter zu ermitteln, wird er von zwei Schlägertypen attackiert und brutal zusammengeschlagen.
Nachdem Quirke auf die Bitte seiner Nichte Phoebe mit nach Bosten reist um dort die Familie zu besuchen, kommt es auch dort zu spannenden Verwicklungen und er trifft auf eine Krankenschwester, die er aus dem Krankenhaus in Dublin kennt und diese hilft ihm dann auf sein Drängen hin, Licht in die Zusammenhänge zwischen dem Kinderhandel und dem Tod von Christine Falls zu bringen.
Auch Quirke hat eine bewegte Vergangenheit und eine dunkles Geheimnis, dass ihn sehr belastet…
Außerdem untersucht Quirke in der Serie noch den Tod einer Frau, die an einer Überdosis von Drogen gestorben ist und er hilft bei der Suche nach einer Freundin von Phoebe, denn die ist spurlos verschwunden und ihre Familie scheint das überhaupt nicht zu interessieren….
Mehr darf man gar nicht erzählen, denn die Spannung will ich niemanden nehmen, denn die Mini-Serie „Der Pathologe – Mörderisches Dublin“ punktet durch die gute schauspielerische Besetzung und dass die düstere spannungsgeladene Handlung einen bis zum Schluss fesselt.
Fazit: Diese Mini-Serie sollte man sich nicht entgehen lassen!
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Gangsters

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Dieser Film ist an die Wahrheit angelehnt, was immer das heißen mag, aber eins steht fest, Edwin Boyd gab es wirklich und er ist in Kanada zu zweifelhaftem Ruhm gekommen und der Film „Gangsters“ spiegelt sein Leben wieder:
Der Film versetzt den Zuschauer in den Anfang der 1950ziger Jahre. Nachdem Edwin Boyd im Zweiten Weltkrieg gedient hat, kommt er irgendwie nicht mehr auf die Beine. Doch er hat eine Frau und zwei kleine Kinder zu ernähren und so muss er sich etwas einfallen lassen wie er zu Geld kommt. Sein großer Traum ist es beim Film Karriere zu machen. Doch das will ihm nicht so recht gelingen und eines Tages kommt ihm eine Idee:
Er verbirgt sein Gesicht hinter einer Maske aus Schminke und dann geht er ganz locker in eine Bank und fordert auf einem mitgebrachten Zettel Geld. Ganz freundlich zeigt er der Kassiererin seine Waffe, die ihn daraufhin ebenfals anlächelt und ihm einen Beutel mit Geld reicht…..
Anfangs ahnt seine Frau nichts von seinem Treiben.  Da er auf die gleiche Art und Weise weitere Überfälle begeht  nennen ihn die Zeitungen bald den  „schneidigen Banditen“ und die Bevölkerung sympathisiert mit ihm, da er auf so eine nette und freundliche Art die Banken um ihr Geld erleichert…
Kurze Zeit nachdem er seiner Frau Rede und Antwort gestanden hatte, da sie sich den plötzlichen Geldsegen nicht richtig erklären konnte, wird Boyd auf frischer Tat ertappt und er wandert ins Gefängnis.
Im Gefängnis macht er Bekanntschaft mit drei anderen Bankräubern und sie schmieden Fluchtpläne und eines schönen Tages gelingt es ihnen das auch. Sie bilden die Boyd-Gang und sie überfallen weiter Banken, doch das geht nicht lange gut, da sie einen großen Fehler machen!
Auch wenn es sich hier um einen Verbrecher handelt,  so kommt der Bankräuber Edwin Boyd (Scott Speedman) tatsächlich sympathisch rüber und man kann nachempfinden, warum die kanadischen Zeitungen ihn als eine Art Robin Hood ansahen.
Als Bonus auf der DVD gibt es noch ein Making off und den deutschen und den Original-Trailer.
Fazit: Gut besetzter, unterhaltsamer „Gangster-Film“
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